Autobatterie 12V

Gast #152427
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Solarzelle -> Spannungsregler -> Diode

Solarzelle macht Strom (wenn Sonne scheint)

Spannungsregler begrenzt den Strom (am besten auf 13,8 Volt einstellen
für eine 12 Volt Bleibatterie)

Diode verhindert das nächtliche Entladen der Batterie
Gast #152429
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Bleiakkus werden immer mit konstanter Spannung geladen. Das heißt du
gibts einfach 13,8V auf die Batterie und dann ist gut. Wie du die
Spannung erzeugst ist egal. Eine Abschaltung brauchst du nicht, weil
einfach kein Strom mehr fließt, wenn die Spannung erreicht ist.
Du musst nur aufpassen, dass der Anfangsstrom zu groß wird, aber auch
eine Motoradbatterie verträgt einige Ampere, die du wahrscheinlich mit
deiner Spannungsquelle gar nicht erreichen kannst.

Gruß
Andreas
Gast #152430
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Eine Starterbatterie sollte maximal mit einem 1/10tel Strom bezogen auf
die Nennkapazität des Akkus geladen werden. Bei meiner kleinen Batterie
für den Roller 4 Ah => 0.4 A Ladestrom. Bei meiner grossen Batterie für
die Z-1000 ST 19 Ah => 1,9 A Ladestrom.
Gast #152432
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@Andreas
"Wie du die Spannung erzeugst ist egal. [...] aber auch
eine Motoradbatterie verträgt einige Ampere, die du wahrscheinlich mit
deiner Spannungsquelle gar nicht erreichen kannst."


FG
Ich stell mir grade mal 1000 Hamster im Laufrad mit angeklemmtem alten
Fahraddynamo vor, die für Frank seine Moped-Batterie aufladen.
Gast #152433
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es gibt verschiedene arten blei-säure batterien zu laden. blei-gel und
nc batterien haben andere eigenschaften ! bewährt hat sich das I0U0
verfahren, bei der zunächst mit KONSTANTEM strom bis zu 14,4 volt
geladen wird. der konstantstrom kann etwa 1/10 der kapazität betragen.
dabei kommt es vorübergehend zur gasungsbildung. (explosionsgefahr !
mein vater wurde einmal schwer verletzt dabei als die batterie im
freien platzte und ihm die schwefelsäure ins gesicht spritzte, zum
glück hatte er eine brille auf)  die gasungsspannung ist
temperaturabhängig, bei hohen temperaturen setzt sie früher ein. daher
verlieren batterien im sommer auch mehr wasser... nach erreichen von
14,4 volt wird automatisch der konstantspannung umgeschaltet, das ist
die erhaltungsladung die bei 13,8 volt abläuft und lange andauern kann.
manche ladegeräte führen danach regelmässige kurze entladungen durch.
siehe auch thema "batterieauffrischer". hatte vor jahren viel damit
zu tun, könnte eine wiki-seite dazu anfangen. wer macht mit ?? michael
Gast #152434
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zum thema: batterieladung habe ich eine wiki seite angestossen (suche
nach batterieladung), werde sie in zukunft fortsetzen, mithilfe wäre
nicht schlecht. viel spass dabei ! denn wegen vieler konträrer
ansichten kann es eine spannende diskussion werden... michael
Gast #152435
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Kommt das nur mir seltsam vor?

  "bewährt hat sich das I0U0 verfahren, bei der (...)* ihm die
  schwefelsäure ins gesicht spritzte"

Ich hab' ja auch nicht das beste aller Verhältnisse zu meinem Vater,
aber ein Verfahren als bewährt zu bezeichnen, das ihm das Gesicht
verätzt ... ich weiß nicht.


*) Die Ellipse ist hier nicht wirklich sinnentstellend, siehe
Originalbeitrag etwa zwei Beiträge weiter oben.
Gast #152437
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also das mit meinem vater geschah bei der ladung einer alten
autobatterie im garten mit einem ladegerät nach dem W ladeverfahren
(baumarktlader), das tatsächlich nicht besonders empfehlenswert wäre.
bei einem i0u0 gerät wäre es wohl nicht passiert. missverständnis
also.

ja es gibt gute webseiten zum thema, auch wikipedia.org z.b.
entsprechende broschüren muss man bei varta bestellen oder anderswo,
insofern gut wenn es im web dazu resourcen gibt. der entsprechende
wälzer in englischer sprache auf den sich alle berufen war mir damals
zu teuer...(name fällt mir gerade nicht ein).

aber es gibt (komme aus der wassersportbranche) viele unterschiedliche
ansichten zur akkulogie, und manche scheinen auch inzwischen überholt
zu sein.

man könnte einen schwerpunkt setzen im bereich batteriebetriebene
mikroprozessoranwendungen, dies ist auch mein job. früher messungen im
bereich bis 1 ka, nun unter 1 ma. in diesem bereich gibt es auch viele
zum teil merkwürdige phänomene wenn die ströme immer kleiner werden,
z.b. im bereich unter 10 mikroampere. hier kann man erleben dass nach
ende der ladung (also nur noch verbrauch) die batteriespannung zunächst
wieder ansteigt und so fort...oder ein prozessor läuft ohne
versorgungsspannung an, und übermittelt "geisterdaten" weil einer der
angeschlossenen peripheriehardware noch von irgendwo strom hat.

hier ist das mit dem laden anders als bei den großen batterien. auch
gegenüberstellung goldcap - akku - klassische li-knopfzelle ist im
mikroprozessorbereich ja wichtiger geworden, dank der immer geringeren
stromverbräuche und damit betriebszeiten mit knopfzelle von mehreren
jahren.
auch das messen von so kleinen strömen wird immer schwieriger, da oft
der innenwiderstand von messgeräten keinen normalen programmstart von
prozessoren ermöglicht (ein stützelko holt erstmal den strom, die
spannung fällt ab - wdt-reset) und man kann den verbrauch nur ahnen.

michael

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