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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Referenzspannung gleich groß wie Versorgungsspannung - kein Nachteil?


Autor: Dieter (Gast)
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Morgen miteinander!

Ich habe mal eine Frage: Wenn ich einen ADC mit einer Betriebsspannung 
von 3,3V betreibe und eine Referenzspannungsquelle mit ebenfalls 3,3V 
habe - ist das kein Problem, oder sollte die Versorgung immer etwas 
größer, als die Referenz sein - ich weiß nicht genau, was intern 
passiert - nur wenn ich mal vermute: Die Betriebsspannung ist nicht so 
genau wie die Referenz - würde die Betriebsspannung nun nur 3,25V 
betragen, dann läge diese ja unter der Vref.

Ist die Funktion der Vref dann noch 100% gegeben?

Autor: Huch (Gast)
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Das Datenblatt beschreibt genau welche Spannung wie gross sein darf.

An sich gibt es keinen allgemeingültigen Grund dafür, dass die 
Versorgungs- und Referenzspannung in einer bestimmten Beziehung stehen 
sollen/müssen/dürfen.

Autor: Dieter (Gast)
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Huch schrieb:
> An sich gibt es keinen allgemeingültigen Grund dafür, dass die
> Versorgungs- und Referenzspannung in einer bestimmten Beziehung stehen
> sollen/müssen/dürfen.

Ich denk ja nur, dass ich zum Beispiel bei manchen ADCs nen internen 
Buffer der Referenz zuschalten kann - wie soll dieser dann noch bis zur 
Referenz aussteuern können, wenn seine Versorgung kleiner ist.

Autor: Huch (Gast)
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>Ich denk ja nur, dass ich zum Beispiel bei manchen ADCs nen internen
>Buffer der Referenz zuschalten kann - wie soll dieser dann noch bis zur
>Referenz aussteuern können, wenn seine Versorgung kleiner ist.

Nun, das ist einer der Gründe warum man auf Deine Ausgangsfrage nicht 
allgemeingültig antworten kann. Es hängt ja von der Gesamtschaltung des 
ADC ab ob und in welcher Weise welche Aussteuerungen möglich sind.

Autor: Sepp (Gast)
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Vcc=3,3V und Ref =3,3V?
Ich würde mir in diesem Fall nur dann Gedanken machen, wenn
die Vcc eine große Toleranz und die "Streubreite" der internen
Ref., beides findet sich im Datenblatt, hat.
Wenn die Ref intern ist, wird sie niemals größer Vcc sein.

Wenn es gar nicht anders geht, einen 1%-Regler für die Vcc nehmen
und beim ADC Ref=Vcc wählen. Bei vielen Consumer-Produkten ein
praktikabler Weg, spart i.d.R. einen Abgleich.
Denke daran, bei den AVRs streut die Ref gewaltig (10%),
auch wenn sie als solche sehr stabil ist.

Autor: Dieter (Gast)
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Beide Spannungen wären extern.

Ref: LT1461 (~0,06%)
Vcc: MCP1700 (~0,4%)

Autor: Dieter (Gast)
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OK - jetzt habe ich die eine Sache zumindest schonmal gefunden - mit 
aktiven Buffern darf Vref nicht größer Vcc - 100mV sein...

Autor: Dieter (Gast)
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OK, jetrzt unterhalte ich mich ein wenig mit mir selber, aber ich will 
euch diese Unterhaltung nicht vorenthalten...

Hier ist das Bild zur maximalen Vref. Jetzt bekomme ich ja schon das 
Problem, dass wenn Vcc nur minimal größer ist, die Geschichte nicht mehr 
100% funktioniert, oder wie eng muss man das sehen?

Autor: Dieter (Gast)
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Dieter schrieb:
> dass wenn Vcc nur minimal größer ist

Ich meine natürlich Vref...

Autor: Huch (Gast)
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>Jetzt bekomme ich ja schon das Problem, dass wenn Vcc nur minimal größer >ist, 
die Geschichte nicht mehr 100% funktioniert, oder wie eng muss man >das sehen?

Dafür sind die Datenblätter ja da. Die sagen Dir wie eng Du das sehen 
musst.
Das was da steht gilt (und Fussnoten beachten).

Ich vermute das Du Anfänger bist. Dann würde ich das ein deiner Stelle 
so nehmen wie es da steht.

Ob eine Überschreitung eines Grenzwertes im Einzelfall permanente oder 
temporäre Fehlfunktionen hervorruft kannst Du nicht beurteilen.

Wir können es übrigens auch nicht, denn der Typ des ADC ist ja immer 
noch ein STAATSGEHEIMNIS.

Autor: Dieter (Gast)
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Huch schrieb:
> STAATSGEHEIMNIS

Sorry! Nee, isses natürlich nicht!

Es ist ein Baustein von Maxim: MAX11206

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