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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Gefährlichkeit von 110/220 VDC


Autor: Sven (Gast)
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Hallo.

Bei Gleichspannung hat man ja das Problem mit den Lichtbögen und der 
schwierigen Abschaltbarkeit.
Ab ca 30-40 V tritt dieses Problem ja auf und mit steigender Spannung 
wird das immer schlimmer. Hat man nun noch eine niederohmige 
Stromquelle, die ordentlich Strom liefern kann, könnte das ja durchaus 
gefährlich werden.

Ich habe an meinem Gartenhaus keinen fest Stromanschluss.
Ieh wollte jetzt ein Akkupack für die Beleuchtung bauen und entweder auf 
110V oder 220V gehen. (9x oder 18x Blei-Gel Akku)
Glühlampen / Halogenstrahler laufen ohnehin mit Gleichspannung. Viele 
EVG und "Sparlampen" laufen auch mit Gleichspannung.
EVG die auch für Gleichspannung spezifiert sind gibts ja zu Genüge.
Die Energiesparlamen sind in der Regel zwar nicht für Gleichstrom 
spezifiziert, aber sie haben einen Eingangsgleichrichter, also sollte es 
funktionieren.

Das Akkupack wird zuhause aufgeladen, also jeder Akku nacheinander an 
einem elektronischen Ladegerät. 9x7 Ah oder gar 18 x 7 Ah sollte schon 
für ne Weile Beleuchtung reichen.

Sicher, ich habe ein Aggregat an der Hütte und eine normale, alte 
Computer USV. Die USV hält aber nicht lange durch. Und nachts den 
Generator laufen lassen, da beschweren sich die Anwohner meines 
Gartengrundstücks.

Klar, es gibt auch "Niedervolt Halogenlampen/EVG/ESL" aber 12V über eine 
NYM 3x1,5 Lichtinstallation laufen lassen wird wohl nicht so recht 
klappen wegen den Verlusten und Spannungsfall.

Also kam mir jetzt die Idee mit dem Hochvolt Akkupack.
Aber ich weiß nicht, ob man sich damit irgendwelche Probleme einfängt 
oder es sogar richtig gefährlich ist.

Autor: Andy Häusler (Gast)
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Ich würde ein Solarpanel und einen wartungsfreien Bleiakku für dieses 
Problem verwenden. Dazu effiziente LED- Beleuchtungsmittel.

Autor: mr. mo (Gast)
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wie groß ist das gartending? die verluste sollten sonst bei passender 
länge und querschnitt noch verkraftbar sein

Autor: Sven (Gast)
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Also die Hütte hat die Größe eines doppelten Bürocontainers, da so ein 
Container als Basis genommen wurde und mit einer Holzveranda ergänzt 
wurde.

Also so 10-15 m Leitungsweg hat man da schon.

Als Lampen haben wir überall normale Leuchtstofflampen hängen, Außen 
zusätzlich noch nen 150W Halogenbrenner und an der Küchenzeile Halogen 
Unterbauleuchten und auf dem "Klo" ne sogenannte Schiffsarmatur.

Wobei wir alles mit Standard Elektromaterial und als klassische 230V 
Installation gemacht haben. Ursprünglich haben wir ne dicke 12V 
Autobatterie und Wechselrichter genommen, später Aggregat und Computer 
USV.
Beides ist mit gewissen NAchteilen verbunden (Kurze Laufzeit bzw 
aggregat zu laut)

Autor: mr. mo (Gast)
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also, die methode von andy ist da doch wesentlich besser und auch 
bequemer ^^

Autor: Sven (Gast)
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Die USV haben wir auch schon "gepimpt" also nen Lüfter ran gebaut und 
extern größere Akkus dran gemacht aber die halten trotzdem nur ne Stunde 
(Original ca 15 Minuten)

Autor: Sven (Gast)
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mr. mo schrieb:
> also, die methode von andy ist da doch wesentlich besser und auch
> bequemer ^^

Jo für die 10 Grillabende im Jahr wo es wirklich nachts gebraucht wird 
aber ein teuerer Spaß.

Autor: Fer T. (fer_t)
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Ich würde auch die Lösung nehmen Solarzelle und Bleigelakku.
Wenn man mal grob überschlägt:
Akku: 12V und 160 Ah (also entweder einen 160Ah oder zwei 80Ah).
Wechselrichter und Transformator:
Am Ausgang ca. 8,35A bei 230V für 1 Stunde.
Damit kann man dann locker den Strahler Strahler 150W (also ca. 0,65A) 
12 3/4 Stunden laufen lassen, also die ganze Nacht über...Am tage dann 
lädt die Solarzelle...

Ansonsten einfach Solar weglassen und Akku zuhause laden...

Autor: Sven (Gast)
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Die USV hat einen "Energiegehalt" von ca 340 Wh. Verluste und 
Kapazitätsverlust nicht berücksichtigt.

Lösung A: Akku + Wechselrichter:
160*12= ca 1,9 kWh. Schon besser

Lösung B: Viele Akkus in Reihe und direkt einspeisen:
Das Hochvolt Akkupack mit 18x12V x7 Ah hat ca 1,5 kWh


Sagen wir mal, der Wechselrichter hat 80% Wirkungsgrad. Damit hätte man 
bei Lösung A auch ca 1,5 kWh zur Verfügung. Also etwa gleich viel. Dafür 
muss ich die Drosseln in den Lampen nicht gegen EVG's tauschen und ich 
habe auch sonst besseren Wechselstrom anstatt Gleichstrom mit all seinen 
Problemen.

Allerdings, ein Haken hat die Sache: Ein Wechselrichter, der NICHT 
abraucht wenn man ihn stark induktiv belastet, kostet ne gute Stange 
Geld.

Natürlich könnte ich auch gucken, dass ich der Computer USV richtig 
große Akkus verpasse, so dass da 1,5 kW/h eingespeichert werden können. 
Hab ja jetzt auch schon durch zusätzliche externe Akkus die doppelte 
Leistung.
Müsste mal mit Autobatterien testen, ob die USV damit zurecht kommt.

Autor: Sven (Gast)
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Einen kleinen Wechselrichter habe ich schon durch eine Leuchtstofflampe 
in die ewigen Jagtgründe geschickt.
Die Computer USV hält es aus und hat ordentlich Power. Aber die Leistung 
ist auch nur kurzfristig entnehmbar weil sonst alles zu heiß wird. 
Deswegen habe ich nen Lüfter eingebaut.

Autor: Fer T. (fer_t)
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Noch ein Vorteil:
Viele Akkus kosten viel, ein Akku kostet wenig, da ist dann Geld für 
einen Wechselrichter...

Also Lösung B:
18 x 12V 7 Ah Akkus: Bsp: http://shop.lipopower.de/Bleigel-Akku-12V-7Ah

18* 18€ = 324€

Lösung A:
Akku (Hab jetzt keinen 160Ah gefunden :-( ) 
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...
Also 250€
Dazu entweder Wechselrichter und Trafo einzel oder fertig:
Ebay-Artikel Nr. 380291449214
35€

Macht 285€

oder mit einem Besseren: 
Ebay-Artikel Nr. 250757391369

95€

=> 345€
Ist zwar mehr, dafür kann man standart geräte verwenden (Lampen oder 
auch andere Geräte).

Autor: David .. (david1)
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Ich versteh nicht wo das Problem wäre auf 12V umzustellen, es gibt doch 
inzwischen alles mit LEDs für 12V und auch Leuchstofflampen für 12V

Ansonsten, wenn du doch Nachbarn hast könntest du doch mal jemanden 
fragen ob du dir bei ihm Strom holen darfst, dazwischen noch en 
Stromzähler und die paar € einfach abdrücken, dürft wahrscheinlich alles 
günstiger Sein als gute Wechselrichter usw zu besorgen, und dann 
auchnoch immer die Akkus aufladen ...

Außerdem gibts noch von Endres so kleine Aggregate die auch relativ 
leise sind, ich hätt da an sowas gedacht: 
http://www.endress-stromerzeuger.de/index.php?id=64&L=0 Wenn man das 
noch irgendwie bischen Schallisoliert dürft das garnichmehr zu hören 
sein, und ist bestimmt günstiger und einfacher wie gute Wechselrichter 
zu bekommen und immer Akkus aufzuladen.

Autor: BMK (Gast)
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Hier mal ein aktuelles Angebot für einen Bleiakku 12V 7Ah:

http://www.pollin.de/shop/dt/NzIxOTI3OTk-/Stromver...

Wobei diese Art von Akkus in der Sicherheitsstromversorgung gang und
gäbe ist. Also für den eher seltenen Fall eines Stromausfalls.

Soll ein Akku allerdings ständig entladen und geladen werden,
sollte man den Typ 'Traktion' wählen, wie sie z.B. für Fahrstühle,
Gabelstapler usw. zum Einsatz kommen. Die sind dann für diese
Einsatzart konzipiert und halten dann auch entsprechend lange.

Würde man z.B. den obigen 'Notstromakku' oder auch einen KFZ-Akku zum
ständigen Laden/Entladen nehmen , wäre die Lebensdauer recht gering.

Autor: Franz (Gast)
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Gibt es hier eigentl. nur bastelfanatische Theoretiker?
Die Investitionen in den ganzen halbgaren Kram, Sorry aber eine 
konventionelle Elektroinstallation ist wohl nicht möglich?
Die kostet einmalig und dann natürl. den Verbrauch u. die Zählermiete!
Wer natürl. immer Extrawürste bevorzugt kann da gern sein Geld und Ideen 
versenken, nur ob man damit letztendlich vernünftig vorankommt, möchte 
ich bezweifeln.
Oder spielt sich das auf einer Bohrinsel im Atlantik ab?
Vllt. mal Nachdenken was wirklich Sinn macht, langfristig und 
bodenständig?

Autor: Gärtner (Gast)
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Sven hat seinen Grund:
 > Ich habe an meinem Gartenhaus keinen fest Stromanschluss.

Autor: Franz (Gast)
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Gärtner , danke für den nochmaligen Hinweis, das stand aber oben auch 
schon so!
Nur wenn man Aufwand und Kosten mit dem Ergebnis vergleicht, und schon 
einiges zu Bruch ging, daß es weit und breit keine herkömml. 
Stromversorung geben sollte, kann man sich eigentl. so nicht vorstellen.
Alles bisher beschrieben und erwägte sind nur sehr teure Versuche, ein 
Erdkabel NYY 5x4 mm2 gibt es in jedem Baumarkt.
Und wer hier schon mit Elektrik hantiert sollte das auch hinbekommen, 
unter Absprache mit dem Nachbarn?

Autor: hubert (Gast)
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@Franz: Wenn's aber jetzt eine Laubenkolonie ist? Willst du 
kilometerweise Kabel eingraben?

@Sven: 110V DC oder 220V DC sind etwa genauso gefährlich wie 
Netzspannung. Zudem mußt Du darauf achten, daß alle Bauelemente wie 
Schalter, Relais, Überstromschutzschalter auch für den Betrieb an 
entsprechenden Gleichspannungen und Strömen spezifiziert sind 
(Datenblatt).

Zudem kommt dann auch noch, daß Du theoretisch das nur von einem 
zugelassenen Fachbetrieb installieren lassen darfst, da schlimmstenfalls 
bei einem Stromunfall ganz böse Dinge passieren können. Und da ist 
Gleichspannung noch etwas gefährlicher als Wechselspannung, da man bei 
Berührung noch schlechter loskommt von dem bösen Ding. Berichten 
zumindest alteingesessene Elektriker.

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