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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Die richtige Auswahl.


Autor: Maik Borchardt (Gast)
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Ein freundliches Hallo an alle,

ich gebe zu das ich nicht wirklich lange gesucht habe, es liegt aber 
eher daran das das Projekt welches ich vor habe ansich selbst auch recht 
eigen ist und mit an grösster sicherheit grenzend ich da auch nicht 
wirklich fündig geworden wäre.

Es geht um folgendes, ich muß am ende eine einfach nachzubauende gesamt 
Hardware / Schaltung haben, die an einen PC/Laptop per COMx und oder USB 
Messdaten (Von der einfachen Schaltung halt) sendet.

Die Messdaten sollen dabei im grunde "nur" 16 8-Bit Analoge werte sein
und gleichzeitig mindestens ebensoviele besser noch ein paar mehr 
Digitale Ein und Ausgänge haben.

Kurzum:

16 mal 8-bit AD Eingänge
16 mal Digi Eingänge (Minimum) (ggf. auch durch 2 Analog eingänge und 
W-Array umzusetzen)
und mindestens 12 Digit-Ausgänge.

Diese Ausgänge sollen hier genau genommen zur LC-Display Ansteuerung 
dienen.

Die 16 Anlogeingänge sind einfache Stellpotis (denke an 10kOhm) die als 
Sensoren für bestimmte Winkelmesser im Gesamtprojekt herhalten sollen.

Die 16 Digi Eingänge werden hier teilweise Schalter, teilweise 
Lichtschranken sein die also nur kurze Impulse geben.





Nun zur Frage Ansich:

Gibt es ein Microcontroller der diese anzahl an Ein und Ausgängen 
besitzt?
Wenn JA welcher ist es und was genau wird benötigt um ihn auch 
entsprechend zu Programmieren zu können? (Evaluierungsboard ect. 
Kaufempfehlungen gern gesehen)

Wenn es keinen µC gibt der Ansich soviel Ein und Ausgänge besitzt, 
welcher besitzt annähernd soviele? bzw. Besitzt enstprechend einen 
I²C-Bus so dass man den µC durch entsprechende I²C-Bauteile erweitern 
kann?



Wäre zum beispiel die C-Control PRO Unit Mega 128 evtl. so ein Kandidat 
durch seine
10 Bit ADC mit 8 Kanälen (wären nur noch 8 AD Eingänge per I²C 
nachzurüsten)
und er hat weit mehr als Benötigt (53) digitale I/Os

Was benötige ich dann neben der Unit Mega 128 noch an Handware um diese 
am PC angeschlossen zu bekommen um diese zu Proggen?.

Ich habe leider nur wenig Erfahrung mit den ganzen µC, habe vor langer 
zeit einmal ein paar Projekte mit der C-CONTROL-UNIT (PLUS) (dieser mit 
den Roten und Gelben Schalter drauf)
Bei den ganzen Nachfolgern und auch die ganzen AVR ect. teile hab ich 
dann den Überblick verloren und scheue mich ein wenig aus Fehlkauf 
Ängsten mich entsprechend "weiterzuentwickeln".


Ich hoffe das mir geholfen werden kann und bedanke mich bereits jetzt 
schon für jede Antwort.


Gruss Maik

Autor: Düsendieb (Gast)
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Bei Conrad gibt es ein : USB-I/O MODUL für 40€ erreich zwar nicht deine 
geforderte Pin Anzahl, aber der Treiber auf der PC Seite ist da schon 
dabei.


Axel

Autor: Maik Borchardt (Gast)
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Hallo Axel,

danke für deinen Vorschlag, aber das Teil müsste ich dann mehrfach 
kaufen und "kaskadieren" um annähernd dahin zu kommen. hat ja nur 8 
Analoge ein und 8 Digi out's

Da kann ja die ccontrol basic sogar mehr mit 16 digi i/o und 8 analog 
inputs und 2 pwm ausgängen.

Klar ist per usb und nicht per Serial aber dafür gäbe es zur not noch 
nen usb2com adapter.


Ich denke ich werde das ganze dann doch in form einer kleinen i2c 
schaltung umsetzen die dann am ParPort (oder usbPort) 
angeschlossenwerden kann.

Allerdings sollte die µC-Lösung halt die messdaten ersteinmal erfassen 
und auf bedarf wiedergeben an PC oÄ.

Vielleicht kann ja noch jemand ne info geben über AVR ect.
der ggf. die in outs hat.

danke.

Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Du kannst einen PIC18F2550 nehmen, der hat ein USB-Modul,24 I/O's und 1 
I²C/SPI Modul. Also hast du deine 16 digitalen I/Os, I²C/SPI für einen 
externen 16-Channel ADC und eine direkte Anbindung (und 
Spannungsversorgung) über USB.

edit: Wenn du mehr IOs haben willst, kannst du auch einen PIC18F4550 
nehmen, der hat 35 I/Os.

Autor: Maik Borchardt (Gast)
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Hallo Michael,

danke für deine Antwort, das klingt ja soweit schonmal gut.

Ich hätte dazu aber noch die ein oder andere Frage.

Die von dir genannten PIC's benötigen ja ein Programm, versteht sich 
soweit ja schon von selbst, damit sie wissen was sie mit den ganzen IO 
ports anstellen sollen ect.
Das Programm selbst wird sicherlich auch nicht das Problem sein, da ich 
einiges an Erfahrung habe in Sachen Programmieren.

Wo sich mir die Frage stellt, und man möge meine Unwissenheit hier 
entschuldigen.

Diese PIC's sind ja Optisch betrachtet nur IC's im DIL gehäuse oder so.

Was genau Benötige ich, um diese PIC's zu Programmieren?

Sprich, Kabel PC-Pic (USB-KABEL) ist klar.
Die Software Entwicklungsumgebung ist mir soweit auch klar.

Was mir unklar ist wie verbinde ich den USB-Stecker mit den PIC.

Entwicklungs Board ? Hm, möchte jetzt nicht unbedingt nur wegen dieser 
einen Schaltung noch zusätzlich sowas hier erst bauen wollen.

http://www.mikrocontroller.net/articles/PIC18f4550...

Gruss Maik

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Maik Borchardt schrieb:
> 16 mal 8-bit AD Eingänge
> 16 mal Digi Eingänge (Minimum) (ggf. auch durch 2 Analog eingänge und
> W-Array umzusetzen)
> und mindestens 12 Digit-Ausgänge.

ATmega640, 1280 oder 2560


Peter

Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Diese beiden PICs haben ein USB-Modul, d.h. du schließt die 4 Pins an 
den PIC an (Plus, Masse, Datenleitung und Taktleitung), noch ein, zwei 
Kondensatoren und der Rest ist Softwaresache. Standardbeschaltungen 
finden sich on mass bei google. Also bräuchtest du eine Platine 
(Lochraster würde ja reichen), den PIC, den ADC, eine USB-Buchse und ein 
bisschen Draht. Je nach dem, wie du die Kanäle anschließen willst noch 
Buchsen deiner Wahl.

Das programmieren der PICs geht über einen programmer, brenner, flasher 
oder wie auch immer. Das ist ein Gerät, dass vom PC die Daten bekommt 
und in den PIC schreibt. Zum selbst bauen, kann man sich den Schaltplan 
eines recht verbreitetem Brenner bei sprut.de besorgen. Wenn du ihn 
kaufen willst, musst du mal bei Ebay nach PIC brenner oder PicKit 
(Originalbrenner vom Hersteller) gucken.

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