Ich mußte auch meinen Ft-290r komplett zerlegen um ein ausgebranntes
Lämpchen der LCD Anzeige auszutauschen.Jetzt liegt das ganze herum und
ich habe immer noch keinen Bock das wieder zusammen zu bauen.So aus dem
Gedächtnis ist das gar nicht do einfach.Heute würde man da eine
Leuchtdiode einsetzten.
In einer schon in den 1970-er Jahren bekannten Elektronikzeitschrift
stand damals mal, dass die mittlere Lebansdauer einer Glühlampe reziprok
von der 13 Potenz (!) der Betriebsspannung abhängig sei:
Brennt eine Birne also bei 230 V 1000 h lang, hält sie bei 115 V
8 Millionen Std. durch ...
U. B. schrieb:> In einer schon in den 1970-er Jahren bekannten Elektronikzeitschrift> stand damals mal, dass die mittlere Lebansdauer einer Glühlampe reziprok> von der 13 Potenz (!) der Betriebsspannung abhängig sei:>> Brennt eine Birne also bei 230 V 1000 h lang, hält sie bei 115 V> 8 Millionen Std. durch ...
Wenn dem so wäre, dann würde das elektrische Obst bei 460 V immerhin
noch gut 7 Minuten aushalten. Schon mal ausprobiert?
df1as schrieb:>> Brennt eine Birne also bei 230 V 1000 h lang, hält sie bei 115 V>> 8 Millionen Std. durch ...>> Wenn dem so wäre, dann würde das elektrische Obst bei 460 V immerhin> noch gut 7 Minuten aushalten. Schon mal ausprobiert?
Ich glaube nicht, das die Kurve symmetrisch ist. Ich würde da eher
auf wenige Sekunden Lebensdauer tippen. Ausprobieren kann man das
ja am ehesten mit Niederspannungslampen.
Gruss
Harald
Nicht alles was E... schreibt, muss stimmen ...
Bei großen Überspannungen ist ein schnelleres Ableben der Lampe, als es
die Funktion besagt, wohl zu erwarten.
Ganz was anderes... Es gibt ja auch "LED-Lämpchen", das heißt
Leuchtmittel mit klassischen Bauformen von Kontrollleuchten-Glühbirnchen
und den gewohnten Betriebsspannungen aber mit LED drin. Vielleicht wäre
das ja eine Möglichkeit. Du brauchst nichts umzubauen und es leuchtet
ewig.
Harald Wilhelms schrieb:> df1as schrieb:>>>> Brennt eine Birne also bei 230 V 1000 h lang, hält sie bei 115 V>>> 8 Millionen Std. durch ...>>>> Wenn dem so wäre, dann würde das elektrische Obst bei 460 V immerhin>> noch gut 7 Minuten aushalten. Schon mal ausprobiert?>> Ich glaube nicht, das die Kurve symmetrisch ist. Ich würde da eher> auf wenige Sekunden Lebensdauer tippen. Ausprobieren kann man das> ja am ehesten mit Niederspannungslampen.> Gruss> Harald
Wenn schon Potenzgesetz, denn schon. Aber im Ernst - wo soll
physikalisch eine 13. Potenz herkommen? Außerdem noch dazu die Potenz
der Spannung, nicht etwa - wie vorgerechnet wurde - die Potenz des
Spannungsverhältnisses.
Verantwortlich für den Abbrand ist die Temperatur. Wie bei
Diffusionsprozessen bekannt, wird die Temperatur in erster Näherung
exponentiell zum Abdampfen beitragen, also z. B. alle 10 K mehr eine
Halbierung der Betriebsdauer. Oder alle 50 K - keine Ahnung, was genau,
aber sicher exponentiell. Phasenänderungen bringen weitere
Unstetigkeiten ins Rennen, auch die Kühlung durch das Gasgemisch und die
Anschlüsse des Glühfadens. Und dann noch die Veränderung des Widestandes
mit der Temperatur (Kaltleiter) - es wird ja mit konstanter Spannung
gearbeitet.
Letzteres ist sowie der "Knackpunkt" ... Wieviel länger würden diese
Teile halten, wenn man sie mit Konstantstrom betriebe? Gilt übrigens
auch für LED.
Eine genauere Formel sollte aber mit gar nicht so großem Aufwand
anzugeben sein. Eine 13. Potenz ist das aber sicher nicht, vielleicht
aber nur irgendwie und/oder an einem einzigen Punkt so darstellbar.
Lampen die ich an Dimmern betrieben habe, also nie schlagartig
eingeschaltet habe und fast nie mit 100% Leistung liefen, haben bei mir
"ewig" gehalten.
Heatball schrieb:> Lampen die ich an Dimmern betrieben habe, also nie schlagartig> eingeschaltet habe und fast nie mit 100% Leistung liefen, haben bei mir> "ewig" gehalten.
Das kann ich bestätigen. Ich habe fast überall im Haus solche Dimmer mit
Sensortastern installiert, die brauchen beim Antippen gefühlt eine gute
Sekunde zum Hochfahren. Das reicht schon völlig aus. Allerdings kann ich
dadurch auch keine Sparlampen einsetzen. Oder zum Glück ...
Über den grenzenlosen Unfug, die klassische Glühlampe durch
Gasentladungslampen (vulgo: Energiesparlampe) zu ersetzen, braucht man
ja wirklich nicht zu diskutieren. Wieder mal ein Beispiel wie
Lobbyarbeit zu einer krassen Mißachtung der Realität führt.
Funkamateur2 schrieb:> Mein Transsceiver braucht eine neue Glühlampe die Gesundheitsförderlich> und hochwertig ist.
Aber Skalenlampen für Transceiver sind ja zum Glück von diesem
Schwachsinn nicht betroffen. Oder wofür dient die Lampe im Transceiver,
als Kaltleiter? Gewöhnlich werden auch bei Röhrengeräten die
Skalenlampen aus der Heizspannung oder einer ähnlich niedrigen Spannung
betrieben. Da kann man recht problemlos auf warmweiße LEDs umrüsten.
Oder man nimmt eine Skalenlampe mit höherer Nennspannung. Das gibt dann
ein schön warmes Leuchten und verlängert die Lebensdauer.
Am förderlichsten für Deine Gesundheit wäre es aber wohl, den
Transceiver in den Rucksack zu packen und auf den nächsten Berg zu
steigen. Da hat man Bewegung, ist an der frischen Luft und im
Sonnenschein vermißt man die Skalenbeleuchtung auch nicht. Funkamateur1
und Funkamateur3 machen das schon, schau hier http://www.sota-dl.de/
Servus
Michael
> Lampen die ich an Dimmern betrieben habe, also nie schlagartig> eingeschaltet habe und fast nie mit 100% Leistung liefen, haben bei mir> "ewig" gehalten.
Bei mir: Softstart und Softstopp, meist mit "75% Helligkeit" betrieben.
Ungefähr 30Lampen betrachtet: 7 davon defekt nach 80..480
Betriebs-/Leuchtstunden! Der Rest hält noch durch. Lampentyp 50W
Hochvolthalogenlampe GU10-Sockel, Billigteile von Reichelt.
U. B. schrieb:
>Nicht alles was E... schreibt, muss stimmen ...>Bei großen Überspannungen ist ein schnelleres Ableben der Lampe, als es>die Funktion besagt, wohl zu erwarten.
Logisch - irgendwann ist der Punkt erreicht, wo nicht mehr einfach nur
das Wolfram aus dem festen Zustand heraus wegsublimiert, sondern man hat
den Schmelzpunkt deselben erreicht. Und da macht es dann eben ganz
schnell peng, und die Formel stimmt schon vom Grundsatz her nicht mehr.
A. schrieb:>> Lampen die ich an Dimmern betrieben habe, also nie schlagartig>> eingeschaltet habe und fast nie mit 100% Leistung liefen, haben bei mir>> "ewig" gehalten.> Bei mir: Softstart und Softstopp, meist mit "75% Helligkeit" betrieben.> Ungefähr 30Lampen betrachtet: 7 davon defekt nach 80..480> Betriebs-/Leuchtstunden! Der Rest hält noch durch. Lampentyp 50W> Hochvolthalogenlampe GU10-Sockel, Billigteile von Reichelt.
Ganz klar, dass dies das nicht durchhalten.
Halogenlampen sind nicht zum Dimmen geeignet: Dadurch stimmen die
Temperaturen in der Lampe nicht mehr und der Halogenkreislauf
funktioniert nicht.
Natürlich ist auch eine OSRAM Lampe sicherlich besser als
Noname-China-Ware ;-)
Nach dem Phönix Komitee aus den 20er Jahren, welches festlegte die
Glühlampenlebensdauer auf verbindlich 1000 Stunden (statt der damals
schon machbaren und üblichen 2500h) zu reduzieren --zur Erhöhung des
Absatzes und damit zur Verdummung der Verbraucher:
Was erwartet Ihr da eigentlich noch?
Selbst NARVA in der (damaligen) DDR hatte eine Glühlampe mit 100000 h
Lebensdauer entwickelt -
und da war hier im Westen nicht verkaufbar.
Kein Interesse, da zuwenig Umsatz. Somit kein dauerhafter Gewinn durch
Konsum.
Hallo Röhrenbesitzer,
danke für die Informationen. Mir ging es eigentlich um die Gesundheit
und nicht um die Effektivität im Transceiver. Die Glühlampe sollte keine
HF Aussendungen machen sprich nicht stören auf den Bändern und die
Umwelt nicht belasten. Eure Beiträge waren hilfreich. Ich hab sie
bekommen. Danke.
Hallo DF1AS,
was meinst du mit Licht, sichtbares oder elektromagnetische Spektrum
oder beides oder etwas was möglichst lange Licht liefert über Jahre ohne
erneuert zu werden und ohne viel Strom zu verbrauchen im Transceiver.