Hallo,
es gab von ELV mal einen Fernbedienungstester mit dem IC SAA3049
Ich weiss, das ist im Prinzip veraltet, ist aber interressenhalber. :-)
Könnte jemand den ELV-Artikel oder den Schaltplan mal hier posten? :-)
Als Test ist ein SAA3049 ziemlich witzlos,
denn das was der nicht decodiert, kann er auch nicht testen,
und er decodiert nur die Signale eines SAA3004 Senders.
Als eigenständige Empfangsschaltung ist er durchaus brauchbar,,
wenn man den Sender aus einem Microcontroller nachbauen kann
oder eine Universalfernbedienung nimmt, aber der SAA3049 ist
nicht mehr zu kaufen.
Falls du also nicht zufällig noch einen rumliegen hast den du
verbauen musst, lohnt sich nicht mal ein Nachbau
http://www.elektor.com/magazines/2003/march/saa3049-replacement.55053.lynkx
den Aufwand tut man sich nur an, wenn ihn wirklich braucht,
weil er in einer vorhandenen Schaltung kaputtgegangen ist.
An solche Leute könntest du dann deinen SAA3049 verkaufen :-)
Tja, ich fürchte mal, du hast recht.
Der SAA3049 ist wohl wirklich veraltet.
Die ELV-Schaltung hätte ich trotzdem sehr gerne :-)
Gibt es eventuel einen heute aktuellen Fernbedienungstester zum
Nachbauen, der alles kann und den Code z.B. auf einem Display anzeigt?
Das wär doch toll. :-)
Den kann es nicht geben, weil es zu viele Codes gibt.Was ein
Fernbedienungstester nur kann, ist anzeigen, ob aus der
Fernbedienung überhauzpt was rauskommt (weil die allermeisten
Hersteller so geizig sind, keine Betriebsanzeige-LED in die
Fernbedienung zu bauen, nicht mal am Empfänger).
Aber diesen Test "kommt überhaupt was raus" kann man heute
einfacher mit einer Kamera machen, WebCam, HandyCam oder
VideoCam, dort sieht man den Infrarotimpuls. Daher sind
Fernbedienungstester obsolet.
Universelle Fernbedienungsdecoder sind aufwändiger, eine
perfekte Lösung ist nicht in Sicht, jede lernfähige
Universalfernbedienung VERSUCHT die Codes rauszubeokmmen,
bei nicht jeder Fernbedienung klappt das wie genervte
Benutzer zu berichten wissen.
Es beginnt bei uterschiedlichen Trägerfrequenzen (30 bis
76kHz oder 4MHz), geht über verschiedene Codes (RC5, RECS,
...) und dann kocht noch jeder Hersteller sein Süppchen weil
man ja nicht will,daß das andere Gerät auf die Impulse
anspringt.
Warmduscher schrieb:> Tja, ich fürchte mal, du hast recht.> Der SAA3049 ist wohl wirklich veraltet.> Die ELV-Schaltung hätte ich trotzdem sehr gerne :-)>> Gibt es eventuel einen heute aktuellen Fernbedienungstester zum> Nachbauen, der alles kann und den Code z.B. auf einem Display anzeigt?> Das wär doch toll. :-)
Ja, ein selbstprogrammierter Mikrocontroller. :-)
Rein zufällig sind wir hier in einem Mikrocontroller Forum.
Vielleicht hilft Dir ja auch folgender Link weiter
http://www.stefan-buchgeher.info/elektronik/rc5/rc5_doku.pdf
Gruss
Harald
Hallo Warmwasserfreund,
wenn Du einen Oszi hast, dann ist zumindest ein Ja-Nein-Test (also kommt
überhaupt was raus) ganz einfach mit einer Fotodiode oder gar einer
Infrarotdiode zu machen. Die in einen BNC-Stecker einbauen, einmal an
Masse, einmal an den Mittelkontakt und gut ist.
So ein Ding habe ich seit sehr vielen Jahren immer irgendwo an einer
nicht benutzten Buchse am Oszi stecken und wenns gebraucht wird kommt
die halt auf den Eingangskanal. Man kann fast alle Impulscodes sehen,
aber eben nur, ob das Fernbedienungsdingens überhaupt was sendet.
Natürlich kann man auch alle einzelnen Tasten durchklicken, fehlt
irgendwo was, isse halt def.
Das Ding von ELV habe ich auch (nebst Unterlagen), doch seit vielen
Jahren nichtmehr benutzt. Zeigt halt nur RC5-Codes an (glaube das war
so)
Old-Papa
Warmduscher schrieb:>> Gibt es eventuel einen heute aktuellen Fernbedienungstester zum> Nachbauen, der alles kann und den Code z.B. auf einem Display anzeigt?> Das wär doch toll. :-)
Ich nutze seit Jahren so was,
http://www.afug-info.de/Schaltungen-Eigenbau/IR-Tester/
klemme die IR-Sendediode aber immer nur an einen Tastkopf. Gut, das
sieht jetzt nicht formvollendet aus, funktioniert aber perfekt. FB-Code
sieht man auf Oszi. Für Vergleichszweckce nutze ich die Ref-Funktion
meines DSO.
Sicherlich kann ein schlauer Kopf auch einen Mikrocontroller
programmieren, der die FB-Codes entschlüsselt. Ich könnte mir
vorstellen, das ist sehr aufwendig.
MaWin schrieb:> Aber diesen Test "kommt überhaupt was raus" kann man heute> einfacher mit einer Kamera machen, WebCam, HandyCam oder> VideoCam, dort sieht man den Infrarotimpuls. Daher sind> Fernbedienungstester obsolet.
Evtl. muss man beim Smartphone aber die Frontkamera nehmen.
Harald W. schrieb:> Der Urprungsbeitrag ist 8Jahre alt. Gibt es tatsächlich heute noch> Fernbedienungen mit dem RECS80 oder RC5 Standard?
RC5 ist imho weitverbreitet
Es gibt auch Leute, die eine alte TV-FB für anderweitige Zwecke nutzen.
Mit Atmel, Pic und Konsorten gibt es viele Möglichkeiten.
Kaltduscher schrieb:> Sicherlich kann ein schlauer Kopf auch einen Mikrocontroller> programmieren, der die FB-Codes entschlüsselt. Ich könnte mir> vorstellen, das ist sehr aufwendig.
Na ja, es gibt für den Arduino eine Library,
https://learn.adafruit.com/using-an-infrared-library/hardware-needed
die Infrarot empfängt,
das Protokoll feststellt,
NEC 1
SONY 2
RC5 3
RC6 4
PANASONIC_OLD 5
JVC 6
NECX 7
SAMSUNG36 8
GICABLE 9
DIRECTV 10
RCMM 11
und den übertragenen Code ausgibt.
Einfach Ergebnis auf Display anzeigen und fertig ist die laube.
Allerdings gibt es unterschiedliche Modulationsfrequenzen.
Richtig universell wird es also nur, wenn man keinen
Demodulationsempfänger nutzt, sondern selbst demoduliert.
Man wird damit aber nicht so empfindlich werden.
test schrieb:> Ich habe für solche Sachen ein Flame Detektor Modul
Und ich blinke wie MaWin schon vor 8 Jahren für einen groben
Funktionstest mit der IR-LED in die Handykamera. Dieses Testgerät habe
ich sowieso dabei...
Das Problem mit diesen coolen Displaysachen ist das man nicht wirklich
sieht was gesendet wird. D.h. wie handelt die Fernbedienung den
Unterschied zwischen Taste gedrückt halten und Taste schnell
hintereinander drücken usw. Nicht alle senden normgerechten Code.
Will man die FB in eigenen Projekten nutzen sollte man sich den Code
direkt anschauen. Ein 5€ Logik Analysator ist dabei Gold wert.