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Forum: Platinen Fertige IndrustriePCB bedrucken (welcher Drucker)


Autor: Alex W. (a20q90)
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Hi,

ich suche ein Drucker, mit dem ich bereits von einem 
Leiterplattenhersteller gelieferte PCB bedrucken kann. In einem anderen 
Post ging es um Direktdruck zum Ätzen, ich such aber einen für 
Seriennummern.

Welcher Drucker wäre da zu empfehlen? Die Leiterplatten sind beidseitig 
mit weißem Stopplack bezogen. Welcher Tintendrucker wäre "umbaubar" 
damit er diese LPs bedrucken kann, und dessen Tine beim Erwärmen sich 
"einbrennen" lässt. Drucker darf s/w sein.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Welche Tinte soll denn den Lötprozess überstehen?

Autor: Jens Martin (jens-martin)
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Alex W. schrieb:
> ich suche ein Drucker, mit dem ich bereits von einem
> Leiterplattenhersteller gelieferte PCB bedrucken kann.

Kenne ich nur mit einem Plotter und Ätztusche.

Alex W. schrieb:
> ich such aber einen für
> Seriennummern.

Wie wäre es mit Etiketten? Die gibt es auch "fälschungssicher" und es 
geht viel schneller.

Wenn es denn unbedingt Druck sein muss evtl. ein Paginierstempel.

Autor: Stefan --- (xin)
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Das einfachste wird wohl sein, einen Laser-Marker (Engraver) zu 
verwenden. Die bekommst Du für einige hundert Euro bei eBay oder 
Aliexpress und je nach Qualität schreiben die 2-3mm große Buchstaben in 
ausreichender Qualität.
Da die Schrift bereits beim "drucken" eingebrannt wird, stellt sich das 
Problem mit der späteren Erwärmung durch den Lötprozess später nicht 
mehr.
Bei der Richtigen Wahl der Farbe für den Lötstoplack, sollten sich recht 
ansehnliche Ergebnisse erreichen lassen. Der Laser hat darüber hinaus 
auch den Vorteil, dass er nicht direkt über der Oberfläche agieren muss, 
so dass man die Platinen auch prima beschriften kann, nachdem alles 
bestückt und gelötet wurde; also erst wenn die Platine verbaut wird.

Autor: schuldes (Gast)
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Du kannst mit unseren Geräten nicht nur Ätzmasken sondern so ziemlich 
alles drucken, was Du willst - nur weiss nicht. Schau nochmal in den 
anderen Thread, da steht alles drin, auch der Kontakt.

Autor: Alex W. (a20q90)
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Ich glaub es war etwas unverständlich ausgedrückt, aber die Seriennummer 
soll nach dem Verlöten aufgedruckt werden (quasi als Produktionsnummer). 
Daher muss auch keine Löttemperatur ausgehalten werden, sondern 
eventuell nur eine "Einbrenntemperatur".

An so nen Laser hab ich auch schon gedacht, und so einer wird es wohl 
auch werden. Nur die kostengünstige müssten umgebaut werden (es reicht 
aber schon ein Schlitz von 200mm breite und 10mm Höhe).

Etiketten fallen weg, da die PCB-Streifen von dem Panel nur 4mm breit 
sind!

Autor: Sni Ti (sniti)
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Und dann kommt man einmal drann und die Tinte ist weg? Wenn überhaupt 
mit Laser, dürfte auf der glatten Oberfläche besser halten. Eventuell 
auch ein Laser um es auf einem dunklen bereich einzugravieren? Gibt hier 
ja genügend Leute, die sich aus Laser+Plotter Schneid/ Graviergeräte 
gebaut haben.

Autor: hui buh (Gast)
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Druckertinte wird vielleicht wirklich schwer halten. Sonst schau doch 
mal nach einem alten Drucker, der auch CDs bedrucken kann. Vielleicht 
kannst du da ja statt der Schiene die die CD aufnimmt eine 100x160mm 
reinschieben!?
Mein alter Canon Pixma IP3000 hatte zumindest ein solches Fach.
Zufällig würde ich den sogar gerade verkaufen! :)

Autor: Löwe (Gast)
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Bei dem Laserbeschrifter in unserem Dorf habe ich mal ein Spray für 
solche Beschriftungen gesehen.

Das Spray wird vor dem eigentlichen "Lasern" aufgesprüht, die Oberfläche 
sieht dann zunächst komplett matt-grau aus.
Mit dem Laser wird dann die Beschriftung durch das Spray hindurch auf 
die Oberfläche gebracht.

Das überschüssige Wundermittel wird danach einfach mit etwas Alkohol 
abgewischt.
Eine so beschriftete Metallkappe von einem USB-Stick hält seit ein paar 
Monaten täglichen Hosentaschen-Einsatz aus.

Vielleicht lässt sich so deine Beschriftung noch haltbarer gestalten. 
Wenn die Partikel in dem Spray mit einer Kupferfläche verschmolzen 
werden, dürfte man das kaum wieder runter bekommen ohne die Platine zu 
ruinieren.

Autor: schuldes (Gast)
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Alex W. schrieb:
> Ich glaub es war etwas unverständlich ausgedrückt, aber die Seriennummer
> soll nach dem Verlöten aufgedruckt werden (quasi als Produktionsnummer).
> Daher muss auch keine Löttemperatur ausgehalten werden, sondern
> eventuell nur eine "Einbrenntemperatur".



Die Temperatur und sonstige Haltbarkeit wäre kein Problem.

Die Drucke unserer Systeme sind beständig gegen die meisten Chemikalien 
und Lösemittel inkl. Aceton, heißen Dampf, Funkenflug usw. Auch das 
Löten würde der Farbfilm problemlos überstehen.

Allerdings arbeiten die Standardmodelle nur bis zu Materialstärken bis 
3mm - da liesse sich noch was machen - aber der Druckkopf sollte 
möglichst 1,1, höchstens aber 2mm Abstand zum Substrat haben.
Kommt in Deinem Fall also wirklich nicht in Betracht.

Autor: Michael H. (mueckerich)
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LLöwe schrieb:
> Bei dem Laserbeschrifter in unserem Dorf habe ich mal ein Spray für
> solche Beschriftungen gesehen.

So ewas suche ich doch schon länger. Ist es möglich mal nachzufragen wie 
das Spray heisst und wo man es bekommen kann?

Autor: ... (Gast)
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Das Spray heisst CerMark. Einfach den Bestückungsdruck oder den Lötlack 
weglasers wenn sich darunter kein Kupfer befindet würde ich auch machen.
Laser, CO2 oder Yag, da müsste man genauer nachsehen und nachrechnen was 
sich auszahlt, UV (Yag mit 3-Fachem Frequenzverdoppler) würde ich aber 
als ein Overkill sowie zu teuer ansehen (Kristalle müssen nach X Stunden 
ausgetauscht werden).

Autor: Alex W. (a20q90)
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Hi,

die Leiterplatte soll auf der Rückseite beschriftet werden! Da sind 
keine Bauteile bestückt!

Autor: schuldes (Gast)
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Ja, und da hast Du Deine Lötpunkte sitzen. wenn wir davon ausgehen, daß 
die Höhen von etwa 2mm haben, müüsten wir schon mindestens 3mm von der 
eigentlichen Fläche Abstand ahebn, die eigentlich zu bedrucken wäre. Da 
lässt die Druckqualität bei einem Drucker mit Epson-Kopf schon deutlich 
nach.
Vor allem: wehe, wenn das mal was etwas weiter übersteht, und die 
Düsenplatte drüberschrappt...

Ich galub, das ist wirklich nix für unsere Systeme. Du könntest 
allerdings mal unter den reinen Markierungssystemen schauen, die auf 
Inkjetbasis arbeiten - die haben oft Köpfe, mit denen man über deutlich 
weitere Distanzen arbeiten kann - haben allerdings auch von Haus aus ein 
wesentlich "einfacheres" Druckbild.

Autor: Michael S. (technicans)
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>Stefan ---

>Das einfachste wird wohl sein,...

Einfacher ist das sicherlich nicht, denn der Umgang mit dem Laser
dürfte um einiges schwieriger zu handhaben sein als ein umgebauter
Drucker. Trotzdem ne nette Idee.

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