Hallo beisammen!
Ich habe einen Sensor der mir ein 0-20 mA Signal ausgibt.
Nun wollte ich dazu sowohl Grundlagen als auch Lösungen finden um dieses
Signal z.B. mit einem ATmega auszuwerten.
Könnt Ihr mir diesbezüglich weiterhelfen?
Vielen Dank in voraus!
Die gegebene Antwort war korrekt. Dein Sensor mag ja ein Stromsignal
ausgeben aber der ADC kann nur Spannungen messen und daher U=R*I wobei
die Bezeichnung des Widerstandes auch Bürde genannt wird.
Wie wäre es wenn du den Sensor mal beschreibst ? Drucksensor ? Temp.
Sensor ? etc.etc.
Im Moment liegt dein Problem in der von dir formulierten Frage... diese
ist einfach schlecht formuliert.
Holger schrieb:> Bitte nur Fachkräfte melden, Danke !!
Gerne. Du mußt einen IDC benutzen, mit einem passenden Referenzstrom
kriegst Du dann auch eine recht passable Auflösung hin. Schau mal bei
Maxim, die haben sowas im Angebot.
Danke für diese Antwort.
Sorry wenn ich vorher so kurz angebunden war, aber wenn ich einige
andere Beiträge lese, dann stellts sich mir mehr als einmal die Frage,
wer eigentlch mehr weiß: der Fragende oder derjenige, der Geantwortet
hat...
Nun zu meinen Fragen.
Unklarheiten räume ich gerne aus.
1. Ich suche Grundlagen zu dieser Art Signal.
also zB Normung, Aufbau, Spannung etc. Das sollte soweit klar sein,
meine ich.
2. Will ich das Signal mittels Atmel (ADC) auswerten.
Die Idee mit dem Widerstand ist naheliegend, aber an sich nicht die
Lösung.
Denn: der ADC vom Atmel verträgt max. die Versorgungsspannung plus ein
Paar Prozent Toleranz. Eine Höhere Spannung seitens des Sensors wäre
also schlecht.
Welchen Wert sollte der Widerstand haben? >Für dessen Dimensionierung
wäre der Aufbau der Quelle vorteilhaft, also sind wir wieder bei den
Grundlagen...
Der Sensor ist ein Drucksensor hinter dem Expansionsventil einer
Wämepumpe.
grüße
Holger
Holger schrieb:> Denn: der ADC vom Atmel verträgt max. die Versorgungsspannung plus ein> Paar Prozent Toleranz. Eine Höhere Spannung seitens des Sensors wäre> also schlecht.> Welchen Wert sollte der Widerstand haben? >Für dessen Dimensionierung> wäre der Aufbau der Quelle vorteilhaft, also sind wir wieder bei den> Grundlagen...
Wenn man das Ohmsche Gesetz versteht, ist das kein Problem.
R = U / I
I ist bekannt, U auch. Wo ist das Problem?
@fachkraft
leider bin ich nicht so fachlich wie Du und muß maxim über google
suchen, da mir das nix sagt. Leider gibt es da wie immer alles, außer
IC´s
Ich wäre daher für eine Type dankbar.
Wobei mich das andererseits von einer Auswertung mit dem Atmel
entfernt?!
Also den Aufbau und die Auswertung komplizierter gestaltet.
Lieber Holger,
das ist eine schon öfters gestellte Frage und es gibt einige Beiträge
dazu. Wenn Du unter Suche "0-20mA" eingibst, dann kannst Du Dich dort
einmal einlesen.
Du benötigst dafür die Grundlagen U=I*R, da haben die Leute schon recht.
Und ein kleiner Tipp am Rande. Vielleicht kann der Sensor auch 4-20mA
anstatt die 0-20mA, dann hast auch noch eine Drahtbruch Überwachung
dabei.
Du musst vom Strom auf eine Spannung von 0-5V kommen, dann kannst Du es
mit dem ADC einlesen,
Michael
@minefields
Danke. Ohmsches Gesetz ist bekannt. Grundlagen zum Signal sind Dir auch
nicht bekannt, oder was soll das dann?
Ich schreibe hier nicht, um zu erfahren das ich nix drauf habe!
Ich freue mich sehr über Fachliche Hilfe!
Danke
Wo ist das Problem?
R = U/I
für U setzen wir 5V, für I 20mA ein, macht 250 Ohm, war das so schwer?
Was Maxim anbetrifft: Klar sind die ersten paar Ergebnisse unpassend,
aber schon auf der ersten Bildschirmseite (bei mir 3. Ergebnis) findet
sich der gesuchte Hersteller.
Vielen Dank für die Antwort.
Das Forum hatte ich schon durchsucht und einiges gelesen, jedoch nichts
Grundlegendes (zum Funktionsverständnis)gefunden.
Wenn ich von der Spannung des Sensors ausgehen will, wäre es zB wichtig
zu wissen, ob die Ausgangsspannung konstant bleibt über den Messbereich.
R=u/i >nehme ich als Strom die 20mA an oder meheme ich einen höheren
Wert an, als Reserve. Wenn der elektr. Innenaufbau der Quelle bekannt
wäre >>da kommen wieder die Grundlagen ins Spiel und ich bräuchte keinen
mehr zu nerven... ;-) <<
wäre klar ob ein kleinerer Gesamtwiderstand dem Sensor egal ist oder ob
er "abraucht"...
Fragen über Fragen
Du willst wissen wie man einen Strom von 4-20mA messen kann. Die Antwort
lautet: Mit einem Widerstand. Je nachdem welche Spannung er bei 20mA
haben soll kannst du ihn dir mit U = R * I wunderbar berechnen. Dann
kann der AVR mit seinem ADC das auch schön messen.
Frage beantwortet.
> Ich suche Grundlagen zu dieser Art Signal.> also zB Normung, Aufbau, Spannung etc.
Normung, ich weiß nicht ob es für die 4-20mA Stromschnittstelle eine
DIN, ISO oder sonstwas Norm gibt. Da hilft Google oder ein anderer
Forenmember.
Aufbau, ja eben ein konstanter Strom der von 4 bis 20mA einen
entsprechenden Messwert repräsentiert.
Spannung? 4-20mA ist ein Strom. Wie ein Strom mit der Spannung
zusammenhängt sagt dir wiedermal das ohmsche Gesetz. Wenn von deinem
Sensor ein Strom von 4-20mA kommt, dann sorgt der Sensor schon von ganz
alleine dafür, dass an seinem Ausgang die Spannung anliegt, die nötig
ist, um den Strom aus dem Ausgang raus (in diesem falle durch
Kabelwiderstand und Messwiderstand hindurch)zu bekommen, sofern er seine
maximale Ausgangsspannung noch nicht erreicht hat.
Gruß, PoWl
Holger schrieb:> Wenn ich von der Spannung des Sensors ausgehen will, wäre es zB wichtig> zu wissen, ob die Ausgangsspannung konstant bleibt über den Messbereich.
Was glaubst du, wieso das ein Stromausgang ist...
Es gibt allenfalls Probleme, wenn die maximal mögliche Ausgangsspannung
überschritten wird. Das kann man aber im Datenblatt nachlesen.
Holger schrieb:> wäre klar ob ein kleinerer Gesamtwiderstand dem Sensor egal ist oder ob> er "abraucht"...
Stromquellen sind prinzipiell kurzschlussfest.
Holger,
irgendwie klingt dein Geschreibsel etwas abgespaced und dass du hier
"fachliche Hilfe" suchst klingt langsam etwas arrogant. Wir sind hier
sicherlich nicht alles "Fachkräfte", hier tummeln sich auch
Hobbybastler, die ihr Hobby sehr wohl beherrschen. Das Ohmsche Gesetz
sei dir ja so bekannt, dennoch weiß du wohl noch nicht so richtig wie
das mit Spannung und Strom so richtig funktioniert. Was du brauchst sind
Grundlagen in Elektrotechnik. Keine Normen, keine
Signalformbeschreibungen und sonstiges, was irgendwie ganz besonders
kompliziert und hochtrabend klingt.
Gruß, PoWl
Holger schrieb:> Ist die Spannung des Sensors Festgelegt oder von mir "einzustellen"?
Das ist ein Stromausgang! Das Ohmsche Gesetz besagt, dass sich die
Spannung von selbst einstellt.
Holger,
> 2. Will ich das Signal mittels Atmel (ADC) auswerten.> Die Idee mit dem Widerstand ist naheliegend, aber an sich nicht die> Lösung.
Warum? Du misst einfach den Spannungsabfall 0-5V über einen Widerstand.
> Denn: der ADC vom Atmel verträgt max. die Versorgungsspannung plus ein> Paar Prozent Toleranz. Eine Höhere Spannung seitens des Sensors wäre> also schlecht.
Warum? Wenn Du einen 250R verwendest, bekommst Du bei 0-20mA 0-5V raus,
den kannst Du über den ADC auswerten. Aber wir sprachen schon die ganze
Zeit über R=I*U.
Michael
Holger schrieb:> Danke> Erste Grundlageninfo!>> Vielleicht gibts noch mehr davon?>> Ist die Spannung des Sensors Festgelegt oder von mir "einzustellen"?
Grr.
Den Sensor interessiert die Spannung nicht (solange er sie erzeugen
kann).
Du hängst einen Widerstand drann, und der Sensor stellt seine Spannung
so einh, dass da 20mA durch den Widerstand durchrauschen.
Strom und Spannung hängen zusammen! U = R * I
Je nachdem welchen Widerstand du wählst, stellt der Sensor eine andere
Spannung an, damit an diesem Widerstand genau die 20mA durchrauschen,
die der Sensor als seinen Messwert mitteilen möchte.
Daher: Du wählst den Widerstand und damit implizit die Spannung, die du
bei 20mA (also Vollausschalg) haben möchtest.
Es liegt jetzt in deinem Geschick dass
* der Sensor diese Spannung überhaupt erzeugen kann
* du mit dieser Spannung etwas anfangen kannst
Aber: Es ist alles nur U = R * I
> Wenn ich von der Spannung des Sensors ausgehen will, wäre es zB> wichtig zu wissen, ob die Ausgangsspannung konstant bleibt über den> Messbereich.
Wie soll denn die konstant bleiben können.
Wenn du in U = R * I einen konstanten Term hast (nämlich den Wert des
Widerstandes) und das I sich verändert, dann muss sich auch das U
verändern, damit die Gleichung wieder aufgeht.
Man kann nicht, bei ansonsten alles gleich, einfach nur das I variieren
wie man lustig ist. Einen Strom kann man nur dann in einer betimmten
Höhe durch einen Widerstand jagen, wenn man die Spannung variiert. Und
zwar so variiert wie es das Ohmsche Gesetz bei einem fixen Widerstand
fordert.
Holger schrieb:> Ist die Spannung des Sensors Festgelegt oder von mir "einzustellen"?
Dein Sensor ist eine Stromquelle.
Und eine Stromquelle ist eine Spannungsquelle, die ihre Spannung selbst
so einstellt, je nachdem mit welchem Widerstand sie belastet ist, durch
sie ein bestimmter Strom fließt.
-> Die Spannung des Sensors stellt sich je nach Ausgangsstrom und
Messwiederstand entsprechen U = R * I ein. Die Spannung kann natürlich
ein gewisses Limit (z.b. höchstens die Versorgungsspannung des Sensors
nicht überscheiten).
Die Spannung des Sensors kann dir aber völlig egal sein weil dich nur
der Ausgangsstrom interessiert und welche Spannung er am Messwiderstand
erzeugt. Rechenbeispiele hast du nun ja schon.
Hi
>Danke>Erste Grundlageninfo!>Vielleicht gibts noch mehr davon?
Machst du jetzt auf Supertroll. Wenn du es besser weisst, warum fragst
du hier?
>Ist die Spannung des Sensors Festgelegt oder von mir "einzustellen"?
Dann lies das Datenblatt von deinem Sensor.
MfG Spess
Holger schrieb:> Danke für diese Antwort.> Sorry wenn ich vorher so kurz angebunden war, aber wenn ich einige> andere Beiträge lese, dann stellts sich mir mehr als einmal die Frage,> wer eigentlch mehr weiß: der Fragende oder derjenige, der Geantwortet> hat...
Sorry Holger,
aber wenn ich deine Fragen lese kenne ich die Antwort auf die Frage die
du dir stellst.
Paul Hamacher schrieb:> So Karl Heinz, jetzt hat er 2 mal das gleiche mit anderen Worten.. das> wird schon fruchten :D
Vielleicht sollte ich noch eine Analogie zur Sicherheit nachschicken :-)
Irgendwas mit Wasser und Röhren.
Wenn ich durch eine Röhre mit einem bestimmten Durchmesser eine
bestimmte Menge Wasser durchjage, dann ergibt sich daraus die
Fliessgeschwindigkeit des Wassers.
Diese 3 Dinge hängen untrennbar miteinander zusammen.
Will ich mehr Wasser durch das Rohr jagen, dann muss ich an einem der
beiden anderen Parameter drehen. Entweder ich vergrößere den Durchmesser
oder ich erhöhe die Fliessgeschwindigkeit. Aber eines der beiden Dinge
muss ich tun. Einfach eine größere Wassermenge bei ansonsten gleichem
Durchmesser und Geschwindigkeit geht nicht.
Und natürlich auch umgekehrt: Erhöhe ich die Geschwindigkeit erhöht sich
auch ganz automatisch die Wassermenge bei gleichem Durchmesser.
Vergrößere ich den Durchmesser, verringert sich die Geschwindigkeit bei
gleicher Wassermenge oder aber ich erhöhe damit die Wassermenge bei
gleichbleibender Geschwindigkeit.
Aber was ich auch tue: Die 3 Größen - Durchmesser, Geschwindigkeit,
Wassermenge sind untrennbar miteinander verbunden
(
Durchmesser entspricht 1/R größerer Durchmesser -> weniger
Widerstand, den das Rohr dem Wasser
leistet
Geschwindigkeit entspricht U
Wassermenge entspricht I
Und der Zusammenhang, der hier mit dem Wasser so blumig beschrieben
wurde, ist in der Elektronik das Ohmsche Gesetz.
)
Also wenn's jetzt nicht reicht, dann weiß ich auch nicht.
Wie dir schon von anderen hier gesagt wurde, bemühe mal die
Suchfunktion.
Beitrag "Wägezellen mit 4-20mA an AVR NET IO"
Hier haben wir uns auch reichlich mühe gemacht und einem anderen
Kollegen bei den Grundüberlegungen geholfen, les es dir durch. Da ist
ebenso ein Code incl. Widerstandsberechnung und ADC Beispiel dabei.
Die Grundlagen nach denen du suchst heißen ohmsches Gesetz, AD Wandler,
C Programmierung, Industrieschnittstellen, Skalierung usw.