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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Meinung zu 3V -> 5V Step-Up mit Unterspannungschutz


Autor: Philipp (Gast)
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Moin,
ich hab vor einen Step-Up Wandler zu bauen, der mir aus 3 Mignon-Akkus 5 
Volt macht und bei 2.4V Akkuspannung abschaltet. Das ganze soll als 
mobiles Ladegerät für mein Navigationssystem dienen.
Bevor ich die Teile jetzt aber bestelle, würde ich mich freuen, wenn 
jemand über den angehängten Schaltplan schauen kann, ob das so 
funktioniert. Besonders bei der Unterspannungsabschaltung bin ich mir 
unsicher.
Gedacht ist, dass das Gerät mit dem Taster eingeschaltet wird. Der 
Op-Amp (wird ein TS912, keine LM358) wird dann mit durch die 5V versorgt 
und den FET so lange durchschalten lassen, bis die Spannung unter 2.4V 
fällt.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Philipp schrieb:
> Gedacht ist, dass das Gerät mit dem Taster eingeschaltet wird.
Da mußt du dir auch noch was überlegen:
In der jetzigen Beschaltung läuft das Ding einfach los, solange noch 
ausreichend Spannung da ist. Der Taster dient bestenfalls dem Start bei 
Unterspannung...

> Besonders bei der Unterspannungsabschaltung bin ich mir unsicher.
Warum verwendest du zum Abschalten nicht den Shutdown-Eingang vom 
Schaltregler?

Autor: BMK (Gast)
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Ohne Hysterese passiert folgendes:

1. Akku hat Unterspannung, MOSFET schaltet ab.
2. Akkuspannung steigt leicht durch fehlende Last
3. MOSFET schaltet wieder ein, Akkuspannung sinkt wieder
4. GOTO 1

Bedingung für Oszillator erfüllt.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Zum Thema Selbsthaltung:
Eine Alternative in deiner Schaltung wäre, den R5 hinter dem Mosfet 
anzuschliessen...

Denn dann wäre nach diesem Schritt
> 1. Akku hat Unterspannung, MOSFET schaltet ab.
die Spannung am R5 0V und damit Aus und Ende...

Autor: Philipp (Gast)
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> Warum verwendest du zum Abschalten nicht den Shutdown-Eingang vom
> Schaltregler?

Weil ich damit ja nur den Schaltregler ausschalte, dann hab ich immer 
noch die restlichen Volt des Akkus am Ausgang anliegen und ich weiß 
nicht, wie gut mein Navi damit umgehen kann.


>1. Akku hat Unterspannung, MOSFET schaltet ab.
>2. Akkuspannung steigt leicht durch fehlende Last
>3. MOSFET schaltet wieder ein, Akkuspannung sinkt wieder
>4. GOTO 1

Punkt 1 u. 2. kann ich soweit nachvollziehen. Aber Punkt 3...warum 
schaltet der Mosfet wieder ein? Das ist ein P-Channel FET und durch R3 
wird das Gate auf den selben Spannungspegel gehalten wie Source, somit 
dürfte der doch nicht schalten?

Autor: MaWin (Gast)
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> ob das so funktioniert.

Wenn du wenigstens geschrieben hättest, wie viel Strom du brauchst, der 
LT1930 schafft ungefähr 330mA/5V aus 2.7V.

Du hast entdeckt, daß Step-Up eine blöde Richtung ist, weil auch im 
abgeschaltetetn Zustand (SHDN=aus) die Batteriespannung durch die Diode 
kommt und weiter entladen wird.

Aber es gibt durchaus Regler, die das können. Und wenn du schon LT1930 
kaufst, kauf lieber LT1579. Der kann das, ganz ohne externen MOSFET UND 
enthält den LowBatteryDetector ganz ohne externe OpAmp und externe 
Refernzspannung.

Weitere Regler wären LTC3440 oder TPS76801.

Autor: Martin (Gast)
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> Du hast entdeckt, daß Step-Up eine blöde Richtung ist, weil auch im
> abgeschaltetetn Zustand (SHDN=aus) die Batteriespannung durch die Diode
> kommt und weiter entladen wird.

Ein Ausgangstransistor, der mit dem SHDN zusammen angesteuert wird, wäre 
eine Lösung.

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