Hey,
ich lese gerade das Buch "Grundwissen Elektronik", Franzis Verlag. Dort
wird eine Beispielschaltung behandelt (S.23), welche eine Glühlampe als
Sicherungsersatz benutzt.
Leider kann ich aus den gegebenen Werten nicht auf den Strom schließen,
der letztendlich fließen wird. Auch nicht, welche Spannung abfällt.
Angaben: 12V/10W Glühbirne
Netzteil: 5V/2A
Bin ich zu blöd zum rechnen, oder werden irgendwelche Grundannahmen
gemacht die ich nicht weiß?
Danke,
viele Grüße Peter
Aus den Daten der Glühbirne lässt sich der Widerstand des Drahtes
berechnen (ob heiß oder kalt, weiß ich nicht).
0der wird die Glühbirne direkt an das Netzteil geschlossen? Dann mal
kräftig nachdenken (bezüglich der Spannung).
Wenn du 5V einspeist: 5V fallen an der Lampe ab...
Peter schrieb:> Bin ich zu blöd zum rechnen, oder werden irgendwelche Grundannahmen> gemacht die ich nicht weiß?
Nein, du hast zu viele Unbekannte, wie z.B. den Widerstand der Lampe...
Ohm schrieb:> Wenn man den Widerstand der Lampe als konstant annimmt:
Das wäre die unsinnigste Annahme, die man machen darf. Eine Glühlampe
ist ein Kaltleiter: im kalten Zustand fließt locker gleich 5-10 mal
soviel Strom wie im heißen...
0,347A fließen weil der Draht einen Widerstand von 14,4Ohm besitzt, das
ist eher eine Grundlagenaufgabe, daher gehe ich nicht davon aus, dass
man zwischen Widerstand im kalten udn warmen Betrieb unterscheiden muss!
...
Lothar Miller schrieb:> Ohm schrieb:>> Wenn man den Widerstand der Lampe als konstant annimmt:> Das wäre die unsinnigste Annahme, die man machen darf. Eine Glühlampe> ist ein Kaltleiter: im kalten Zustand fließt locker gleich 5-10 mal> soviel Strom wie im heißen...
Natürlich, ich dachte es geht nur um das ohmsche Gesetz.
Lothar Miller schrieb:> Ohm schrieb:>> Wenn man den Widerstand der Lampe als konstant annimmt:> Das wäre die unsinnigste Annahme, die man machen darf. Eine Glühlampe> ist ein Kaltleiter: im kalten Zustand fließt locker gleich 5-10 mal> soviel Strom wie im heißen...
gehen wir mal davon aus, dass der Zustand in dem Die lampen betrachtet
werden die gleichn sind, sorich bei 12V -> 10W also R= 14,4Ohm (im
warmen Zustand)
bei 5V demnach entsprehcned viel Strom bei 14,4Ohm ...
wie gesagt es ist ja eine Grundlagenaufgabe, und es geht hier nicht um
NTC, PTC, Wechselspannungen, Aliens, ...
Matze schrieb:> wie gesagt es ist ja eine Grundlagenaufgabe, und es geht hier nicht um> NTC, PTC, Wechselspannungen, Aliens, ...
Wenn in einer Grundlagenaufgabe von einer Lampe die Rede ist, dann muß
ich das Verhalten der Lampe berücksichten (gerade da!).
Nur wenn da die Rede von einem Widerstand wäre, dann dürfte ich von
einem konstanten Wert ausgehen.
BTW: Es geht nicht um eine Aufgabe, sondern offenbar um ein kleines
Verständnisproblem... ;-)
> gehen wir mal davon aus,
Wenn das nur mal nicht der falsche Ansatz ist...
Sorry Leute das ist doch Blödsinn,
der TO hat doch geschrieben daß die Lampe als Sicherungsersatz dient. Im
kalten Zustand hat der Draht eine für die Schaltung vernachlässigbaren
Widerstand, sobald (durch einen Fehler/Kurzschluss) der Strom ansteigt,
wird der Glühfaden heiss, der Widerstand wird höher, dadurch der
Spannungsabfall an der Lampe, dadurch wird der Faden noch etwas heisser
...
Ist eine nichtdurchbrennende nicht ideale aber billige Sicherung nix
weiter, keine Grundlagenaufgabe.
U.R. Schmitt schrieb:> Ist eine nichtdurchbrennende nicht ideale aber billige Sicherung nix> weiter, keine Grundlagenaufgabe.
Das ist übrigens für 230V Schaltungen auch der Fall: bei der ersten
Inbetriebnahme einen 100W-Heatball (aka. Glühbirne) in Reihe, dann geht
nicht gleich alles kaputt...