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Forum: Offtopic Windrad für ca. 20 Watt


Autor: M. .D (barracuda)
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Hallo zusammen

Wir gehen jedes Jahr für 2 Wochen mit den Pfadfindern in ein Zeltlager. 
Dort haben wir keinen Strom!

Bisher haben wir ab und zu einen Generator laufen lassen um unsere 
Handys zu laden. Ich bin zwar kein radikaler Umweltschützer aber 
trotzdem: ich find das nicht gut;)

Meine Idee war es jetzt mit einem Modellbaumotor auf dem eine grosse 
Luftschraube (auch aus dem Modellbaubereich, die gibts bis 45cm) steckt, 
ein ganz einfaches Windrad zu bauen damit wir die kleinen Verbraucher 
(Handys, Ipod's usw.) umweltschonend und so laden können;)

Soll ich das so mal versuchen, also mal messen wieviel strom man da 
ziehen kann oder ists nicht mal ein versuch wert?

Liebe Grüsse

Autor: Oliver Heinrichs (Firma: OliverHeinrichs.de) (dobson)
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Und was macht ihr, wenn kein Wind ist???

Autor: Andreas M. (elektronenbremser)
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Etwas OT aber bedenkenswert
Also früher gab es auch Pfadfinderlager und keine moderne Technik. Da 
hat man sich eben anders beschäftigt und es war bestimmt nicht 
langeweilig.
Die Natur hat genug zu bieten und Taschenlampen, als technisches 
Spielzeug, reichen dazu aus wenn es dunkel ist.

So sehe ich das

Andreas

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Empfehlung: größeres Windrad (ca. 300W), Laderegler auf 12V-Akku und von 
dort aus mit Auto-Ladekabel auf die Gerätschaften.

Wobei es sicher nicht schaden würde, eine gewisse Zeit ohne Handy und 
MP3-Player zu leben :)

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Wi wärs mit Solarzellen? Hier in Köln gabs neulich gebrauchte für 30 EUR 
mit ganz passbler Leistung

Autor: Thilo M. (Gast)
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Wenn schon etwas gebaut werden soll, dann ein Fahrrad mit Generator.
Hat den Vorteil, dass die Energie kommt, wenn man sie braucht, und ist 
pädagogisch wertvoll, weil keine Energie "einfach so" vorhanden ist. 
100W oder so sollte jeder über eine gewisse Zeit bringen können, der 
halbwegs fit ist (setze ich bei Pfadfindern voraus).

Autor: P. M. (o-o)
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Andreas M. schrieb:
> Also früher gab es auch Pfadfinderlager und keine moderne Technik. Da
> hat man sich eben anders beschäftigt und es war bestimmt nicht
> langeweilig.

Ich möchte dich mal ein Lager organisieren sehen ohne Handy ;-) (Ja, 
früher gings auch, aber heute ist man sich daran einfach zu sehr 
gewöhnt. Zudem stellen Handys eine grosse Bereicherung dar durch die 
gewonnene Flexibilität und im Notfall auch Sicherheit.)

Autor: M. .D (barracuda)
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Andreas M. schrieb:
> Also früher gab es auch Pfadfinderlager und keine moderne Technik. Da
> hat man sich eben anders beschäftigt und es war bestimmt nicht
> langeweilig.

okay ich schlag die nen deal vor (nicht ernsthaft, keine angst;))

wenn du

a) 2 wochen lang ohne Strom oder Gas kochst
oder
b) 2 Wochen lang ohne moderne Hilfsmittel verhütest

organisere ich ein lager ganz ohne Moderne Technik. Ich denke, dass du 
dass problemlos hinbekommen solltest, früher gings ja auch "ohne" ;p

Nein, sorry, nur spass;)

Es ist tatsächlich so wie P.M. sagt: es ist sehr komfortabel für die 
Leiter Handys im Lager dabei zu haben, sei es um alles zu organisieren 
und z.B. mit der Küche in Kontakt zu bleiben, oder wenn, wir wollen es 
nicht hoffen, etwas Schlimmes passiert!
Natürlich aber schauen wir auch das die kinder das Handy/den mp3 Player 
nicht während dem Programm benützen und sie dürfen ihre sachen auch 
nicht bei uns aufladen (weil es die ganze Leiterschaft nicht begreift, 
dass ein 9-Jähriges Mädchen die ganze zeit am Handy sitzen muss;)). 
Dafür benützen die leiter ihr handy auch nur vor den kindern wenn es 
nicht anders geht (z.B. Notfall)

Thilo M. schrieb:
> pädagogisch wertvoll, weil keine Energie "einfach so" vorhanden ist.

wie gesagt, die Kinder bekommen davon auch nix ab;)

Reinhard S. schrieb:
> Empfehlung: größeres Windrad (ca. 300W), Laderegler auf 12V-Akku und von
> dort aus mit Auto-Ladekabel auf die Gerätschaften.

das ist ein bisschen nen Overkill;)

Also, ich werds einfach mal mit versuch und Irrtum versuchen, ich 
berichte dann über meine Ergebnisse;)

Liebe Grüsse, gute Nacht

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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P. M. schrieb:
> Ich möchte dich mal ein Lager organisieren sehen ohne Handy ;-) (Ja,
> früher gings auch, aber heute ist man sich daran einfach zu sehr
> gewöhnt. Zudem stellen Handys eine grosse Bereicherung dar durch die
> gewonnene Flexibilität und im Notfall auch Sicherheit.)

1. Es gibt Kurbel-Taschenlampen und sicher auch Kurbel-Ladegeräte.

2. Ein Handy neueren Datums sollte schon mehr als eine Woche durchhalten 
können. Zeltlager bedeutet doch wohl nicht gemeinsames 
Dauer-Telefonieren?

3. Mal bei http://www.supermagnete.de nachsehen. Da wird ein Generator 
SELBST gebaut. Vielleicht verbindet so ein Projekt Technik und eine 
gewisse Zeltlagerromantik...

4. Die Idee, mal OHNE zu sein (außer für Notfälle) finde ich sehr 
reizend.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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...und oft ist die "gewonnene Flexibilität" nur das Eingeständnis, dass 
man sich SO ans Handy gewöhnt hat, dass man nichts mehr komplett im 
Voraus planen kann: call-a-pizza, call-a-tent, call-a-hammer, 
call-a-fire etc.

Autor: M. .D (barracuda)
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Michael K-punkt schrieb:
> ...und oft ist die "gewonnene Flexibilität" nur das Eingeständnis, dass
> man sich SO ans Handy gewöhnt hat, dass man nichts mehr komplett im
> Voraus planen kann: call-a-pizza, call-a-tent, call-a-hammer,
> call-a-fire etc.

aber Ausnahmesituationen (extrem schlechtes Wetter das das Aufsuchen 
einer Notunterkunft notwenidg macht (in den letzten 5 Jahren 3 mal 
vorgekommen), kranke kinder, verletzungen auf einer Wanderung lassen 
sich nicht vorausplanen;)

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Martin Luther schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> ...und oft ist die "gewonnene Flexibilität" nur das Eingeständnis, dass
>> man sich SO ans Handy gewöhnt hat, dass man nichts mehr komplett im
>> Voraus planen kann: call-a-pizza, call-a-tent, call-a-hammer,
>> call-a-fire etc.
>
> aber Ausnahmesituationen (extrem schlechtes Wetter das das Aufsuchen
> einer Notunterkunft notwenidg macht (in den letzten 5 Jahren 3 mal
> vorgekommen), kranke kinder, verletzungen auf einer Wanderung lassen
> sich nicht vorausplanen;)

ist schon klar, wollte etwas frotzeln... Es wäre verantwortungslos heute 
OHNE Handy auf Kinder aufzupassen. Wenn allerdings dann die Kleinen am 
Lagerfeuersitzen und bei Muttern anrufen "Du, ich sitz hier grad und 
brat mir ne Wurst" - dann würd mir der Hut hochgehen.

Autor: P. M. (o-o)
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Michael K-punkt schrieb:
> ...und oft ist die "gewonnene Flexibilität" nur das Eingeständnis, dass
> man sich SO ans Handy gewöhnt hat, dass man nichts mehr komplett im
> Voraus planen kann: call-a-pizza, call-a-tent, call-a-hammer,
> call-a-fire etc.

Früher musste man alles sehr genau vorausplanen und koordinieren, 
beispielsweise Treffpunkte und -zeiten, Material und Verpflegung, 
Meldeverfahren bei Notfällen und Planungsänderungen etc. Das bedeutet 
einen enormen Zusatzaufwand, den man sich von der Mobilfunkkommunikation 
doch sehr gerne abnehmen lässt. Insbesondere kann man damit auch besser 
auf kurzfristige Änderungen und Probleme reagieren - glaube mir, da gibt 
es auch bei guter Organisation tonnenweise (!!!) - und so bessere 
Qualität bieten.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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P. M. schrieb:

> auf kurzfristige Änderungen und Probleme reagieren - glaube mir, da gibt
> es auch bei guter Organisation tonnenweise (!!!) - und so bessere
> Qualität bieten.

...vielleicht hab ich da ne falsche Vorstellung von ne 
outdoor-Veranstaltung. Da ist doch gerade der Clou, dass man ein Feuer 
hinbekommt, auch wenn man KEINE Streichhölzer dabei hat. 
Unkonventionelle Lösungen zu finden und kreativ sein!

Aber klar, die Eltern sind dankbar, wenn die Kleinen halbwegs ohne 
Schrammen wieder nach Hause kommen und alles "glatt" lief.

Autor: Günther N. (guenti)
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Der Sinn der Pfadfinderbewegung war wohl früher,Überlebensstrategien 
ohne Hilfsmittel, zu vermitteln.Dazu zähle ich z.B :Orientierung ohne 
Kompass,Feuermachen ohne Streichhölzer oder Feuerzeug,Übernachtung im 
Freien ohne Zelt,Zeitbestimmung ohne Uhr,usw usw.Das Mitführen von 
Handy`s würde ich nur für Notfälle dulden.Wer im Pfadfinderlager 
unbedingt meint telefonieren zu müssen,der soll sich auch selbst um die 
Energiefrage kümmern!!

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Thilo M. schrieb:
> Wenn schon etwas gebaut werden soll, dann ein Fahrrad mit Generator.
Thumbs up!
Eine Lichtmaschine mit Regler dazu bekommt man günstig vom Schrottplatz 
und 12V-Lageräte gibts haufenweise.

Autor: Jens Martin (jens-martin)
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Martin Luther schrieb:
> Wir gehen jedes Jahr für 2 Wochen mit den Pfadfindern in ein Zeltlager.
> Dort haben wir keinen Strom!

Ogott,

>
> Bisher haben wir ab und zu einen Generator laufen lassen um unsere
> Handys zu laden.

Sind das Smartphones auf denen die "Lagerfeuer" App läuft ? :-)

> Ich bin zwar kein radikaler Umweltschützer aber
> trotzdem: ich find das nicht gut;)

Nimm doch die Starterbatterie von dem Auto das den Jockel dahin fährt, 
hilfsweise eine zweite.

Autor: Frank B. (frank501)
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Jens Martin schrieb:
> Sind das Smartphones auf denen die "Lagerfeuer" App läuft ? :-)

Nein, auf dem Smartphone läuft eine NaviApp. Und das GPS braucht 
natürlich etwas mehr Energie, so daß der Akku nur nen halben Tag reicht 
gg

Duckundwech

Autor: P. M. (o-o)
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Ja ne und jetzt sind alle Pfandfinder Pfeifen weil sie Mobilfunk und GPS 
benutzen für ihre freiwillige, verantwortungsvolle Arbeit zugunsten der 
Kinder, in einer Zeit, wo die Freizeit weder besonders üppig ist noch 
besonders wenige Alternativen bietet? Oder wie genau soll man die 
abwertenden Beiträge verstehen? Es spielt doch keine Rolle, wie mans 
macht, wichtig ist doch, dass man etwas macht! Ein wenig moderne Technik 
soll nicht verteufelt werden.

Autor: Markus ... (schasche)
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Für 2 Wochen könnte man sich auch eine volle Autobatterie ins Zelt 
stellen, daran lassen sich dann zig Handys aufladen. Die Kapazität 
sollte für zig Handys ausreichen...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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So leute genug gelästert

Mein tip: ein alter Steppermotor genügt als Handylader passenden 
Propeller und genügend Wind vorrausgesetzt.

Wichtig einen Brückenglischrichter dran und einen Spannungsbegrenzer!

Das läßt sich ohne viel Geld erledigen und Versuch macht klug.

Über Sinn oder Unsinn darf jeder seine Meinung haben.
Gerade im Pfadilage sehe ich ist das projekts angebracht, lernen die 
Kinders doch damit auch etwas übers autarke Leben und die Möglichkeiten 
dazu, aber auch deren Grenzen.

Ich würde es ausprobieren und währe schon mit einer Erfolgrate von 30% 
zufrieden. Alternativen kann man auch kombinieren, bei Sonne 
zusammrollbares Photovoltaikmodul benutzen, bei Regen oder am Bach 
Propeller durch Wasserrad ersetzen. Solange es nicht in Autoakkus 
ausartet was getragen wird, hilft auch ein Bleigelacku weiter, auch für 
die LED_Zeltlampe oder als Pufferspeicher. Wichtig ist man sollte die 
Powerstation auch tragen können, dann ist das ok.

Was habt ihr nur dagegen Outdorerfahrung mit Technik so zu kombinieren, 
damit die Kiddis auch lernen das dies ein Hilfsmittel sein kann,  ja man 
sogar nicht auf den Kontakt zur Außenweltverzichten mus nur weil man 
etwas aus dem Schuss ist? Früher wurden auch mal Walki-Talkis 
mitgenommen und keiner hat sich mukiert. Zelte/ hütten werden doch auch 
benutzt. Vor Allem können sie aber auch etwas über Zeitmanagment daraus 
lernen.


Mfg Winne

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Winfried J. schrieb:

>Mein tip: ein alter Steppermotor genügt als
>Handylader passenden Propeller und genügend
>Wind vorrausgesetzt.

>Wichtig einen Brückenglischrichter dran und
>einen Spannungsbegrenzer!

>Das läßt sich ohne viel Geld erledigen und
>Versuch macht klug.

Diese Steppermotoren gibt es doch massenweise als Restposten oder aus 
Ausschlachtgeräten. Werde das auch mal testen.

Aber die Idee ist doch gut. Vor Jahrzehnten als Jugendlicher, hatte ich 
mal einen alten Scheibenwischmotor aus einem Schrott-PKW. Der wirkte 
umgekehrt auch als Generator, brachte bei Drehung von Hand immerhin 
wieder so viel Energie, um eine 21W-Bremslichtbirne zum Leuchten zu 
bringen. Natürlich mit etwas Kraftaufwand. Das reicht dann auch für 
Handys, oder um einen kleinen Akku wieder nachzuladen. Da kann ja jeder 
aus so einer Pfadi-Gruppe mal 5 Minuten lang kurbeln, das sollte nicht 
zu viel verlangt sein.

Autor: Niels Nielsen (herr_bert)
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> (Handys, Ipod's usw.)
Was man mit Ipod's auf einem Pfadfinderlager will weiß ich zwar nicht 
(wir haben Gitarren und Liederbücher) aber hast du schon mal über 2./3. 
Akkus zum Wechseln nachgedacht?

Niels

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