Allgemeine Frage zu Stromstärke

(Firma: basement industries) #2058445
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Wie kommst Du denn gerade auf 20µA?

Generell, um es mit Deinen Worten zu umschreiben, "nimmt sich der AVR 
den Strom den er benötigt", die LED allerdings wird dir kaputt gehen, da 
sie im Normalfall laut Datenblatt nicht für 5V gemacht ist, sondern eine 
Durchlassspannung je nach Typ zwischen ca 1V und 3,5V hat. Somit würde 
ein viel zu hoher Strom durch deine LED fließen.
Abhilfe schafft hier im einfachsten Fall ein Vorwiderstand, der dir die 
Differenz zwischen den 5V und der Durchlassspannung der LED "verbrät".

Hoffe es verständlich ausgedrückt zu haben!

Gruß, Sven
Gast #2058447
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Das kommt drauf an, welcher Teil von 5V/4A als Konstant anzusehen ist. 
Normalerweise sind das die 5V (Spannungsquelle). Dann würde der AVR sich 
unter Normalbedingungen seine 0,02mA (falls die Zahl stimmt) nehmen und 
gut ist. Solltest du aber aus Versehen irgendwas kurzschließen fließen 
4A und es rummst.

Grenzfall sind das "Gegeneinanderarbeiten" von zwei Treibern auf einem 
Bus, da hängt der effektive Strom vom Aufbau der Treiber ab.

Die LED muss mit Vorwiderstand betrieben werden! Dann gilt dafür das 
gleiche. Ohne Vorwiderstand fließen wieder die 4A und die LED war mal 
eine.
Gast #2058453
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Achja, wichtige Warnung (falls du es nicht eh schon weißt): Du musst 
sehr gut aufpassen, dass du nicht mit einem Ring an deiner Hand o.ä. 
einen Kurzschluß verursachst, wenn du keinen Finger verlieren willst. 
Dito bei Armbanduhren. Am besten, du legst vor dem Basteln alles 
Metallische ab und sorgst für Trockenheit.
Gast #2058464
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Ah ok der Fall wäre so.
5V 3000mA Steckerschaltnetzeil-->AVR-->Verbraucher.
Fließen hier dann Ständig 3A oder Vordert der AVR einfach nur soviel wie 
auch verbraucht wird? Und ab welchen Stromstärken wird es gefährlich?
Gast #2058476
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Ja habe ich nur ich lese nicht klar geraus ob er sich nur sein Teil 
abzwackt oder nur sein teil anfordert.

Abzwackt
3A rein 3,9blabla Übrig

Anforder
von den möglichen 3A kommen auch nur 0,02mA gesetzt der aus der luft 
gegriffenen zahl an.
Gast #2058492
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Netzteile ohne Last: Leerlaufspannung beachten!
Abgesehen davon, sollTen Netzteile ein Datenblatt haben, in dem alles 
schön beschrieben ist. Bessere Labornetzteile haben eine einstellbare 
Überstromsicherung um Rauch in der Folgeschaltung zu vermeiden.
Gast #2058530
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Durch eine Reihenschaltung fließt immer der gleiche Strom, nur die 
Spannung wird an den Bauteilen aufgeteilt.. Es wird quasi kein Strom 
verbraucht. Also wenn du beispielsweise 1000 Leds hintereinander 
schaltest, brauchst du, sofern jede einzelne LED 20mA bruacht, 
insgesammt auch nur 20mA. Allerdings brauchst du bei einer LED-Spannung 
von 2V insgesammt aber 2000V, da sich diese Addieren.

Bei einer Parallelschaltung bleibt die Spannung überall gleich, aber der 
einzeln benötigte Strom wird addiert. Also solltest du die 1000 LEDs 
alle parallel schalten, brauchst du zwar nur 2V, aber 20A.

Warum du bei der LED einen Widerstand brauchst, kann man mit dem 
Ohmschen Gesetz erklären. Hast du keinen extra Widerstand vor der LED, 
wirkt nur das Kabel zur LED als Widerstand, der nahezu 0 Ohm hat. Wenn 
die LED 2V benötigt und die 3V an dem Widerstand abfallen, ist durch 
einen definierten Widerstand und einer defierten Spannung auch ein 
bestimmter Strom definiert.
U=R*I oder U/R = I.
Also kannst du für das Kabel beispielsweise annehmen, er hat 0,1 mOhm, 
dann würde der Strom theoretisch 3V/0,0001Ohm = 30.000 A sein. Da deine 
Quelle aber nur 4A hergibt, können auch nur 4A fließen.

Hast du aber nun einen Widerstand von 3V/20mA=150Ohm vor der LED, ist 
alles in Ordnung, da der Widerstand den Strom begrenzt.
Gast #2058542
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Und zusätzlich. Dein Körper hat einen Widerstand. Wenn du deine 5V durch 
diesen Widerstand teilst, siehst du, dass du einen warscheinlich nicht 
mal normal messbaren Strom rausbekommst. Du kannst ja auch eine 
Autobatterie an + und minus anfassen, ohne das was passiert, und die 
kann ~600A Spitze liefern. Allerdings würde ich keinen 
Schraubenschlüssel in die Hand nehmen und + und Minus verbinden. Denn 
abgesehen, dass du vom Lichtbogen blind werden kannst, wird deine Hand 
vom glühenden Schraubenschlüssel glühen.

Also brauchst du keine Angst vor deinem 5V/3A Netzteil haben ;)
(Firma: basement industries) #2058543
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So, jetzt nimm mal Dein Messgerät, stell in den Ohmbereich, spuck dir in 
die Finger und nimm in jede Hand eine Messspitze.
Dann rechne 5V/den abgelesenen Wert, und Du wirst sehen dass da keine 
30mA fließen, also brauchst Dir auch keine Sorgen machen.
Und zum allgemeinen Verständnis, lang mit der einen Hand an den 
positiven Ausgang deines 5V- Steckernetzteils, und in die andere Hand 
nimmst Du die eine Messpitze des Messgerätes im mA-Bereich, und die 
andere Spitze verbindest du mit dem negativen Ausgang des Netzteils, und 
dann wirst Du feststellen dass das auch nicht gefährlich ist bei 5V, 
sowie die Frage weiter oben mit dem, was fließt wenn ich einen 
Verbraucher anschließe hast Du dir dann auch selber beantwortet.

Und zu deiner Beruhigung, es legt auch kein Mensch ne 9V-Batterie in ein 
Gerät ein und hat gleichzeitig 1000V-Berührungsschutzhandschuhe an, eben 
weil bei diesen Spannungen nix passiert.
Du hast ja auch keine Abschottung vor den Gleisen deiner 
Modellbahnanlage, obwohl an den Schienen auch z.T. um die 25V stehen 
können.
Das einzige was daran gefährlich werden kann, ist, wenn man sich nach 
alter Indianermanier mit dem Ohr auf die Gleise legt, um zu hören ob ein 
Zug kommt, und dieser dann in dein Auge fährt, denn das tut weh, die 25V 
am Ohr aber nicht.

Gruß, Sven
Gast #2058618
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Das was bei mir nicht klick gemacht hatte war das der Körperwiderstand 
mit gerechnet werden muss.

Ich war der annahme Draht theoretisch 1A an der haut = aua :)

Aber das das durchgerechnet wird und wenn dann nach dem Körperwiderstand 
>300mA raus kommt....


den rest könnt ihr euch denken.

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