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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Perspektivel als B.Sc Maschinenbau Uni


Autor: Toadie R. (marcel_r)
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Hallo, ich würde mal gerne eure meinung zum Thema wissen: Wie 
unterschiedlich sind die Berufsaussichten für Bachelor im Vergleich zum 
Diplom Maschinenbau?

Ich kann es mir immer nicht so richtig vorstellen, als "fertig 
studierter" Ingenieur einen Bürojob anzunehmen und den ganzen Tag auf 
meinen 5 Buschstaben im Bürosessel zu sitzen.

Viele Feuerwehren stellen z.b. für den gehobenen feuerwehrtech. Dienst 
FH-Ingenieure ein. Gibt es vol solchen Berufen noch mehrere oder ist so 
etwas eher eine Ausnahme?

Ingenieurjob=Schreibtischjob??

Autor: Bauleiter (Gast)
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Such dir eine Stelle als TGA-Ingenieur (technische Gebäudeausrüstung), 
dann bist du auch viel unterwegs. Ich denke, das ist eine ganz gute 
Mischung aus Büro- und Auswärtsarbeit.

Autor: Diplomand Nase (diplomand84)
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Fertig studierter Ingeniuer und B.Sc. ? Irgendwas passt da nicht ;)

Autor: guest (Gast)
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Was soll da nicht passen?

Autor: Ing (Gast)
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Das ein Ingenieur viel am Schreibtisch sitzt, hätte dir vorher klar sein 
müssen. Wäre eine Tätigkeit als Prüfingenieur beim TÜV eventuell eine 
Alternative?

Autor: Paul (Gast)
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>Viele Feuerwehren stellen z.b. für den gehobenen feuerwehrtech. Dienst
>FH-Ingenieure ein. Gibt es vol solchen Berufen noch mehrere oder ist so
>etwas eher eine Ausnahme?

Für den gehobenen DIenst ist ein FH-Diplom oder ein Bachelor die 
Voraussetzung. Egal ob Feuerwehr oder anderswo. Und das sie bei der FW 
nicht den BWLer brauchen ist ebenso klar. Also: Mit Bachelor steht Dir 
der gesamte gehobene Dienst offen.

Autor: Jens (Gast)
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Marcel R. schrieb:
> Viele Feuerwehren stellen z.b. für den gehobenen feuerwehrtech. Dienst
> FH-Ingenieure ein.

Was glaubst du, machen Ings. im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst?

Hier in der Stadt sind das quasi Verwaltungsbeamte, die sich um Planung, 
Beschaffung, Ausbildung(splanung), etc kümmern. Das ist ein normaler 
Bürojob, mit dem Einsatzdienst hat das weniger bis gar nichts zu tun. 
Für den gehobenen Einsatzdienst (Zugführer, Wachabteilungsleiter) werden 
meistens langjährige Brandmeister weitergebildet. Die haben die nötigen 
langjährigen praktischen Erfahrungen. Gegenteiliges Beispiel: Ein 
ehemaliger Kollege hat sein Diplom in VWL (oder so, genaue Bezeichnung 
weiß ich jetzt nicht) gemacht und ist in einer norddeutschen Großstadt 
in den höheren Dienst eingestiegen mit der Perspektive als Wachleiter. 
Ist aber auch viel Verwaltungskram und kein / wenig Einsatzdienst.

PS: Schaue dir mal die Vergütung im öffentlichen Dienst an. Da verdient 
man in der Wirtschaft meistens mehr...

Autor: Thomas1 (Gast)
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Jens schrieb:
> PS: Schaue dir mal die Vergütung im öffentlichen Dienst an. Da verdient
> man in der Wirtschaft meistens mehr...


Nein, nicht unbedingt.  Beamte leben besser als Angestellte in der 
Wirtschaft.

Autor: exfhler (Gast)
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Das is eben das was mich auch stört..

Bin Dipl Ing Fh

und bin meistens im Büro Entwicklung und Programmieren.. nur selten bin 
ich mal Inbetriebnahme beim Kunden..

hab mir das Ingenieursleben/Beruf echt spannender vorgestellt!!

Autor: Libelle (Gast)
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das wundert mich jetzt eher, zumal du ja die FH besucht hast. da sagt 
man ja eigentlich, die ausbildung und spätere tätigkeit sei viiiiiiiel 
praxisorientierter als uni

Autor: exfhler (Gast)
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Libelle schrieb:
> das wundert mich jetzt eher, zumal du ja die FH besucht hast. da sagt
> man ja eigentlich, die ausbildung und spätere tätigkeit sei viiiiiiiel
> praxisorientierter als uni

das glaubst auch nur du..

bei mir ist alles zieml theoretisch.. viel C/C++/Corba Programmierung, 
prozesse definieren, mit kunden diskutieren etc. ab und zu auch mal 
inbetriebnahme aber dann oft in einem klimatisierten baucontainer zB

Autor: sachsening (Gast)
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in einigen Bundesländern ist ein B.Sc. von der Uni kein Ingenieur, weil 
die meisten nur 6 semestrig sind !! Sachsen, Thüringen usw.

Autor: Thomas1 (Gast)
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sachsening schrieb:
> in einigen Bundesländern ist ein B.Sc. von der Uni kein Ingenieur, weil
> die meisten nur 6 semestrig sind !! Sachsen, Thüringen usw.


Nach Ingenieurgesetz sind die es doch.

Autor: yannik (Gast)
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"Nach Ingenieurgesetz sind die es doch."

->Nach allen 16 ?
(zB um sich in die Architektenrolle in einigen BL eintragen zu werden 
beard/bedurfte es einen acht semestrigen Studiengang (führt dazu das der 
BA für Archi. in einigen BL 8semester dauert... ) )

Ich würde spontan nicht ausschließen das ähnliches in einigen 
Ingenieurs- gesetzten auch enthalten ist (wobei der vdi etc dann sicher 
Alarm geschlagen hätten)

Autor: Thomas1 (Gast)
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yannik schrieb:
> ->Nach allen 16 ?
> (zB um sich in die Architektenrolle in einigen BL eintragen zu werden
> beard/bedurfte es einen acht semestrigen Studiengang (führt dazu das der
> BA für Archi. in einigen BL 8semester dauert



Es ging um Ingenieure und keine Architekten. Letztere sind mehr 
künstlerisch tätig. Trotzdem bleibt ein Bachelor der akademische Grad 
und Ingenieur die Berufsbezeichnung. :-P

Autor: yannik (Gast)
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Nun aber die Berufsbezeichnung darf nur führen der ein entsprechedes 
(naturwissenschaftliches) Studium an einer Hochschule oder eine 
Weiterbildung an einer Bergbauschule gemacht hat. (je nach Bl vielleicht 
etwas anders) Und es ging darum ob ein Bachelor sich als Ing bezeichnen 
darf - es wurde Pauschal gesagt das dem anch dem Ingenieugrgesetz so 
wäre - ich habe nur darauf hingewiesen, dass wir 16 davon haben.(und es 
bei ähnlichen fall dh den architekten nicht so (homogen) ist)

Autor: Thomas1 (Gast)
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yannik schrieb:
> es wurde Pauschal gesagt das dem anch dem Ingenieugrgesetz so
> wäre - ich habe nur darauf hingewiesen, dass wir 16 davon haben.(und es
> bei ähnlichen fall dh den architekten nicht so (homogen) ist)

Ingenieur darf man sich mit Bachelor nennen. Architekt darf man sich 
nicht mit Bachelor nennen, wegen dem Archtektengesetz.

http://www.akbw.de/download/merkbl35-archg.pdf

Autor: yannik (Gast)
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es gibt nicht ein igenieurgesetz es gibt 16 und es gibt nicht ein 
Architektengesetze sondern 16! es gibt Bundesländern in den 6sem 
Bachelor zum Architekten reichen und welche in den es 8 sein müssen!

=> Und ja was in den einen Bundesland ok ist gilt in den anderen nicht!
dh in den einen BL kannst du Architekt/Ingenieur sein und im anderen 
kannst du deswegen mit einen Fuss im Gefängnis stehen!
Hast du das für Ing in allen 16Ländern geprüft? (ich nicht würde davon 
ausgehen da Bachelor reicht - weil wie gesagt vdi etc sich sonst bereits 
gemeldet hätten)

-> dein link gilt nur für BW in Neuulm kann es schon wieder ganz anders 
aussehen;)

Autor: Libelle (Gast)
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kann man denn allgemein etwas über die "Schwierigkeit" und Dauer von Uni 
bzw. FH sagen?

Autor: Robert (Gast)
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Marcel R. schrieb:
> Hallo, ich würde mal gerne eure meinung zum Thema wissen: Wie
> unterschiedlich sind die Berufsaussichten für Bachelor im Vergleich zum
> Diplom Maschinenbau?

Mit beiden hast du ein hohes Risiko arbeitslos zu werden. Und mit beiden 
kannst du z.B. Aushilfslagerist werden. Nimmt sich also nicht viel.

Autor: Robert (Gast)
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Libelle schrieb:
> kann man denn allgemein etwas über die "Schwierigkeit" und Dauer von Uni
> bzw. FH sagen?

Schon 1000 Mal hier diskutiert, ganz grob:
- Uni: Schnitt 13-14 Sem, Note 2,2, 60-80% Schaffen es nicht. (typisch 
65% raus)
- FH: Schnitt 8,6 Sem, Note: 1,6, 20-60% schaffen es nicht. (typisch 40% 
raus
)

Wobei noch anzumerken ist, dass die Leute, die es an der Uni nicht 
schaffen, häufig im gleichen Studiengang an die FH gehen. Somit ist das 
Nivau an der FH nochmals niedriger. An der FH haben auch lange nicht 
alle Studierenden ein Abi. Die Top-Leute (also mit 1er Abi) sind 
deutlich eher an der Uni zu finden. Das verschärft nochmals die 
Schwierigkeit an der Uni. Zudem sind Top ausländische Studierende eher 
an Unis zu finden (RWTH Aachen ET, ca. 35%). Diese Leute gehören 
typischerweise zu den top 5% ihres Landes. Auch das hebt das Niveau an 
der Uni nochmals.

Natürlich werden diese Fakten von vielen FHlern abgestritten, es ist 
einfach zu qualvoll für sie.

Autor: Marc2410 (Gast)
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Yep, auf dem Bürostuhl möcht ich auch nicht als fertiger Dipl Ing . 
sitzen.

Warum nicht werkstofforientierter Maschinenbau oder in Kombination mit 
Automatisierungstechnik?

Bestimmt gibts da voll spannende Jobs, wo du viel im Ausland unterwegs 
bist, Anlagen in Betrieb bist, und dir wenn Zeit bleibt, auch noch die 
Umgebung anschauen kannst im Ausland.

Bezahlung ist sicher gut. Ich denke da so an Anlageninbetriebnahme in 
Stahlwerken. Was meint ihr? Hab gehört das soll sehr aufregend und gut 
bezahlt sein diese Art von Jobs.

Autor: gg (Gast)
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Als FH B.Sc. Oder uni?

Autor: Thomas1 (Gast)
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Robert schrieb:
> - Uni: Schnitt 13-14 Sem, Note 2,2, 60-80% Schaffen es nicht. (typisch
> 65% raus)
> - FH: Schnitt 8,6 Sem, Note: 1,6, 20-60% schaffen es nicht. (typisch 40%
> raus


haha, du bist viel zu langsam, denn Bologna hat es angeglichen. Damit 
haben Abschlüsse von Uni und FH den gleichen Wert.

Autor: Thomas1 (Gast)
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gg schrieb:
> Als FH B.Sc. Oder uni?


Geh zur FH und danach ins Ausland. Es gibt da auch gute Jobs.

Autor: herbert-kuhnhaus (Gast)
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Ich verfolge die diskussion hier schon ein paar tage... Ich frage mich 
dabei, ob ein student an der fh genauso student ist wie an der uni (rein 
rechtlich gesehen)
Zählt man fh-absolventen, auch wenn "nur" als bachelor-ingenieur auch 
als akademiker? Oder sind fh'ler eher wie azubis oder schüler?

Autor: bob469 (Gast)
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@herbert-kuhnhaus

Bitte mach das nicht. Du zerstörst damit den Thread.

Zur Info: Der Fh-Bachelor ist im Gegensatz zum Uni-Bachelor wenigstens 
berufsqualifizierend.

Autor: Robert (Gast)
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bob469 schrieb:
> Zur Info: Der Fh-Bachelor ist im Gegensatz zum Uni-Bachelor wenigstens
> berufsqualifizierend.

Ja, ist das wirklich so?

Autor: bob469 (Gast)
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Robert schrieb:
> Ja, ist das wirklich so?

Ja, wegen des Praxissemesters. Der Fh-Bachelor unterscheidet sich nicht 
besonders vom Fh-Diplom, während sich der Uni-Bachelor fundamental vom 
Uni-Diplom unterscheidet.

Die Organisation hat sich allerdings auch an der Fh verschlechtert. Z. 
B.:

- Noten zählen von Anfang an
- Prüfungsorgien
- Sinnloses Anfertigen irgendwelcher Zettelchen
- u. U. Anwesenheitspflicht
- ...

Ich frag mich nur, warum man beim Bachelor die Organisation und den 
Ablauf des Studiums so reglementiert hat. Man hätte doch einfach die 
Diplom-Strukturen beibehalten können und die ganzen Module um die 
bereits bestehenden Strukturen herum aufbauen können.

Im Falle der Unis frage ich mich, warum man den Zugang zum Master 
beschränkt. Die Kapazitäten der alten Diplom-Studiengänge sind ja noch 
da, d. h. jeder könnte den Master machen. Früher haben ja auch alle 
angehenden Uni-Ingenieure 10 Semester Regelstudienzeit gehabt.

Autor: xy (Gast)
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bob469 schrieb:
> Ja, wegen des Praxissemesters. Der Fh-Bachelor unterscheidet sich nicht
> besonders vom Fh-Diplom, während sich der Uni-Bachelor fundamental vom
> Uni-Diplom unterscheidet.

Das kommt ganz darauf an, wie es die jeweilige Hochschule organisiert 
hat. Gibt sowohl 6-semestrige als auch 7-semestrige Bachlorstudiengänge 
an Unis bzw. Fhen.
Und ob an jeder Fh immer eine Praxisphase (meist nur 3 Semester + ggf. 
Bachlorarbeit) dabei ist, weiß ich auch nicht.

> Die Organisation hat sich allerdings auch an der Fh verschlechtert. Z.
> B.:

> - Noten zählen von Anfang an
> - Prüfungsorgien
> - Sinnloses Anfertigen irgendwelcher Zettelchen
> - u. U. Anwesenheitspflicht
> - ...

> Ich frag mich nur, warum man beim Bachelor die Organisation und den
> Ablauf des Studiums so reglementiert hat. Man hätte doch einfach die
> Diplom-Strukturen beibehalten können und die ganzen Module um die
> bereits bestehenden Strukturen herum aufbauen können.
das kommt auch wieder auf die jeweilige Hochschule drauf an, wie es 
umgesetzt wurde. Viele haben da auch kaum was im vergleich zum Diplom 
geändert. Und wieder andere haben mittlerweile eingesehen, das sie es 
schlecht umgesetzt haben. Ist ja immerhin schon 2011 und nicht mehr 
2001.

Autor: Paul (Gast)
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>in einigen Bundesländern ist ein B.Sc. von der Uni kein Ingenieur, weil
>die meisten nur 6 semestrig sind !! Sachsen, Thüringen usw.

Welch eine Logik:

Derjenige, der nach Abi 3 Jahre an der Uni war, ist kein Ingenieur.
Derjenige, der 3 Jahre nach der 10. Klasse eine Fachschule 
(Ingenieurschule) besucht hat, ist es schon?

Der ingenieurwissenschaftliche Bachelor ist Ingenieur, ohne Diskussion 
(siehe Ing.-Gesetz)

Und nicht jeder Architekturabsolvent (auch nicht der mit Unidiplom) ist 
gleich nach dem Studium Architekt. Da gibt es Zeitfristen bis zur 
Architektenernennung.

> - Uni: Schnitt 13-14 Sem, Note 2,2, 60-80% Schaffen es nicht. (typisch
> 65% raus)
> - FH: Schnitt 8,6 Sem, Note: 1,6, 20-60% schaffen es nicht. (typisch 40%
> raus

Vergleichen kann man nur Regelstudienzeiten: FH: 8 Semester, Uni 9-10 
Semester. Die Durchfallraten kann man nur für bestimmte Fächer angeben.

An einer FH war man per default zu Prüfung eingeschrieben, bei Fehlen 5, 
beim 2. Mal Exma. An der Uni konnte man sich zu Prüfungen einschreiben. 
Tat man das nicht, brauchte man auch nicht zu erscheinen. Da ist es 
keine Kunst, das Studium zu strecken.

An der Uni fliegen z. B  nur 10% aus einem Medizinstudium. In ET liegt 
die Rate für die FH bei 30%, für die Uni bei 35-40% (siehe 
Hochschulberichte der Länder)


>Ich verfolge die diskussion hier schon ein paar tage... Ich frage mich
>dabei, ob ein student an der fh genauso student ist wie an der uni (rein
>rechtlich gesehen)

Eindeutig Ja. Er hat dieselben akademischen Freiheiten wie einer an der 
Uni und liegt in der Betreung des Studentenwerkes. Er ist Mitglied einer 
Hochschule.

>Zählt man fh-absolventen, auch wenn "nur" als bachelor-ingenieur auch
>als akademiker? Oder sind fh'ler eher wie azubis oder schüler?

Der FHler bekommt und bekam schon immer einen akademischen Grad und ist 
bzw. war Hochschulabsolvent. Wer sonst ist bei Dir Akademiker, wenn 
nicht der Hochschulabsolvent bzw. Inhaber eines akademischen Grades?




>Ja, wegen des Praxissemesters. Der Fh-Bachelor unterscheidet sich nicht
>besonders vom Fh-Diplom, während sich der Uni-Bachelor fundamental vom
>Uni-Diplom unterscheidet.

Das ist Deine Meinung. Es ist schon ein Unterschied, ob man aus der 9. 
Klasse abgeht oder aus der 10. Klasse. Differenz 1 Jahr!

>Im Falle der Unis frage ich mich, warum man den Zugang zum Master
>beschränkt. Die Kapazitäten der alten Diplom-Studiengänge sind ja noch
>da, d. h. jeder könnte den Master machen.

Weil es für den Staat billiger ist, nur 3 Jahre zu bezahlen, anstatt 4 
(FH-diplom) oder 5 (Unidiplom). Der Arbeitgeber kann auch weniger 
zahlen.

>Ich frag mich nur, warum man beim Bachelor die Organisation und den
>Ablauf des Studiums so reglementiert hat. Man hätte doch einfach die
>Diplom-Strukturen beibehalten können und die ganzen Module um die
>bereits bestehenden Strukturen herum aufbauen können.

Dann würder dieser Bachelor 4 bzw. 5 Jahre gehen.

Autor: yannik (Gast)
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Ein BAchelor kann 8Semester gehen also 4Jahre und hat dann die selbe 
Zeitdauer wie ein Diplom(FH) ergo kein unterschied bis auf eine externe 
Qualitätskontrolle (dürfte noch keine FH geben mit 
systemakkredetierung)!
Ergo steht der ABchelor doch besser da er mit gleicher dauer 
zustätzliche Qualtitätsstandard setzt die zumindest eine untergrenze 
haben! (diese unter grenze gilt von aruba(K NL) bis zur beringstraße! 
(Russland))


(siehe Ing.-Gesetz)
->davon gibt es übrigens 16... man müsste also nicht das Ing Gesetz 
zurate fragen sondern alle 16!

Autor: Thomas1 (Gast)
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>in einigen Bundesländern ist ein B.Sc. von der Uni kein Ingenieur, weil
>die meisten nur 6 semestrig sind !! Sachsen, Thüringen usw.


Doch. Nach Ingenieurgesetz schon. Es muß mindestens 6 Semester sein.

Autor: Paul (Gast)
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>Ein BAchelor kann 8Semester gehen also 4Jahre und hat dann die selbe
>Zeitdauer wie ein Diplom(FH) ergo kein unterschied bis auf eine externe
>Qualitätskontrolle (dürfte noch keine FH geben mit
>systemakkredetierung)!

Ja wenn er 8 Semester geht ist er gleich dem FH-Diplom. Aber geht er 
denn 8 Semester?

Es ist auch ein Irrglaube, daß vor der Bolognavereinbarung in Dtl. keine 
Qualitätskontrolle stattfand. Während die Akkreditierungsbehörden diese 
Aufgabe seit 1999 ausüben, lag diese Aufgabe bis 1999 beim 
Kultusministerium in Form der Rahmenstudienordnungen (www.kmk.org)

>(siehe Ing.-Gesetz)
>->davon gibt es übrigens 16... man müsste also nicht das Ing Gesetz
>zurate fragen sondern alle 16!

In allen 16 Gesetzen steht drin, daß man:

- mindestens 3 Jahre an einer deutschen Hochschule studiert haben muß
oder
- den Abschluß an einer deutschen Ingenieurschule (also 3 Jahre 
Fachschule) absolviert haben muß

Manche Länder erkennen auch den Betriebsführerlehrgang als Ingenieur an.

Ein ingenieurwissenschatlicher Bachelor darf sich offiziell Ingenieur 
nennen. Auch wenn es manchen nicht paßt.

Autor: Frank Bär (f-baer)
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sachsening schrieb:
> in einigen Bundesländern ist ein B.Sc. von der Uni kein Ingenieur, weil
> die meisten nur 6 semestrig sind !! Sachsen, Thüringen usw.

So ein Schwachsinn. Bei der Studiendauer kommt es auf die Studienordnung 
der Hochschule an, die Bundesländer haben damit gar nichts zu tun. So 
bietet die FH Jena, von der ich mir doch ziemlich sicher bin, dass sie 
in Thüringen beheimatet ist, im Ingenieurbereich den 7-semestrigen 
Bachelor an.
Im sächsischen Ingenieurgesetz steht überdies sogar eine Studienzeit von 
mindestens 6 Semestern festgeschrieben.
Nach deiner Logik wäre auch ein Dipl.-Ing.(BA) kein Ingenieur, denn der 
hat meist auch nur 6 Semester.
Wie man in zwei Sätzen so viel Unsinn schreiben kann... Das verdient 
Anerkennung.

Robert schrieb:
>Schon 1000 Mal hier diskutiert, ganz grob:
>- Uni: Schnitt 13-14 Sem, Note 2,2, 60-80% Schaffen es nicht. (typisch
>65% raus)
>- FH: Schnitt 8,6 Sem, Note: 1,6, 20-60% schaffen es nicht. (typisch 40%
>raus
>)

Hallo Robert,
nur weil du schon tausend Mal den selben Unsinn verzapft hast, wird es 
deswegen nicht richtig. Als Literatur kann ich dir den 2. Sächsischen 
Hochschulbericht (2006) ans Herz legen: 
http://www.studieren.sachsen.de/download/Hochschul...
Auf Seite 1135 findest du eine Statistik über die Einhaltung der 
Regelstudienzeit im Studienfach Elektrotechnik/Elektronik. Nimmt man die 
Masterstudiengänge der HTW und TU Dresden aus, dann liegt die Quote im 
gesamten sächsischen Hochschulraum mit 7 betrachteten Hochschulen (davon 
2* TU) meist deutlich oberhalb von 70%. Wenn du dann Seite 1140 
ansiehst, findest du sogar folgendes:
- Die durchschnittliche Studiendauer liegt an den FHs zwischen 8 und 10 
Semestern, an den TUs zwischen 11 und 12
- Die durchschnittlichen Abschlussnoten an den TUs liegen bei 2,0, an 
den FHs je nach Studiengang zwischen 1,6 und 2,4, wobei die beiden 
größten FHs (Dresden und Leipzig) im Diplom bei 2,0 bzw. 2,6 liegen.

Darüber hinaus hat die TU Dresden Absolventenquoten von ca. 55-60%, mein 
Matrikel lag an der HTW bei ca. 65%.
Zusammenfassend: Deine Zahlen sind durch die Bank zugespitzt und zu hoch 
gegriffen.

> Wobei noch anzumerken ist, dass die Leute, die es an der Uni nicht
> schaffen, häufig im gleichen Studiengang an die FH gehen. Somit ist das
> Nivau an der FH nochmals niedriger. An der FH haben auch lange nicht
> alle Studierenden ein Abi. Die Top-Leute (also mit 1er Abi) sind
> deutlich eher an der Uni zu finden. Das verschärft nochmals die
> Schwierigkeit an der Uni. Zudem sind Top ausländische Studierende eher
> an Unis zu finden (RWTH Aachen ET, ca. 35%). Diese Leute gehören
> typischerweise zu den top 5% ihres Landes. Auch das hebt das Niveau an
> der Uni nochmals.

Gibts auch Quellen zu diesen Zahlen, oder sind die genauso erfunden wie 
die vorherigen?

TU Dresden, Elektrotechnik Elektronik 2006: 18% Ausländerquote im Diplom 
(S.1147)

Ab jetzt gehts mit dieser Quelle weiter: 
http://www.studieren.sachsen.de/download/Absolvent...

HZB: 69% der Gesamtheit der FH-Studenten haben Abitur, weitere 27% haben 
eine Fachoberschule besucht.
Desweiteren haben 50% eine abgeschlossene Berufsausbildung ggü. 15% an 
der Universität.

Deine Aussagen sind wieder einmal entweder zu hoch gegriffen oder als 
pauschalisierende Behauptungen zu verwerfen.

----
Der Rest folgt meinem eigenen Gusto, sieht aber von der Nennung 
unrealistischer Zahlen ab:

Deine "top 5%" ihres Landes beziehen sich bei den meisten leider auf die 
Herkunftselite. Ein Studium im Ausland will nämlich nicht nur bestanden, 
sondern vorher auch bezahlt werden.




>Natürlich werden diese Fakten von vielen FHlern abgestritten, es ist
>einfach zu qualvoll für sie.

Schwachsinn! Deine Aussagen implizieren, dass das FH-Studium einfach 
ist. Akzeptiere einfach, dass heutzutage NIEMAND einen akademischen Grad 
einfach so hinterhergeschmissen bekommt.
Vielleicht ist das auch einfach zu qualvoll für dich, weil du dich dann 
nicht mehr hinter deiner Uni verstecken kannst um deinen Lebenslauf zu 
rechtfertigen.
Studium ist in erster Linie viel Arbeit, egal ob FH oder Uni. Ein 
gewisses intellektuelles Niveau sollte man in jedem Fall mitbringen.

Autor: Paul (Gast)
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@ Frank Bär:

Bravo, so ist es. Sauber bewiesen.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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Robert schrieb:
> Wobei noch anzumerken ist, dass die Leute, die es an der Uni nicht
> schaffen, häufig im gleichen Studiengang an die FH gehen. Somit ist das
> Nivau an der FH nochmals niedriger. An der FH haben auch lange nicht
> alle Studierenden ein Abi. Die Top-Leute (also mit 1er Abi) sind
> deutlich eher an der Uni zu finden. Das verschärft nochmals die
> Schwierigkeit an der Uni. Zudem sind Top ausländische Studierende eher
> an Unis zu finden (RWTH Aachen ET, ca. 35%). Diese Leute gehören
> typischerweise zu den top 5% ihres Landes. Auch das hebt das Niveau an
> der Uni nochmals.

So, lieber Robert wie kommst du denn zu dieser Schulussfolgerung?
Nur weil viele Leute mit 1er Abi an der Uni zu finden sind ist das 
Niveau höher? Und weil viele ausländische Top Leute dort sind hebt es 
das Niveau nochmals?
Der Schulabschluss hat nicht unbedingt eine Auswirkung auf das Niveau 
einer Ausbildungseinrichtung.
Kleines Beispiel, es gibt auch Berufsfachschulen an denen einige 
Abiturienten zu finden sind. Natürlich kann dann ein anderer Unterricht 
abgehalten werden wenn die ganze Klasse zügig durchkommt.
Der allgemeine Stoff der durchgemacht werden muss und geprüft werden 
muss bleibt allerdings gleich, egal ob 70% Abi haben oder nur 20%.
Eine Ausbildung zum Bankkaufmann ist für einen Abiturienten auch nicht 
anders als für einen Realschüler.

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