Nadel vom Plattenspieler versaut?

Gast #2041889
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Hallo,
ich habe mir mit so einer Schallfolie eventuel die Nadel von meinem 
Plattenspieler versaut. Als ich die Schallfolie abspielen wollte, um sie 
zu digitalisieren, ist die Nadel aus der Rille gehüpft und KRRRRRSCHT... 
:-(

Wie kann ich testen, ob die Nadel noch OK ist?
Was kann man tun?
Angehängte Dateien:
Gast #2041919
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>leider komme ich da nicht so gut dran, mein Plattenspieler ist von

Dann nimm Deine wertvollste Platte und probier es einfach.
Wenn die dann hin ist, faellt Dir bestimmt ein, wie Du da drankommst.

Leute gibt das ...

doch Gast
#2041966
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Graue Maus schrieb:

> Wie kann ich testen, ob die Nadel noch OK ist?

Wenn sie nicht vorher schon versaut war, dann ist sie jetzt auch nicht 
wesentlich mehr versaut.

Den Diamant möchte ich sehen, den du durch einmaliges drüberziehen über 
so eine popelige PVC-Folie klein kriegst. So schnell gehen die nicht 
kaputt. Wenn, dann macht eher die Folie vorher schlapp.

So eine Nadel muss dir auf den Steinboden runterfallen, ehe du der mit 
Einmalaktionen etwas antun kannst.

Wenns nach dir ginge, hätte jeder Dorf-DJ in den 70-Jahren an jedem 
Samstag Abend mindestens 5 Nadeln verbraucht :-)
Gast #2042010
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Die guten Nadeln in Magnetsystemen hatten ihrerzeit eine 
Spitzenverrundung von 15µm und eine Auflagekraft von ca. 10mN bzw. 1 
Gramm. So bei meinem alten Dual 510 mit System Shure M95G. Für absolute 
HiFi-Freaks gab es auch eine elliptische Nadel mit 5x15µm, die aber 50 
Euronen mehr kostete. Ich bemerkte keinen Unterschied.

Mir flog kürzlich noch eine alte Nadel ganz weg, weil sie die 
Verschleißgrenze in der Aufhängung erreichte. Nach Erreichen einer 
Schwingungsanzahl, bricht das Metall. Wie bei Fahrzeugachsen und Federn 
nach langer Betriebsdauer. Die Aufhängung des Diamanten brach. Die 
Schallplatte wurde nicht beschädigt, da sich nur der stumpfe Tonarm ohne 
Nadel darauf absenkte. Da wirken immerhin spezifische Kräfte wie die 
Auflagekraft eines Elefantenfußes. Daher spiele ich Schallplatten auch 
nur mit Naßabspielflüssigkeit ab, um die Reibung in der Plattenrille zu 
vermindern.

Heute hat man bei Musikanlagen, die noch einen 
Analogschallplattenspieler mit drin haben, eher minderwertige 
Tonabnehmersysteme.

Wenn kein Schaden zu sehen ist, und der Diamant bricht auch nicht so 
leicht auseinander, und wenn der Klang wie vorher ist, würde ich dem 
keine allzu große Bedeutung zumessen. Bei meinem halbautomatischen Dual 
rutscht die Nadel gelegentlich auch mal an den Plattenrand ab, wenn ich 
sie nicht zehntelmillimetergenau aufsetze.
#2042316
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Kling jetzt hart, aber ein Universum-Spieler mit einem Tangentialtonarm?
Schon Revox hat ziemlich scharf nachdenken müssen, um den Revox zum 
laufen zu bringen, die klanglichen Qualitäten des Universums dürften den 
Revox aber allenfalls tangential berühren...

Gemeinsam mit der 600-g-Vinyl-Pizza, die da abgespielt werden sollte:

WAS soll da bitte ruiniert worden sein?

Wenn ne Kuh den Schwanz hebt sorgt sich doch auch keiner darum, was 
passiert DAS auf den Boden fällt....

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