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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Mignon Akku mit hoher konstanter Spannung gesucht


Autor: Guenter B. (gbl)
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Hallo,

kennt jemand einen Hersteller von Mignon-Akkus, welche auch unter 
Belastung eine relativ hohe Ausgangsspannung haben.
Hintergrund:
Meine Digicam arbeitet mit 2 Mignon-Akkus.
Allerdings nimmt sie die nach einiger Zeit nicht mehr.
Die Kamera geht an, das Objektiv fährt aus, der Blitz wird geladen, das 
Objektiv fährt wieder ein und die Kamera geht wieder aus.
Bei Messungen habe ich festgestellt, dass die Akkuspannung beim 
Einschalten stark in die Knie geht und die Kamera wohl "glaubt" die 
Akkus wären leer.
Gruß

gbl

: Verschoben durch Admin
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Guenter B. schrieb:
> Bei Messungen habe ich festgestellt, dass die Akkuspannung beim
> Einschalten stark in die Knie geht und die Kamera wohl "glaubt" die
> Akkus wären leer.

Messwerte, Kameratyp?

NiMH-Akkus haben bei Belastung von 1C und einer Entladeschlussspannung 
von 1,0V etwa 95% der aufgedruckten Kapazität.

Was sind das für Akkus - sind die noch ok oder alt - und hast du 
Selbstentladung berücksichtigt.

Autor: Thomas Eckmann (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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"Sanyo eneloop" sind ganz ordentlich.

mfg.

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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Nach meiner eigenen leidvollen Erfahrung hilft da nichts:
- Kontakte reinigen
- Markenakkus verwenden
- Akkus sorgfältig laden
bringt alles nichts.

Ich habe mich dann entschlossen, dieses Billiggerät zu "entsorgen" und 
nie wieder derartige Geräte mit NiCd- oder NiMH-Akku-Betrieb zu 
kaufen. Es gibt auch im Billig-Segment Geräte mit vernünftiger 
Stromversorgung.

Bernhard

Autor: Jens G. (jensig)
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Wenn die Akkuspannung unter mäßiger Last bereits einbricht, dann sind 
die wohl etwas alt und schwach geworden (bzw. falsch geladen worden).
Ansonsten: es gibt (oder gab zumindest) Digcams, die scheinbar für 
Alkali-Zellen gemacht sind - für die gilt eine "Batterie" schon bei 
irgendwas um die 1,2V als leer - schaltet dann also ab.

Autor: g457 (Gast)
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Versuchs mal mit anständigen(tm) Akkus, die noch nicht 
gebraten/tiefentladen/totgelagert worden sind. Wenn die Cäm die auch 
nicht mag dann entsorg auch selbige.

Meine DSLR läuft übrigns seit Jahren auf LSD-Zellen - völlig unauffällig 
und wesentliche komfortabler als mit den proprietären Originalakkus.

HTH

Autor: Daniel H. (Firma: keine) (commander)
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Sanyo Eneloop + Ansmann Energy 8 Plus, damit hatte ich bisher noch nie 
Probleme, mit Ausnahme einer Digicam von Jenoptik, die macht aber mit 
sämtlichen Akkus und Batterien Probleme die ich bisher getestet habe.

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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Thomas Eckmann schrieb:
> "Sanyo eneloop" sind ganz ordentlich.

ACK. Diese Akkus, bzw deren Nachbauten haben eine etwas höhere
Spannungslage. Wenn die Kamera damit auch nicht läuft, könntest
Du(Guenter) es noch mal mit Alkali-Mangan-Batterien versuchen.
Du musst dann aber wissen, das Dein Gerät diese Batterien nur
zur Hälfte ausnutzt. Wenns damit auch nicht besser wird, hast
Du wohl "Schrott ab Werk" gekauft.
Gruss
Harald

Autor: usuru (Gast)
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Habe auch sehr gute Erfahrungen mit Eneloop gemacht.

Autor: Guenter B. (gbl)
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Bei der Kamera handelt es sich um eine 6 Jahre alte Nikon Coolpix 3100.
Das Gerät reicht von der Qualität für meine Zwecke vollkommen aus.
Darum möchte ich auch nicht unbedingt eine neue Kamera kaufen.
Das Gerät funktionierte mit den Orginal Akku zuerst ziemlich gut.
Auch Discounter Akku's funktionierten zuerst immer recht gut. Irgendwann 
dann nicht mehr. Hatte auch schon Varta Photo im Einsatz. Ähnliches 
Ergebnis.
Ich habe das Gerät geöffnet und die Spannung beim Einschalten gemessen.
Die Spannung ging ziemlich runter. (Den genauen Wert weiss ich nicht 
mehr) Wenn man die Kamera mit einem Netzteil "bootet" und dann, wenn 
Blitz aufgeladen und Qbjektiv ausgefahren sind, die extere Stromquelle 
entfernt läuft die Kamera. Meine Akkku's entlade und lade ich mit dem 
ALC1000 von ELV)

Mit Batterien ( vom Discounter mit dem A vorne im Namen) funktioniert 
die Kamera, wenn auch nicht ewig.
Darum meine Frage nach Akku's, die nicht an der Einschalthürde (1,2 A 
bei 2,4 Volt laut Aufdruck) scheitern.
Ich werde die Sanyo's mal testen.
Vielen Dank für den Hinweis.

Gruß

Günter

Autor: Feierabend (Gast)
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Diese Effekte hat meine Fujifilm E500 inzwischen auch, eine vernünftige 
Erklärung dafür hab ich nicht, zum Messen und Fremdspeisen kommt man 
ganz schlecht in den Batt.- Schacht rein, am Deckel desselben ist zu 
allem Überfluss ein kleiner Stößel eingebaut der auf einen filigranen 
Schalter wirkt, mit offenem Deckel tut sich gar nichts.
Selbst Alkaline leeren sich gleich nach dem Einschalten recht flott.
Typenschildangabe: 3V=, 3W

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Guenter B. schrieb:
> Auch Discounter Akku's funktionierten zuerst immer recht gut. Irgendwann
> dann nicht mehr.

Das kann auch mit dem Ladegerät zu tun haben.
Das Ladegerät sollte eine Refresh-Funktion haben.

Und auch mal kurz vor Ladeende anfassen. Manche Ladegeräte kochen die 
Akkus, das darf nicht sein.


Peter

Autor: oszi40 (Gast)
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1.Die Akkuqualitäten sind sehr verschieden. Nicht jede Sorte bringt den 
aufgedruckten Kapazitätswert und hält lange!

2.Sanyo eneloop und Panasonic Infinium könnte ich dagegen empfehlen, 
auch wenn sie etwas mehr kosten.

3.Ein gutes Ladegerät mit Display für jeden Schacht ist dabei sehr 
hilfreich, da man den wahren Ladezustand erkennt.
 z.B. elv.de Ladegerät BC 700 Artikel-Nr.: 68-690-75  29,95€

Autor: Guenter B. (gbl)
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Ich habe das ELV ALC1000 Ladegerät mit Display, Delta U, Entlade und 
Refresh Funktion.
Hat ca 100,- Euro gekostet.
Die Kapazität der Akkus stimmt meistens ungefähr.
Mit der Zeit wird es natürlich etwas weniger.
Ich denke eher, dass sich der Innenwiderstand erhöht und die Akkus den 
nötigen Strom nicht mehr liefern können bzw die Spannung bei der 
Stromentnahme zusammenbricht.
Ich habe mir die Sanyo Eneloop bestellt.
Falls die auch nicht oder nicht lange funktionieren muß wohl eine neue 
Kamera her.
Batterien sind auf Dauer doch zu teuer.

Gruß

Günter

Autor: André H. (andrekr)
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Wie schon gesagt, probier die eneloop, die sind super.

Ladegeräte mit einzeln gesteuerten Schächten gibts von diversen 
Herstellern, die meisten günstigen sehen aber alle gleich aus, nämlich 
so: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cz29qI4oL.jpg

Ansonsten gabs auch mal so wiederaufladbare Alkalibatterien. Gibts die 
noch?

Autor: Guenter B. (gbl)
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Nachtrag:

Akku's (Sanyo Eneloop) gekauft
Ohne aufzuladen eingelegt.
Funktioniert.

:-)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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GP Recyko+ kann man auch empfehlen.

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