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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Eprom löschen mit PL-Lampe?


Autor: Sören T. (stimmy)
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Hallo,
kann man ein 27C256 Eprom mit einer PL-Röhre vom Wasserreiniger löschen?

Ebay-Artikel Nr. 310285877543

Autor: Andi (Gast)
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müsste gehen, da uv-c benötigt wird

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

schau mal hier:

http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/topic806...

könnte klappen.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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Wenn es wirklich UVC ist, geht es. Sicherheitshalber vielleicht mal das 
Datenblatt der Röhren anschauen. Du brauchst um die 250nm Wellen länge. 
Also die Emissionslinie des Quecksilbers.
Schon mal gut, dass die Röhren keinen Leuchtschicht haben. Also wenn es 
eine Quecksilberlampe ist, stehen die Chancen sehr gut.

Aber wer benutzt eigentlich noch Eproms?

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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zur not leg ihn ein paar tage in die sonne, wie lange es im winter 
dauert keine ahnung. im sommer gehts recht schnell. wenn beim auslesen 
alle zellen "FF" (hex) ergeben ist das ding leer, damit kannst du auch 
den erfolg deiner röhren-version prüfen.

auf jeden fall setz dich nicht dem UV-C licht aus, das kann zu haut- und 
augenschäden führen. also den aufbau vor dem einschalten abdecken oder 
so, wärmeentwicklung der röhre beachten.

Autor: Edi R. (edi_r)
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Ben _ schrieb:
> zur not leg ihn ein paar tage in die sonne, wie lange es im winter
> dauert keine ahnung. im sommer gehts recht schnell.

Hast Du das wirklich schon mal probiert?

Ich hab das Ende der 70er Jahre mal ausprobiert. Dazu habe ich ein mit 
lauter Nullen programmiertes EPROM (das wird wohl ein 2716 oder 2532 
gewesen sein) im Frühsommer auf die Sonne ausgerichtet. Am Abend war 
kein einziges Bit wieder auf 1!

Autor: Sebastian (Gast)
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Damals gab es sicher noch kein Ozonloch. Heute dürfte das mit dem 
Löschen schneller gehen. ;)

Autor: Edi R. (edi_r)
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Jetzt will ich es wissen. Vor mir liegt ein NEC D27C256AD-15, mit dem 
werde ich den Versuch wiederholen. Aber nicht heute, weil ich gleich los 
muss - ich bin zum Essen eingeladen. Auf jeden Fall werde ich hier 
berichten. Natürlich nur, damit der TO weiß, ob es mit der 
Sonnenbestrahlung klappen würde.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Mit Sonnenbestrahlung dürfte es einen ganzen Sommer am Meer dauern, bis 
ein einziges Bit kippt. UVC sollte die Erdoberfläche nur in absoluten 
Mindermengen erreichen.

Autor: Hans Mayer (Firma: mayer) (oe1smc) Benutzerseite
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hallo

>> zur not leg ihn ein paar tage in die sonne, wie lange es im winter
>> dauert keine ahnung. im sommer gehts recht schnell.

> Hast Du das wirklich schon mal probiert?

ja, das funktioniert. habe ich auch gemacht. lang, lang ist's her. muss 
wohl auch so ende der 70er gewesen sein. ich habe die eprom's immer mit 
der hoehensonne geloescht, bis ich diese, wohl durch zu intensive 
nutzung, zerstoert hatte. dann bin ich auf die sonnenbestrahl methode 
umgestiegen. wie lange es gedauert hatte, weiss ich nicht mehr, hat 
jedenfalls ewig gedauert, mehr als 1 tag. ich hatte allerdings genug von 
den bausteinen - 2708 glaube ich - daher war es kein problem.

gruss
hans

-

Autor: Sebastian (Gast)
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Ich denke, bei bedecktem Himmel dauert es länger als bei direkter 
Sonneinenstrahlung. Ich kann mich leider nicht genau daran erinnern, in 
welchem alten Datenblatt ich das mal gelesen habe, aber es war von etwa 
einer Woche im Sonnenlicht die Rede, oder etwa einem Jahr unter normalem 
Leuchtstoffröhrenlicht.

Autor: MaWin (Gast)
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> zur not leg ihn ein paar tage in die sonne, wie lange es im
> winter dauert keine ahnung. im sommer gehts recht schnell

Immer dieses Fake-Gelaber von Ben...

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,
Edi R. schrieb:
> Ich hab das Ende der 70er Jahre mal ausprobiert. Dazu habe ich ein mit
> lauter Nullen programmiertes EPROM (das wird wohl ein 2716 oder 2532
> gewesen sein) im Frühsommer auf die Sonne ausgerichtet. Am Abend war
> kein einziges Bit wieder auf 1!

kann aber auch andere Ursachen haben ;-)
In dieser Zeit gab es auch noch Eproms die ähnlich wie die PROMS mit 
echter FUSE bei einer Leeren Zelle 0 Potential hatten das während der 
Programmierung dann auf 1 gezogen wurde.
Glaube der CDP18U42 ist so einer... müsste mal wieder einen vor dem 
Beschreiben direkt nach dme Löschen auslesen.
(Sind in den heutto noch vielfach verwendeten BOSCH Funkgeräten der 
KF4/HFG4 Serie sowie KF3-DiGX als Kanalproms im Einsatz)

Aber es stimmt: Löschen mit Sonnenlicht ist extrem inneffektiv und 
braucht sehr sehr viel zeit. Nicht praktikabel.
Ein paar Bits sind schnell mal gekippt wenn der Baustein in der prallen 
Sonne liegt, aber komplett gelöscht - das dauert viel viel viel länger.

Gruß
Carsten

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