Bernd schrieb:
> Nun ich konnte es nicht abwarten und habe mal losgelegt.
>
> Wie wurden die Platinen hergestellt. Mit Eagle, 10 nutzer auf einem
> Film. Ausgedruckt dreifach auf ein Laser. Folien übereinandergelegt.
> Belichtet, entwickelt und geätzt (10*10=100).
>
> Nun ich habe jetzt 5 Stück übereinander gelegt und gebohrt, natürlich
> mit einem Kreuztisch. Geht gut ich habe nach 5 Löcher alles abgespannt
> und nachgeschaut.
>
> PERFEKT.
>
> Aber eben gibt es erst mal TV, morgen geht es weiter.
Hallo,
ich hatte sowas auch mal überlegt, dann aber nach dem ersten Versuch für
alle Zeit verworfen.
Warum? Nun, ich habe keinen Kreuztisch oder so an der
Platinenbohrmaschine (Proxxon), nur einen einfachen Bohrständer (auch
Proxxon). Beide Platinen hatte ich zusammen geklebt, trotzdem sind mir
Bohrer gebrochen (0.8mmHM). Genau wie oben schon geschrieben, kann das
Bohrmehl nicht so richtig raus und knack.
Mit einem Kreuztisch wäre mir das zu fummlig. Eine einzelne Platine
schiebe ich händisch über den Tisch, die Bohrungen sitzen zu 90%
perfekt. Mit einem Kreuztisch wäre ich bei 50-200 Bohrungen pro Platine
stundenlang am kurbeln.
Nicht das ich das nicht könnte, habe zwei große Fräsmaschinen unten in
der mechanischen Werkstatt, doch für Platinen wäre mir das viel zu doof.
Das was Du beim Übereinanderlegen an Zeit sparst, kurbelst Du am
Kreuztisch wieder dazu.
Beim Einsatz einer CNC-Fräse als Platinenbohrer sähe das sicher anders
aus, doch auch hier gibt es Probleme, wenn die Paketdicke höher ist, als
die Wendeln am HM-Bohrer lang.
Gruß
Old-Papa