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Forum: HF, Funk und Felder Hersteller von Glühbirnen mit 2500 Stunden


Autor: Funkamateur2 (Gast)
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Hallo Röhrennutzer,
ich benötige eine neue Lampe. Kennt einer diesen Hersteller.
http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/cont...
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,a...

Mein Transsceiver braucht eine neue Glühlampe die Gesundheitsförderlich 
und hochwertig ist.

Autor: jo1984 (Gast)
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Die hier:
http://www.kindernetz.de/linktipps/-/id=11412/nid=...
hat schon fast die 1.000.000 Stunden runter.
Das ist ne Kohlefadenlampe.

Im Prinzip brauchst Du nur eine Lampe, die für höhere Spannungen 
entwickelt wurde. Sie leuchtet dann nicht so hell. Hat einen 
schlechteren Wirkungsgrad aber viel höhere Lebensdauer. Oder schalt 
einen Vorwiderstand davor.

Möglicherweise wäre eine dekorative Kohlefadenlampe sowas.
http://www.otto-zern.de/lampen-shop/haengelampe-bo...

Autor: Herbert (Gast)
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Ich mußte auch meinen Ft-290r komplett zerlegen um ein ausgebranntes 
Lämpchen der LCD Anzeige auszutauschen.Jetzt liegt das ganze herum und 
ich habe immer noch keinen Bock das wieder zusammen zu bauen.So aus dem 
Gedächtnis ist das gar nicht do einfach.Heute würde man da eine 
Leuchtdiode einsetzten.

Autor: U. B. (pasewalker)
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In einer schon in den 1970-er Jahren bekannten Elektronikzeitschrift 
stand damals mal, dass die mittlere Lebansdauer einer Glühlampe reziprok 
von der 13 Potenz (!) der Betriebsspannung abhängig sei:

Brennt eine Birne also bei 230 V 1000 h lang, hält sie bei 115 V
8 Millionen Std. durch ...

Autor: df1as (Gast)
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U. B. schrieb:
> In einer schon in den 1970-er Jahren bekannten Elektronikzeitschrift
> stand damals mal, dass die mittlere Lebansdauer einer Glühlampe reziprok
> von der 13 Potenz (!) der Betriebsspannung abhängig sei:
>
> Brennt eine Birne also bei 230 V 1000 h lang, hält sie bei 115 V
> 8 Millionen Std. durch ...

Wenn dem so wäre, dann würde das elektrische Obst bei 460 V immerhin 
noch gut 7 Minuten aushalten. Schon mal ausprobiert?

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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df1as schrieb:

>> Brennt eine Birne also bei 230 V 1000 h lang, hält sie bei 115 V
>> 8 Millionen Std. durch ...
>
> Wenn dem so wäre, dann würde das elektrische Obst bei 460 V immerhin
> noch gut 7 Minuten aushalten. Schon mal ausprobiert?

Ich glaube nicht, das die Kurve symmetrisch ist. Ich würde da eher
auf wenige Sekunden Lebensdauer tippen. Ausprobieren kann man das
ja am ehesten mit Niederspannungslampen.
Gruss
Harald

Autor: U. B. (pasewalker)
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Nicht alles was E... schreibt, muss stimmen ...

Bei großen Überspannungen ist ein schnelleres Ableben der Lampe, als es 
die Funktion besagt, wohl zu erwarten.

Autor: hubert (Gast)
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Ganz was anderes... Es gibt ja auch "LED-Lämpchen", das heißt 
Leuchtmittel mit klassischen Bauformen von Kontrollleuchten-Glühbirnchen 
und den gewohnten Betriebsspannungen aber mit LED drin. Vielleicht wäre 
das ja eine Möglichkeit. Du brauchst nichts umzubauen und es leuchtet 
ewig.

Autor: hubert (Gast)
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PS: Die Diskussion für und wieder Energiesparlampen würde ich bei einer 
Skalenlampe die nur ein kleines Display beleuchtet lieber außen vor 
lassen.

Autor: df1as (Gast)
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Harald Wilhelms schrieb:
> df1as schrieb:
>
>>> Brennt eine Birne also bei 230 V 1000 h lang, hält sie bei 115 V
>>> 8 Millionen Std. durch ...
>>
>> Wenn dem so wäre, dann würde das elektrische Obst bei 460 V immerhin
>> noch gut 7 Minuten aushalten. Schon mal ausprobiert?
>
> Ich glaube nicht, das die Kurve symmetrisch ist. Ich würde da eher
> auf wenige Sekunden Lebensdauer tippen. Ausprobieren kann man das
> ja am ehesten mit Niederspannungslampen.
> Gruss
> Harald

Wenn schon Potenzgesetz, denn schon. Aber im Ernst - wo soll 
physikalisch eine 13. Potenz herkommen? Außerdem noch dazu die Potenz 
der Spannung, nicht etwa - wie vorgerechnet wurde - die Potenz des 
Spannungsverhältnisses.

Verantwortlich für den Abbrand ist die Temperatur. Wie bei 
Diffusionsprozessen bekannt, wird die Temperatur in erster Näherung 
exponentiell zum Abdampfen beitragen, also z. B. alle 10 K mehr eine 
Halbierung der Betriebsdauer. Oder alle 50 K - keine Ahnung, was genau, 
aber sicher exponentiell. Phasenänderungen bringen weitere 
Unstetigkeiten ins Rennen, auch die Kühlung durch das Gasgemisch und die 
Anschlüsse des Glühfadens. Und dann noch die Veränderung des Widestandes 
mit der Temperatur (Kaltleiter) - es wird ja mit konstanter Spannung 
gearbeitet.

Letzteres ist sowie der "Knackpunkt" ... Wieviel länger würden diese 
Teile halten, wenn man sie mit Konstantstrom betriebe? Gilt übrigens 
auch für LED.

Eine genauere Formel sollte aber mit gar nicht so großem Aufwand 
anzugeben sein. Eine 13. Potenz ist das aber sicher nicht, vielleicht 
aber nur irgendwie und/oder an einem einzigen Punkt so darstellbar.

Autor: Hans (Gast)
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Zur Info :)

Autor: Heatball (Gast)
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Lampen die ich an Dimmern betrieben habe, also nie schlagartig 
eingeschaltet habe und fast nie mit 100% Leistung liefen, haben bei mir 
"ewig" gehalten.

Autor: df1as (Gast)
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Heatball schrieb:
> Lampen die ich an Dimmern betrieben habe, also nie schlagartig
> eingeschaltet habe und fast nie mit 100% Leistung liefen, haben bei mir
> "ewig" gehalten.

Das kann ich bestätigen. Ich habe fast überall im Haus solche Dimmer mit 
Sensortastern installiert, die brauchen beim Antippen gefühlt eine gute 
Sekunde zum Hochfahren. Das reicht schon völlig aus. Allerdings kann ich 
dadurch auch keine Sparlampen einsetzen. Oder zum Glück ...

Autor: Michael M. (technikus)
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Über den grenzenlosen Unfug, die klassische Glühlampe durch 
Gasentladungslampen (vulgo: Energiesparlampe) zu ersetzen, braucht man 
ja wirklich nicht zu diskutieren. Wieder mal ein Beispiel wie 
Lobbyarbeit zu einer krassen Mißachtung der Realität führt.

Funkamateur2 schrieb:
> Mein Transsceiver braucht eine neue Glühlampe die Gesundheitsförderlich
> und hochwertig ist.
Aber Skalenlampen für Transceiver sind ja zum Glück von diesem 
Schwachsinn nicht betroffen. Oder wofür dient die Lampe im Transceiver, 
als Kaltleiter? Gewöhnlich werden auch bei Röhrengeräten die 
Skalenlampen aus der Heizspannung oder einer ähnlich niedrigen Spannung 
betrieben. Da kann man recht problemlos auf warmweiße LEDs umrüsten. 
Oder man nimmt eine Skalenlampe mit höherer Nennspannung. Das gibt dann 
ein schön warmes Leuchten und verlängert die Lebensdauer.

Am förderlichsten für Deine Gesundheit wäre es aber wohl, den 
Transceiver in den Rucksack zu packen und auf den nächsten Berg zu 
steigen. Da hat man Bewegung, ist an der frischen Luft und im 
Sonnenschein vermißt man die Skalenbeleuchtung auch nicht. Funkamateur1 
und Funkamateur3 machen das schon, schau hier http://www.sota-dl.de/

Servus
Michael

Autor: df1as (Gast)
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Michael M. schrieb:
> Am förderlichsten für Deine Gesundheit wäre es aber wohl, den
> Transceiver in den Rucksack zu packen und auf den nächsten Berg zu
> steigen. Da hat man Bewegung, ist an der frischen Luft und im
> Sonnenschein vermißt man die Skalenbeleuchtung auch nicht. Funkamateur1
> und Funkamateur3 machen das schon, schau hier http://www.sota-dl.de/

Strahlenbelastung aber nicht vergessen! Schaue hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6henstrahlung#H...

Autor: A. (Gast)
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> Lampen die ich an Dimmern betrieben habe, also nie schlagartig
> eingeschaltet habe und fast nie mit 100% Leistung liefen, haben bei mir
> "ewig" gehalten.
Bei mir: Softstart und Softstopp, meist mit "75% Helligkeit" betrieben. 
Ungefähr 30Lampen betrachtet: 7 davon defekt nach 80..480 
Betriebs-/Leuchtstunden! Der Rest hält noch durch. Lampentyp 50W 
Hochvolthalogenlampe GU10-Sockel, Billigteile von Reichelt.

Autor: Jens G. (jensig)
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U. B. schrieb:
>Nicht alles was E... schreibt, muss stimmen ...

>Bei großen Überspannungen ist ein schnelleres Ableben der Lampe, als es
>die Funktion besagt, wohl zu erwarten.

Logisch - irgendwann ist der Punkt erreicht, wo nicht mehr einfach nur 
das Wolfram aus dem festen Zustand heraus wegsublimiert, sondern man hat 
den Schmelzpunkt deselben erreicht. Und da macht es dann eben ganz 
schnell peng, und die Formel stimmt schon vom Grundsatz her nicht mehr.

Autor: tobi (Gast)
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A. schrieb:
>> Lampen die ich an Dimmern betrieben habe, also nie schlagartig
>> eingeschaltet habe und fast nie mit 100% Leistung liefen, haben bei mir
>> "ewig" gehalten.
> Bei mir: Softstart und Softstopp, meist mit "75% Helligkeit" betrieben.
> Ungefähr 30Lampen betrachtet: 7 davon defekt nach 80..480
> Betriebs-/Leuchtstunden! Der Rest hält noch durch. Lampentyp 50W
> Hochvolthalogenlampe GU10-Sockel, Billigteile von Reichelt.

Ganz klar, dass dies das nicht durchhalten.

Halogenlampen sind nicht zum Dimmen geeignet: Dadurch stimmen die 
Temperaturen in der Lampe nicht mehr und der Halogenkreislauf 
funktioniert nicht.

Natürlich ist auch eine OSRAM Lampe sicherlich besser als 
Noname-China-Ware ;-)

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Nach dem Phönix Komitee aus den 20er Jahren, welches festlegte die 
Glühlampenlebensdauer auf verbindlich 1000 Stunden (statt der damals 
schon machbaren und üblichen 2500h) zu reduzieren --zur Erhöhung des 
Absatzes und damit zur Verdummung der Verbraucher:

Was erwartet Ihr da eigentlich noch?


Selbst NARVA in der (damaligen) DDR hatte eine Glühlampe mit 100000 h 
Lebensdauer entwickelt -
und da war hier im Westen nicht verkaufbar.

Kein Interesse, da zuwenig Umsatz. Somit kein dauerhafter Gewinn durch 
Konsum.

Autor: Ölbaron (Gast)
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@Andrew Taylor

Willst du uns in jedem passenden Thread jetzt mitteilen, was du gestern 
bei arte gesehen hast?

http://videos.arte.tv/de/videos/kaufen_fuer_die_mu...

Autor: MaWin (Gast)
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Also mit 2500 Stunden kann ich nicht diesen, aber mit 3000 Stunden.
Allerdings sagt deine Beitrag nichts über die von dir benötigte Leistung 
und Bauform.

http://www.radium.de/produkt_details.html?pcon_lis...

Es gäbe auch Glühlampen bis 18000 Stunden, allerdings nur bei deutlich 
verringerter Effektivität.

Autor: Funkamateur2 (Gast)
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Hallo Röhrenbesitzer,
danke für die Informationen. Mir ging es eigentlich um die Gesundheit 
und nicht um die Effektivität im Transceiver. Die Glühlampe sollte keine 
HF Aussendungen machen sprich nicht stören auf den Bändern und die 
Umwelt nicht belasten. Eure Beiträge waren hilfreich. Ich hab sie 
bekommen. Danke.

Autor: df1as (Gast)
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Funkamateur2 schrieb:
> ... Die Glühlampe sollte keine
> HF-Aussendungen machen ...

Also auch kein Licht?

Autor: Funkamateur3 (Gast)
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Hallo DF1AS,
was meinst du mit Licht, sichtbares oder elektromagnetische Spektrum 
oder beides oder etwas was möglichst lange Licht liefert über Jahre ohne 
erneuert zu werden und ohne viel Strom zu verbrauchen im Transceiver.

Autor: df1as (Gast)
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... und es ward Licht.

Autor: Sven (Gast)
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Interessanter Film, passend zum Gluehlampenthema:

http://www.youtube.com/watch?v=tI798T2tRrQ

73 Sven

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