Mit Oszi Z-Diode bestimmen

Gast #2042213
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Hmm, eine Spannungsquelle an einem Widerstand mit der Zenerdiode in 
Serie und mit Multimeter (oder meinetwegen auch dem Oszi) die Spannung 
an der in Sperrrichtung betriebenen Zenerdiode messen. Wenn diese nicht 
mehr steigt, ist das die Spannung derselben.
#2042806
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Leopold S. schrieb:
> Hallo!
> Wie kann man mit einem Oszi den Wert einer ZehnerDiode bestimmen?
> lg
> LS

Schau mal unter den Begriffen curve tracer bzw. Kennlinienschreiber.

Im Prinzip ein Oszi mit zusätzlicher Spannungsquelle.
Die simpelste Variante nennt sich Komponententester, erlaubt aber selten 
Wert der Z-Diode bzw. deren dyn. Parameter zu bestimmen 
(komponententester ist also mehr "Schätzeisen").

Ausgefeiltere Geräte schaffen das korrekt zu messen, z.B. Hameg 6042 
(leider nur bis 40V , Gerät so ab 900 euro kaufbar).

Oder der Telequipment CT71, der bis 1kV "kann":

http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/tektronix-telequpiment-ct71-curve-tracer-kennlinienschreiber/18585649


Ohjemine schrieb:
> Hmm, eine Spannungsquelle an einem Widerstand mit der Zenerdiode in
> Serie und mit Multimeter (oder meinetwegen auch dem Oszi) die Spannung
> an der in Sperrrichtung betriebenen Zenerdiode messen. Wenn diese nicht
> mehr steigt, ist das die Spannung derselben.

Nein, man nimmt die bei einem vorbestimmten Strom (siehe Datenblatt zur 
jeweiligen Diode, häufig: 5mA) gemessene Spannung.

Denn die Spannung an der Z-Diode steigt immer weiter an, wenn Du den 
spannung vor dem Vorwiderstand und somit den Strom erhöhst - zwar nicht 
linear, aber auf jeden Fall soweit das man die Z-Diode verheizen kann.

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