Hallo Freunde der Elektronik,
ich habe mich nach längerer Recherche nun für das AVR Starterkit aus dem
mikrocontroller.net-Shop für meinen Einstieg in die Welt der µC
entschieden.
Das Paket ist angekommen und nun stehe ich schon vor den ersten
Problemen.
Am Netzteil kann ich verschiedene Spannungen und Polaritäten einstellen.
Wenn ich das richtig beurteile hat die Platine einen 5V-Spannungsregler
der die benötigten 5V bereitstellt und ich somit das Netzteil auf 9V
oder 12V stellen kann. Ist das soweit richtig?
Die nächste Frage ist welche Polarität ich am Netzteil einstellen muss
damit der µC richtig arbeitet. Am Netzteil sind zwei Einstellung die wie
eine seitliche Skizze von zwei Keramikkondensatoren aussehen. Bei dem
einen ist oben ein + und unten ein - , beim anderen ist es genau
andersherum. Welche Einstellung ist die richtige?
Das nächste Problem betrifft den USB-ISP. Dort sind drei solcher
Lötstifte (2 x 4er und 1 x 3er) mitgeliefert, aber nur zwei von diesen
kleinen schwarzen Verbindern/Brücken. Müssten das nicht normal 3 Stück
sein und welche der Lötstifte muss ich miteinander verbinden damit der
ISP auch richtig funktioniert? Hat jemand vll ein Bild davon den leider
lag bei dem Paket keine Betriebsanleitung bei.
Kann ich als dritte Brücke evtl. diese Brücke nehmen die ich auf dem
Bild mit der Olimex-Platine markiert habe. Soweit ich das sehe steckt
diese Brücke nur auf einem Stift und hat somit keine
verbindene/stromleitende Funktion.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, den ich will nicht einfach
daraufloslöten und irgendetwas kaputtmachen.
PS: Es wäre toll wenn ihr auch mal in meinen anderen Beitrag zum Bau
einer Lichtschranke reinschauen könntet.
Freundliche Grüße
Karsten
Tut mir leid ich hatte noch etwas vergessen...
Auf der Platine ist schon ein Quarz(T8.000) montiert. Ich nehme an das
es sich dabei um einen 8 MHz Quarz handelt. Sind die Fuses jetzt schon
so eingestellt das der µC mit dem externen Takt arbeitet oder muss ich
diese noch ändern.
Freundliche Grüße
Karsten
Hmm, bei meinem USBProg waren in der Tat drei Jumper(Brücken) dabei.
Allerdings muß man wohl auch nur zwei davon setzen, zumindest hängt der
dritte bei mir halt nur so rum, damit ich ihn nicht verliere. Funktion
erfüllt er keine - steckt einfach auf einem einzelnen Pin, verbindet
also nix.
Zum Board: Mein Olimex Board hat einen Verpolungsschutz. Schau mal nach,
ob in der Nähe der Anschlussbuchse eine Diode sitzt und ob die mit einem
Pin der Buchse verbunden ist. Falls ja -> ausprobieren, verpolen ist in
dem Fall nicht schlimm, dann gehts halt einfach nicht. Aber es passiert
nichtx schlimmes.
Bei meinem Board zumindest ist der innere Pin (der Buchse auf dem Board)
+.
Zur Spannung. Stells auf 7 oder 9 Volt, dann hat der Spannungsregler auf
dem Board nicht so viel Abwärme loszuwerden.
Grüsse
Wenn ich das 3. Bild richtig deute, sitzt auf der linken Seite ein
Brückengleichrichter.
D. h.: Egal wo Plus und Minus ist, danach ist es korrekt.
Gruß, Marcel
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich hab mal gegugt und auf die Schnelle hab keine Diode gefunden.
Ist wie Diode wie ein Teil der Widerstände und Kondensatoren auf der
Platine ein SMD-Bauteil? Dann hab ich sie vll übersehen.
Ich hab nur eine Leuchtdiode/LED,aber die ist nicht direkt an der Buchse
angeschlossen. Ich denke du hast auch eine normale Dioden und nicht eine
LED gemeint.
Könntest du mal ein Bild von deiner Jumperbelegung auf dem USBProg
machen?
Grüße
Karsten
Soll ich mal ein besseres Bild von der Platine machen.
Das Teil links sieht aus wie ein IC. Es hat vier Anschlüsse. Auf den
zwei die mit der Anschlussbuchse verbunden sind ist ein Sinus-Zeichen
und auf den anderen beiden ein Plus und ein Minus.
Ich hoffe das hilft.
Grüße
Karsten
Wie Marcel gesagt hat - das Ding da links ist ein Brückengleichrichter.
Egal wie du die Spannungsversorgung anschließt stimmt es dank dem immer.
Also stell das Netzteil auf 7 oder 9 Volt und schließ es an.
Zu USBProg gibt eine Anleitung auf der Seite des Herstellers. Da ist
bestimmt auch ein Bild dabei.
Zu den Fuses: Ich denke, die sind im Auslieferungszustand. Aber lass das
Zeug erstmal weg - für die obligatorische erste LED-Blinker Fingerübung
reicht auch der interne Takt.
Die Bilder nützen rein garnichts.
Du mußt schon das Manual zu den Bausätzen runterladen und reinschauen.
Wenn das Englisch Dein Problem ist, dann poste wenigstens die Links auf
die Manuals.
Peter
ozo schrieb:> http://www.olimex.com/dev/pdf/AVR/AVR-P28.pdf
Hilft schonmal weiter:
"AVR-P28 isypically power supplied with min 9.0V DC max 12.0V DC, or min
6.0V AC max 9.0V AC."
D.h. Polung ist egal, da auch Wechselstrom (AC) erlaubt.
Peter
Vielen Dank für die Antworten.
Peter Dannegger schrieb:> Wenn das Englisch Dein Problem ist, dann poste wenigstens die Links auf> die Manuals.
Keine Sorge, mein Englisch ist für die Manuals völlig ausreichend.
Ich hatte die Bedinungsanleitung aber leider nicht und deshalb habe ich
lieber einmal gefragt bevor ich die Plantine zerstöre!
ozo schrieb:> http://www.olimex.com/dev/pdf/AVR/AVR-P28.pdf> und> http://www.embedded-projects.net/index.php?page_id=147> sind dir bekannt?
Nein, die Seiten kannte ich noch garnicht, sie sind aber sehr hilfreich.
Ganz klar ist mir das mit dem USBProg aber noch nicht.
Um den Bootloader auf den USBProg zu laden muss ich den JP2 setzen.
Was die anderen zwei Jumper machen ist mir jedoch aus dem Schaltplan
nicht ersichtlich.
Könnte mir jemand der sich etwas damit auskennt vielleicht helfen?
Grüße
Karsten
Der USBprog aus dem Starterkit ist die vorprogrammierte Version.
Du musst also weder Bootloader noch Firmware aufspielen um programmieren
zu können.
Es sollte also reichen am USBprog alle Jumper offen zu lassen, Netzteil
und Progger anklemmen, Betriebsspannung am IC-Sockel kontrollieren und
den AVR einstecken.
Dann AVR-Studio installieren, der USBprog AVR sollte erkannt werden
nachdem der program-Button geklickt wurde. Beim Klick auf "Read
Signature" nach Auswahl des richtigen Typs muss dann auch der AVR
erkannt werden.
Wichtel schrieb:> Der USBprog aus dem Starterkit ist die vorprogrammierte Version.>> Du musst also weder Bootloader noch Firmware aufspielen um programmieren> zu können.>> Es sollte also reichen am USBprog alle Jumper offen zu lassen, Netzteil> und Progger anklemmen, Betriebsspannung am IC-Sockel kontrollieren und> den AVR einstecken.>> Dann AVR-Studio installieren, der USBprog AVR sollte erkannt werden> nachdem der program-Button geklickt wurde. Beim Klick auf "Read> Signature" nach Auswahl des richtigen Typs muss dann auch der AVR> erkannt werden.
So ich hab jetzt die ganzen Bauteile mit dem USBProg verlötet und die
Jumper alle offen gelassen. Dann hab ich den "ATmega8A-PU" in den Sockel
gesteckt, den USBProg mit der Olimex-Platine verbunden, das Netzteil mit
9V eingesteckt und dann den USBProg per USB mit meinem PC verbunden.
Windows hat dann sofort die neue Hardware erkannt und ein Dialogfenster
zum Treibersuchen geöffnet. Hier habe ich erst einmal nichts gemacht,
sondern das AVR-Studio Setup gestartet. Ich habe das Häckchen bei
Treiber installieren gesetzt und die Installation fertiggestellt.
Dannach habe ich bei dem Windowsdialog von am Anfang auf automatische
Suche gedrückt und Windows hat dann die Treiber für "AVRISP mkII"
installiert und gemeldet das die Hardware jetzt verwendet werden kann.
Dannach habe ich das AVR Studio gestartet, ein Projekt geöffnet um zu
Testen ob auch alles richtig funktioniert. Als debug platform habe ich
AVR Simulator eingestellt und als device ATmega8. Als ich nun den µC
programmieren wollte kam die Fehlermeldung die ich als Bild angehängt
habe.
Acuh wenn ich die Device Einstellungen auf "ATmega8A" geändert habe kam
die gleiche Fehlermeldung.
Ich hoffe nun das einer von euch mir helfen kann denn ich komme einfach
nicht mehr weiter...
Grüße
Karsten
Turbotoni schrieb:> Die Fehlermeldung besagt, das die Programmierfrequenz zu hoch ist.> Klick mal auf Setings und stell die Frequenz niedriger ein.
Der ATmega8A-PU läuft mit seinen Standarteinstellugen auf 4 MHZ und die
ISP Frequenz ist 1 MHZ, also ein Viertel von der Frequenz des µC. Mit
diesen Einstellungen müsste es ja eigentlich gehen.
Ich werd die ISP-Frequenz trotzdem mal ein bisschen runterregeln.
Ich denke eher das das Problem darin liegt das die Signatur des
ATmega8A-PU nicht gelesen werden kann. (das steht nicht in der
Fehlermeldung sondern kann in dem Fenster das unter der Fehlermeldung
liegt gelesen werden.)
Grüße
Karsten
Im Datenblatt lese ich aber, das der AtMega8 mit aktivierten internen
1Mhz Rc-oszilator ausgeliefert wirt, und somit 250 Khz
Programmierfrequenz angebracht wären.
Danke für die Tipps,
ich habe die Frequenz jetzt auf 250kHZ eingestellt und siehe da es
klappt.
Dann ist die Frequenz des µC wohl doch 1MHz.
Jedoch sind immer noch nicht alle Probleme verschwunden.
Die Signatur wird jetzt richtig erkannt und es gibt keine Fehlermeldung
mehr.
Ich kann den Flash auch programmieren ohne das eine Fehlermeldung
entsteht.
Ich habe den Blink-Code des Olimex-pdf-Handbuch in den Flash
programmiert und die LED blinkt auch gleichmäßig.
PDF:
http://www.olimex.com/dev/pdf/AVR/AVR-P28.pdf
Code:
http://www.olimex.com/dev/soft/avr/AVR-P28/AVR-P28-BlinkingLed.hex
Wenn ich jedoch auf Verify klicke erscheint wieder die Fehlermeldung vom
Anfang. Wenn ich die ISP-Frequenz noch kleiner mache erscheint die
Meldung immernoch. Im unteren Kasten steht das die Flash-Byte Adresse
falsch ist.
Kann das an den Fuses liegen? Ich habe das High und Low Fuse mal
geändert, aber ich weiß nicht mehr was die Standarteinstellung war.
Kann mir jemand von euch mal die Standartwerte für die Fuses geben?
Grüße
Karsten
Dein Foto der Fuses zeigt genau die Standardwerte.
Die Fehlermeldung besagt übrigens dass die ISP-Freuenz UNTERHALB von 1/4
der Taktfrequenz liegen muss.
Wenn bei 1Mhz Takt es mit 250kHz ISP funktioniert ist das also ein
reiner Glücksfall.
Klappt das beschreiben denn weiterhin?
Taucht beim auslesen dieselbe Fehlermeldung wie bim Verify auf?
Sei dir bewusst dass du beim ändern der Fuses ganz genau wissen musst
was du da verstellst falls du dich nicht vom weiteren Programmierzugang
aussperren willst.
Hallo,
hab die ISP-Frequenz jetzt auf 125 kHz gestellt und es scheint alles zu
funktionierten.
Die Fehlermeldung ist nicht mehr aufgetreten. (Beim Verify lag es nur
daran dann ich darauf geklickt hatte bevor ich den Flash programmiert
habe. Er kann ja nichts verifyen, wenn nix im Flash ist.)
Jetzt habe ich noch eine Frage zum Quarz. Auf der Platine ist ein Quarz
(T8.000) mit Kondensatoren verbaut. Im Datenblatt steht das es ein
8Mhz-Quarz ist.
Was für eine Einstellung muss ich nun bei den Fuses wählen?
"External Crystal" ist schonmal klar.
Ist es aber ein Low/Medium oder High Frequenz-Quarz? (Ich tippe mal auf
Medium)
Welche Start-Up-Time ist sinvoll?
Grüße
Karsten
Karsten Roman schrieb:> Was für eine Einstellung muss ich nun bei den Fuses wählen?
Diejenige welche für die Beseitigung eines aktuellen Problems geeignet
ist.
Macht denn die Standardeinstellung jetzt schon Probleme?
Karsten Roman schrieb:> Ist es aber ein Low/Medium oder High Frequenz-Quarz? (Ich tippe mal auf> Medium)
Der ATmega hat ein Datenblatt für solche Fragen.
Schaue unter "System Clock and Clock Options" auf Seite 25.
Karsten Roman schrieb:> Welche Start-Up-Time ist sinvoll?
Ist dort auch beschrieben, kannst ja mal überlegen ob deine Anwendung es
wirklich so eilig hat dass du etwas kürzeres als die längste mögliche
Verzögerung wählen musst.
Ich habe mir das gleiche Set geholt und werde damit gleich mal beginnen,
was ich etwas stutzig macht ist, dass in der Anleitung steht, dass die
Rote LED blinken sollte wenn ein Bootloader installiert ist, bei mir
gibt die keinen Muks von sich. (die grüne leuchtet)
Funktioniert aber sonst alles soweit ich das gerade testen konnte, geht
mir der Anleitung hier ja super leicht:
http://www.elo-web.de/elo/mikrocontroller-und-programmierung/entwicklungssysteme/software-fuer-das-mega8-entwicklungssystem
Hat jemand eingentlich schon mit dem Buch: "AVR RISC - Embedded Software
selbst entwicklen" gearbeitet oder vielleicht hat jemand Vorschläge für
bessere Literatur im Bezug auf das Startkit?
Weiterhin habe ich mir überlegt noch links und rechts eine Stiftleiste
anzulöten, dann kann ich die Signale bequem abgreifen, nur eine günstige
Variante zum Aufstecken fehlt noch, da ich von 2€ pro stecker von Conrad
nicht gerade begeistert bin.... eventuell tuns auf fest verlötete
Drähte, die über Jumperbrücken schnell mal deaktiviert werden können ^^.
Ach und eine Frage hätte ich noch, warum spinnt mein AVR Studio rum wenn
ich einen Atmega8a auswähle? Laut Meldung kann man den nicht in C
programmieren, wenn ich den Atmega8 auswähle gibt es zumindest beim
Compilen keine Probleme.
Guten Tag,
ich ahbe heute das USB-ISP zusammengelötet oder zumindest versucht.
Hatte seit 10 Jahren keinen Lötkolben in der Hand. Dummerweise habe ich
den USB Anschluss zuerst auf die falsche Seite gelötet. (Ja ich weiss
dumm wie Brot :)). Rausgelötet dann richtig rumm rein. Dann hab ich mal
ne Druchgansgmessung gemacht. Was mir spanisch vrokommt ist das zwischen
dem äusseren "Gehäuse" des USB-Anschlsuses und zwei Pinchen auf der
anderen Seite schinbar eine Verbindung besteht. ISt das normal ?? Weil
ich will das nicht einstecken und mir meinen USB Port am Rechner
fritieren.
Und iss das schlimm wenn ich den Lötkolen etwas länger dranngehalten
habe oder sind die kleinen Buateile sehr hitzeempfindlich?
Mfg
Santero
> Was mir spanisch vrokommt ist das zwischen> dem äusseren "Gehäuse" des USB-Anschlsuses und zwei Pinchen auf der> anderen Seite schinbar eine Verbindung besteht. ISt das normal ??
Also die beiden PINs die zugleich als Stabilisierung der USB Buchse
dienen (große PINs links und rechts außen) und der GND PIN sollen
verbunden sein.
Danke für die Antwort, hatte mir sowas schon gedacht. Habs aber dann in
den USB port gehaum un AVR studio 5 erkennt den USB ISP. Das iss schon
ma viel wert :)
Mfg Santero