Matthias schrieb:
> Deine Idee mit dem VV ist gut, besser wäre du würdest eine ordentliche
>
> Antenne anschliessen. Wenn deine Antenne nichts empfängt, kann der VV
>
> auch nichts verstärken.
Bei einer Rauschzahl von 30db !!! des Spektrumanalyzers?
Nein ich habe kein Komma hinter der 3 vergessen. Die Spektrumanalyzer
rauschen tatsächlich soviel.
Da macht in diesen Fall ein Vorverstärker schon Sinn. Oder zeige mir die
Antenne die breitbandig von wenigen Kiloherz bis mehreren Gigaherz mehr
als 30db Gewinn macht, und dabei noch womöglich Rundstrahlcharakteristig
besitzt.
Aber 1V Spannung ist für einen Spektrumanalyzer die ABSOLUTE Grenze.
Zumindest wenn kein Abschwächer am Eingang reingeschaltet ist. Bei
größeren Pegeln geht er mit großer Warscheinlichkeit kaputt.
Die Mischerdiode im Eingangsmischer hällt in der Regel nicht mehr als 4V
in rückwärtsrichtung aus. Wenn man noch die +13dbm Oszillatorpegel
berücksichtigt, sind die 4V reverspannung bei 13dbm am Eingang
praktisch erreicht.
Verzerren wird er schon wesentlich früher. Der normale Eingangspegel am
Mischer beträgt -30dbm bei modernen SA -20dbm. Erst unterhalb dieser
Pegel wird der Intermodulationsabstand von 70db eingehalten.
Oberwellenabstand von 70db wird in der Regel sogar erst bei um noch mal
10db niedrigere Pegel eingehalten.
Ein Vorverstärker sollte so etwa 40db Verstärkung machen , und man
sollte 10db Dämpfung am Eingang des SA haben, um einigermasen Schutz
gegen Zerstörung des Mischers zu haben. ( Die MMICs können übersteuert
nämlich wesentlich mehr als +13dbm Ausgangsspannung ). Oder man sollte
einen wirksamen Limiter am Eingang des SA haben, der das Schlimmste
verhindert.
So kommt man dann auf eine Gesamtrauschzahl die dann irgendwo bei 12db
liegt, auf Kosten des intermodulationsfreien Dynamikbereiches.
Ralph Berres