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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Vorsicht: Datensammler


Autor: Fritz Jaeger (fritzjaeger)
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Hallo,

nach Hinweis einiger Freunde:

Derzeit ist die Firma ODIGOS (selbsterklärter Human ressource partner)
sehr Aktiv im Sammeln von CV und Telefonnummer. Vorgeblich wg. Besetzung
einer Stelle Projektleitung Automotive in der Mitte Deutschlands. Auch 
auf Nachfrage konnte ODIGOS die Stelle nicht genauer beschreiben, 
besteht aber auf die Herausgabe einer privaten Telefonnummer und 
Zusendung eines Lebenslaufs. Ein solches Vorgehen ist dubios, es bestand 
die Gefahr das mit der Zusendung eines cv ohne Bezug auf eine konkrete 
Stelle eine Art mündlicher Vertrag zur Stellenvermittlung abgeschlossen 
wird.

Mein persönlicher Ratschlag:
Kontakt zu Stellenvermittlern nur bei Bezug auf eine konkrete Stelle, 
bei der
der Vermittler ein volles Anforderungsprofil und mindestens das 
Bundesland
(besser Landkreis/Regierungsbezirk) nennen kann, in der sich der 
Einsatzort
befindet.

MfG,

Autor: Ich (Gast)
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Das macht aber nicht nur die Firma ODIGOS.
Selbst bekannte DL können einem kaum genaue Stellenprofile angeben, da 
nicht alle Anfragen auf der Homepage veröffentlicht worden sind.
Das mag man glauben, kann es aber lassen.

Die Firma ODIGOS hat doch einigen Stellenangebote, zB:

Abteilungsleiter Automotive (Software) (m/w)
Ort: München oder Wolfsburg
Art: Festanstellung

hört sich eigentlich klasse an, eigentlich.

Autor: Ex-dSPACELer (Gast)
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> Die Firma ODIGOS hat doch einigen Stellenangebote, zB:
>
> Abteilungsleiter Automotive (Software) (m/w)
> Ort: München oder Wolfsburg
> Art: Festanstellung
>
> hört sich eigentlich klasse an, eigentlich.


dann lieber direkt bewerben, ist von Firma Berner&Mattner, die neulich 
von einem DL aus Frankreich übernommen wurde.

Autor: Michael S. (technicans)
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Wurde auch Zeit, das mal einer das Problem anspricht.
Wenn man sich die Stellen von Dienstleistern in der Jobbörse
anschaut, liest man als Einsatzort die Postleitzahl, wo der
Dienstleister ansässig ist. Äußerst fragwürdig, ob die Stellen
überhaupt existieren. Auch fehlt jedes Anforderungsprofil und die 
Berufsbezeichnung reicht ja nun gar nicht, weil die oft missbraucht
wird, z.B. weil die Tätigkeit rein gar nichts mit Elektronik
zu tun hat, z.B. weiße Ware aufstellen und anschließen. Manchmal
werden sogar noch die alten Berufsbezeichnungen benutzt die
schon längst nicht mehr üblich sind, z.B. Radio und Fernsehtechniker.
Einer war sogar ganz dreist und hat unter einer Berufsbezeichnung zehn 
grundverschiedene Einsatzbereiche beigeschrieben bei nur vier
offenen Stellen. Da passt nichts zueinander und dann ist das
doch Bauernfängerei pur.
Bei Brunel hab ich kürzlich mal ein paar Fragen gestellt und gerade
die interessanten Dinge wurden nicht beantwortet. Da können die
mich mal. Scheinbar finden die immer noch Opfer genug für ihre
Machenschaften. Daher bin ich dazu übergegangen erst mal bei
einer interessanten Stelle Fragen zu stellen und Bewerbungsmappen
zu verweigern wenn wesentliche Sachverhalte, die mir wichtig sind,
erst mal geklärt werden müssen. Auf Bevormundung stehe ich nämlich
nicht. Ich bin dafür, diesen Sumpf trocken zu legen und das liegt
an uns dafür zu sorgen.

Autor: Outsider (Gast)
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Bei dem Ingenieurmangel müsste der Dienstleistersumpf mit Täuschungen 
und Wirrungen doch automatisch trocken gelegt sein? Die 
Mitarbeiterzahlen sind bei denen konstant niedrig wie nach dem 
Kriseneinschlag. Entweder stellen die kaum ein oder viele Zeitarbeiter 
werden nach kurzer Zeit von den Firmen fest aufgesaugt. Wie ist die 
aktuelle Lage?

Autor: Fritz Jaeger (fritzjaeger)
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Michael S. schrieb:
> Wurde auch Zeit, das mal einer das Problem anspricht.
> Wenn man sich die Stellen von Dienstleistern in der Jobbörse

> Daher bin ich dazu übergegangen erst mal bei
> einer interessanten Stelle Fragen zu stellen und Bewerbungsmappen
> zu verweigern wenn wesentliche Sachverhalte, die mir wichtig sind,
> erst mal geklärt werden müssen. Auf Bevormundung stehe ich nämlich
> nicht.

Auch wenn ich das nicht gleich als Sumpf bezeichnen würde, stimme ich 
mit Michael S. überein. Erst mit dem Vermittler klären ob die Stelle 
überhaupt in Frage kommt (der Bewerber kennt seine Berufserfahrung immer 
noch am Besten), dann CV zuschicken oder Telefon-interview geben. Ein 
Freund schlägt vor dazu bei Xing eine Gruppe zu Gründen. Wer Mitglied 
ist, macht sich eine solche Vorgehensweise zu eigen.
Meinungen zur Xing-Gruppenbildung?

MfG,

Autor: Ähnliche (Gast)
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Masche läuft auch bei den Immobilien- Vermittler: "Wir suchen für 
vorgemerkte, solvente Kunden....- bitte alles anbieten, auch Ihre 
Hundehütte !"

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Also, ich schicke meine Bewerbungsunterlagen nach wie vor komplett 
überall hin. Habe da keine Hemmungen. Ich mache nicht jedem eine 
Extra-Wurst, und gestalte die eben nicht jedesmal komplett um. 
Besonders, wenn ich rechtsverbindlich unter Androhung aller 
Unannehmlichkeiten von der Arbeitsagentur zur Bewerbung aufgefordert 
werde. Und das passiert nach wie vor mehrmals im Monat. Da frage ich 
auch gar nicht erst nach, sicher ist sicher. Ich muß ja in meinem 
Account bei der Agentur angeben, was ich konkret gemacht habe. Da muß 
dann mindestens bei jedem rechtsverbindlichen Angebot stehen: 
Beworben. Man braucht da nur einen überfleißigen Beamten, der nach 
Krümeln sucht, um mir die Suppe zu versalzen, da sieht es schlecht aus. 
Dann droht irgendeine ALG-Sperre wegen nicht kooperativer Mitarbeit. Und 
genau dieser Berater weiß, wo ich auf Bewerbungskursen war, und wie 
meine ausgefeilte Bewerbung aussieht. Wie krank das alles, ich suche 
doch einfach nur einen passenden Job.

Xing, geht so. Bekomme da eher seriöse Anfragen als sonstwo. Zumindest 
bekam ich über solche Kontakte ausnahmslos meine Reisespesen immer 
anständig erstattet, auch wenn es am Ende für mich bisher nichts 
brachte. Die richtigen Hungerleider wie z.B. bei Ungeheuer.de sind dort 
seltener. Ich kontaktiere aber da auch nur Firmen, wo ich meine, daß es 
passen könnte.

Aber da Gruppen beitreten und pflegen, das wird ein Faß ohne Boden...

Ich bekam ja da bei Xing auch schon Anfragen von Sammlern alter Geräte, 
für Gruppenbeitritte, weil ich nur das Interesse an alter Technik als 
Hobby da drin stehen habe.

Nun ja, wenn es einem über den Kopf zu wachsen droht, kann man immer 
noch die Notbremse ziehen, und alles ignorieren, oder den Account 
löschen.

Autor: Ulrich (Gast)
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Ist alles ein großer Dreck geworden.

Autor: Ich (Gast)
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In einem offenen Gespräch mit meiner ehemaligen 
Arbeitsamt(agentur)-Beraterin habe ich auch klar gestellt, dass es 
schwachsinnig ist sich auf alles zu bewerben.
Ich fahre auch nicht hunderte Kilometer zu einem Vorstellungsgespräch 
durch Deutschland, wenn der potentielle Arbeitgeber die Reisekosten 
nicht übernimmt.

Falls mir aber ein Personalvermittler mein Profil bei ungeheuer.de oder 
ZING.de  etc. interessant findet, bekommt dieser meine Bewerbung per 
Mail, falls nicht der Vermittler eine Vermittlungsgebühr von mir 
verlangt.

Ansonsten mache ich wegen Fahrtkosten bei Vorstellungsgesprächen im 
Umkreis von 30km keine Aufstand, hindüsen, fertig.

Bevor jemand eine Gruppe bei XING gründe, ist so ein anoymes Forum hier 
doch interessanter, wenn sachlich (!) über Personalvermittler 
geschrieben wird.

Personalvermittlung Quildies: Bietet Stellenangebote bei der AfA an, 1:1 
kopiert aus Online-Stellenenzeigen.
Bewerben bitte mit Bewerbungsgutschein der Agentur. Googlen hilft da 
weiter.

Personalvermittlung Bofinger & Schmidt GmbH hat bei der AfA hunderte 
Stellenanzeigen (Ingenieure), man bekam aber keine Rückmeldung.

JobOkay GmbH & Co. KG aus Hamburg: Über XING angeschrieben worden, 
Vorstellungsgespräch bei einem großen Unternehmen, Fahrtkosten wurden 
übernommen (leider nicht genommen worden). Jederzeit wieder !

Autor: Michael S. (technicans)
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>Ansonsten mache ich wegen Fahrtkosten bei Vorstellungsgesprächen im
>Umkreis von 30km keine Aufstand, hindüsen, fertig.
Im Nahbereich zahlt ja die Behörde Reisekosten auch ohne Abklärung.
Keine Ahnung wo da die Grenze liegt.
Bei größeren Entfernungen muss man allerdings ne Zusicherung einholen.
Den Aufwand halte ich allerdings für Quatsch wenn das Anforderungsprofil
gar nicht trifft. Wenn man mal richtig in der Jobbörse filtert, dann
bleibt fast nichts übrig. Also ein Jobwunder sieht anders aus.

Autor: Outsider (Gast)
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Michael S. schrieb:
> Also ein Jobwunder sieht anders aus.

Die meisten Jobs werden wohl intern oder unter der Hand ohne 
Ausschreibung vergeben. Je kleiner die Unternehmen, desto häufiger.
Jemand andere Erfahrungen gemacht?

Autor: Ulrich (Gast)
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Ja. Abteilungsleiter einer Division bei Siemens: Kam direkt von BenQ auf 
Aufforderung druch Bereichsleiter. "Den will ich haben". (Eine Hand 
wäscht die andere).

Autor: Ich (Gast)
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Für kleine Unternehmen ist es besser, die stellen jemanden über 
Empfehlung ein, anstatt über einen Bewerbungsprozess.
Ist doch nichts gegen zu sagen, es müssen nicht alle offenen Stellen der 
AfA mitgeteilt werden.

Bei großen Unternehmen kann sowas natürlich auch passieren, die können 
sich einen großen Bewerbungsprozess eher leisten.

Autor: fälscher (Gast)
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Outsider schrieb:
> Michael S. schrieb:
>> Also ein Jobwunder sieht anders aus.
>
> Die meisten Jobs werden wohl intern oder unter der Hand ohne
> Ausschreibung vergeben. Je kleiner die Unternehmen, desto häufiger.
> Jemand andere Erfahrungen gemacht?

Ich würde eher sagen das ist andersrum. Gerade bei den Konzernen mit 
>2*10^4 Mitarbeitern ! Ich meine da müssten doch alleine schon wegen der 
bedingten Alterung jedes jahr 50 Leute neueingestellt werden, oftmals 
sind bei solchen Firmen nichtmal 10 Stellen ausgeschrieben !

Autor: Fritz Jaeger (fritzjaeger)
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Wie schaut das eigentlich mit der Speicherung von Personengebunden Daten 
bei einer Bewerbungsmappe aus? Bei Bewerbung auf eine konkrete Position 
wird die Mappe nach Besetzung zurückgeschickt bzw die Daten gelöscht. 
Aber nach Zusendung der Mappe an einen Recruiter ohne Bezug auf eine 
konkrete Position kann er diese behalten bis er was vermitteln konnte? 
Ggf für immer?

MfG,

Autor: Gästchen (Gast)
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Es ist schon lange kein Geheimnis mehr dass die Zeitarbeitsfirmen den 
illegalen Datenhandel betreiben was einen wichtigen Teil ihrer Geschäfte 
ausmacht. Ohne Erlaubnis der Arbeitnehmer dürfen sie im Normalfall 
nichts weitergeben, aber sie agieren in so einer Art Datennetzwerk wo 
sie die Daten der Bewerber verscherbeln bzw. austauschen.
Wenn man schon dabei ist so einem Datenparasit seine Daten rauszugeben, 
kann man ihm ein Schnippchen schlagen: schreibt einen Vermerk in der 
E-Mail dass die Weitergabe der Daten nur mit euerer Erlaubnis möglich 
sei. Das bringt den Datenparasit in eine unbequeme Situation.

Autor: Michael S. (technicans)
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>Bei großen Unternehmen kann sowas natürlich auch passieren, die können
>sich einen großen Bewerbungsprozess eher leisten.

Das die Regierung keine Meldepflicht eingeführt hat kann man nur
als groben Fehler ansehen. Der Arbeitsmarkt ist schon so nicht
transparent, aber so wird doch Vetternwirtschaft und Willkür nur
noch begünstigt. Ich finde, das das mit der Menschenwürde überhaupt
nicht vereinbar ist, wenn man sich bewirbt, sich outet und dann
doch nur enttäuscht wird, OHNE zu erfahren was der Grund war.
Das sollte man mal ändern.
Selbst die öffentliche Gerichtsbarkeit gibt zu seinen Urteilen
bei Streitigkeiten immer eine Begründung ab.

>schreibt einen Vermerk in der E-Mail dass die Weitergabe der
>Daten nur mit euerer Erlaubnis möglich sei. Das bringt den
>Datenparasit in eine unbequeme Situation.
Also ich drucke auf alle Dokumente meiner Bewerbungsmappe
noch zusätzlich einen Vermerk, das das Copyright, die Eigentums-,
Nutzungs- und Sperrrechte ausschließlich bei mir liegen.
Wenn es denen nicht passt, mir egal.

Autor: Topher (Gast)
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So da die Kommentare so lange zurückliegen muss ich dennoch was 
hinzufügen.

Interessant dass es sich in den letzten Jahren nichts geändert hat.

2011 habe ich mein Studium begonnen und nun komplett abgeschlossen und 
schon in der bewerbungsphase Bekanntschaft mit den unseriösen berühmt 
berüchtigten Unternehmen gemacht

Nun gibt es auch Kununu wo man Erfahrungen lesen kann und im Falle von 
Brunel kann ich die negativen Berichte und Erfahrungen nur bestätigen

Brunel schaltet ständig in den onlineportalen Stellen.(Kostet eh nichts)
In Tageszeitungen und anderen kostenpflichtigen Medien jedoch nie.
Das ist perfide und auch in der jobbörse der BA taucht jede Woche immer 
wieder etwas von Brunel auf. Da muss der Gesetzgeber und vor allem die 
Bundesagentur für Arbeit etwas dagegen unternehmen. Das ist perfide und 
unmoralisch. Es gibt diese Stellen gar nicht. Und wenn man zu 
Vorstellungsgesprächen eingeladen wird dann muss man zusätzlich noch 
eine Mappe mitbringen und das kostet alles natürlich geld und zeit.
In welcher Zeit und in welcher Welt leben wir eigentlich ? Wo 
Unternehmen Arbeitsuchende bescheissen und ihnen schaden nur um zu 
suggerieren, dass es Wachstum in ihren unternehmen gibt

Autor: Cyborg (Gast)
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Topher schrieb:
> Es gibt diese Stellen gar nicht.

Leider kannst du das nicht beweisen. Wäre wohl eh nur ne Ordnungs-
widrigkeit. Da den Versuch einer Straftat hinein zu interpretieren,
dürfen keinen Staatsanwalt jucken.

> Und wenn man zu
> Vorstellungsgesprächen eingeladen wird dann muss man zusätzlich noch
> eine Mappe mitbringen und das kostet alles natürlich geld und zeit.

So eine Mappe kannst du doch als Druckmittel nutzen. Entweder du
bekommst Info oder es gibt keine Mappe. Dumm nur, wenn hinter dir
100 Mitbewerber stehen die naiv ihre Mappen raus rücken.

> In welcher Zeit und in welcher Welt leben wir eigentlich ?

Kommunikationszeitalter

> Wo
> Unternehmen Arbeitsuchende bescheissen und ihnen schaden nur um zu
> suggerieren, dass es Wachstum in ihren unternehmen gibt

Das ganze verfolgt das Ziel den Arbeitsmarkt zu beherrschen und
nicht umgekehrt, dass der Arbeitsmarkt die Wirtschaft beherrscht.
Die Dummen sind dann die Arbeitnehmer, die dann nur noch eine passive
Rolle am Arbeitsmarkt haben, nämlich als Kanonenfutter.

Autor: Cyborg (Gast)
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Noch was. Jeder mündige Bürger hat natürlich das Recht seine
persönlichen Daten WEGEN RECHTLICHER BEDENKEN zu schützen
und sich da bedeckt zu halten. Der Datenschutz sollte das
zulassen. Wenn die gewerbliche Arbeitsvermittlung auch mit
solchen Methoden arbeitet, steht das auch dem Bewerber zu.
Problem wird sein, dass sich das kaum durchsetzen wird und
somit geht die Auslese munter weiter, egal ob dabei einige
auf der Strecke bleiben. Gleichberechtigung ist nur eine
Worthülse.

Autor: Niemand (Gast)
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Bzgl. der Datensammelei wäre ja nicht mal so das große Problem, wenn 
sich dies auch zum Vorteil der Bewerber niederschlagen würde - tut es 
aber meist nicht.
Entweder man wird sowieso gleich aussortiert - weshalb auch immer (zu 
teuer, zu unflexibel, zu unpassend ...., erfährt man meist nicht mal den 
wahren Grund) oder es erfolgt überhaupt keine oder keine zeitnahe 
Mitteilung als Rückmeldung.

Das ganz große Problem ist aber, dass dort in den diversen AV- oder 
ZA-Firmen kein wirklicher Datenschutz parktiziert wird.
Denn entweder erfinden die zu jedem Profil noch selber Basics oder 
Features zu jedem Beweber dazu, oder der fällt gleich in ein ganz 
anderes Profil mit rein.
Praktisch sind dem Erfindergeist und der Kreativität der Vermittler wie 
Verleiher keinerlei Grenzen gesetzt!
Das schreiben sogar manche "großen" Doppelfunktionäre wie V-v-n-o ganz 
deutlich auf jede ihrer Stellen
"Wir bereiten Ihre Bewerbungsunterlagen professionell auf und stellen 
Sie so bestmöglich beim Unternehmen dar".
Na ja, wenigstens sind die gleich mal damit offen, wenn auch nicht ganz 
ehrlich!

Weiter geht es mit dem Fakt, dass man als ahnungsloser Bewerber meist zu 
spät oder gar nicht erfährt, wo man vorgestellt wird.
Da heisst es vorher immer so schön: erstmal die Unterlagen komplett und 
authentsich (nix inkognito) einreichen, und dann abwarten was kommt.
Wenn man Pech oder auch Glück hat, kommt eine baldige Absage oder eher 
Ausrede, oder man wartet ewig, weil die internen "Prozesse" es nicht 
eher ermöglichen, die oder mit der Wahrheit rauszurücken!

Stellt man aber in dem Zuge ein paar Ungereimtheiten auf Seiten der 
Vermittler oder Verleiher bzgl. ihrer Versprechen (mündl. oder 
schriftl.) fest, nützt einem das auch gar nichts weiter.
Weder als Druckmittel gegen diese, noch als Beschwerde bei der AfA oder 
beim hiesigen Datenschutz-Verein.

Alles schon selber erlebt, die AfA redet sich gekonnt heraus, die 
könnten angeblich auch nichts daran ändern oder machen!?
Nur seltsam, gegen ihre "Mitglieder" welche Sie "betreuen", also 
befristet aussortierte Arbeitskräfte, haben die alle Mittel dazu in der 
Hand, mit kleineren Lapalien gibt es da höhere Strafen!

Bei den Vermittlern, welche die ja aus ihrem Budget dann letzendlich 
über den VMGS zahlen, wäre das ja noch einfacher, wenn man denn wollte.

Bei den Verleihern haben die weniger Chancen, wenn auch nicht wirklich 
akzeptabel, man kann / könnte die Beweber ja informieren über solche sw 
Schafe, wenn man nicht selber so agieren würde.
Eine Krähe hackt der anderen bekanntlich usw. usf. ....!

Und nun weiter zum Datenschutz-Beauftragten des Bundes oder der Länder, 
na da ist man dann auch auf deren Gunst und Gnade angewiesen, da das ja 
bekanntlich auch bloss wie im ÖD dort abläuft: echte und anspruchsvolle 
Arbeit kommt auf uns zu ... nichts wie weg oder ein paar Ausrden 
erfunden! Und schon ist man den unbequemen Anfrager erst mal los oder 
hat ihn mit irgendwas so beschäftigt bis er aufgibt.
Sollte der sich dazu durchringen weiter zu nerven oder denen ihre 
Aufgaben abzuverlangen, kommen dann gut und gerne weitere 
Gegenmaßnahmen, aber garantiert keine wirkliche Hilfe.
Wenn man ganz großes Pech mit denen hat, ist jeder weitere Kontakt dort 
nur noch per echtem Schriftverkehr möglich, weil per Fax oder eMail sind 
keine rechtsrelevanten Datenübermittlungen möglich.

So, und nun ist dann bald Ende der Fahnenstange, was die Gegenmaßnahmen 
für solche ganzen miserablen Seilschaften angeht.
Die hiesige Staatsanwaltschaft ist ja nicht mal fähig oder in der Lage, 
echte Kriminalität und Betrug zu verfolgen geschweige denn zu ahnden.
Genau das Gleiche wie die AfA: Verwaltung von "Prozessen" also Delikten 
und Sammeln von Daten für was auch immer.
Zahnlose Tiger mit einem Jahresbudget womit man, umgesetzt mit echten 
fähigen und willigen Fachkräften, Berge versetzen und ganze Sümpfe 
trockenlegen könnte.
Wo aber die Wirtschaft die Verwaltung über die Politik lenkt und leitet, 
wird sich das niemals ändern.

Das war schon zu tiefsten und abartigsten Zeiten in dem Land hier, 
diesseits und jenseits nicht anders, und wird sich wohl auch so nicht 
ändern ... lassen.

Womit wir nun im politischen Bereich gelandet sind, der Forenbetreiber 
möge mir verzeien?

Autor: Niemand (Gast)
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Ach ja, ganz vergesen oder untergegangen - die Pointe davon war jetzt 
nicht so gemeint: man könne nichts dagegen tun oder ausrichten!
Nur wird der Aufwand dagegen ein ganz großer, und den müßte man 
verteilen auf viele Leute die gleichgesinnt sind.
Leider will sich so viel Mühe und Arbeit neben dem Job, so man einen 
hat, keiner ans eigene Bein binden. Bringt ja erstmal monetär nichts.
Aber gibt es da nicht auch mögliche Verbündete - Gewerkschaften?

Die kann man getrost aber auch meist vergessen, die arbeiten, wenn sie 
denn das überhaupt richtig tun, auch nur gegen gutes Geld, mit meist 
fragwürdigen Ausgang.

Also selbst ist der Mann und die Frau, einen Teil seiner Freizeit zu 
opfern und über Foren oder Kontakte sich seinen Reim auf diverse 
Unzulänglichkeiten zu machen.

Für jede eingereichte Bewerbung müsste man vorher Gebühren und diverse 
Zusagen schriftlicher Natur abverlangen, nur wer würde die akzeptieren?

Also solche Datensammler links liegen lassen oder auch nur ausnutzen und 
an der Nase herumführen > mit inkognito Bewerbungen und mit Spam 
zupflastern.
Anfangs nur komplizierte bis banale Fragen stellen und dann auf 
Reaktionen abwarten und nach Ergebnis dessen weiter taktisch klug 
verfahren!

Im Ergebnis dessen will man selber ja weiter kommen, leider gibt es wohl 
zu viele Naivlinge, mit denen das kaputte System ganz gut davon lebt!
Die sollen sich dann aber bitte nicht beschweren und herumjammern, vor 
der Aktivität per Schriftverkehr gehört der Kopf eingeschaltet!

Ein schönes frost- und schneefreies weekend allen positiv eingestellten 
Usern des Forums.

Autor: Cyborg (Gast)
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Niemand schrieb:
> vor
> der Aktivität per Schriftverkehr gehört der Kopf eingeschaltet!

Dann biete doch mal ein Beispiel, wie man diesen Machenschaften
erfolgreich Paroli bietet.

Niemand schrieb:
> Wo aber die Wirtschaft die Verwaltung über die Politik lenkt und leitet,
> wird sich das niemals ändern.

In anderen Ländern nennt man das Korruption, hier nennt es sich
Lobbyismus.

Niemand schrieb:
> Womit wir nun im politischen Bereich gelandet sind, der Forenbetreiber
> möge mir verzeien?

Den eigenen Horizont erweitern zu können ist keine Schuldfrage,
sondern ein Privileg, das man früher nicht hatte. Früher war man
auf Gedeih und Verderb im Streitfall der Lust und Laune seines
Anwalts ausgeliefert, aber dank des Internets ist der Streitbare
nun viel informierter, was vorteilhaft sein kann, jedenfalls
vorteilhafter als im Pre-Internet-Zeitalter.

Autor: Niemand (Gast)
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> Dann biete doch mal ein Beispiel, wie man diesen Machenschaften erfolgreich > 
Paroli bietet.
Na dir als Profi auf dem Gebiet kann man da Nichts mehr beibringen.

Es fängt damit an, dass man seinen richtigen Namen nicht verwendet, 
seine Identität nicht einfach so komplett preisgibt, auch nicht seine 
örtliche Herkunft.

> In anderen Ländern nennt man das Korruption, hier nennt es sich
> Lobbyismus.
Na so gut weißt du dann auch wieder nicht Bescheid!

Korruption und Lobbyismus sind zwei grundsätzlich verschiedene Dinge, 
aber mit dem gleichen Ziel.
Wenn du das schon mal nicht auseinander halten kannst, dann lass es 
lieber ganz sein!
Das eine ist strafbar und verfolgungswürdig das andere ist die bittere 
Realität.
Den Unterschied zwischen beiden, welche grundsätzlich mit den selben 
Mitteln ablaufen können, legt der Gesetzgeber  Justiz  
Ermittlungsbehörde von sich aus nach eigenem gut Dünken fest.

> Früher war man auf Gedeih und Verderb im Streitfall der Lust und Laune
> seines Anwalts ausgeliefert,
Das bist du heute genauso auch noch, vor jedem LG und bei sonstigem 
Anwaltszwang.

> aber dank des Internets ist der Streitbare nun viel informierter, was
> vorteilhaft sein kann, jedenfalls vorteilhafter als im Pre-Internet-
> Zeitalter.
Damals war die Streitsucht auch noch nicht so hoch und es ging vielen 
Leuten viel besser!
Was findet man denn nun im I-Net an mehr Infos, die einem angeblich mehr 
helfen?
Die Wege zur Information sind einfacher, aber der Inhalt ist genauso ein 
Buch mit 7 Siegeln, und Naivität bringt vor Gericht meist einen Reinfall 
1. Klasse.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Topher schrieb:
> In welcher Zeit und in welcher Welt leben wir eigentlich ?

Warum genau suchst du einen Arbeitgeber ?

Hast du nicht selbst genug Arbeit ?

Suchst du nicht eher einen Geldgeber ?

Du kannst, wenn du fähig bist, doch problemlos selbst Arbeiten,
als Selbständiger den Wert deiner Arbeit zu 100% für dich einsacken,
und musst gar keinen Arbeitgeber suchen.

Offensichtlich brauchst du aber den Arbeitgeber um dich zu verkaufen
weil du nicht fähig bist, dich selbst zu verkaufen.

Dann wundere dich nicht wenn du verkauft wirst..


Topher schrieb:
> dann muss man zusätzlich noch
> eine Mappe mitbringen und das kostet alles natürlich geld und zeit

Kleiner Tip: Baue eine Webseite mit allen relevanten Informationen
ausser deinem Namen und schick ihnen den Link. Wenn Firmen modern
sein wollen bei Bewerbungen, dann kannst du auch modern sein.

Autor: Niemand (Gast)
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Michael B. meinte

> Offensichtlich brauchst du aber den Arbeitgeber um dich zu verkaufen
> weil du nicht fähig bist, dich selbst zu verkaufen.

Na du bist ihm ja auch eine Hilfe, hast dein Berufsleben fast hinter 
dir, der fängt erst damit an!

> Dann wundere dich nicht wenn du verkauft wirst..
Da ist was Wahres dran, und das hat er so auch schon begriffen.

Nur das eigentliche Problem kannst du auch nicht lösen oder erklären, 
das Systemm auf der Welt funktioniert fast nur so.

Geführt von starken Affen werden die niederen Subjekte ausgebeutet, 
merkt man schon vor dem eigentlichen Job auf der Suche danach.

Es werden keine fachlich und menschliche Größen gesucht oder 
eingestellt.
Das 1 x 1 der Wirtschaft wie Politik!

Wenn alle so clever und alle so selbstständig wären, hättest du vllt. 
das Problem, keine Projekte mehr zu bekommen!

Autor: Cyborg (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Du kannst, wenn du fähig bist, doch problemlos selbst Arbeiten,
> als Selbständiger den Wert deiner Arbeit zu 100% für dich einsacken,
> und musst gar keinen Arbeitgeber suchen.
>
> Offensichtlich brauchst du aber den Arbeitgeber um dich zu verkaufen
> weil du nicht fähig bist, dich selbst zu verkaufen.

Ziemlich naive Vorstellung. Für die Selbständigkeit braucht man erst
mal eine zugkräftige Geschäftsidee und Kapital, da in aller Regel
die Einnahmen zu Beginn gering sein werden. Ursächlich ist da der
fehlende Bekanntheitsgrad. Experten sagen, dass man erst so nach
3-5Jahren sehen kann, ob sich die Idee trägt. Fähig zu sein reicht
mitunter nicht, man muss es außerdem auch dürfen. Da gibts mitunter
ganz unerwartet heftige Hürden.
Bei einem Arbeitgeber zu arbeiten hat eben den Vorteil, dass er
monatlich einen entlohnen muss. Bei Selbständigkeit sieht das
anders aus.

Autor: Tom W. (Gast)
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Ich schrieb:
> Die Firma ODIGOS hat doch einigen Stellenangebote, zB:
>
> Abteilungsleiter Automotive (Software) (m/w)
> Ort: München oder Wolfsburg
> Art: Festanstellung
>
> hört sich eigentlich klasse an, eigentlich.

Ich erinnere mich noch an einen thread hier, der eine Firma aus Freiburg 
nannte, die 100 Stellen offen hatte. Die hatten allerdings nicht nur 
Stellen, sondern auch den Ar...h offen!

Alles fakes!

Autor: Topher (Gast)
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traurig, dass alle das so hinnehmen

mich macht es krank und ich zerbreche wirklich daran

ich habe mir in den letzten Tagen 20 Jobbörsen angeschaut und alle 
Stellenangebote sind identisch natürlich

aber das Problem ist, es gibt nur wenig unternehmen die dort jobs 
anbieten

entweder sind es große Firmen, die schon seit jahren mit den gleichen 
Stellen unterwegs sind und alle 2 Monate die stellen verschwinden und 
neu ausgeschrieben werden

oder es sind die Dienstleister.

Beide Kategorien spielen das perfide spiel.

Es gibt zwar zig Millionen Jobs aber das sind fata Morganas. Wenn ich 
jede einzelne Firma anschaue und auf Kununu schaue dann wird klar, dass 
es voll und ganz zutrifft. DATENSAMMLEREI, UNSERIÖS, NIE WIEDER 
GEMELDET, STELLE NACH 2 WOCHEN WIEDER AUSGESCHRIEBEN das sind die 
wortlaute bei fast allen diesen Unternehmen

die ganze mühe umsonst und sogar einen tag hingefahren und nach Gespräch 
nix mehr

Man könnte das auch auf sich beziehen und sagen dass es an mir liegt 
weil ich mal note 1,5 in einer Klausur hatte usw. und viele kommen ja 
mit Argumenten und Legitimationen usw. wenn sie nicht eingestellt 
wurden, aber das ist falsch. Man hat keine chance

Datensammlerei gerne aber wenn da ein job dabei rausspringt

Ich habe mir vorhin die Frage gestellt, wenn das Kartenhaus voller lügen 
zusammenfällt, wieviele der jobangebote wirklich vakant sind und echt

die Antwort wird keine gute sein ...

ich kenne persönlich viele menschen und wenn ich frage wieviele von 
denen online einen job gefunden haben dann wohl keiner und keine. Sogar 
onlinedating Partnersuche da ist die zahl bei meinen freunden viel höher

wo soll das noch bitte enden? ICH will kein kind in diese Welt setzen

Autor: Topher (Gast)
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komisch im Freundeskreis höre ich auch wenn ich über diese fakes spreche 
von der Möglichkeit einer selbstständigkeit

das kann es doch nicht sein

wo kämen wir hin wenn alle selbstständig werden würden
ohne Kapital und Idee keine Chance
wir kommen leider wieder da an, wo wir im 20.jahrhundert schon waren 
Soziale Ungleichheit

egal wie gebildet am ende zählen nur connections

das betrifft schon längst auch BWLer und Ingenieure
ich weiss noch als wir anfingen zu studieren da lästerten einige meiner 
Freunde über jene die Psychologie oder Philosophie studieren wollten.

nun ist es so, dass diese leute mit den entsprechenden Verbindungen 
untergekommen sind in unternehmen ohne Bewerbung

Autor: Cyborg (Gast)
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Niemand schrieb:
> Was findet man denn nun im I-Net an mehr Infos, die einem angeblich mehr
> helfen?

Juristisches Grundlagenwissen, Erfahrungwerte, Gesetze,
Interpretationen, Urteile, usw. usf. Wenn man das auf seinen
Fall anwenden kann, wird das Streiten gleich viel entspannter.

Immerhin so viel, dass ich einen Prozess in Selbstvertretung,
gestern durch Urteilsverkündung in der 1.Instanz gewonnen habe.
Ist natürlich auch vom Sachverhalt und einer gewissen
Sorgsamkeit und Beweisführung abhängig, aber der klagende
Anwalt hatte wohl nicht geglaubt, zu verlieren.
Wenn so was Schule macht, werden Anwälte, die ja so oder so
bezahlt werden, dann nur noch beim Landgericht erfolgreich
kämpfen können, wenn die Gegenseiten die (Kosten-)Risiken
scheuen. Der Anwalt muss ja für den Misserfolg nie gerade
stehen. Allgemein kann man alles in seinen Schriftsätzen
rein schreiben, von dem man meint, dass es relevant ist.
Die Anwälte machen sich schon aus Faulheit nicht die Mühe
auf jede Einrede einzugehen. Das Gericht entscheidet
dann, was relevant ist und was nicht. Wer meint, damit
überfordert zu sein, wird wohl Lehrgeld bezahlen müssen
und sollte einen Rechtsstreit lieber meiden.

Autor: Erder (Gast)
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Topher schrieb:
> egal wie gebildet am ende zählen nur connections

Liegt am Überangebot, zuviel Nachwuchs im Vergleich viel zu wenig 
Wachstum, zuviel Rationalisierung, zuviel Überstunden für den Rest. 
Goldene Zeiten für das Kapital aktuell, nicht umsonst sprießt der 
Reichtum. Man kann die Arbeitnehmerschaft global auspressen wie seit dem 
römischen Sklavenheer nicht mehr. Das geht jetzt solange dem Elend 
weiter entgegen, bis sich das System wieder selbst komplett das Wasser 
abgegraben hat oder sich in den Schwanz beißt.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Topher schrieb:
> egal wie gebildet am ende zählen nur connections

Falsch.

Und selbst wenn es richtig wäre: Niemand wird daran gehindert, 
Beziehungen zu anderen berufstätigen Menschen aufzubauen.

Autor: Topher (Gast)
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Das erinnert mich an eine Folge von MIKE AND MOLLY

wo Molly ihren Job als Lehrerin gekündigt hat und sie geht zur 
personalvermittlerin und fragt ob sie ausser den Bauarbeiter und 
malerarbeiten noch jobs für sie habe

und diese schreit sie frustriert an,, Welche Jobs denn? Es gibt keine 
jobs mehr und diese Agentur wird in 3 Wochen geschlossen und ich habe 
mir erst vor kurzem einen neuen Wagen gekauft, und die reichen Menschen 
denen viel Geld gehört sind nicht bereit es mit uns zu teilen''

das trifft perfekt auf das zu was wir hier auch haben und das ist sogar 
sozialkritisch

Schaut euch mal die ganzen Börsen an ständig kommen 50 neue Jobs von 
einer Firma allein und das in meiner Gegend. Und nach ein paar Wochen 
sind diese Jobs wieder NEU da


Wenn man ein überflieger ist und 24 und einen master hat und schon 2 
Jahre Erfahrung dann kann man vermutlich seine Bewerbung bei KPMG oder 
anderen großen abgeben und in spätestens 6 Wochen wird man vermutlich 
für ihn was finden aber was ist mit den anderen

Autor: Alter Hase (Gast)
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Ich denke, das liegt alleine daran, daß immer mehrLeute in die Betriebe 
kommen, die ihren Job nur noch in abstrahierter Weise verstehen. Das 
geht bei den Personalabteilungen los und hört danach kaum noch auf!
Ich bin ein alter Hase in meinem Job, und wenn ich sehe, was heute in 
die Betriebe eindringt, dann fehlen mir teilweise die Worte. Ich 
verstehe, warum das so ist, ich verstehe, daß die Leute nur tun, was sie 
gelernt haben, ich mache ihnen keinen Vorwurf! Letztlich haben sie daran 
am wenigsten die Schuld!
Und doch müssen wir erkennen, daß BWL-Gedanken sich mittlerweile viel zu 
tief in Forschung und Lehre niedergelassen haben, und daß dies 
Auswirkungen auf quasi alles hat! Jeder Gedanke an Nachhaltigkeit ist 
den Leuten quasi ausgetrieben, und deshalb drehen sie sich im Kreise.
Und mit den Stellenangeboten die sich im Kreise drehen ist es genauso. 
Zu viele Leute erstellen zuviel virtuelles Zeug, was sich dann wieder 
selber befruchtet, eben eine virtuelle Inzucht!
So blöd und altbacken wie es klingt ist es aber real betrachtet 
garnicht:
Es gibt sie noch, die guten alten Sachen!
Ihr müsst nur aufhören, zu denken, es fliegen gebratene Tauben durch die 
Luft! Ihr seid es, die die Situation erleben müsst, und was euch nicht 
passt ändern müsst! Ich bin für die Änderung mittlerweile schlicht zu 
alt! Habe meinen passenden Job!
Was müsst ihr tun um Veränderung zu bewirken? Habt Selbstvertrauen! 
Vergesst diese Portale der virtuellen Job-Inzucht! Schaut direkt in die 
Firmenportale und bewerbt euch passend, nicht mit Mitteln von Copy and 
Paste!
Das wird die Arbeitgeber auf Dauer zwingen, auf diese Inzuchtportale zu 
verzichten! Klar, von heute auf morgen nicht, aber dafür nachhaltig!

Autor: Cyborg (Gast)
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Alter Hase schrieb:
> Das wird die Arbeitgeber auf Dauer zwingen, auf diese Inzuchtportale zu
> verzichten!

Da träumst du aber nur von. Es hat sich doch gezeigt, dass
diese Leute sich Alternativen suchen, um ihre Wege zum Wohlstand
zu finden. Das AGG ist ja auch nur noch ein stumpfes Schwert
und wer hat darunter zu leiden? Sicher nicht die Bonzen.

Autor: Alter Hase (Gast)
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Hallo,
das Ganze nennt sich Entwicklung, Anpassung!
Wenn deine Meinung sich durchsetzen würde, gäbe es keine Entwicklung, 
Anpassung mehr!
Aber das ist euer Problem, nicht meins!
Leute wie du haben eben nicht mehr gelernt, daß ihr ein Teil der 
Gesellschafft seid und diese auch beeinflussen könnt! Ihr seid 
ungeduldig und alles andere als Nachhaltig! Also, warum beschwert ihr 
euch?

Mir ist klar, hier provokativ zu sein, aber nur so hat man die 
Möglichkeit, bei euch Gehör zu finden. Nimms nicht persönlich! Ich werte 
dich hier nicht, es geht um die Sache!

Autor: heiseHatsNunAuch... (Gast)
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Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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Niemand schrieb:
> Korruption und Lobbyismus sind zwei grundsätzlich verschiedene Dinge,
> aber mit dem gleichen Ziel.
> Wenn du das schon mal nicht auseinander halten kannst, dann lass es
> lieber ganz sein!

das eine (Lobbyismus) ist legal, das andere nicht.

also 5Mio an die Partei,
damit eine Entscheidung die richtige Bahnen nimmt,sind erlaubt,

5k€, damit meine Garage so stehen kann wie ich will, nicht.

Sprich: Die kleinen fängt man.
Die Grossen, die sich, wenns drauf ankommt,
eh an nix mehr erinnern können, lässt man (weiter)laufen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Erder (Gast)
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heiseHatsNunAuch... schrieb:
> https://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-Betru...

Jobnot und wachsende Armut machen erfinderisch, Kapitalismus im 
Endstadium.

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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eigentlich haben wir doch eine geplante Marktwirtschaft.

-mach mal mit einer Firma
einem städtischen/kommunalen Pendant Konkurrenz...

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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● J-A V. schrieb:
> eigentlich haben wir doch eine geplante Marktwirtschaft.
>
> -mach mal mit einer Firma
> einem städtischen/kommunalen Pendant Konkurrenz...

So wie Energieversorger z.B.?

Hast du ein konkretes Beispiel?

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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Cyblord -. schrieb:
> Hast du ein konkretes Beispiel?

Ein Bekannter hat nen Bauernhof und nahm einige Jahre lang Kompost an.
zur Hälfte der kommunalen Gebühren für Ablieferung am WSH.

Zitat: "So einen guten Dünger muss ich sonst teuer kaufen"

der Laden brummte, bis da ein ganz schlaues Köpfchen "nein" gesagt hat.

Der Bauernhof ist Teil eines Mischgebietes
und da dort auch gewohnt wird,
darf dort kein Abfall verarbeitet werden.

Autor: Marx W. (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> Der Bauernhof ist Teil eines Mischgebietes
> und da dort auch gewohnt wird,
> darf dort kein Abfall verarbeitet werden.

Jein, solange er nur sammelt dürfen sie ihn wohl kaum das untersagen.
Mischgebiet ist eigentlich jeder alte Dorfkern!

Und wenn die Ware als Abfall deklariert ist, darf er wohl nur als 
Entsorger dort sein Gewerbe betreiben.

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
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er sammelt zwecks (offensichtlicher) Umnutzung als Dünger.
damit ist der "Tatbestand" der Abfallverwertung gegeben.

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