Linearregler, vor und nachteile?

Gast #2034152
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Hallo,
kann mir mal jemand sagen wie das genau ist mit dem ST LF33 Bauteil.
Ein Linearregler ist doch hoch ineffizient richtig? Warum sollte man 
trotzdem so ein Teil verwenden?
Fließt auch wenn man keine Last dran hat, immer Strom über ein 
Linearregler?
Was für einen anderen Regler könnte man da so verwenden?
Gibt das Bauteil vielleicht eine genauere Spannung ab als andere Regler?

Fragen über fragen, wäre toll wenn mir da jemand helfen könnte.

Danke schön.
Mit freundlichen Grüßen
Johnny
Gast #2034159
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Johnny schrieb:
> Hallo,
> kann mir mal jemand sagen wie das genau ist mit dem ST LF33 Bauteil.

Das Datenblatt. Kriegst du wenn du in der Zeile drüber auf "LF33" 
klickst.

> Ein Linearregler ist doch hoch ineffizient richtig?

Nein. Hängt von der Eingansspannung / benötigtem Strom ab. Kann 
effizienter sein als ein Schaltregler.

> Warum sollte man
> trotzdem so ein Teil verwenden?

Wenns grad passt.

> Fließt auch wenn man keine Last dran hat, immer Strom über ein
> Linearregler?

Ja. Steht im Datenblatt.

> Was für einen anderen Regler könnte man da so verwenden?

Schaltregler.

> Gibt das Bauteil vielleicht eine genauere Spannung ab als andere Regler?

Wenn "genau" ein Kriterium ist: Ein besserer Linearregler.
Gast #2034165
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Linearregler:
- Wirkungsgrad nicht optimal, da Differenzspannung verheizt wird
+ sehr saubere Ausgangsspannung
+ geringer Aufwand

Stepdown (geschaltet)
- Ripple auf der Spannung -> hochfrequente Störung
- höherer Aufwand ->Layout, Spule
+ guter Wirkungsgrad

kein Anspruch auf Vollständigkeit
:-)
Gast #2034374
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Ein Linearregeler ist immer dann gut wenn nur ein kleiner Strom 
gebraucht wird und (oder) nur eine kleine Spannungsdifferenz vorliegt.
Als Beispiel : USB Stick der intern 3.3Volt braucht (100mA)

5V-3,3V = 1,7V
1,7V * 0,1A = 170mW
Wirkunsgrad ~ 3,3V/5V = 66 %

Da die Spannung am Gerät aber bis auf (aus dem Kopf) 4,5V Abgefallen 
sein kann sieht sogar noch besser aus:

4,5V-3,3V = 1,2V
1,2V * 0,1A = 120mW
Wirkunsgrad ~ 3,3V/4,5V = 73 %

Das kann ein Schaltregler zwar besser, ist aber in der Regel teurer.
Gast #2034399
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Es kommt auch ein wenig darauf an, was du machen willst.

Zum Beispiel ist die Versorgung für analoge Spannungsversorgungen aus 
einem Schaltregler schlechter, als die von einem Linearregler. Hier 
bedarf es einer ziemlich guten Glättung. Eine Referenzspannung aus einem 
Schaltregler ist natürlich noch die Oberkatastrophe...aber OK, da setzt 
man selbst hinter einen Linearregler noch eine 
Referenzspannungsquelle...trotzdem.

Wenn es um viel Leistung geht kannste den Linearregler vergessen!

Stell dir mal einen Computer mit Linearregler vor...absolut unbrauchbar.

Musste schon ein wenig abwägen, was du vor hast.
Gast #2035204
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man sollte auch beachten, dass Linearregler normalerweise etwas kleiner 
sind als Schaltregler, da diese auch noch Spule mehrere Cs usw. 
benötigen. Bei manchen Schaltungen spielt es außerdem keine Rolle, ob 
bei den 100W Verbrauch, das Linearregler von 12V->5V auch noch ein paar 
mA haben will.
Linearregler sind auch meist billiger. Bei schaltreglern sind die Spulen 
nicht gerade so preiswert ;-)

Kommt also immer auf die Anwendung drauf an!

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