Anfänger: tqfn Adapter-Platine erstellen lassen

Gast #2029837
Lesenswert?

Hallo,

ich bin noch Anfänger was Platinen angeht, also habt etwas Gnade mit 
mir. Mir geht es erstmal um die theoretische Machbarkeit, bevor ich 
Stunden investiere und es doch nicht funktioniert.

Ich habe ein paar Maxim Audio-ICs im tqfn Gehäuse (siehe Bild). Anlöten 
fällt aus, das traue ich mir einfach nicht zu. Meine Idee ist, jetzt 
einfach mehrere TQFN Adapter mit Eagle erstellen, wo die winzigen 
Kontakte einfach auf Lochraster rausgeführt werden und ich dann mit 
Stiften das ganze ins Steckbrett stecken kann. Aus Kostengründen würde 
ich mehrere auf Euroformat machen und dann die einzelnen Teile aussägen.
Auflöten würde ich das ganze mit dem Heißluftfön.

Was haltet ihr von dem Plan? Kann man so klein überhaupt ätzen lassen?

lg Hans
Angehängte Dateien:
Gast #2029921
Lesenswert?

Danke für deine Hilfe hacky. Jetzt verstehe ich auch, warum die Kontakte 
herausragen. Also ist gar keine Heißluftaktion nötig. Sehr gut.

Habe jetzt noch das Bild, wie ich mir das ganze vorstelle. Es ist nur 
ein Pin angeschlossen, weil ich noch nicht ganz Eagle verstanden habe. 
Vor allem das Raster macht mir Sorgen. Ich brauche 0,01 Inch Auflösung, 
was ich schon sehr fein finde. Können das einfache Ätzdienstleister 
überhaupt machen?

Danke!
Angehängte Dateien:
Gast #2030002
Lesenswert?

Hans schrieb:
> Ich habe ein paar Maxim Audio-ICs im tqfn Gehäuse

Leider schreibst du nicht welches IC du genau meinst, aber in der Regel 
ist es so, dass das Pad in der Mitte des ICs auch an Masse (GND) 
angeschlossen werden muss. Mindestens aber an eine Kupferfläche um Wärme 
abzuleiten.
Wenn man die Leiterplatte herstellen lässt, kann man die Doppelseitig 
ausführen und das Pad in der Mitte über relativ große 
Durchkontaktierungen löten. Siehe Beispiel.
Angehängte Dateien:
#2030031
Lesenswert?

Hans schrieb:
> Steckbrett
Hans schrieb:
> MAX9736
>Mono/Stereo High-Power Class D Amplifier
Bloß nicht! Klasse-D-Verstärker aufm Steckbrett wird nur bescheiden bis 
gar nicht funktionieren.
>"...solderless breadboards are unsuitable for any applications other than 
>medium-speed, medium-impedance-level, and medium-precision circuits."
Sprach Bob Pease, und ein Klasse-D-Amp ist nicht mehr medium speed, 
ebensowenig wie medium power (fehlt)
Gast #2030040
Lesenswert?

monnemer schrieb:
>> Spezialformat von Maxim, was kein anderer Hersteller verwendet.
>
>
> Unwahrscheinlich. T steht gewöhnlich für Tape, also von der Rolle.


http://www.maxim-ic.com/qa/info/naming_conventions/

T   METAL CAN (Nickel)
T   TDFN (Plastic, Very Very Thin, Dual Flat No Lead - Sawn Version) 
0.9mm (6, 8, 10, 14 leads)
T   THIN QFN (Plastic, Very Very Thin, Quad Flat No Lead - Sawn Version) 
0.8mm
TQ   THIN QFN (Plastic, Very Very Thin, Quad Flat No Lead - Sawn 
Version) 0.8mm (8 leads)
#2030338
Lesenswert?

@Luk4s K
Komm mal wieder runter, ich hab schon erfolgreich 200Mhz auf dem 
Steckbrett gehabt.


>Sprach Bob Pease, und ein Klasse-D-Amp ist nicht mehr medium speed,
Seh ich genauso, würde das eher unter low-speed einordnen.


Gehen sollte das schon, aber den Perfekten Klang wirst du damit nicht 
erreichen.
#2030826
Lesenswert?

Silvia A. schrieb:
> @Luk4s K
> Komm mal wieder runter, ich hab schon erfolgreich 200Mhz auf dem
> Steckbrett gehabt.
>
>
>>Sprach Bob Pease, und ein Klasse-D-Amp ist nicht mehr medium speed,
> Seh ich genauso, würde das eher unter low-speed einordnen.
>
>
> Gehen sollte das schon, aber den Perfekten Klang wirst du damit nicht
> erreichen.

Naja, ich hatte mal einen Klasse-D-Modulator testweise auf einem 
Steckbrett aufgebaut, hat gewackelt wie ein Kuhschwanz. Bei 
freifliegendem aufbau auf einer Platine war Ruhe. Kann allerdings sein, 
dass integrierte Verstärker diesbezüglich gutmütiger sind.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren