DMS aus Personenwaage

OP #2055869
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Guten abend zusammen,

ich habe eben eine Personenwaage zerlegt und wollte die darin verbauten 
DMS verwenden. Um sie zu testen habe ich ein Multimeter angeschlossen um 
den Widerstand zu messen. Beide DMS in einem Element haben unbelastet 
1kOhm. Um die sensoren zu testen versuchte ich das innere Plättchen ein 
wenig zu biegen. Allerdings ohne einen am Multimeter sichtbaren erfolg. 
Vll hat sich auch nur die aüßere Lasche verbogen da diese nicht so 
stabil scheint. Um sicher zu sein dass der sensor funktionieren sollte 
baute ich ihn in sein altes gehäuse wieder ein. Allerdings blieb auch 
hier der Erfolg aus und ich teste daher noch einen weiteren in einem 
Gehäuse.
Die Pinbelegung ist soweit klar da ich zwichen 2 Drähten 1kOhm und bei 
der 3. Möglichkeit 2kOhm messe ist diese wie folgt:
schwarz ---
           |
         DMS
           |
rot--------
           |
         DMS
           |
weiß-------

MfG Pat711
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Gast #2056014
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Ich glaube nicht dass du da mit dem Ohmmeter viel messen kannst.
Die Verstimmung beträgt bei solchen DMS üblicherweise 2mV/V bei
Nennlast. bei 100Kg Nennlast bekommst so 2 Ohm Widerstandsänderung.
Man benötigt hier einen Präzisionsmessverstärker. Die Waage wird
so etwas wahrscheinlich garnicht haben, da wird die Genauigkeit nur
vorgetäuscht. Die Waage merkt sich die Gewichte der Personen grob
und versucht dann bei einem neuen Wägevorgang die passende Person
in der Historie zu finden. Der wert wird dann + ein bisschen Rauschen
ausgegeben. Ungelogen ich arbeite in einer Firma die DMS herstellt.
Das haben wir mit ein Gewichten mal rausgekriegt. So machen es
halt unsere chinesischen Waagenhersteller.
#2056037
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Das stimmt, wenn man von der Waage runtergeht und dann wieder 
draufsteht, zeigt sie genau das gleiche (gemerkte) Gewicht an. Wenn ich 
dann 10kg draufstelle und wiege, und danach wieder draufstehe, kann sich 
das Gewicht bis zu einem Kg unterscheiden. Die angegebene Genauigkeit 
von 100g stimmt nicht im Entferntesten. Es geht halt nichts ueber eine 
Analog-waage. ;-)
OP #2056042
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und wie kann ich den dann auswerten?   ich hab jetzt mal so 3 V 
angeschlossen dass des ding als spannunsteiler wirkt. Bei 70kg (etwa, 
auf einem sensor) Habe ich nun eine Änderung von 4mV  wie soll ich das 
denn bitte auswerten? OP und kleine Referenzspannung?  mal schaun

MfG Pat711
Gast #2056111
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Üblicherweise macht man das mit einem TF-Verstärker. Entweder Sinus oder
Rechteck mit Austastlücke. Da haste keinen Ärger mit dem Offset. Du 
kannst
die Speisung auch nicht beliebig erhöhen, weil du sonst den DMS 
aufheizt.
Das gibt noch einen zusätzlichen TK. Ausserdem solltes du sehen das du
zwei dieser Sensoren als Brücke verschaltetst mit der Halbbrücke wird 
das
nix. Du hast dir ein schönes Problem gesucht, ich hab selbst schon 
solche
Verstärker entwickelt. Auflösung (garantierte) 6000 Teile mit 
PTB-Zulassung.
Viel Spass dabei.
Gast #2056156
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Ich würde dir dringen dazu raten nimm erst mal einen Bleistift und
papier, schreib auf was was deine anforderungen sind und rechne mal.
Ich sehe das so, wenn du die versorgung auf 5V erhöhst, höher würde
ich nicht gehen, kommst auf einen Spannung von 95uV / Kg. Das kann
man noch mit Gleichspannungsverstärkern messen. Der Trick ist man
braucht einen guten Analog Mux, man misst dann abwechselnd die
Brückenspannung, die Verstimmung bei z.B 0mV/V und bei z.B. bei
2mV/V. Damit kann man die Offsets wegkompensieren. Die 0mV/V und
die 2mV/V macht man sich mit einem Spannungsteiler. Die Widerstände
sind allerdings richtig teuer. Die wirst du auch nicht so einfach
bekommen. Eine genaue Referenz braucht man nicht, man nimmt einfach
die Brückenversorgung als Referenz für den ADC. Der ADC sollte
ein Sigma-Delta sein. Die Rohwerte müssen noch digital gefiltert
werden.

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