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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik µC Kommunikation mit dem iPhone herstellen


Autor: John Müller (predator747)
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Hallo ihr,

vielleicht kann mir jemand weiterhelfen und hat schonmal ähnliches 
gemacht. Ich arbeite seit einiger Zeit an einer App.
Ich habe eine Elektronik welche mir Serielle Daten liefert und diese 
müsste ich an mein iPhone übertragen.

So nun wäre meine Frage, wie ich das am besten löse ohne mit Apple einen 
Hardwarevertrag abschließen zu müssen. Jailbreak kommt auch nicht in 
Frage.

Bluetooth geht meines Wissens nicht, da der Stack wohl nach außen sehr 
begrenzt wurde. Ich habe nur eine übertragung von iPhone zu iPhone zu 
stande bekommen. Ich würde gerne mit dem Spp Protokoll arbeiten.

Kann ich vllt. auf den Dockconnector zugreifen oder gibts vllt. ein 
W-Lan Chip um den ich meine Elektronik erweitern könnte?

Hat jemand von euch schonmal einen Mikrocontroller um einen W-Lan Chip 
erweitert und mit einem Router oder einem Peer To Peer Netzwerk 
verbunden?
Könnte ich eventuell hier mit meiner App ansetzen?

Wer hat ne Idee?

Danke schonmal

Autor: Fabian (Gast)
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Ein einer solchen Möglichkeit bin ich auch interessiert. Auch an 
Möglichkeiten mit Jailbreak. Ich würde gerne mit iPhone / iPad als 
serielles Terminal (Dock oder Bluetooth) verwenden.
Wenn ich mich recht entsinne funktioniert die iPod Steuerung doch über 
eine Uart, also hardwaretechnische müsste da doch was gehen, oder?!

Autor: Michael H. (morph1)
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microchip bietet hier nette entwicklerkits an :)

Autor: snowfly (Gast)
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Gibt es da nicht so nen Schrittzähler/Pulsmesser der die 
Datenübertragung über den Headset/Mikrofonstecker macht?
Ich glaube ich hab da mal was gelesen..

Autor: Wozniak (Gast)
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Das iPhone hat ne dokumentierte , serielle asynchrone Schnittstelle 
welche am dockingport abgegriffen werden kann, sowie auch das iPad.

Zugriff darauf wie unter Linux/Unix üblich, ein paar Zeilen c halt.
Musst halt diesen Apple "Entwicklervertag" unterzeichnen und ich glaube 
ca. 80€ im Jahr dafür zahlen.

Noch ne kleine App. Über den Apple Store und Du kannst gar gutes Geld 
damit verdienen.

Ich kenne viele Leute welche ne rs232 und eine einfache 
Terminalemulation für ein paar € gern bezahlen würden.

Nur zu !

Autor: Bernd O. (bitshifter)
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Wie wäre es, auf eine offenere Plattform wie Android aufzusetzen? Dort 
kann man die eigene App ganz einfach auf sein Smartphone aufspielen ohne 
sich wie bei Apple zuerst anmelden und bezahlen zu müssen. Darüberhinaus 
ist das System auch deutlich offener: Seriell über Bluetooth ist kein 
Problem.

Die Nutzerbasis und die Auswahl an Geräten von billig bis teuer und von 
riesigem Display bis wasserdicht und outdoortauglich ist auch deutlich 
größer:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Smartphones...

Warum sich (insbesondere Entwickler) mit so restriktiven Systemen wie 
iPhone und Co. rumschlagen während es gute Alternativen gibt verstehe 
ich nicht. Wenn Steve morgen beschließt, dass eine Anwendung aus dem 
Store raus muß, weil sie "keinen Mehrwert" liefert dann war's das. Ohne 
App Store keine Verbreitung => Entwicklung einstampfen. In so eine 
Abhängigkeit würde ich mich als Entwickler nicht freiwillig begeben. Und 
wenn es nur 50 Anwender gibt, die meine App nutzen wollen - warum nicht. 
Wieso soll Apple darüber entscheiden, ob eine App nützlich ist oder 
nicht. Das machen schon die Nutzer über Kommentare und Rankung.
Ich bin gespannt, wie lange man unter Mac OS noch beliebige Anwendungen 
installieren kann bzw. wann Steve den "Sack" zumacht und sagt => 
Anwendungen nur noch über den App Store.

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber seit Apple zum Höhenflug 
angesetzt haben sind sie restriktiver als Microsoft geworden (wobei sich 
das nicht viel gibt).


Gruß,
Bernd

Autor: Fabian (Gast)
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Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wozniak schrieb:
> Das iPhone hat ne dokumentierte , serielle asynchrone Schnittstelle
> welche am dockingport abgegriffen werden kann, sowie auch das iPad.

Der Zugriff darauf ist auch mit dem offiziellen iOS-SDK möglich?

Dann verstehe ich nicht, warum es nicht ganz viele Anwendungen dafür 
gibt; den Dock-Stecker und sogar "Breakout-Boards" dafür gibt es z.B. 
bei SparkFun.

Eine (kurze) Recherche scheint darauf hinzuweisen, daß ein einfacher 
Zugriff nur über einen Jailbreak möglich zu sein scheint:
http://www.gadgetsdna.com/serial-port-extension-fo...
http://routing-bits.com/2011/01/03/console-to-rout...

... oder über die Teilnahme am "Made for iPhone"-Hardware-Programm, wie 
es diese Firma hier gemacht hat:
http://www.redpark.com/news.html

Autor: John Müller (predator747)
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@Rufus richtig, genau das ist mein Problem. Und in Xcode selber ist das 
entsprechende Framework nur mit einem "Made for iPhone" Licensschlüssel 
zu verwenden.

Also bleibt wohl nur noch w-lan und die Übertragung per TCP/IP.

@Bernd ja stimmt Apple schränkt schon sehr stark ein, aber das Bezahlen 
mit den iTunes Karten ist einfach und praktisch und der Appstore ist im 
moment halt im Trend und in Objective c hab ich mich auch schon länger 
eingelesen.

@Fabian das ist gut aber leider mit JB.

Bleibt wohl nur W.lan oder?

Autor: Sebastian K. (sebastian_k)
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Es gibt eine IR-Fernbedienung für das iPhone die über den 
Kopfhörer-Ausgang gesteuert wird. Wenn du den Mikrophon-Eingang nutzt 
wäre das sicherlich machbar. Wurde weiter oben ja schon erwähnt.

Autor: Jan S. (jan_s)
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Autor: chris (Gast)
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Wieso nicht Bluetooth?

Autor: John Müller (predator747)
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Naja wenn ich Bluetooth benutzen möchte müsste ich auch im "Made for 
iPhone"-Hardware-Programm bei Apple sein und das möchte ich nicht 
unbedingt um Aufwand zu sparen.

Ich werde wohl diesen Chip hier bestellen:

http://at.rs-online.com/web/search/searchBrowseAct...

http://www.microchip.com/ParamChartSearch/chart.as...

Der TCP/IP Stack des iPhones ist voll offen. Mal sehen wenns gut läuft 
mach ich ein openSource Projekt mit schönen API's draus und ich meine 
Wireless ist halt einfach schneller als BT und der Dockconnector.

Mfg Predator

Autor: M. G. (looking)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> ... oder über die Teilnahme am "Made for iPhone"-Hardware-Programm, wie
> es diese Firma hier gemacht hat:
> http://www.redpark.com/news.html

Hat jemand Infos, welche Hardware in diesem "serial cable" bzw. im 
"SkyWire" verbaut wurde?
http://www.redpark.com/news.html
http://www.southernstars.com/products/skywire/index.html

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das wird nichts besonders sein, bis auf den ID-Chip, der für 
"offizielle" Hardware erforderlich ist. Bei den BT-Modulen, die man mit 
dem iPhone zusammen nutzen kann, ist auch so ein Ding drin:

http://www.connectblue.com/products/bluetooth-prod...

Autor: chris (Gast)
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Vom I-Phone habe ich ja wirklich keine Ahnung. Wenn aber softwareseitig 
verhindert wird, dass man via RFCOMM mit einem Bluetooth Gerät 
kommunizieren kann, dann würde mich das auf die Palme bringen.

Das wäre ein Grund, auf Android zu setzen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Tja, dann wirst Du das wohl tun müssen.

Autor: Steve (Gast)
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Bernd O. schrieb:
> Warum sich (insbesondere Entwickler) mit so restriktiven Systemen wie
> iPhone und Co. rumschlagen während es gute Alternativen gibt verstehe
> ich nicht.

Weil es eben keine guten Alternativen gibt ;)
Und nein, Android ist keine Alternative. Zumindest nicht für all jene, 
die schon mal ein gejailbreaktes iPhone benutzt haben...

Autor: Jörg Hermann (dr_coolgood)
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Was soll das Gehampel mit Seriell im Jahr 2011, wenn die entscheidenden 
Geräte alle WiFi haben?
An die Gegenseite ein WiFi Kit anflanschen und gut ist. Wer Kabel nutzen 
kann, wird mit dem Enc28J60 und Übertrager für ca 5 Euro perfekt 
bedient. Das an den Router/AP, und fertich! Dann ist auch die Diskussion 
beendet, welches Endgerät dem Benutzer aufgezwungen wird. Er KANN dann 
nämlich das seiner Wahl benutzen!
Habt ihr es mal so herum betrachtet?

Autor: Bernd O. (bitshifter)
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Steve schrieb:
> Bernd O. schrieb:
>> Warum sich (insbesondere Entwickler) mit so restriktiven Systemen wie
>> iPhone und Co. rumschlagen während es gute Alternativen gibt verstehe
>> ich nicht.
>
> Weil es eben keine guten Alternativen gibt ;)
> Und nein, Android ist keine Alternative. Zumindest nicht für all jene,
> die schon mal ein gejailbreaktes iPhone benutzt haben...
Ich habe täglich den Vergleich zwischen iPhone4 beim Kollegen und meinem 
Galaxy S - und da schneidet das Galaxy S besser ab. Das iPhone4 ist 
schon ein ziemlicher Brummer in der Tasche und wenn man es an der 
Firmenrechner anschließt kann man nicht mal Musik tauschen - das geht 
nur über iTunes - und iTunes geht wieder nicht mit jedem iPhone 
(jedenfalls nicht wenn man es nicht komplett plattmachen will).

Wenn man aber mal von so kleinkariertem technischem Zeugs wie Retina vs. 
OLED absieht, und sich das von einer weiter entfernten Perspektive 
ansieht, dann sieht man, dass Apple gerade versucht, einen Mikrokosmos 
aufzubauem, in dem sich alles nach dem Willen von Apple zu richten hat. 
Da kommen dann sogar mal solche Kleinigkeiten wie die Pressefreiheit 
unter die Räder - und die Bildzeitung muss ihre Fotos zensieren. In Apps 
darf nicht für Apple-Konkurrenzprodukte geworben werden. Es dürfen nur 
die Apps überhaupt in den Store, die Apple genehm sind (über 
"Gummiparagaphen" wie "muß nützlich sein") - siehe Flash und ganz neu:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/App-Store-A...

Nicht dass mir Sony jetzt sympathischer wäre als Apple, aber als Kunde 
hätte ich schon gerne die Wahl, welche Software ich auf meinem teuer 
bezahlten Highend-Smartphone einsetzen kann oder nicht.

Ich bin mal gespannt, wie lange es noch die App für Audible.de geben 
wird. Ist das gleiche wie mit Sony auch.

Da ist Android wesentlich entspannter:
Da installiere ich auch ohne Rooten was ich will und von wo ich will.

Dass Apple sogar auf Hardware-Dongles für "zertifizierte Hardware" 
zurückgreift spricht Bände. Da zahlt der Kunde schon den Premium-Preis 
für Apple-Hardware und wird erst noch gegängelt. Sowas kennt man sonst 
ja eher von subventionierter Hardware wo die Subvention dann über's 
Zubehör wieder reinkommen muß (Billigtintenstrahldrucker, etc.).

Es kann eigentlich nur "Kontrollwahn" oder "den Hals nich voll bekommen" 
sein, denn der Markt sortiert schlechte Produkte ja ansonsten auch 
gnadenlos aus. Was nichts taugt fliegt wieder raus. Wenn niemand den 
Flash-Player auf der iPhone nutzt, dann dümpelt er eben irgendwo auf 
Platz 1000 in der Rangliste und stört weiter keinen, aber die x % 
Kunden, die gerne Flash wollen wären zufrieden. Und wenn das RS232-Kabel 
von Anbieter X für's iPhone nicht taugt, dann kauft es eben keiner und 
gut.

Hier aber versucht ein Hersteller monopolartige Strukturen mit 
weitreichenden Eingriffen (Pressefreiheit, Wettbewerbsfreiheit, ...) 
aufzubauen. Schön für Apple, aber zum Nachteil der Kunden. Selbst als 
Fanboy wollte ich das so nicht haben.

Sorry, sollte eigentlich kein Apple-Bashing werden, aber die 
Hardwareverdongelung hat das Bild, das ich mir von Apple gemacht habe 
nur noch weiter abgerundet.

Und es geht ja noch weiter:
Selbst die USB-Ladegeräte sind Apple-spezifisch. Man kann also nicht 
einfach ein (Sony ;-) USB-Netzteil nehmen um zu laden - es muß schon das 
spezielle Apple-Netzteil sein (wenn man nicht basteln will...).


Gruß,
Bernd

Autor: Bernd O. (bitshifter)
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Jörg Hermann schrieb:
> Was soll das Gehampel mit Seriell im Jahr 2011, wenn die entscheidenden
> Geräte alle WiFi haben?
Scheinbar ist es wichtig, sonst hätte Apple den Zugang nicht verdongelt.

> An die Gegenseite ein WiFi Kit anflanschen und gut ist. Wer Kabel nutzen
> kann, wird mit dem Enc28J60 und Übertrager für ca 5 Euro perfekt
> bedient. Das an den Router/AP, und fertich!
Da brauche ich ja auch nur einen Router, der erst noch konfiguriert 
werden muß nebst Steckernetzteil und dem ganzen rumgelöte. Von der 
Programmierung des Controllers, der am Enc28J60 hängt ganz zu schweigen.

Warum einfach wenn's auch kompliziert geht...

> Dann ist auch die Diskussion
> beendet, welches Endgerät dem Benutzer aufgezwungen wird. Er KANN dann
> nämlich das seiner Wahl benutzen!
Genau - und das mit nur dem x-fachen Aufwand für Router, Transceiver, 
Übertrager, Controller, etc. gegenüber einem seriellen Kabel.

> Habt ihr es mal so herum betrachtet?
Hast Du Dir mal überlegt, warum Apple die Schnittstelle überhaupt erst 
verdongeln musste?

Gruß,
Bernd

Autor: John Müller (predator747)
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Hey Rufus,

danke für den Link, wusste garnicht das es schon fertige BT Module mit 
IOS Support gibt. Das Ding scheint ziemlich neu zu sein.
Gibts dazu noch ein konkurrenz Produkt?

Mfg und danke Predator

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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John Müller schrieb:
> wusste garnicht das es schon fertige BT Module mit
> IOS Support gibt.

So schön es auf den ersten Blick erscheinen mag, so unbrauchbar wird es 
durch die Lizenzbedingungen. Kaufen kann das Teil nur, wer auch bei 
Apple als "Made for iPod/iPhone"-Anbieter registriert ist.

Hier scheint Apple wirklich äußerst restriktiv vorzugehen.

Tja, es gibt halt doch Gründe für einen Jailbreak. Wenn ich mir ansehe, 
wie "intensiv" Apple gegen Jailbreaks vorgeht*, dann scheint das eine 
zwar ungeliebte, aber rein prinzipiell gangbare Methode zu sein.

Dann ist klar, daß Apple aus dem Schneider ist, wenn es Probleme gibt, 
weil z.B. irgendein Hintergrundprozess zuviel Rechenleistung und damit 
auch zuviel Strom verbraucht. Das sind dann klare Verhältnisse.


*) es gibt zwar mit jeder neuen Firmwareversion neue zu überwindende 
Hemmschwellen, aber die sind nicht so hoch, wie sie es sein könnten; 
Apple könnte ja leicht ein TPM oder vergleichbares in die Geräte 
einbauen.
Und wenn man sich ansieht, wie von Sony gegen PS-Bastler vorgegangen 
wird, dann ist im Vergleich dazu das "Jailbreaking" als geduldet zu 
betrachten.

Autor: chris (Gast)
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Eine Firma, die eine I-Phone-App professionell einsetzen will, wird 
wohl kaum ein Jailbreak installieren. Daher hat Apple sein Ziel 
erreicht. Solange nur ein paar Bastler den Jailbreak verwenden ist das 
umsatzmässig Apple egal

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Einer Firma, die kommerziell iPhone-Apps einsetzen will, dürften die 
Lizenzbedingungen von Apple aber auch keine Probleme bereiten.

Damit liegt die Katze wieder auf dem Bauch und schnurrt.

Autor: chris (Gast)
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Spätestens beim Kunden dürften die Lizensbedingungen aber zu erhöhten 
Kosten führen.
Damit bekommt die Katze einen Tritt und faucht ;-)

Autor: Edding (Gast)
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chris schrieb:
> Spätestens beim Kunden dürften die Lizensbedingungen aber zu erhöhten
> Kosten führen.

Da der Kunde aber schon Apple-Hardware hat, ist er an überteurerte 
Produkte gewöhnt, und stört sich nicht daran.

> Damit bekommt die Katze einen Tritt und faucht ;-)

Deswegen kotzt die Katze hinterm Blumenkübel, wo sie keiner sieht.

Autor: John Müller (predator747)
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Danke Rufus,

habs vorhin auch gerade in so nem PDF gelesen.
Und ein Jailbreak geht halt nicht, wenns verkauft werden soll.
Ich denke auch, dass das "Made for iPod/iPhone" zu erhöhten Kosten führt 
und möchte es daher vermeiden oder nur als Notlösung angehen.

Programmiert denn von euch auch jemand App's?

PS:
Und lasst doch mal die Arme Katze in Ruhe die hat euch doch garnichts 
getan ;)

Autor: Holle (Gast)
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Hi,

nach dem was ich bisher gelesen habe sollte ein unidirektionale Lösung 
über das HID profil ohne Jailbreak und MFI Programm funktionieren. 
(Barcode scanner sind einige zu finden) Damit wären interessante 
Lösungen für Messtechnik Apps möglich. Leider habe ich bisher kein 
praktisches Beispiel gefunden... Vielleicht hat von euch einer Lust ein 
solches projekt gemeinsam zu bearbeiten.

Gruß Holger

Autor: Bernd O. (bitshifter)
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Holle schrieb:
> Hi,
>
> nach dem was ich bisher gelesen habe sollte ein unidirektionale Lösung
> über das HID profil ohne Jailbreak und MFI Programm funktionieren.
> (Barcode scanner sind einige zu finden) Damit wären interessante
> Lösungen für Messtechnik Apps möglich. Leider habe ich bisher kein
> praktisches Beispiel gefunden...
Das könnte aber auf Sand gebaut sein, denn Apple hat die ganzen 
Restriktionen nicht zum Spaß eingebaut, sondern weil sie Geld verdienen 
wollen. Vermutlich werden es die potentiellen Konkurrenten, die sich die 
teuren BT-Module mit Apple Lizenz kaufen und im HW-Entwicklerprogramm 
sind nicht so toll finden, wenn ihr billigere Lösungen anbietet (an 
denen Apple nicht oder kaum mitverdient).

Wäre nicht die erste Anwendung, die von Apple aus dem App Store entfernt 
wird, weil sie "beschränkt nützlich" ist...

Wenn's seriös werden soll, schlage ich das volle Apple-Programm vor - 
auch wenn's nicht ganz billig ist. Das kann viel Frust ersparen.

Die Katze jedenfalls würde in den sauren Apfel beißen ;-)

Gruß,
Bernd

Autor: Holle (Gast)
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Hi Bernd,

ok das komplette Apple Programm ist sicherlich besser, zumal man dann 
mit dem SPP Profil arbeiten kann, muß allerdings Apple zertifizierte BT 
Module und einen zusätzlichen Authentification Chip verwenden.
Für Dinge wo jedoch keine großen Stückzahlen dahinter steht macht dieser 
Weg denke ich mal wenig Sinn.

Holger

Autor: John Müller (predator747)
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hi Holle,


das mit dem HID ist ein interesannter Gedanke.
Ich hätte auch Lust dieses gemeinsam zu erarbeiten.

Hast du vielleicht schon entsprechende Bluetooth Chips gefunden die 
günstig sind? Ich würde gerne fürs erste wie so eine Art Tastatur bauen 
die nur 0 und eins oder den Zustand eines Tasters überträgt.

Über HID lässt sich nur empfangen oder?


MFG

Autor: Stampede (Gast)
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Mir geht Apple mit seinen Regularien auch gut auf den Sack! Fing schon 
mit dem iTunes an, das ich auf meinem damaligen x64 Vista nicht richtig 
zum Laufen bekam. Dann "eine App muss nuetzlich sein", da ist reine 
Willkuel vorprogrammiert...
Ich werde mich nach meinem Apple iPod auch nie wieder irgendwas von 
Apple kaufen, ausser ich moechte es fuer "Will it blend?" sponsern. Aber 
das nur so am Rande :)

Aber abgesehen davon, wenn jemand ein paar potente BT Chips kennt die 
vllt auch die Audioprotokolle unterstuzte immer her damit :)
Microchip bietet seit neuestem diesen BlueDot Stack an, zum Testen ist 
der kostenlos, HID ist meine ich dabei. Ich muss mal nachschauen, wie es 
mit der Verfuegbarkeit der Hardware ausschaut.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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John Müller schrieb:
> Über HID lässt sich nur empfangen oder?

Im Prinzip kann man auch Daten an ein HID senden; die LEDs, die auf der 
Tastatur den Zustand der CapsLock/NumLock/ScrollLock-Tasten 
signalisieren, werden nicht von der Tastatur selbst verwaltet, sondern 
vom Host gesteuert. Daher müsste im HID-Protokoll eine entsprechende 
Signalisierung vorgesehen sein.
Wäre das nicht so, könnten die LEDs die Synchronisation verlieren, ganz 
so, wie das während der PC-Steinzeit mit XTs möglich war. Da gab es oft 
den Fall, daß die LED das Gegenteil von dem angezeigt hat, was gerade 
aktiv war.

Autor: Stefan Oberpeilsteiner (stefano)
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John Müller schrieb:
> Über HID lässt sich nur empfangen oder?
>

siehe http://codemercs.com

Die ganzen IO Warrior usw... machen das auch alles ueber HID.

LG

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