Brandneuer tiny2313 ohne Beschaltung laesst sich nicht programmieren

Gast #2062333
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ich hatte neulich nen Atmega168 gekauft, der sich einfach nicht 
programmieren liess - völliges schweigen - ich habe mich dann damit an 
den Händler gewandt, und die Antwort war das Atmel zur Zeit 
Qualitätsprobleme hätte...
(ich habe übrigens nen neuen Atmega bekommen)
Gast #2062340
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> Was hat es mit:
> dass Out-of-Spec Verhalten des Atmega8 und Attiny2313 gleich sind"
> auf sich?

Du hast einen einen Atmega8 anders an einen Programmer angeschlossen als 
es Atmel in der Mindestbeschaltung empfiehlt ("ohne jede beschaltung" 
=out-of-spec) und einen Attiny2313 (=out-of-spec) auch. Und du 
erwartest, dass sich der Attiny2313 gleich wie der Atmega8 verhält. 
Diese Erwartung wäre nice-to-have aber sie ist nicht zulässig. Du kannst 
nur damit rechnen, dass sich beide gleich verhalten, wenn beide gemäß 
Atmel Vorgaben angeschlossen sind (=In-spec)

Technisch gesehen würde ich die "ohne jede beschaltung" kontrollieren:

JP1 am USBASP (supply target) gesetzt
JP2 am USBASP (self programming) nicht gesetzt
JP3 am USBASP (slow sck) gesetzt
Abblockkondensator(en) am Target vorhanden
Leitungsführung & Zuordnung der Anschlüsse ab X2 zu den Vcc, GND, RESET 
und ISP Pins am Target korrekt
#2067321
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Helfer schrieb:
>> Was hat es mit:
>> dass Out-of-Spec Verhalten des Atmega8 und Attiny2313 gleich sind"
>> auf sich?
>
> Du hast einen einen Atmega8 anders an einen Programmer angeschlossen als
> es Atmel in der Mindestbeschaltung empfiehlt ("ohne jede beschaltung"
> =out-of-spec) und einen Attiny2313 (=out-of-spec) auch. Und du
> erwartest, dass sich der Attiny2313 gleich wie der Atmega8 verhält.
> Diese Erwartung wäre nice-to-have aber sie ist nicht zulässig. Du kannst
> nur damit rechnen, dass sich beide gleich verhalten, wenn beide gemäß
> Atmel Vorgaben angeschlossen sind (=In-spec)
>
> Technisch gesehen würde ich die "ohne jede beschaltung" kontrollieren:
>
> JP1 am USBASP (supply target) gesetzt
check.

> JP2 am USBASP (self programming) nicht gesetzt
check.

> JP3 am USBASP (slow sck) gesetzt
Nicht vorhanden aber in avrdude -i gesetzt.

> Abblockkondensator(en) am Target vorhanden
check.

> Leitungsführung & Zuordnung der Anschlüsse ab X2 zu den Vcc, GND, RESET
> und ISP Pins am Target korrekt
Leitungen sind korrekt. Was ist X2?

Es tut trotz all Dem nicht.

Was nun?

Tschüss muebau
Gast #2067429
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>> JP3 am USBASP (slow sck) gesetzt
> Nicht vorhanden aber in avrdude -i gesetzt.

Dann reden wir über unterschiedliche USBASP

Ich orientiere mich an dem 1. Treffer bei Gugel 
(http://www.fischl.de/usbasp/) und der Schaltplan zeigt einen JP3 (den 
man braucht, um bei noch werksseitig langsam eingestellten 
RC-Oszillatoren zu flashen)

Ich weiss nicht, ob auf deinem Rechner die Option -i (lt. Avrdude-Manual 
für bitbang-type programmers und da ist noch eine Zahl fürs Delay 
notwendig, http://www.nongnu.org/avrdude/user-manual/avrdude_4.html) im 
Zusammenhang mit dem anderen USBASP funktioniert. Da müsste man in die 
Source dieser USBASP Firmware glotzen.
Gast #2067473
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Beim USBTINY und USBASP kann man die Geschwindigkeit der 
SPI-Schnittstelle  über den AVRDUDE mit dem Parameter -B [Periodendauer 
SPI-Taktperiode, in Mikrosekunden] begrenzen.
mit -B500 käme man also auf 2kHz SPI-Frequenz, ohne den Jumper
mfG ingo

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