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Forum: Offtopic DHL liefert nicht


Autor: Peter Pfanne (ichbineinepfanne) Benutzerseite
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Morgen

ich wohne seit einem halben Jahr in einer neuen Wohnung und musste in 
den vergangenen Zeit fesstellen dass ich einige Sendungen von DHL nicht 
erhalten habe. Briefkasten ist seit einem halben Jahr deutlich 
beschriftet.
Zu allem Überfluss wohne ich DIREKT NEBEN dem Briefkasten der 
Wohnanlage. (Entfernung zwischen Haustür und Briefkasten: 2 Meter)

Telefonisch haben wir uns beschwert, Beschwerde wäre weitergeleitet 
worden und damit sei die Sache eleredigt. Rückmeldung an uns gab es 
keine.

Heute morgen habe ich den Briefkasten geleert, war den ganzen Tag daheim 
und nachmittags finde ich eine gelben Zettel im Briefkasten ich wäre 
nicht anzutreffen gewesen. Komisch dass ich ihn, er mich aber nicht 
gesehen hat.

Den Verdacht hatte ich bereits zwei mal, da war ich mir aber nie absolut 
sicher ob ich wirklich da war.

Der Depp ist sich schlichtweg zu fein an meiner Tür zu klingeln, 
deswegen muss ich bis Montag warten, muss durch die ganze Stadt fahren, 
irgendwie zu den Öffnungszeiten der Postbank da aufkreuzen und mir dann 
von den Leuten die mich jedes mal unverschämt auf meine Bankkonten 
ansprechen wollen den Brief abholen - oder was auch immer es ist, ich 
weiß es ja nicht. Könnte ja auch wichtig sein??



Was soll man denn da jetzt machen? Ich werde mich wieder telefonisch 
beschwere, ich bezweifele aber dass es was bringt. Letzeldich bin ich 
denen aber hoffnungslos ausgeliefert?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Vielleicht mal schriftlich beschweren?

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Auch wenn das in deinem Fall (zu faul zum klingeln) nicht hilft, so ist 
es vielleicht doch eine Idee:

https://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2010/22/3/

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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lass dir doch deine DHL-Sendungen an die nächste Packstation liefer, die 
haben rund um die Uhr offen, und du bekommst sogar eine SMS wenn da was 
für dich zur Abholung ansteht ....

Autor: John Drake (drake)
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> lass dir doch deine DHL-Sendungen an die nächste Packstation liefer, die
> haben rund um die Uhr offen, und du bekommst sogar eine SMS wenn da was
> für dich zur Abholung ansteht ....

Noch bequemer für DHL wäre es, er würde die Sendung gleich beim 
Versender abholen und die Versandgebühr an DHL überweisen...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Ich hab in einem ähnlichen Fall (Briefträger läuft durchs Blumenbeet, um 
Zeit zu sparen) ne Email geschickt. Es kam dann ne nette Antwort und ich 
meine es hat sich gebessert.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Christoph Nachname
Solche Probleme kenne ich.
Briefträger geht ja noch.
Manchmal reicht es auch wenn man den Briefträger mal kennen lernt.
Persönlich ist das nämlich wieder ganz was anderes. Wenn dann die
Urlaubsvertretung kommt, geht der ganze Zirkus wieder von vorne los.
Der Paket-Dienst ist leider ein hoffnungsloser Fall, dauernd eine
anderer Mitarbeiter, ständig durch das Internetgeschäft überlastet
und dadurch keine Zeit für guten Service. Da bleibt einem nur
den Dienst zu wechseln. Nur, wenn man bei Firmen was bestellt ist
das meist nicht zu machen, weil die nur über DHL liefern.
Eine brauchbare Idee wäre, sofern es örtlich möglich ist, eine eigene
Paketstation oder Abladestelle einzurichten, zum Beispiel mit einem
überdachten Verschlag evtl. Videoüberwacht. Hatten Angehörige so
gemacht und hat auch gut funktioniert wenn das mit der Unterschrift
bei Entgegennahme(Selbstunterschreiber im Auftrag)geregelt war.
>Komisch dass ich ihn, er mich aber nicht gesehen hat.
Durch die Wand, oder wie soll man das verstehen? Selbst wenn
man draußen war kann man ja nicht jeden fragen ob er der Empfänger
wäre. Das könnte ja schon gegen das Briefgeheimnis verstoßen.
Weiß man's?
>Der Depp ist sich schlichtweg zu fein an meiner Tür zu klingeln,
Der will wahrscheinlich pünktlich Feierabend machen und sich für
das bisschen Kohle nicht buckeln und da er sowieso kein Zeit hat,
schmeisst er nur den Zettel ein, vor allem wenn der Briefkasten
fern  der Klingel ist. Abhilfe kann man vielleicht nur dadurch
schaffen in dem man den Briefkasten in der Nähe des Klingelknopfs
montiert, entweder ersatzweise oder zusätzlich einen nur für
Zustell-Mitteilungen und an den bisherigen Kasten macht man einen
kleinen Hinweis, das hier der Einwurf von Werbung und Kurzmitteilungen
der Zustelldienste verboten ist. Ich bin kein Jurist, aber 
Zuwiderhandlungen könnten strafrechtliche Konsequenzen nach sich
ziehen wenn man das als Hausfriedensbruch interpretiert. Ob das
die Gerichte dann auch so sehen, wer weiß? Ich hab an meinen
Briefkasten mal vor Jahren den Hinweis gepappt, das Briefe bitte
ganz einzuwerfen sind und nicht einfach auf den Briefkasten
gestellt werden. Ich habe nämlich ne neugierige Nachbarin.
Ich muss sagen, es funzt zu meiner vollen Zufriedenheit. Allerdings
hat der Briefträger es leicht weil er Hausschlüssel hat um an den 
Briefkasten zu gelangen. Das spart Zeit. Wenn er in Urlaub geht
kneifts wieder weil er die Schlüssel dann auch nicht an die 
Urlaubsvertretungen weiterreicht. Bei DHL geht das leider nicht
wegen dem ständig wechselndem Tourer.
Nur mal so ne Idee:
Da wir hier ja im Elektronik-Forum sind könnte man ja noch an dem
zusätzlichem Briefkasten eine elektronische Öffnungssperre basteln
die die Briefkastenklappe nur dann für den Zustellzettel freigibt
wenn der Briefträger dreimal kurz hintereinander die Klingel betätigt.
Dann hätte man wenigstens die Chance ihn noch zu erwischen und man
erspart sich den Paket-Tourismus.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Leo ... schrieb:

> kleinen Hinweis, das hier der Einwurf von Werbung und Kurzmitteilungen
> der Zustelldienste verboten ist. Ich bin kein Jurist, aber

...Werbung verbieten geht, wenn keine persönliche Adresse (name) 
draufsteht. Kurzmitteilungen, die den Namen enthalten, wird man nicht 
wegklagen können.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Leider sind die Paketdienste, einschließlich DHL, alle gleich. Gleich 
schlecht. Immer wenn man glaubt, einen gefunden zu haben, der etwas 
besser ist, bemüht der sich kurz darauf sehr intensiv das Gegenteil zu 
beweisen.

Da alle in der Branche so üble Halsabschneider sind, hat keiner es 
wirklich nötig, die bezahlte Leistung zu erbringen. Aus Sicht der 
Paketdienste ist der Empfänger ein ganz übler Störfaktor und gehört weg.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Bei der Stiftung Warentest lag DHL ziemlich weit hinten, Hermes war der 
beste Paketdienst. Das deckt sich auch ungefähr mit meinen Erfahrungen.

http://www.test.de/themen/freizeit-reise/test/Pake...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Andreas Schwarz schrieb:
> Bei der Stiftung Warentest lag DHL ziemlich weit hinten, Hermes war der
> beste Paketdienst. Das deckt sich auch ungefähr mit meinen Erfahrungen.
>
> 
http://www.test.de/themen/freizeit-reise/test/Pake...

Also MEIN dhl-Mann macht einen sehr guten Eindruck.

Schön, wenn die das getestet haben. Manchmal kommt so was auch im 
Fernsehen.

3 Sendungen, 3 Dienste, 3 Resultate.

NUR: statistisch sind diese Aussagen keineswegs. Man müsste schon 100 
oder 1000 Sendungen testen um wirklich was sagen zu können.

Alles andere ist Augenwischerei.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>...Werbung verbieten geht, wenn keine persönliche Adresse (name)
>draufsteht. Kurzmitteilungen, die den Namen enthalten, wird man nicht
>wegklagen können.
Vielleicht hilft ja schon die Androhung. Ich glaube kaum das die
Juristen als Zusteller beschäftigen oder das der Zusteller wegen
so einer Unannehmlichkeit gleich zu seinem Vorsetzen rennt und
nach der Mama schreit. Probieren geht über studieren.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Leo ... schrieb:
>>...Werbung verbieten geht, wenn keine persönliche Adresse (name)
>>draufsteht. Kurzmitteilungen, die den Namen enthalten, wird man nicht
>>wegklagen können.
> Vielleicht hilft ja schon die Androhung. Ich glaube kaum das die
> Juristen als Zusteller beschäftigen oder das der Zusteller wegen
> so einer Unannehmlichkeit gleich zu seinem Vorsetzen rennt und
> nach der Mama schreit. Probieren geht über studieren.

Vielleicht hilft ja auch auf den Briefkasten zu schreiben: Bitte 3 x 
läuten.

Und: mal den Klingel-Check durchführen. Klingelt die Klingel überhaupt 
ohne Störung?

Wenn die Klingel im Eimer ist, KANN der arme dhl-Mann ja nix dafür.

Autor: Phil J. (sunflower_seed)
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@Admin: Also die Meinung teile ich nun wirklich nicht.
Wenn ich die Droschkenkutscher mit ihren ramponierten Kleinwagen 
vollgestopft mit Paketen sehe oder teils sogar bei Regenwetter auf dem 
Fahrrad vollbehängt mit Tüten.
Dann weiß ich nicht ob du so Elektronik im Gegenwert von > 10k€ 
verschicken willst.

DHL scheint momentan aber auch Probleme zu haben.
Bei uns sind zwei Tage hintereinander Pakete verschwunden.
An einem Tag sogar die Sendungen vom ganzen Tag.
Erst als wir freundlich auf die hohe Transportversichrung hingewiesen 
haben, wurden die Damen und Herren sehr sehr hektisch.

Autor: Michael Buesch (mb_)
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Phil J. schrieb:
> DHL scheint momentan aber auch Probleme zu haben.
> Bei uns sind zwei Tage hintereinander Pakete verschwunden.
> An einem Tag sogar die Sendungen vom ganzen Tag.
> Erst als wir freundlich auf die hohe Transportversichrung hingewiesen
> haben, wurden die Damen und Herren sehr sehr hektisch.

Funktioniert das mit der Transportversicherung denn mittlerweile 
überhaupt im Schadensfall?
Ich hatte vor Jahren mal einen Transportschaden zu beklagen. Ich musste 
Unmengen von Formularen ausfüllen und habe Stunden in der Postfiliale 
verbracht (Musste mehrere Male da hin und jedes Mal die Geschichte neu 
aufrollen).
Das Ergebnis ist ernüchternd: Man teilte mir schon damals mit, dass eine 
Abwicklung mindestens 6 Monate dauern würde.
Heute, so ca 4 oder 5 Jahre später, warte ich immer noch auf eine 
Erstattung.
Naja, ich warte eigentlich nicht mehr. Ich hab nur ganz einfach das 
System der "Transportversicherung" als nichtfunktionierend abgestempelt 
und verzichte wo es nur geht darauf. Denn das spart Porto und im 
Schadensfall tritt der gleiche Effekt ein.

Es ging um einen Warenwert von ca 100 EUR. Das sollte ja sogar von 
normalen Paketen ohne extra Versicherung abgedeckt werden. 
Theoretisch...

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Phil J. schrieb:
> Dann weiß ich nicht ob du so Elektronik im Gegenwert von > 10k€
> verschicken willst.

Natürlich nicht. Hermes versichert ja auch nur bis 500€.

Autor: Bernd T. (bastelmensch)
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Also leider ist es so, das DHL noch die besten sind, zumindest in meiner 
Ecke. Ganz finster wirds mit Hermes, schlimmer gehts nimmer!

Aber auch ich habe schon mit einem tollen Briefträger zu tun gehabt.

Ich habe auf etwas gewartet und bin am Schreibtisch gesessen, durchs 
Fenster den Briefkasten im Auge. Da ich nicht wusste ob es nochd er 
Briefträger bringt oder es schon ein gelber Wagen sein wird, habe ich 
mir erst mal nichts dabei gedacht als der Briefträger zum Briefkasten 
geht, ein paar Sachen einwirft und weitergeht.

Als ich den Briefkasten gelehrt habe hatte ich eine Benachrichtigung in 
der Hand.

Ich habe mich beschwert und der Briefträger (ein Widerling) hat ma 
nächsten Tag tatsächlich geklingelt und macht mich gleich blöd an so von 
wegen Unverschämtheit etc pp.

Sein Pech war das ich am Tag davor meine neue Kamera ausprobiert habe 
und ihn "zufällig" auf´s Band bekommen habe.
Bei der Vorführung wurde er sehr kleinlaut. Ich habe dann die 
Gelegenheit genutzt und ihn aufgeklärt was ich für Unverschämt halte und 
danach habe ich wirklich alles geliefert bekommen.

Natürlich könnte ich das jetzt unter der Rubrik "Einzelfall" ablegen, 
nur leider war das schon der 2te Fall. (Andere Wohngegend, anderer 
Briefträger.)

Am jetzigen Wohnort bin ich mit den Briefträgern bisher sehr zufrieden.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Ich verschicke recht oft Waren per DHL, die
Transportversicherung geht sogar, hab schon
gelegentlich Schäden ersetzt bekommen.
Mitunter sind aber auch Teillieferungen
untergetaucht (12 Flaschen verschickt, 6 nur noch
im Karton beim Empfänger), da ist der Nachweis schwierig.
Auch immer wieder schön, Bestellungen, Warensendungen,
gehen durch, die Zahlungserinnerung kommt als unzustellbar
zurück ... war schon öfter, früher.

Was ich bei der DHL bei uns im Ort nicht checke,
wie rechnet sich das?
Früher kam der Briefträger mit dem Rad, hatte vorne und hinten
ne Tasche drauf und hat die Briefchen die Straße rauf und runter
eingeworfen, Pakete gabs beim Postamt abzuholen.
Heut kommen die mit nem VW-Transporter, der dauernd läuft,
vor jedem Haus turnt die Trulla in das Ding rein und wieder
raus, dazwischen kurzer Sprint von 5m und das dann durch
das ganze Kaff. Ich glaub die DHL haben da gratis Diesel oder so.
Mitunter kommen da 4-5 Transporter am Tag,
UPS, DHL, Hermes, Regiopost etc. und jeder bringt einen Umschlag,
da geht mir der Hut hoch bei so nem Unfug.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Fhutdhb Ufzjjuz schrieb:

> UPS, DHL, Hermes, Regiopost etc. und jeder bringt einen Umschlag,
> da geht mir der Hut hoch bei so nem Unfug.

Mit dem Hut hält es sich bei mir in Grenzen, aber erst schwafeln sie, 
dass sich die Zustellung bei nur geringer Auslastung nicht lohnt etc. 
etc. und dann privatisieren sie den Markt und nun haben 5 Dienste ein 
Revier, welches eine zu geringe Auslastung pro Dienst hat....

Ich warte schon auf den Tag, wo sich die Dienste zusammentun und der 
Bote dann jeweils in ein Kostüm von dhl, ups oder so was schlüpft und 
damit dann das paket zum kunden bringt.

geht ja einfach: das Auto wird per rollreklame umdekoriert und der mann 
bekommt smart wear mit oled drinnen. da geht der wechsel von ups zu dhl 
dann ziemlich schnell.

Autor: Иван S. (ivan)
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Fhutdhb Ufzjjuz schrieb:
> Was ich bei der DHL bei uns im Ort nicht checke,
> wie rechnet sich das?

Wie überall, indem man die Löhne kürzt. Ich kann mich nur auf meine 
Erfahrungen mit DPD beziehen, da ich dort vor ein paar Jahren für eine 
kurze Zeit gearbeitet habe.

Der Lohne betrug pauschal 1300 Euro Netto, Dienstbeginn im Ladecenter um 
0500. Dann mußt Du die Ware für deine Tour vom Förderband herausfischen. 
Das fährt immer im Kreis, so wie beim Kofferkarussel am Flughafen. Jedes 
Packstück hat dabei einen Strichcode den man einscannen muß, damit weißt 
Du wenigstens, wenn Du alles herausgefischt hast. Wenn Du schnell bist 
und alles glatt läuft, dann bist Du damit um halb 7 fertig. Nebenbei 
solltest Du alles schon halbwegs nach Postleitzahl sortiert haben, das 
spart dann nämlich beim Laden Zeit. Manchmal bist Du mit dem Laden um 
halb 8 fertig, machmal kommst Du erst weit nach 8 hinaus. Laden musst Du 
sowiso nach Postleitzahl bzw. nach Gebiet. Denn Du kannst nachher nur 
sehr schwer etwas von hinten herausfischen, meistens findest Du es 
sowiso nicht oder es ist von den vorigen Waren dermaßen Versperrt, daß 
eine lange Umräumaktion bevorsteht. Zeit verlierst Du jedoch auf jeden 
Fall.

Dann beginnst Du  mit deiner Tour. Am Anfang bist Du sowiso überladen. 
Zu schnelles fahren ist an der Tagesordnung, schließlich willst Du ja 
auch nach Hause. Grundsätzlich gilt: Du bist fertig, wenn alles 
zugestellt ist. Wer nicht zu Hause ist oder nach dem Klingeln länger 
braucht zu kommen hat Pech, die Zeit hat man einfach nicht. Wird halt 
morgen wieder versucht.

Ganz blöd ist es, wenn Du irgendwo nicht hinfindest. Navi war damals 
noch fast unerschwinglich, der Dienstgeber hat sowiso keines gestellt. 
Und in kleinen Ortschaften kennt das Navi sowiso nicht alles, oft gibt 
es nur Hausnummern und keine Straßenbezeichnungen. Kostet auch viel 
Zeit.

Am Rückweg gibt's dann noch die gewerblichen Abholer, das Zeugs wird 
dann im Verteilerzentrum entladen. Die Abholer sind aber am Wichtigsten, 
die zahlen das Meiste Geld (und das auch kontinuierlich).

Vor 5 am Nachmittag war ich nie fertig, Dienstzeit: Open End. Damals 
waren 1300 wirklich viel Geld für mich, aber wirklich Wert war es die 
Zeit nicht.

Immer im Streß, immer zu schnell und meistens überladen. Naja, dann habe 
ich eine Freundin gefunden (Fernbeziehung), da ging das sowiso nicht 
mehr. In Folge habe ich für wesentlich weniger Geld weniger gearbeitet, 
im Tankstellenbereich. Aber das ist eine andere Geschichte.#

Gruß, Iwan

Autor: Herr Mueller (herrmueller)
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Selbst mit der Packstation hatte ich schon Probleme. Bei Ebay ein 
Päckchen bestellt, weil die Packstation voll war, wurde es in eine 
Filiale umgeleitet. Aber ich habe keine Email-Benachrichtigung bekommen 
(auch nicht im Spam Ordner). Nach Reklamation beim Verkäufer habe ich 
über Paypal das Geld zurückbekommen. Das Päckchen wurde 3 Wochen später 
wieder an den Verkäufer zurückgeschickt, und ich habe dann erneut das 
Porto bezahlt, um es zu bekommen.
In einem 2. Fall habe ich nur über die (Paket) Sendungsverfolgung 
erfahren, dass das Paket in die Filiale umgeleitet wurde.

DPD hat ein Paket im Nachbarhaus abgegeben, ohne mir eine Nachricht zu 
geben. Nach 2 Wochen habe ich es dann bekommen, aber nur, weil ich und 
die Nachbarin zufällig zur gleichen Zeit heimkamen, und sie mich dann 
angesprochen hat.

Hermes hat eine Abstellvollmacht auf der Rückseite des 
Benachrichtigungszettel, die sie jedoch noch nie beachtet haben. Nach 
dem 3. Zustellversuch musste ich auf einen Brief warten, in dem dann 
stand, dass ich anrufen muss, um einen neuen Termin auszumachen. 
Verzögerung ca 1 Woche.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Die Zustände bei der Post werden auch recht malerisch von C. Buckowski 
in seinem Roman "post office" beschrieben...

da hat sich wohl nix geändert

Autor: Lafuter Z. (lafuter)
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Also, wenn man in einer Gegend wohnt oder sein Geschäft hat, in der der 
Briefträger oder Paket-Mensch diverser Versandunternehmen nicht alle 4 
Wochen wechselt, fährt man recht gut, den Paket-Mensch mit kleinen 
Aufmerksamkeiten bei Laune zu halten. Das geht dann soweit, dass man 
irgendwann auch angerufen wird oder der Paket-Mensch ein zweitesmal am 
Tag vorbeikommt, wenn man beim ersten Mal nicht da war.

Aber wie gesagt, dazu muss man ein wenig investieren und etwas 
Fingerspitzengefühl haben.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Lafuter Z. schrieb:

> Aber wie gesagt, dazu muss man ein wenig investieren und etwas
> Fingerspitzengefühl haben.

Früher musste man die Versandkosten in Form einer Zustellgebühr zahlen. 
Meist so was wie 3,80 DM, so dass viele dann einfach aufgerundet haben.

"Stimmt so" - da hört jeder gerne!


Meinem Paketmann habe ich ne Pulle Wein gegeben, als er das x-te 
Amazonteil anschleppte. "Schlechtwetterzulage"

Autor: Fer T. (fer_t)
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OMG:

@ oben:
Wie kann Hermes ganz oben bei Stiftung warentest löiegen?
Die sind schlimmer als alles andere:
1. Die brauchen 5x Länger als DHL und GLS und 3x Länger als DPD.
2. Die sind sehr unsympatisch (die Fahrer).
3. Die Pakete kommen in 80% aller Fälle defekt an (Beulen und Löcher im 
Karton, einmal ist sogar eine Sendung Marmelade verschwunden^^).
4. Die kommen zur ungünstigesen Zeit (nach 20 Uhr).
4.1 Manchmal kommen die sogar Sonntags (das einzig eher positive...).

Mein Favorit ist GLS, die brauchen in 90% aller fälle nur einen Tag und 
die Fahrer sind auch ganz ok (Zeit/Preis Verhältnis besser als alle 
anderen).


Mein Tipp an den Thread-Starter:
Schriftlich bei DHL beschweren!
Und sonst, mal raus gehen wenn der DHL Bursche kommt und nett fragen ob 
was für einen dabei ist, klappt hier auch)...

MfG

Autor: A. K. (prx)
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Fer T. schrieb:

> Wie kann Hermes ganz oben bei Stiftung warentest löiegen?

Vielleicht hängt es weniger vom Unternehmen als von den jeweiligen 
Fahrern und Auslieferungszentren ab. Um sowas unternehmensweit 
beurteilen zu können muss man es in vielen Bezirken über ganz 
Deutschland verteilt untersuchen.

Autor: Fer T. (fer_t)
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Naja, hasst evtl. recht...

Aber was ich bei denen nicht verstehe:
Leider liefert Ama*** jedes 2te Paket mit denen, und seit dem, hängen 
die Pakete immer min. 2 Tage (manchmal 4) in einem Paketzentrum, 20Km 
von uns entfernt, was da falsch läuft...
MfG aus Köln...

Autor: Иван S. (ivan)
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Fer T. schrieb:
> Aber was ich bei denen nicht verstehe:
> Leider liefert Ama*** jedes 2te Paket mit denen, und seit dem, hängen
> die Pakete immer min. 2 Tage (manchmal 4) in einem Paketzentrum, 20Km
> von uns entfernt, was da falsch läuft...

Wahrscheinlich liegst du nicht auf der Tour, also versucht man zu 
bündeln.
Als Privatkunde fehlt Dir sowiso jedwede Priorität.

Gruß, Iwan

Autor: Fer T. (fer_t)
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Jup,
Und wieso schaffen es dann die anderen wie GLS und DHL?
Selbst die Außenseiter DPD und UPS schaffen das...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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A. K. schrieb:
> Um sowas unternehmensweit
> beurteilen zu können muss man es in vielen Bezirken über ganz
> Deutschland verteilt untersuchen.

Ganz genau, wenn ich 5000 Fahrer habe und 1 Paket zu Testzwecken 
verschicke, dann ist das "Testergebnis" vollständig ohne Aussage.

Auch die Statements hier sind "Einzelschicksale". Der eine macht gute 
Erfahrung mit Hermes, der andere schlechte.

Was nötig wäre ist ein System welches ALLE Paketsendungen beurteilt.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Zum Beispiel ne elektronische Uhr, die sich in Gang setzt wenn das Paket 
im shop abgegeben wird.

Und die dann stoppt, wenn das Paket beim Empfänger geöffnet wird.

NEIN, keine Bombe oder so ein schmarrn.

Und dann pro Versender 500 Pakete verschicken.

So macht man Tests.

Autor: Fer T. (fer_t)
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@ Michael:
Dazu noch einen Beschleunigungssensor, um zu check wie wild mit den 
Paketen umgegangen wird, also ob die die schmeißen, etc...

Autor: Иван S. (ivan)
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Fer T. schrieb:
> @ Michael:
> Dazu noch einen Beschleunigungssensor, um zu check wie wild mit den
> Paketen umgegangen wird, also ob die die schmeißen, etc...

Das wär' doch 'mal eine Idee für ein Gemeinschaftsprojekt. Das skaliert 
auch gut mit den mitmachenden Nutzern und die Kosten würden gerecht 
verteilt werden.

Nicht daß ich mitmachen würde, aber die Idee ist klasse.

Autor: Fer T. (fer_t)
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Jup, würde sogar mitmachen...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Fer T. schrieb:
> @ Michael:
> Dazu noch einen Beschleunigungssensor, um zu check wie wild mit den
> Paketen umgegangen wird, also ob die die schmeißen, etc...

Super Idee, ggf. auch noch Temperatur etc.

Doch: wen interessierts? die Test-Hefte verkaufen sich wie geschnitten 
Brot und solange die Schlangen am dhl-Schalter nicht kürzer werden, ist 
denen das auch sch... egal.

Bei Hermes habe ich 2 Annahmestellen in der Nähe, der eine ist ein 
Handy-Händler, der völlig abfällig schaut, wenn man mit einem PAKET 
kommt und er grad seinem türkischen Freund erklärt, wo beim neuen ACO 
879 die Ladebuchse ist...

Das andere ist ne Tankstelle - freundlich, nett und immer schwungvoll 
(NICHT mit den Paketen)

Ziel der Unternehmen ist es ja, viel GELD zu verdienen, nicht die Kunden 
zufrieden zusstellen.

Kundenzufriedenheit ist eine Kostenstelle, keine Ertragsstelle in der 
Buchhaltung der Wirtschaft.

Autor: Fer T. (fer_t)
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Michael K-punkt schrieb:
> Ziel der Unternehmen ist es ja, viel GELD zu verdienen, nicht die Kunden
> zufrieden zusstellen.
>
> Kundenzufriedenheit ist eine Kostenstelle, keine Ertragsstelle in der
> Buchhaltung der Wirtschaft.

Da spreche noch jemand von sozialer Marktwirtschaft...
Sonst: ACK!

PS: Das selbe gilt für DHL:
EIne Annhame stelle da wird man sehr trotzig behandelt, besonders wenn 
man das Paket schon online frankiert, dann gucken die einen dumm an...
Die andere ist ganz nett, einfach hingehen, abgeben, fertig...

Aber GLS ist bei uns auch nicht besser, einmal war eine Vertretung da 
(also von dem Ladenbesitzer), die hatte 0 Ahnung, da musste ich das 
Paket noch selbst fertig machen (Aufkleber für die Größe, 
Paketstellennummer und sogar die Rechnung (Quittung) musste ich selber 
ausfüllen...)...
Zum Glück war bei nächsten Paket der Ladenbesitzer wieder da...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Ich sags ja, der Kunde stört!

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Fer T. schrieb:
> @ Michael:
> Dazu noch einen Beschleunigungssensor, um zu check wie wild mit den
> Paketen umgegangen wird, also ob die die schmeißen, etc...
Brauchste nicht, geschmissen wird bis 5kg immer, sonst dauert das
noch länger die Sendungen im Verteilzentrum zu sortieren.
Schon mal ne sperrige Sache ohne Füllstoff bekommen? Da durchschlägt
dann der z.B. ein Anlasser mal schnell den Karton weil nach der sachten 
Beschleunigung der abrupte Stopp irgendwann kam. Und das ist bei
allen so. Schuld ist dann natürlich der Versender, aber wie damit
auf dem Versandweg umgegangen wird, wird dadurch transparent.
Besonders sanften Umgang mit fremden Eigentum braucht man da nicht
erwarten.
Ich hatte mal den Fall das eine quasi nur in der transparenten 
Ladenverpackung (also Verpackungsmurks des Händlers)versandten
2m-Jalousie nachher krumm wie ein Flitzebogen war. Vermutlich
hat der Fahrer das eine Ende irgendwo drauf gelegt, anstatt plan
auf den Boden seines Transporters und dann mehrere hundert Paket
noch drauf. War ja klar das der Artikel das nicht aushält.
Und der Händler wollte dann nicht schuld sein, dafür durfte er
sich dann über die Zusatzkosten (Gebühren)meines Anwalts nebs 
Rückerstattung freuen.

>Und wieso schaffen es dann die anderen wie GLS und DHL?
>Selbst die Außenseiter DPD und UPS schaffen das...

Was FIFO bedeutet weißt du? First in, First out. Wenn das gut
organisiert ist, klappt das auch prima.
Wenn man das Lagerorganisatorisch so macht wie die vier Brüder
vom Schrottplatz dürfte es Probleme geben, denn bei denen heißt
es LIFO = Last in, First out.


Eine Lösung des Zustellproblems wäre, zumindest bei der Post/DHL,
Nachnahme, aber das will nicht jeder bezahlen. Wenn bezahlt werden
muss, dann sind die plötzlich vom Service wieder ganz anders.

Autor: Michael Buesch (mb_)
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Leo ... schrieb:
> Was FIFO bedeutet weißt du? First in, First out. Wenn das gut
> organisiert ist, klappt das auch prima.
> Wenn man das Lagerorganisatorisch so macht wie die vier Brüder
> vom Schrottplatz dürfte es Probleme geben, denn bei denen heißt
> es LIFO = Last in, First out.

Wie soll FIFO bei einem Transportfahrzeug denn funktionieren?
Wie kommt man denn an den ersten Gegenstand, denn man natürlich weit 
vorne im Laderaum platziert hat und wo mittlerweile noch 100 andere 
Sachen draufliegen dran?

Einen Transporter kann man doch eigentlich nur nach LIFO beladen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael Buesch schrieb:
> Einen Transporter kann man doch eigentlich nur nach LIFO beladen.

Und wenn man ihm zwei Türen spendiert, eine hinten, eine vorne?

Die UPS- und DHL-Kutschen sind so gebaut.

Autor: Michael Buesch (mb_)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael Buesch schrieb:
>> Einen Transporter kann man doch eigentlich nur nach LIFO beladen.
>
> Und wenn man ihm zwei Türen spendiert, eine hinten, eine vorne?
>
> Die UPS- und DHL-Kutschen sind so gebaut.

Ok, das geht natürlich.
Aber was spricht grundsätzlich gegen LIFO? Ich sehe da überhaupt keinen 
Nachteil.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Fifo beim Transporter geht schief, die Ladungssicherung bei
"Schüttgut" ist eh so ne Sache, aber geht, wenn man immer
schön auf Formschluss nach vorne achtet, sprich die
Ladung sich an die Trennwand kuschelt.
Vorne ausräumen und dann ne Vollbremsung ebnet die Ladung dann auch
schön ein auf der Pritsche :)

Autor: Fer T. (fer_t)
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Naja die Lösung:
LIFO...

Wenn man Stress mit denen hat, einfach mal folgendes versuchen 
(verschicken):
Youtube-Video "Amazing Amazon Box"

Autor: Stefan B. (steckersammler)
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Och, ich glaub mit den verschiedenen Zustellern hat jeder schon so seine 
Erfahrungen gemacht.

Zum Beispiel ein Bekannter von mir, sitzt beim Frühstück und wartet auf 
sein Paket. Da sieht er wie der UPS-Mann angejoggt kommt, ein Kärtchen 
in den Briefschlitz wirft, und genauso heimlich, still und leise wieder 
verschwindet, wie er gekommen ist.
Mein Bekannter ist natürlich sofort nach draußen gerannt, aber da war 
der UPS-Wagen schon wieder abgerauscht. Also das Kärtchen geholt, am 
Telefon ein bisschen Dampf abgelassen und keine Stunde später kam der 
zerknirschte UPS-Mann nochmal vorbei...

Oder bei meinen Eltern: Hatten was bestellt und es kam länger nicht an. 
Dann bekommen sie eine E-Mail vom Absender, warum sie denn die Annahme 
verweigert hätten. Haben sie natürlich nicht, also nochmal losgeschickt.
Als das Paket diesmal ankam, war der Inhalt zerbrochen.
Überlegen wir mal die wahrscheinliche Ursache: Der Zusteller wurde mit 
Hilfe dieses Pakets Sieger bei der täglichen 
Paket-Weitwurf-Meisterschaft. Trotz dieses überragenden Sieges war es 
dem Zusteller wohl peinlich, mit dem Paket samt hörbar klapperndem 
Inhalt bei meinen Eltern aufzutauchen. Also flugs zurück an den Absender 
und behaupten, der Empfänger hätte die Annahme verweigert.
Versicherung? Fehlanzeige!
Höchstens wenn das Paket komplett weg ist, aber nicht bei 
Beschädigungen. Höchstens, die Verpackung hätte nachweislich den 
Abschuss aus einer Kanone in Richtung Mond ausgehalten...
Und als Empfänger hast du sowieso verloren. Der Absender ist der einzige 
mit dem sie was zu tun haaben wollen, und wenn der nicht in die Pötte 
kommt...

Und auch bei mir werden Pakete auch gern mal vor der Haustür abgestellt, 
wo sie jeder sieht und mitnehmen kann. Aber auch nur dann, wenn es auch 
mit viel Gewalt nicht mehr in den Briefschlitz geprügelt werden kann...

Ich will echt mal wissen, wieviele Unterschriften so ein Zusteller am 
Tag fälscht...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Bei mir kommt immer so ein etwas dicklicher mit kurzen braunen Hosen. Er 
ist sehr freundlich und gesprächig - zu Hause scheint er jedoch stark 
unter seinem Schwiegervater Arthur zu leiden.

Autor: A. K. (prx)
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Stefan B. schrieb:

> sein Paket. Da sieht er wie der UPS-Mann angejoggt kommt, ein Kärtchen
> in den Briefschlitz wirft, und genauso heimlich, still und leise wieder
> verschwindet, wie er gekommen ist.

Bei DHL ergibt das ja noch Sinn, der hat dann idR Ruhe. Aber bei UPS 
macht er sich doch nur die Arbeit selber schwer, denn dann darf er fürs 
gleiche Geld noch zweimal ans Haus schleichen. Und das Verfahren sollte 
irgenwann auffallen, wenn zu viele Kunden wutenentbrannt quer durch die 
Republik reisen müssen um das Ding doch noch zu kriegen.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Fer T. schrieb:

> Wenn man Stress mit denen hat, einfach mal folgendes versuchen
> (verschicken):
> Youtube-Video "Amazing Amazon Box"

Na, wenn wieder mal das Paket nicht kommt, kann man stets dieses Video 
vorführen. Der Mitarbeiter hat wohl auch nichts anders zu tun als
dem Paket mindestens geschlagene 3 Minuten beim joggen zuzuschauen.
Ursächlich würde ich mal annehmen das der Versender am Füllmaterial
gespart und die Ware so ein inneres Eigenleben erlaubt hat.
Hat übrigens einen interessanten Rhythmus und ist perfekt
ausbalanciert und wenn sich keiner erbarmt, dann läuft das
Paket munter so weiter und läuft und läuft...  ...bis zum jüngsten Tag.

Autor: Fer T. (fer_t)
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Trotzdem das genialste fande ich:
Bekannte kauft Marmelade, wird per Hermes verschickt, kommt nicht an, 
durch einen Nachtforschungsauftrag ist es dann doch angekommen, das 
mysteriöse: 5 Gläser fehlten und die Verpackung war offen...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Wußte gar nicht, dass amazon jetzt auch Waschmaschinen verschickt....

Eigentlich wäre es fair, dem Boten ein kleines Trinkgeld zu geben. Dann 
kriegen WIR die Pakete und müssen nicht zur Postschlange laufen.

Und ER bemüht sich tierisch, dass eruns doch noch antrifft....

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Eigentlich wäre es fair, dem Boten ein kleines Trinkgeld zu geben.

Zusätzlich zu den teuren Beförderungsgebühren?
Man müsste Geld bei Selbstabholung wiederbekommen, denn die Leistung
bzw. der Vertrag wurde ja nicht erfüllt.

Autor: Peter Pfanne (ichbineinepfanne) Benutzerseite
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Helau

Also wir (meine Frau, die haut da mehr auf den Putz) haben mit der 
Hotline telefoniert und diesmal wären sie wohl wirklich darauf 
eingegangen. (Bei der ersten Beschwerde war klar dass nichts rumkommt). 
Jetzt heißt es sie melden sich bei uns.

Nunja ich werde mich aber nicht weiter darum kümmern weil jetzt erstmal 
ein frisch geschlüpftes Nachkommen zu versorgen haben :-) . Deswegen geh 
ich jetzt auch erstmal ins Bett.

Btw: Gerade habe ich einen Brief von der Krankenkasse bekommen in dem 
sie mich nach meiner korrekten Adresse fragen....


Schönen Gruß
Christoph

Autor: Gerry E. (micky01)
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Christoph Nachname schrieb:
> Btw: Gerade habe ich einen Brief von der Krankenkasse bekommen in dem
> sie mich nach meiner korrekten Adresse fragen....

Wo hast Du denn den her?


Und Glückwunsch zum Nachkommen.

Autor: Peter Pfanne (ichbineinepfanne) Benutzerseite
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Gerry E. schrieb:
> Christoph Nachname schrieb:
>> Btw: Gerade habe ich einen Brief von der Krankenkasse bekommen in dem
>> sie mich nach meiner korrekten Adresse fragen....
>
> Wo hast Du denn den her?

Gute Frage. So wie der Brief aussah hatte er einen langen Weg.

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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Jetzt auch einmal eine positive Erfahrung:

Bei mir kommt die Post pünktlich und verläßlich.
Briefe:
- montags zwischen 12 Uhr und 14 Uhr,
- donnerstags zwischen 16 Uhr und 18 Uhr - bei "Katastrophenwetter" bis 
19 Uhr,
- an den übrigen Wochentagen zwischen 14 Uhr und 16 Uhr.
Pakete (DHL): täglich zwischen 9:00 Uhr und 9:30 Uhr, bei 
"Katastrophenwetter" im Weihnachtsgeschäft auch bis 10:00 Uhr.
Das Personal ist freundlich.

Im Gegensatz dazu die anderen Zustelldienste - von Hermes bis ...:
Keine festen Zeiten und nicht immer freundliches Personal.

Bernhard

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Bei mir kommt die Post pünktlich und verläßlich.

Bei mir auch. Meist gegen 9 Uhr, manchmal auch schon ab 8 Uhr oder bis 
10 Uhr. Bei Wetter-Katastrophen wird es auch mal 11 Uhr.

Die nette, immer freundliche Postzustellerin bringt Briefe, Werbung und 
Pakete. Pakete werden bei Nichtantreffen des Empfängers gern beim 
Nachbarn abgegeben, sie versucht es sogar bei mehreren Nachbarn, ehe sie 
es wieder mit zurück nimmt und man es abends von 17 bis 18 Uhr in einer 
Agentur (Drogerie) zwei Dörfer weiter abholen kann.

Die anderen Paket-Dienste sind nicht planbar. Sie kommen zu den 
unterschiedlichsten Zeiten, die Fahrer sind fast immer genervt.

Auch die alternative Briefpost (bei uns heißt die "Biber-Post") ist sehr 
unzuverlässig. Ich habe den Eindruck, dass der Zusteller die Briefe 
sammelt, bis sich die Fahrt lohnt.
Von einem Bekannten weiß ich, dass die Zusteller tagsüber als 
Kurierdienst-Fahrer tätig sind und die Briefzustellung zusätzlich nachts 
erfolgt, wobei jeder Fahrer jede dritte Woche diesen Zusatzdienst machen 
muss. Das wird natürlich nicht nach Post-Mindestlohn bezahlt, 
dementsprechend ist auch die Motivation.

...

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Meine Fälle bei verschiedenen Diensten:

eines Tages stehe ich vor der Tür einer Mietgemeinschaft, und sehe, wie 
ein Transporter von DHL hält, der Fahrer steigt aus, wirft eine 
Benachrichtigung in den Briefkasten und verschwindet wieder... kein 
Klingeln, kein warten...

Ich bestellte vor Weihnachten eine Decke und eine Zange bei 
unterschiedlichen Verkäufern. Geliefert wurde per UPS. nur wohin... Nach 
einer Anzeige wegen Unterschlagung und Urkundenfälschung (es wurde 
zweimal mit meinem Namen unterschrieben, einmal vollkommen falsch) 
meldete sich der Fahrer, er habe wegen dem Weihnachtsstress das Paket 
vor die Tür gelegt und selbst unterschrieben. Bezahlt hat er, Anzeige 
wurde wegen mangelnden Beweisen aufgegeben, die Bestellungen sind nie 
aufgetaucht...

Vor wenigen Tagen:
ich bekomme einen Anruf, das ein Paket von mir angenommen wurde. Von 
einer Person, die zwar gleich heißt, jedoch nicht in der 7 sondern in 
der 11 wohnt... Ich mach mich auf die Socken, um es zu holen, treffe ich 
doch zufällig den Paketdienstauf der Straße... Ich glaub, es war GLS. 
Auf Nachfragen, ob er dort ein Paket abgegeben hat, antwortete er mit 
ja. dann stauchte ich den zusammen, das er lesen lernen soll, und die 
Pakete dort abgeben soll, wo sie hin gehören. Er meinte nur, das er das 
Paket richtig abgegeben hat. Und das er sich dran erinnern konnte, es 
einen Monat bei MIR abgeholt zu haben, und das er da schon nciht 
wirklich freundlich war... Ich also weiter zu meinem Paket, und siehe 
da, es stand MEINE Addresse drauf, nicht die von der annehmenden Person.


Freundin bekam ein Fresspaket von ihrer Oma geschickt, Wert ca. 200 
Euro. leider war sie nicht zu Hause, also wurde das Paket bei einem 
Nachbarn abgegeben. incl Unterschrift.. Als wir es abholen wollten, 
wusste keiner was von einem Paket. Ab zur Post, Anzeige gemacht. ist im 
Sande verlaufen, weil der, der angeblich das Paket angenommen hatte, zu 
der Zeit schon seit 3 Jahren im Knast saß. Wer in der Wohnung war, und 
das Paket nahm, weiß keiner, Person verschwunden, Paket verschwunden, 
keiner weiß was... Ob es die Post oder DHL war, weiß ich nicht mehr...


Ich bestellte einmal Darts im Wert von ca. 130DM - Paket wurde 
weggeschickt, ist nie angekommen - inzwischen wurde der Zusteller, bzw. 
die Zustellerin entlassen und verklagt, weil diese mehrere 100 Pakete 
veruntreut haben soll. auch wieder DHL oder Post...


Mal sehen, was als nächstes passiert... ... ...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ja, es kommt Bewegung in die Reissäcke...

Autor: Peter Pfanne (ichbineinepfanne) Benutzerseite
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Bewegung. Ja es bewegt sich etwas.

Die Hotline (haben uns angerufen) ist sehr freundlich und sie haben uns 
versichert dass vor Ort mit dem Zusteller geredet wird und entsprechende 
Schritte eingeleitet werden. Klang alles sehr seriös und ernsthaft.
Zwei Freipaketmarken bekommen wir außerdem zugeschickt... ich bin mal 
gespannt obs ankommt :-D


Nunja... ich kann zwar nachvollziehen dass Postzustellung stressig und 
nervig sein kann, nur kanns halt auch nicht sein dass ich Bekannten 
sagen muss sie sollen mir nichts schicken weil ich nicht weiß was 
ankommt.

Autor: Frank B. (frank501)
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Bernhard R. schrieb:
> Bei mir kommt die Post pünktlich und verläßlich.

Bei mir allerdings auch.
Immer wenn niemand zu hause ist.
Ich selbst bin von 7:30 bis mindestens 16:00 an der Arbeit und meine 
Freundin hat spät- oder Frühschicht- Und der Zusteller kommt immer dann, 
wenn meine Freundin entweder noch nicht oder nicht mehr da ist.
Ich würde das perfektes Timing nennen.

Zum Glück klappt es bei uns gut mit den Nachbarn, weshalb immer ein 
Zettel im Kasten ist, der uns mitteilt, daß die Post beim Nachbarn ist.
Und das sogar, wenn meine Freundin oder ich urlaub haben und zu hause 
sind.

Frank

Autor: Fer T. (fer_t)
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Neulich:
Ich warte auf meine Bestellung, gucke in den Briefkasten:
Zettel, wurde einer anwesenden Person gegeben...Ok Unterschrift 
geguckt...Name ist der selbe wie der vom Nachbar, also auf zu denen, 
aber da wusste keiner was...also nach hause.
Und was ist, am nächsten Tag frage ich den Postboten (zugleich DHL 
Lieferant) wo denn das Paket ist, er sagt er hätte es hinters Haus 
gelegt und Unterschrieben^^
Man...Und ich habe mir 1 1/2 Tage Sorgen gemacht...Aber sonst ist der 
Postbote ganz nett und seit dem weiß ich wo ich zu gucken habe wenn die 
Unterschrift mal wieder die des Postboten ist...


Oder ganz super:
Gestern, warten auf ein Paket im Wert von 300€.
Pakete Dienst: GLS
Um 19 Uhr kam der Anruf ob denn die Adresse Stimmt, der Fahrer konnte 
das Haus nicht finden.
Adresse stimmte aber...Und der Fahrer war schon öfters hier... Besonders 
wir haben weil das früher öfters der Fall war, Unsere Hausnummer GANZ 
GROß ans Haus geschrieben, selbst auf den Briefkasten...
Naja Kommentar noch dazu gesagt: Letztes Haus Links...
Und heute kam dann der Fahrer um 12 Uhr und brachte das ersehnte, hat 
sich sogar entschuldigt...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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edit(vorpost bitte löschen):

Hallo,

Ihr schwer zufrieden Zustellenden.

Nur mal so aus dem Nähkästchen: da ich neben meinen Aufzügen sozusagen
als Notnagel mal mit Zeitungen angefangen hatte um eine Flaute zu
überbrücken, so ist doch ein tägliches 1h Jöble  (adressierte
Zustellung) übergeblieben und ich habe Kontakt zu allerlei Fahrern und
Austrägern bekommen.

Die Schwierigkeiten welche auftreten können würde ich grundsätzlich in
die Kategorie Kommunikations- und Interessenkonflikte einordnen.
Terminkonflikte gehören zu den Interessenkonflikten weil sich das
Interesse an der sicheren Zustellung mit dem der Effizienz nur schwer in
Übereinstimmung bringen läst.

Das der Fahrer seine Tour maximal 1,3 mal am Tag fahren kann sollte 
schon
aus Kostengründen jedem klar sein.

In Spitzenzeiten dumm dran sind wohl die am Tourende Liegenden oder
solche welche sporadisch aber viel Transportkapazität benötigen.

Wenn kein Platz mehr auf der Ladefläche ist oder zu viele Sendungen
anstehen wird gern gar nicht erst alles geladen um wenigstens
einigermaßen rum zukommen.
Da ist der Zettel schneller im Briefkasten als der eventuell "langsame
oder nervige Kunde" an der Tür.

Bei einer Zustellervergütung von 8-10 Cent je Stück oder darunter für
den selbständigen Zusteller kommt dieser bei optimaler Tour nicht über
einen Stundensatz von 10-12 €. Davon unterhält er sich und sein Fahrzeug
vollständig und auf eigene Kosten. Fix Angestellte gibt es immer
weniger und auch die werden überladen das Zustellungen innerhalb von
Zeitfenstern schlicht unmöglich werden.

Alle anderen Probleme an der Haustür kann sich jeder selbst ausmalen
Hausnummer / Name stimmen nicht,  unlesbare unauffindbare Schilder
Klingel zu leise ....


Das alles bietet Potential für vielerlei Fehlleistungen

Bei den Anlieferungen auf meine Baustellen schaffen es die Disponenten 
der Lieferfirmen es nie den wechselnden Fahrern meine Telefonnummer 
weiter zu geben obwohl ich sie regelmäßig mitschicken  lasse und auch 
weis das der Montagemeister dies in seinen mails tut (aus Kopie an mich)
Auf den Lieferscheinen steht nur die von der Konzernzentrale.

viele Köche ...

Namaste

Autor: Captain Subtext (captainsubtext)
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Die meiste Zeit verbringt das Paket sowieso auf dem Weg bis zum 
Lieferwagen.
Der Beweis: Youtube-Video "Amazing Amazon Box"
;-)

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Winfried J. schrieb:

> Bei einer Zustellervergütung von 8-10 Cent je Stück oder darunter für
> den selbständigen Zusteller kommt dieser bei optimaler Tour nicht über
> einen Stundensatz von 10-12 €. Davon unterhält er sich und sein Fahrzeug
> vollständig und auf eigene Kosten. Fix Angestellte gibt es immer
> weniger und auch die werden überladen das Zustellungen innerhalb von
> Zeitfenstern schlicht unmöglich werden.

Danke für die Infos. Gut, der dhl-Mann, der zu uns kommt hat ein 
dhl-Auto und der ups-Mann hat seinen Bomber sicher auch nicht bezahlt.

Aber was von anderen Lieferdiensten so rumfährt ist ja schon 
halbkriminell. Lampen defekt, die Karre dreckig bis obenhin. Viel zu 
schnell, dicht aufgefahren..

So eine Art von Arbeit ist aber nicht anderes als Sklaverei. Sind diese 
Leute nicht scheinselbständig, weil sie nur für einen Auftraggeber 
arbeiten?

p.s. Also ich würde gerne 20 Cent zahlen, wenn ich dafür nicht zur Post 
laufen müsste.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Michael K-punkt schrieb:

>Aber was von anderen Lieferdiensten so rumfährt
>ist ja schon halbkriminell. Lampen defekt, die
>Karre dreckig bis obenhin. Viel zu schnell,
>dicht aufgefahren..

Letztens in einer Kleinstadt in der Eifel, staunte ich nicht schlecht: 
Private Briefkastenentleererin mit einem mindestens 25 Jahre alten Golf 
2, der ín allen Ecken knirschte, und der Auspuff herunter hing. Die Frau 
ließ auch den Motor laufen, denn klauen tut den Wagen bestimmt niemand.

Hermes fahren da auf dem Land auch mit alten Transportern, die anderswo 
schon vor Jahren ausgemustert wurden. Da kann schon mal eine falsche 
alte Firmenreklame drauf stehen. Hauptsache, vorne in der 
Windschutzscheibe liegt irgendwo ein A4-großes Hermes-Logo.

Man versteht nicht, was da in den Unternehmen gespart werden muß, denn 
Brief- und Paketgebühren sind in Deutschland die teuersten in der ganzen 
Welt. Hier in meiner Gegend fahren sogar Leute nach Luxemburg, um von 
dort ihre Post nach Deutschland zu versenden. Selbst aus dem Ausland 
dort, ist es billiger, als innerhalb Deutschlands selbst.

Ansonsten funktioniert die Post hier, es kam in über 10 Jahren nicht ein 
einziges mal vor, daß Post nicht zugestellt wurde bzw. verschwand. Nur 
muß ich neuerdings einige km weit zur Packstation, davor brauchte ich 
nur ein paar 100 Meter in den Postladen.

Dank der mittlerweile vielen Briefdienste muß man mittlerweile mehrmals 
am Tag mit einer Zustellung rechnen. Die privaten kommen auch mit ihren 
klapprigen alten Privatautos. Keine Ahnung, wie das bei den Leuten 
wirtschaftlich funktioniert. Vermutlich muß man gute private Kontakte 
haben, einen kennen, der einen kennt, der mal nebenbei schwarz das Auto 
repariert.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

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Also, ich finde diese Entwicklung Sch....

1. Ein Zustelldienst arbeitet nur dann wirtschaftlich, wenn er viele 
Pakete auf möglichst engem Raum ausliefert. Ewige Fahrereien sind 
wirtschaftlich Unsinn (vom Spritverbrauch mal ganz abgesehen)

2. Der Profit entsteht auf dem Rücken armer Schlucker, die mit ihrem 
Hungerlohn auch noch die schlechte Revierplanung bzw. Auslastung 
herausarbeiten müssen.

3. Ein Briefträger war früher mal ein Postbeamter. Also Vertrauensbasis 
100%. Der hatte ne Pension zu verlieren. Die heutigen Leute sind nicht 
unbedingt sooo vertrauenserweckend.

4. Die Briefe sind vielleicht 1 Cent billiger aber der Zusteller kriegt 
50& weniger. Wenige machen die dicke Kohle und der kleine Mann ist der 
Dumme.

5. Unser Vorteil, nen Brief mal billiger zu kriegen, erkaufen wir und 
mit der Finanzierung von ALG und H4, wenn die Leute keine Dauerstellung 
finden.

Autor: Daniel F. (df311)
Datum:

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ich habe hier nicht jeden beitrag gelesen, kann aber auch den ein- oder 
anderen "leckerbissen" beitragen:

- im dezember 2010 wurde ein paketfahrer (firma weiß ich leider nicht 
mehr) von der polizei (!) erwischt, als er pakete von einer brücke in 
den darunter liegenden wald warf. bei der anschließenden einvernahme gab 
er dann zu, bei termindruck schon öfter pakete im wald "gelagert" (ok, 
er hat sich anders ausgedrückt) zu haben.

- herpes-fahrer klingelt nachts am sonntag um 22:30 (!) um ein paket 
abzugeben. mit sonntag nachmittag könnte ich ja noch leben, aber nach 
21:00 hört bei mir der spass auf.

- gls, dpd, herpes-fahrer (bei allen schon vorgekommen) parkt ein paket 
bei strömendem regen einfach so vor der haustür im nassen gras.

- gls, dpd, herpes-fahrer (bei allen schon vorgekommen) parkt ein paket 
einfach so vor der haustür ohne zu klingeln (warenwert irgendwo in der 
größenordnung von 500-800 eur)

- unbeschädigte (also keine dellen, eingedrückten ecken, ...) pakete 
sind sowieso eine seltenheit (egal wer liefert).

\par (extra für mawin aus dem latex-thread)

aber hin und wieder kommt ein tag der abrechnung: bestellung von 35 
kilogramm speckstein und dem lieferanten zuschauen, wie er das paket bis 
zur haustür trägt. dann fühle ich mich hin und wieder wie hermes (conrad 
aus futurama) - "live is goood" ;-)

\par

fazit: entweder erwartungen zurückschrauben oder sofern irgendwie 
möglich sachen selber abholen lassen, die besten erfahrungen habe ich 
mit der österr. post gemacht - ist zwar langsam, aber wenigstens zu c.a 
90-95% verlässlich...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Daniel F. schrieb:

>- im dezember 2010 wurde ein paketfahrer (firma
>weiß ich leider nicht mehr) von der polizei (!)
>erwischt,

Hab ich in einer TV-Doku mal gesehen. Der Paketfahrer fängt an zu 
heulen, weil er für das Knöllchen seinen spartanischen Wochenlohn 
komplett her geben muß. Wobei er nur unter reinstem Zeitdruck steht, 
fertig zu werden.

>- herpes-fahrer klingelt nachts am sonntag um
>22:30 (!) um ein paket abzugeben. mit sonntag
>nachmittag könnte ich ja noch leben, aber nach
>21:00 hört bei mir der spass auf.

Da siehst du doch schon, wie es in der Realität läuft. Man lagert die 
Logistik auf private Leute aus, die damit zeitlich hinten und vorne 
nicht mehr zurecht kommen. Weil es nicht so schnell und einfach ist, wie 
geglaubt. Ich glaube, diese Menschen würden zu diesen Uhrzeiten auch 
lieber mit der Tüte Chips vorm TV sitzen. Ganz im Ernst.

Ein Paket mit 35kg Eisen mußte ich früher zur Dorfpost selbst abholen 
gehen. Da hat mich der Postbote aber auch angerufen, daß eine Lieferung 
da ist, er kann das mit dem Moped nicht transportieren. Das war aber OK. 
Die Paketdienste lieferten früher nur bis zur Dorfpoststelle, den Rest 
mußte der Briefträger selbst bewerkstelligen.

Wenn wir mal einen schwereren Transport hatten, mußten wir eben eine 
Spedition beauftragen.

Autor: Dominik µc (dominik_)
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Herpes Fahrer?!

Ich nehme an, dass soll Hermes heißen ;)

gg

Autor: Da Dieter (dieter)
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Dominik µc schrieb:
> Herpes Fahrer?!
>
> Ich nehme an, dass soll Hermes heißen ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Humor

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Dominik µc schrieb:
> Herpes Fahrer?!
>
> Ich nehme an, dass soll Hermes heißen ;)
>
> gg

UPS - typischer Ausruf eines Paketfahrers wenn ihm ein Paket auf den 
Boden fällt. UPS UPS

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Michael K-punkt schrieb:
> Also, ich finde diese Entwicklung Sch....
>
> 1. Ein Zustelldienst arbeitet nur dann wirtschaftlich, wenn er viele
> Pakete auf möglichst engem Raum ausliefert. Ewige Fahrereien sind
> wirtschaftlich Unsinn (vom Spritverbrauch mal ganz abgesehen)

Die ganzen Zustelldienste könnten das regeln, indem sie einen Pool 
gründen würden, der in wenig ausgelasteten Gebieten für alle am Pool 
beteiligten Firmen ausliefert. Genauso könnten sie sich Abholpunkte 
teilen oder sogar gemeinsam etwas vergleichbares wie die Pakstationen 
der Post einrichten.

Nur sind sich die Firmen gegenseitig so spinnefeind, dass die lieber 
verrecken würden, statt mit einem Konkurrenten zu kooperieren.

Genauso ist es einem Paketshopbetreiber natürlich verboten gleichzeitig 
einen Shop eines Konkurrenten zu betreiben.

> 3. Ein Briefträger war früher mal ein Postbeamter. Also Vertrauensbasis
> 100%. Der hatte ne Pension zu verlieren. Die heutigen Leute sind nicht
> unbedingt sooo vertrauenserweckend.

Ne, vertrauenerweckend sind die nicht. Andererseits, der Briefträger 
früher und, noch schlimmer, die Schalterbeamten im Postamt kannten das 
Wort Service nun gar nicht.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Hannes Jaeger schrieb:
>  Andererseits, der Briefträger
> früher und, noch schlimmer, die Schalterbeamten im Postamt kannten das
> Wort Service nun gar nicht.

so ist es, von einem extrem ins andere. Unsere Post, da muss ich die 
Fahne hochhalten, ist allerdings von extrem fleißigen Mitarbeitern 
besetzt. Natürlich sind es so wenige, dass sich trotzdem lange Schlangen 
bilden, vor allem am Samstag.

Doch die Typen selber sind hurtig, schauen dass es voran geht und sind 
nett und hilfsbereit.

Auf der anderen Seite nölen die Post-Besitzer rum, die Filialen würden 
sich nicht rentieren und jetzt müssten wir sowieso alles bei nem 
Zeitschriftenladen um die Ecke erledigen. Unverschämt!

Autor: A. K. (prx)
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