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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Die richtige Wahl eines 32-Bit-Prozessors


Autor: Martin (Gast)
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Hallo Leute!

Bis jetzt habe ich mich mit 8-Bit AVRs oder 8051ern
beschäftigt.
Ich möchte mich jetzt auch mit leistungsfähigen 32-Bit Mikrocontrollern
beschäftigen.
Ich tendiere eher zu den ARM-Prozessoren, da diese jede
Fima herstellen kann. Auf diese Eigenschaft lege ich nun
besonderes Augenmerk.

Es gibt ARM7, ARM9 usw.
Welcher ist der Neuere und wo liegen zwischen den
Generation die Unterschiede?

Der Prozessor sollte einen Bootloader integriert haben, sodass
man ihn über die RS232 flashen kann, mit einem Programm, dass vom
Hersteller bereitgestellt wird. Für den Anfang sollte dies reichen,
um die Einarbeitungszeit zu kurz wie möglich zu halten.
Nach der Einarbeitungszeit sollte der Prozessor über ISP oder JTAG
programmiert werden können.

Den ersten Prozessoren, den ich mir angeschaut habe benötigt
3,3V und zusätzlich 1,8V. Gibt es auch welche mit 5V, da die
meisten Komponenten, die ich benutze auf 5V ausgelegt sind.
Oder ist es sinnvoll generell auf 3,3V umzusteigen?

Ich danke euch für eure Ratschläge, Denkanstöße und Infos.

Tschüss

Martin

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Nähere Informationen über die verschiedenen ARM-Kerne findest Du auf der
ARM-Homepage (http://www.arm.com/).

Je größer die Zahl in der Kernbezeichnung, desto neuer bzw.
leistungsfähiger ist der Kern. Im "low-end"-Bereich ist der ARM7
derzeit "en vogue" und wohl auch für die meisten Anwendungen mehr als
ausreichend.

Aus Gründen der Leistungsaufnahme wird wohl kein ARM mehr mit 5V
Versorgungsspannung hergestellt; der LPC2106 (den Du Dir vermutlich
angeschaut hast) ist aber trotz der 3.3V I/O-Versorgungsspannung
5V-kompatibel, Du kannst den ohne zusätzliche Pegelwandler in einer
5V-Umgebung einsetzen.

Wenn Du Dir die Dokumentation des LPC2106 näher angesehen hättest,
wüsstest Du, daß der sowohl mit einem Bootloader über eine serielle
Schnittstelle als auch über sein JTAG-Interface programmiert werden
kann.

Autor: Martin (Gast)
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Hallo

Ich weiß, dass der LPC2106 das drauf hat. Aber ich wollte mich
nicht gleich auf einen Prozessor fixieren.

Ich habe auch gesehen, dass die Pins dieses Prozessors 5V Tolerant
sind. Wenn so ein Pin auf Eingang geschaltet ist, ist mir das Klar.
Aber wenn so ein Pin auf Ausgang geschaltet ist, gibt dieser doch
nur 3,3V aus, was bedeutet, dass die nachgeschaltete Elektronik
3,3V als 1 erkennen muss.

Wie sieht eigentlich der Umstieg z.B. von einem ARM7 auf einen ARM9
aus? Ist hier wieder viel Neues zu lernen oder gestaltet sich der
Umstieg sehr einfach?

Wie sind die Portpins eigentlich aufgebaut? Beim 8051 ist es so,
wenn man eine 1 in das Portregister schickt, ist der Port entweder
ein Ausgang mit high oder ein Eingang. Schickt man eine 0 hinein, so
ist es ein Ausgang mit low.
Beim Atmel kann man hier die Richtung mit einem eigenen Register
konfigurieren.

Meine Anforderungen:
Der Prozessor sollte um einiges Schneller sein als ein 8-Bit Atmel,
da sich der Umstie lohnen sollte.
Interruptprioritäten wären super.
ADC
RS232
I2C
SPI
Flash ca. 128KB bis 256KB
RAM 10KB-60KB

Tschüss

Martin

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Sieh' Dir doch einfach mal die Beschreibung der ARM-Kerne an; dann
wirst Du auch herausfinden, was allen Kernen gemein ist.
Zusätzlich solltest Du Dir einfach mal einige Datenblätter von
Prozessoren mit ARM-Kernen ansehen. Philips stellt welche her, Atmel
macht's, OKI und noch etliche andere Buden.

Beim Umstieg von ARM7 nach ARM9 ist -soweit ich das überblicke- vom
möglicherweise zu ändernden Compiler abgesehen nur das stark veränderte
Instruktionstiming zu berücksichtigen. Aber auch das wird vermutlich auf
der ARM-Seite beschrieben.

Autor: Michael (Gast)
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"" Meine Anforderungen:
Der Prozessor sollte um einiges schneller sein als ein 8-Bit Atmel,
da sich der Umstieg lohnen sollte....""

Auf keinen Fall will ich Dir Dein Vorhaben ausreden, aber für die
Anforderungen, die Du anführst, lohnt der Umstieg nicht. Bitgefummel
können die AVRs/8051er genauso schnell.
Der Umstieg lohnt dann, wenn Du z.B. größere Datentypen brauchst
(int/long) oder auch viel float-Berechnungen hast, oder die Hardware
auch z.B. DMA-Controller bietet und Du sie zu nutzen weißt.

Autor: A.K. (Gast)
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Die Pins der Phillips ARMs können m.W. 5V verkraften.

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