Altes Bandlaufwerk und Controller

OP #2060646
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Hi,


Seit langer Zeit habe ich ein Bandlaufwerk herumliegen.
Vorne auf dem Gehäuse des Laufwerks steht 120MB drauf und habe auch 
einen Controller der mit dem Flachkabel welches mit dem Laufwerk 
verbunden wurde.
Weiß jemand wie der Hersteller oder wie kann ich dies herausfinden?

Und auf dem Controller-Karte ist ein Stromkabelanschluss vorhanden in 
dem man ein Kabel, welches für üblicherweise für Festplatten (nicht 
Sata) und CDROM-Laufwerke verwendet wird. Nur was hat dieser Anschluss 
für einen Zweck?

Gibt es noch Treiber und Software für das Laufwerk und für den 
Controller?


Danke im voraus.
Angehängte Dateien:
#2060660
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Bist dir sicher dass es kein Kabel ist das man für Diskettenlaufwerke 
verwendet (34pol - Shugart Bus)

Diesen Typ von Bandlaufwerken konnte man auch an den normalen 
Diskettenlaufwerkscontroller anschließen, da ging dann die Sicherung 
halt langsamer.

der Stromstecker ist wohl für den externen Laufweksanschöuss (vermutung)

Gruß
Roland
#2060726
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Richtig. Fällt unter die Rubrik "Floppy-Streamer" und wird von Windows95 
bis XP ohne zusätzliche Treiber oder Software unterstützt. Wie schon 
gesagt wurde, kann man das Teil direkt an den Floppy-Anschluß hängen. 
Der zusätzliche Controller arbeitet jedoch schneller. Die 
Arbeitsgeschwindigkeit entspricht der von Disketten (am separaten 
Controller mit Faktor 2x), es ist also viel Geduld erforderlich.
Gast #2061006
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Icke ®. schrieb:
> Die Arbeitsgeschwindigkeit entspricht der von Disketten (am separaten
> Controller mit Faktor 2x), es ist also viel Geduld erforderlich.

Das kann man wohl sagen, für die heute üblichen 10 GByte einer 
Windows-Partition braucht man 84 Bänder und mindestens 60 Stunden für 
Backup und Verify.

Das ist aber nicht der Grund, warum ich Finger weg empfehle, sondern die 
extreme Unzuverlässigkeit des Systems, auch im Vergleich zu anderen 
Bandsystemen. Ich hatte mehrere Floppytapes im Einsatz, auch HP 
Colorado, aber ein Teil selbst neuer Bänder hatte Aufzeichnungsfehler, 
bei älteren Bändern die Mehrheit. Ob das am besonders schlechten 
Material liegt oder an der vergleichsweise schwachen Fehlerkorrektur 
(ich glaube, eine Korrektur hat die Floppy überhaupt nicht), spielt ja 
keine Rolle. Auch bei nur 10 Bändern ist ein erfolgreiches Restore 
statistisch so gut wie unmöglich. Sozusagen ein 
Write-Only-Speichersystem.

Gruss Reinhard
#2061038
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Der qualitative Unterschied zu den professionellen QIC-Typen mit den 
grossen Cartridges und QIC-02- oder SCSI-Interface lag ganz woanders: 
Die arbeiteten stets mit Hinterbandkontrolle, d.h. die geschriebenen 
Daten wurden während dem Schreiben mit restriktiver Policy gleich 
kontrollgelesen und die Blöcke notfalls wiederholt. Das war mit dem 
Floppy-Controller nicht machbar.

Die solcherart arbeitenden grossen 60-150MB Bänder (QIC-24/150), die 
traditionell ohne(!) ECC arbeiteten, waren zuverlässiger als die kleinen 
QIC-40/80 mit ECC. Erst bei den 525MB QIC-Bändern war ECC obligatorisch.

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