Da Du ja sicherlich grundsätzlich mit Eingangspegeln >0V arbeitest, wird
der Ausgang über den R2 nach oben gezogen, so daß der OPV seinen unteren
Ausgangstransistor anstrengen muß. Das ist aber dummerweise ein pnp als
Emitterfolger, hat also generell die dumme Angewohnheit, nicht ganz bis
auf dessen theoretisch mögliche Ucesat runter gehen zu können.
Um das zu unterstützen, hat der auch noch eine interne 50µA
Konstantstromquelle (KSQ), die das Thema Ucesat lösen sollte. Diese 50µA
sind aber spätestens dann "verbraucht", wen der R2 eine Spannung von
mehr als 1V übersich sieht - dann saugt er quasi die 50µA komplett auf,
und wenn der Eingang (invertierender Eingang) noch höher geht, geht auch
der Ausgang entsprechend mit hoch (wie bei einer Konstantstromquelle),
bis der Ausgang bei etwa 0,6-0,7V hängenbleibt, weil jetzt der interne
pnp-Emitterfolger anfängt, den ausgangstrom zu übernehmen. Deswegen also
sicherlich die rund 0,6V.
Mit der 4,7k-Last sieht es zwar besse raus, weil Du damit die KSQ
ünterstützt, aber geht nicht komplett, weil diese Last||KSQ ja mit dem
R2 einen Spannungsteiler bildet, der im ganzen die Spannung zw. inv.
Eingang und Masse sieht.
Die untere Spannung wie im DB angegeben kann man also eigentlich nur
erreichen, wenn der Ausgang nicht seinen unteren pnp-Ausgangstransistor
bemühen muß (er also nicht als Stromsenke wirken muß).