besserer Link:
http://www.home.agilent.com/agilent/product.jspx?nid=-33575.0.00&cc=US&lc=engJohannes schrieb:> http://www.eevblog.com/> Blogs 143 und 144
Hab mir beide Videos angeschaut (und sogar fast komplett verstanden),
was für eine Werbeveranstaltung! Hat mal jemand die Anzahl der
"beautiful", "superb", "unbelievable" und "i love it" gezählt? Echt
anstrengend dem Menschen eine Stunde zuzuhören.
Aber gut, hier mal meine Einschätzung als relativer Anfänger und aus der
Sicht eines Hobbybastlers. Ich hatte bisher nur kurz (an der Uni) mit
DSOs zu tun (die netten 4-Kanäler von Tektronix und ein paar alte
Agilent, einfach toll diese Dinger!), meine Meinung ist also eher
Bauchgefühl als harte Fakten und jahrelange Erfahrung. Ich beziehe mich
nur auf die 2000er-Serie, wie im Video vorgestellt.
Eigentlich hinterläßt das Dingen einen recht positiven Eindruck,
allerdings spricht der Mensch im Video ein paar Sachen an die mir nicht
gefallen.
Weil es Anfang vom Video kommt: Das "Fenster" am rechten Bildschirmrand
was sich nicht entfernen lässt ist in der Tat recht doof, aber das
dürfte sich vermutl. per Patch lösen lassen. Das Display scheint recht
brauchbar und ist schön groß.
Die Samplerate von 2GS/s gilt nur für einen Kanal, für >=2 Kanäle sind
es "nur" 1GS/s. Bei 200MHz wären die 2GS/s schon ganz nett.
Der LA ist schön und nett und schafft iirc 1GS/s, aber 8 Kanäle?
Irgendwie passt das nicht gut zusammen, für I2C und Co. ist das Overkill
und für parallele Busse sind 8 Eingänge deutlich zu wenig (Daten +
Steuersignale). OK, ich kenne mich nicht aus, vielleicht gibts
High-Speed-Busse wo die 8 Eingänge ausreichen und die 1GS/s wirklich
nötig sind.
Der Signalgenerator ist ein nettes Spielzeug, für mich ist der im
Oszilloskop aber fehl am Platze. Besser ein externes Gerät. Dann hat man
alle Einstellungen ständig im Blick, muss nicht am Scope rumdrehen um
die Einstellungen zu ändern und... wenn man den Signalgenerator
schrottet (als Anfänger nicht unmöglich) bekommt das Scope nichts ab.
Die letzten beiden Punkte werden durch den folgenden verstärkt: Die
Preispolitik. Soweit ich verstanden habe kostet der LA 700$ zusätzlich,
der Signalgenerator 500$. Für ein Scope was bei 1200$ für 70MHz und 2
Kanäle (?) losgeht ein ordentlicher Preisanstieg. (Ich vermute dass sind
unverbindliche Empfehlungen des Herstellers???)
Die Vorteile der hohen Updaterate sind mir noch nicht ganz klar, mit
Samplerate, analoger Bandbreite und Updaterate komme ich gerade
irgendwie durcheinander. :-( Dito das "segmented memory", wobei das
Beispiel schon recht einleuchtend ist.
Die integrierte Demofunktion ist ein nettes Gimmick, gerade wenn man
noch nicht so lange mit dem Oszi arbeitet ist es sicher sehr nützlich
bekannte Signale zu haben während man das Gerät konfiguriert. Das die
Drehgeber noch einen Taster drin haben um z.B. vert. und hor.
Verschiebung zurückzusetzen ist genial, bei anderen Scopes ist man da
u.U. ewig am "Kurbeln". Dito die Taste fürs "Default Setup".
Ich würde das Scope wenn überhaupt ohne LA kaufen, das gesparte Geld
hier --> http://www.pctestinstruments.com/ investieren und mal gucken ob
man nicht den Trigger-Out (sofern der Standard ist) vom Oszi nutzen kann
um den LA von PCTest anzuschmeißen. Der hat zwar "nur" 500MS/s aber 32
Kanäle und kostet etwas weniger.
Sehr positiv finde ich den echten Netzschalter!
Ach ja, ein letzter Punkt:
> The unlock-upgrade policy is nice for companies, but on a personal level> I just hate having the full hardware sitting on my desk and not being> able to use it. That’s quite painful.
Dem stimme ich voll zu. Ich mag diese Idee von reinen Softwareupdates
sowieso nicht, irgendwie ist das Verschwendung von Hardware. (Wobei ich
gerade lese das Bandbreitenupdate setzt einen Tausch der Platine bei
Agilent voraus.)
Soweit mein erster Eindruck. Hab das Video gestern so nebenbei gesehen
und vielleicht ein paar Sachen nicht mitgekriegt oder verstanden (oder
schon wieder vergessen).
Was mich wirklich interessieren würde: Hat jemand ein paar
Endverbraucherpreise (in € inkl. MwSt usw) für die verschiedenen Modelle
(Bandbreite und Optionen) ? Ich vermute mal die 200MHz-Version mit 4
Kanälen ist selbst ohne Optionen recht weit von den 1200$ entfernt.
Interessierter schrieb:> Was mich wirklich interessieren würde: Hat jemand ein paar> Endverbraucherpreise (in € inkl. MwSt usw) für die verschiedenen Modelle> (Bandbreite und Optionen) ? Ich vermute mal die 200MHz-Version mit 4> Kanälen ist selbst ohne Optionen recht weit von den 1200$ entfernt.
Das Scope das sich Dave angeschaut hat kostet mit Steuern in Deutschland
aktuell ca 5200 Euro, abzüglich Rabatte die man viellecht bekommt wenn
man alles am Stück kauft. Das Einstiegesmodell kostet ca. 1200 Euro mit
Steuern.
Die Preise sind von datatech.de, farnell hat noch keine Geräte aus der
Serie gelistet.
Alexander B. schrieb:> Das Scope das sich Dave angeschaut hat kostet mit Steuern in Deutschland> aktuell ca 5200 Euro, abzüglich Rabatte die man viellecht bekommt wenn> man alles am Stück kauft. Das Einstiegesmodell kostet ca. 1200 Euro mit> Steuern.
So, wie ich das sehe, kostet das Modell, welches Dave vorgeführt hat,
2684€ (exkl. MwSt) also etwa 3200€.
(http://www.datatec.de/Agilent-MSOX2024A-Oszilloskop.htm)
Gruß
Sven S. schrieb:>> So, wie ich das sehe, kostet das Modell, welches Dave vorgeführt hat,> 2684€ (exkl. MwSt) also etwa 3200€.> (http://www.datatec.de/Agilent-MSOX2024A-Oszilloskop.htm)
+ EUR 320,00 Ethernet / VGA Einschub
+ EUR 405,00 Waveform Generator
+ EUR 243,00 Maskentestfunktion
+ EUR 243,00 Segmentierbarer Speicher
+ EUR 405,00 Training Kit (Die Hilfefunktion mit Signalbeipielen)
= 4300 Euro Netto, 5117 mit Steuern
Alexander B. schrieb:> Sven S. schrieb:>>>> So, wie ich das sehe, kostet das Modell, welches Dave vorgeführt hat,>> 2684€ (exkl. MwSt) also etwa 3200€.>> (http://www.datatec.de/Agilent-MSOX2024A-Oszilloskop.htm)>>> + EUR 320,00 Ethernet / VGA Einschub> + EUR 405,00 Waveform Generator> + EUR 243,00 Maskentestfunktion> + EUR 243,00 Segmentierbarer Speicher> + EUR 405,00 Training Kit (Die Hilfefunktion mit Signalbeipielen)> = 4300 Euro Netto, 5117 mit Steuern
Ach so meintest du das - alles klar!
Sven S. schrieb:>> Ach so meintest du das - alles klar!
;)
Leider kosten die meisten Features die Dave im Review toll und
herausragend fand extra. Dummerweise war dann auch oft ein Hinweis auf
die 1200 Dollar in der Nähe, und das stimmt ja nicht wirklich...
Insgesamt sicher der Startschuss für eine neue Generation von DSO. Ich
bin gespannt wie die anderen Hersteller reagieren, ob Hantek/Tekway nun
z.B den vorbereiteten Touchscreen verbaut und versucht über die
Bedienung zu punkten.
Bleibt das übliche Problem, wer sponsert mir eins für den privaten
Gebrauch?
Was diesen Glitch-Wasserballon anbetrifft: Mit einem analogen
Oszilloskop findet man die Glitches ohne weniger Zauberei und schwarze
Magie mit hochgezüchteten ASICs und so.: Ich hab' mal die Probe auf's
Exempel gemacht
Ein AVR erzeugt ein Rechtecksignal, bei jedem 65535ten Zyklus ist die
Pulsweite "zu kurz"
1
intmain(void){
2
DDRB|=(1<<PB0);
3
unsignedinti=0;
4
while(1){
5
if(i!=0){
6
PORTB&=~(1<<PB0);
7
_delay_us(10);
8
PORTB|=(1<<PB0);
9
_delay_us(10);
10
PORTB&=~(1<<PB0);
11
}
12
else{
13
PORTB&=~(1<<PB0);
14
_delay_us(15);
15
PORTB|=(1<<PB0);
16
_delay_us(5);
17
PORTB&=~(1<<PB0);
18
}
19
i++;
20
}
21
}
Das - schon etwas angegraute - Digiskop DSO3102A von Agilent/RIGOL
stellt den Glitch erst nach 3 Minuten bei unendlicher Persistenz dar.
Auf dem Tek7834 400MHz Anlogoszi ist der Glitch bei voll aufgedrehter
Helligkeit und abgedunkeltem Raumlicht wie berechnet alle 1.3 Sekunden
zu sehen. Klar kann man den Glitch nicht weiter beurteilen und man kann
nicht auf ihn triggern, aber man sieht, dass er da ist - mit einem ~30
Jahre alten 'skop.
Alexander B. schrieb:> Insgesamt sicher der Startschuss für eine neue Generation von DSO. Ich> bin gespannt wie die anderen Hersteller reagieren, ob Hantek/Tekway nun> z.B den vorbereiteten Touchscreen verbaut und versucht über die> Bedienung zu punkten.
Aber Touchscreen heiß nicht, dass die Bedienung super ist. Ich bin
jedenfalls froh, dass ich ein Agilent MSO7034 am Schreibtisch stehen
habe. Ich bin jedenfalls froh wenn ich ich nicht mit den Lecroy
Waverunnern (mit Touchscreen) arbeiten muss...
Alexander B. schrieb:> + EUR 320,00 Ethernet / VGA Einschub> + EUR 405,00 Waveform Generator> + EUR 243,00 Maskentestfunktion> + EUR 243,00 Segmentierbarer Speicher> + EUR 405,00 Training Kit (Die Hilfefunktion mit Signalbeipielen)> = 4300 Euro Netto, 5117 mit Steuern
Wie, selbst die Hilfefunktion gehört nicht zum Standard?!? Was bekommt
man den für seine 1200$ wenn die ganzen hochgelobten Features extra
kosten?
Irgendwie fällt meine Begeisterung gerade rapide ab. :-(
Alexander B. schrieb:> Leider kosten die meisten Features die Dave im Review toll und> herausragend fand extra. Dummerweise war dann auch oft ein Hinweis auf> die 1200 Dollar in der Nähe, und das stimmt ja nicht wirklich...
In der Tat, das missfällt mir irgendwie. Ich korrigiere meine obere
Aussage: Eine reine Werbeveranstaltung. :-(
Danke für die Links, guck ich mir morgen mal in Ruhe an.
Luk4s K. schrieb:> Das - schon etwas angegraute - Digiskop DSO3102A von Agilent/RIGOL> stellt den Glitch erst nach 3 Minuten bei unendlicher Persistenz dar.> Auf dem Tek7834 400MHz Anlogoszi ist der Glitch bei voll aufgedrehter> Helligkeit und abgedunkeltem Raumlicht wie berechnet alle 1.3 Sekunden> zu sehen. Klar kann man den Glitch nicht weiter beurteilen und man kann> nicht auf ihn triggern, aber man sieht, dass er da ist - mit einem ~30> Jahre alten 'skop.
Das geht noch besser: Mit TEK 2467 (B) oder TEK 7104, die haben einen
Microchannel-Verstärker vor dem Phosphor. Da wird der Glitch taghell!
Und 50000 wfm/sec werden auch locker vom Analogscope überboten.
Wenn ich mir Features und Preise bei Datatec ansehe, ist das kaum eine
Konkurrenz für die HMO-Serie, Länge der Aufzeichnung, Update,
Darstellungsmöglichkeiten und die enthaltenen Optionen sind beim Hameg
besser. (Nur um eine Marke zu nennen).
Razer schrieb:> Aber Touchscreen heiß nicht, dass die Bedienung super ist. Ich bin> jedenfalls froh, dass ich ein Agilent MSO7034 am Schreibtisch stehen> habe. Ich bin jedenfalls froh wenn ich ich nicht mit den Lecroy> Waverunnern (mit Touchscreen) arbeiten muss...
Nö es muss nicht besser werden, aber vielleicht ist es aber tatsächlich
ein Weg sich auch ohne eine komplett neue Hardware schnell vom Rest der
Mitbewerber abzusetzen.
> Wenn ich mir Features und Preise bei Datatec ansehe, ist das kaum eine> Konkurrenz für die HMO-Serie, Länge der Aufzeichnung, Update,> Darstellungsmöglichkeiten und die enthaltenen Optionen sind beim Hameg> besser. (Nur um eine Marke zu nennen).
Und schon da stimmt es nicht. Deine Hamegs sind preislich keine
Konkurrenz für das was Agilent hier bietet, weil sie einfach viel zu
teuer sind. Den meisten hier im Forum wird es um ein bezahlbares
Einsteigergerät gehen und das hat Hameg IMHO nicht zu bieten.
> Eine reine Werbeveranstaltung. :-(
Dann lass' Dave doch werben dafür, was stört es dich? Wegen mir darf er
für jedes Produkt werben wie er möchte, solange für mich als Interessent
dabei noch etwas rüber kommt, was ich ansonsten vom Hersteller nicht
erfahre. Oder hat du schon mal einen Hersteller gesehen, der seine
Geräte vor der Öffentlichkeit aufschraubt und zerlegt? Sei doch froh,
dass es jemand gibt der das für uns "Interessierte" macht, bevor wir uns
das Gerät kaufen.
Das "Einsteigergerät" kostet etwa 2700€ plus MwSt, da hat der HMO 2524
50 MHz mehr, und viele der Optionen, die der Agilent extra benötigt,
sind im Hameg für das Geld berteits drin. Daher kann ich diese Abwertung
nicht nachvollziehen - oder wo habe ich was überlesen?
Bei Datatec sind im Moment mehrere Optionen für den Hameg sogar
kostenlos mit drin, habe ich gerade gesehen, und der preisweteste ist
der 350 MHz 2-Kanal, mein Fehler...
> Das "Einsteigergerät" kostet etwa 2700€ plus MwSt, da hat der HMO 2524> 50 MHz mehr, und viele der Optionen, die der Agilent extra benötigt,> sind im Hameg für das Geld berteits drin. Daher kann ich diese Abwertung> nicht nachvollziehen - oder wo habe ich was überlesen?
Unfug! Das Einsteigermodell ist ab ca. 1000 Euro zu erhalten.
Fragesteller schrieb:>> Eine reine Werbeveranstaltung. :-(>> Dann lass' Dave doch werben dafür, was stört es dich?
Mich stört, dass er die tollen Features (sicherlich zu recht) in
höchsten Tönen lobt, aber nicht erwähnt dass diese Features alle extra
kosten. Die 1200$ die er angibt gelten für die Grundversion ohne diese
Extras.
> Oder hat du schon mal einen Hersteller gesehen, der seine> Geräte vor der Öffentlichkeit aufschraubt und zerlegt?
Das ist in der Tat recht nett...
Interessierter schrieb:> Mich stört, dass er die tollen Features (sicherlich zu recht) in> höchsten Tönen lobt, aber nicht erwähnt dass diese Features alle extra> kosten. Die 1200$ die er angibt gelten für die Grundversion ohne diese> Extras.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Dass LA und
Signalgenerator extra kosten wird erwähnt, aber was ist mit
Maskentestfunktion, segmentierbarerem Speicher, Training Kit, ...?
> Mich stört, dass er die tollen Features (sicherlich zu recht) in> höchsten Tönen lobt, aber nicht erwähnt dass diese Features alle extra> kosten. Die 1200$ die er angibt gelten für die Grundversion ohne diese> Extras.
Mann Leute!!! Hier ist ein hochspezialisiertes Gerät für FACHPUBLIKUM
vorgestellt worden. Dave nicht permanent zu betonen, dass sein Gerät
mehr aufbieten, als das Einsteigermodell. DAS WEIß ICH, wenn man sich
mit der Materie auskennt und das weiß Dave ebenfalls. Wir sind hier
nicht auf dem Basar, sondern unter Fachkundigen also erweckt nicht den
Eindruck, dass hier jemand mit Zitronen handelt.
Im übrigen brauche ich den LA als Einsteiger auch nicht und die anderen
Extras ebenfalls nicht. Das Einsteigermodell vergleiche ich deshalb mit
dem was Rigol und Konsorten zu bieten hat und da fällt die Wagschale
sehr schnell in Richtung Agilent.
Bezüglich Waverunner: Die Darstellung von Analogwerten mit hohen
Störpegeln finde ich Stellenweise etwas gruselig. Die Filterfunktionen
machen es etwas besser, wirklich schön ist aber anders.
An den Touchscreen habe ich mich hingegen schnell gewöhnt.
Nur kann das Ding privat ja wirklich niemand Zahlen.
Jochen Fe. (jamesy) schrieb:
> Bei Datatec kostet der kleinste 1720€ ohne, das sind so um die 2300$> ohne.> Reine Marketing-Hype...
Erzähl' doch nicht dauernd so einen Quark. Was soll denn das?
http://www.datatec.de/Agilent-DSOX2002A-Oszilloskop.htm
EUR 996,00 zzgl. MwSt.
>> Eine reine Werbeveranstaltung. :-(
Dave neigt immer etwas zu Extremen.. im Positiven wie im Negativen.
Ist halt seine Art.
Ich bin mir auch recht sicher, dass er explizit darauf hingewiesen hat,
dass der 1200er-Preis für das nakte 70MhZ Modell gilt.
Er hat auch gesagt, dass Agilent dafuer besser gleich mit 100MhZ
anfangen haette sollen.
Und auch einige Optionen hat er genannt, die anderen hat er
bestimmt nicht absichtlich unterschlagen.
Im Übrigen gerade beim WaveForm-Gen hat er gemeint, dass der
wohl von Agilent absichtlich gecrippelt wurde, um die anderen
Produkte zu schützen und dass man das Geld lieber für einen
leistungsfähigeren von anderen Herstellern verwendet oder sowas.
Gruß
Jochen Fe. schrieb:> Das geht noch besser: Mit TEK 2467 (B) oder TEK 7104, die haben einen> Microchannel-Verstärker vor dem Phosphor. Da wird der Glitch taghell!
Insgeheim hoffte ich, mit dem Analogspeicher des 7834 die Helligkeit
erhöhen zu können, doch der Kontrast ist zu hoch und das "normale"
Signal "läuft aus" und flutet die Röhre :( (Nein A.T. ich will von dir
keine 7834 Ersatzröhre o.ä. verkauft bekommen ;))
Vielleicht komme ich noch dazu, den Test mit einem "einfachen" analogen
'Skop, dem Grundig MO53 durchzuführen, mal sehen wie sich das schlägt.
Fragesteller schrieb:> Mann Leute!!! Hier ist ein hochspezialisiertes Gerät für FACHPUBLIKUM> vorgestellt worden. Dave nicht permanent zu betonen, dass sein Gerät> mehr aufbieten, als das Einsteigermodell. DAS WEIß ICH, wenn man sich> mit der Materie auskennt und das weiß Dave ebenfalls. Wir sind hier> nicht auf dem Basar, sondern unter Fachkundigen also erweckt nicht den> Eindruck, dass hier jemand mit Zitronen handelt.
Sei doch nicht so aggressiv! Hätte Dave einmal klar und deutlich erwähnt
welche Optionen extra kosten wäre alles prima. Ich denke diese Serie
soll auch Anfänger ansprechen, die wissen nicht unbedingt dass bestimmte
Features eben nicht zum Standard gehören.
Fragesteller schrieb:> Im übrigen brauche ich den LA als Einsteiger auch nicht und die anderen> Extras ebenfalls nicht. Das Einsteigermodell vergleiche ich deshalb mit> dem was Rigol und Konsorten zu bieten hat und da fällt die Wagschale> sehr schnell in Richtung Agilent.
Einen LA im Oszi finde ich sehr praktisch, aber nur 8 Kanäle und dann
700$, das passt nicht. Ich schrieb oben bereits vom Gerät von PCTest,
diese Kombination erscheint mir sinnvoller.
Was die anderen Features angeht: Die eingebauten Testsignale (Teil des
"Training Kit") sind imho gerade für Anfänger sehr empfehlenswert. Den
Maskentest stelle ich mir bei Fehlersuche sehr praktisch vor, ob der
segmentierte Speicher sinnvoll bzw. nötig ist weiß ich nicht. Zum
Signalgenerator habe ich weiter oben was geschrieben. Irgendein
kostenpflichtiges Feature vergessen?
EEVBlog-Gucker schrieb:>>> Eine reine Werbeveranstaltung. :-(> Dave neigt immer etwas zu Extremen.. im Positiven wie im Negativen.> Ist halt seine Art.
Danke für den Hinweis...
> Ich bin mir auch recht sicher, dass er explizit darauf hingewiesen hat,> dass der 1200er-Preis für das nakte 70MhZ Modell gilt.
Ja, aber das "nackt" hat er nicht wirklich definiert. Dass LA und
Signalgenerator extra kosten wurde erwähnt, dass dies auch für Features
wie Maskentest und diese Testsignale gilt hat er nicht erwähnt.
> Er hat auch gesagt, dass Agilent dafuer besser gleich mit 100MhZ> anfangen haette sollen.
Ja, dem stimme ich übrigens zu. Warum ausgerechnet eine so "krumme" Zahl
wie 70MHz? Nur wegen des geringeren Preises gegenüber der
100MHz-Version? (Ich hab jetzt nicht nachgeschaut wie hoch die Differenz
wirklich ist.)
> Und auch einige Optionen hat er genannt,
Ja, s.o.
> die anderen hat er bestimmt nicht absichtlich unterschlagen.
Ob Absicht oder nicht, es ist einfach schade wenn sowas "unter den
Teppich gekehrt wird". Das (der? die?) Review ist ja grundsätzlich gar
nicht schlecht.
> Im Übrigen gerade beim WaveForm-Gen hat er gemeint, dass der> wohl von Agilent absichtlich gecrippelt wurde, um die anderen> Produkte zu schützen und dass man das Geld lieber für einen> leistungsfähigeren von anderen Herstellern verwendet oder sowas.
Er meinte für 500$ kann man bereits einen "echten" Signalgenerator
kaufen, allerdings nicht von Agilent (weil die Agilentgeräte wohl
teuerer sind).
Luk4s K. schrieb:> Tek7834 400MHz Anlogoszihttp://cgi.ebay.de/Oszilloskop-Tektronix-7834-Tek-7834-400-MHz-/130486290920
(Direktlink aufs große Bild krieg ich nicht hin.)
Woah, sieht aus als käme es direkt aus'm Labor der NASA - vor 30 Jahren.
Nett, hat irgendwie was.
Interessierter schrieb:> Woah, sieht aus als käme es direkt aus'm Labor der NASA - vor 30 Jahren.
Das die NASA Tek Scopes benutze steht wohl außerfrage.
Interessierter schrieb:> Nett, hat irgendwie was.
Auch wenn Dave die Bedienung der DSOX in den 7. Himmel gelobt hat, sind
Analogscopes immer noch unschlagbar. Allein schon, dass Schalter für
AC/DC/GND fehlen und nur im Menü sind würde mich stören. Mit Trigger
sieht es genauso aus. Man kann an den Knöpfen des 7834 drücken und
drehen wie man will das Scope bewegt sich um keinen mm, die DSOX wackeln
schon deutlich. Sind ja auch 17kg Gewichtsunterschied ;) Apropos Knöpfe:
Kennt jemand eine Quelle für Drehgeber, die sich so anfühlen wie die
alten Drehschalter mit Nockenwelle, also einen RICHTIGEN Rastpunkt
haben?
Genug gelobt, der Lüfter des 7834 ist schrecklich laut; kommt wohl
daher, dass die Aerodynamik des Gehäuses Grütze ist. :(
> Sei doch nicht so aggressiv!
Ist doch kein Wunder. Das Gemäkel das da gleich wieder losbricht ist
völlig überflüssig. Sei doch froh dass es so einen Blog gibt. Es gibt
deiesbezüglich im gesamten Internet nichts vergleichbares.
> Hätte Dave einmal klar und deutlich erwähnt> welche Optionen extra kosten wäre alles prima.
Er hat es erwähnt. Ob deutlich oder nicht, bei so einem Gerät zieht man
sowieso noch weitere Infos hinzu und dort steht es deutlich. Das
Wichtigste bietet das Gerät auch bereits in der Einsteigerklasse,
nämlich die hohe Bildschirm-Aktualisierungsrate, genügend Samplespeicher
(wenn auch nicht üppig), einen hochauflösenden TFT mit super Qualität,
eine hohe Abtastrate. Herz was willst du mehr für das Geld? Das kannst
du bei Rigol, waveAce, Uni-T und Konsorten in dieser Preislage suchen.
> Ich denke diese Serie> soll auch Anfänger ansprechen, die wissen nicht unbedingt dass bestimmte> Features eben nicht zum Standard gehören.
Traue den Zuhörern mal ein bisschen mehr zu. Wer noch nie gebastelt hat,
sollte sich auch nicht gleich so ein Gerät kaufen. Wir die wir uns dafür
interessieren sind alle vom Fach. Wer Dave sprachlich versteht (da kann
der Anfänger auch bereits dran scheitern) weiß schon um was es geht.
Dave macht uns da nichts vor. Und nein, er muss auch nicht neutral
bleiben. Wenn er Fluke mag (wie das bei ihm ist), dann darf er das auch
betonen. Die Agilent DMM hatte Dave auch nicht gerade zimperlich
kritisiert, wenn auch am Ende aufgrund seines persönlichen Geschmacks
doch noch gut bewertet.
> Allein schon, dass Schalter für> AC/DC/GND fehlen und nur im Menü sind würde mich stören. Mit Trigger> sieht es genauso aus.
Sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem Mehrwert den das Gerät gegeüber
einem Tek der Einsteigerklasse bietet. So what?!
> Kennt jemand eine Quelle für Drehgeber, die sich so anfühlen wie die> alten Drehschalter mit Nockenwelle, also einen RICHTIGEN Rastpunkt> haben?
Koennte man vielleicht aus Schrittmotoren selber bauen.
Ansonsten haben die Panasonic Encoder bei Pollin eine sehr harten
Rastpunkt. Der ist sogar so stark das er mir fuer ein kleines Geraet
bereits zu heftig waer weil man es auf dem Tisch festhalten muss.
Olaf
Fragesteller schrieb:> Tek der Einsteigerklasse
Wir reden hier nicht von irgendwelchen klapprigen 3-Stelligen TDS; wir
reden hier von einem hochgezüchteten 400MHz Analogspeicheroszilloskop.
Die Tek 7000er waren noch nie Einsteigerklasse.
Luk4s K. schrieb:> Fragesteller schrieb:>> Tek der Einsteigerklasse> Wir reden hier nicht von irgendwelchen klapprigen 3-Stelligen TDS; wir> reden hier von einem hochgezüchteten 400MHz Analogspeicheroszilloskop.> Die Tek 7000er waren noch nie Einsteigerklasse.
Doch, waren die immer im 3-compartment gerätesektor: Einsteigermodelle.
Der Lüfter Deines 7834 ist schlichtweg am Ende.
theritage schrieb:> Luk4s K. schrieb:>> Fragesteller schrieb:>>> Tek der Einsteigerklasse>> Wir reden hier nicht von irgendwelchen klapprigen 3-Stelligen TDS; wir>> reden hier von einem hochgezüchteten 400MHz Analogspeicheroszilloskop.>> Die Tek 7000er waren noch nie Einsteigerklasse.>>> Doch, waren die immer im 3-compartment gerätesektor: Einsteigermodelle.
Und was waren dann die 5000er?
>> Der Lüfter Deines 7834 ist schlichtweg am Ende.
Nein, ich hatte das 'Skop mal auf, der Lüfter war unhörbar. Deckel
drauf, und der Krach geht los :
Lukas, das liest sich ja fast so als ob Du sehr begeistert von der
Leistungsfähigkeit Deines 7000ers bist - haben wir hier etwa in Dir
einen (neuen) jungen Tektronix Fan? :-)
Das mit dem Lüfter ist aber wohl wirklich eher ein Problem Deines
Gerätes, denn bei mir sind der 7834 & 7844 auch flüsterleise, wenn das
Gehäuse geschlossen ist.
Und, als Abschluß: Auch die 7000er waren zum Teil Einstiegsklasse.
Du darfst das glauben, auch wenn Du hier einen Teil Deines Erlesenen aus
amplifier.cd, yahoo und tekscopes einfließen läßt .-)
Ebenso wie es in der 5xxx Einstiegs- und höherwertige Klasse gibt.
Andrew Taylor schrieb:> Lukas, das liest sich ja fast so als ob Du sehr begeistert von der> Leistungsfähigkeit Deines 7000ers bist - haben wir hier etwa in Dir> einen (neuen) jungen Tektronix Fan? :-)
Erkannt
>> Das mit dem Lüfter ist aber wohl wirklich eher ein Problem Deines> Gerätes, denn bei mir sind der 7834 & 7844 auch flüsterleise, wenn das> Gehäuse geschlossen ist.
Muss ich mich wohl mal bei Gelegenheit mal mit beschäftigen. Wieder 20kg
vom Schreibtisch wuchten -.-
> Und, als Abschluß: Auch die 7000er waren zum Teil Einstiegsklasse.> Du darfst das glauben, auch wenn Du hier einen Teil Deines Erlesenen aus> amplifier.cd, yahoo und tekscopes einfließen läßt .-)
;)
ich kann aber kein neues 7834 kaufen, ich fahre keinen LKW - kann es
also auch nciht transportieren.
Mal im ernst, vergleiche doch den einsteiger Agilent
Agilent DSOX2002A - 1230$, 70Mhz,100k speicher, 50,000 wfms/s, 8.5"
display (gut netto sind um die 7"), 2GSs
mit anderen einsteiger modelen :
RIGOL:
DS1062CA - 1250$, 60MHz bw, immer noch der 5.7" display, 10k speicher,
(oder 5k pro ch) , 2000 wfms/s, 2GSs
Tektronix:
TDS2002C - 1080$ (reduzierter preis) , 70MHz, 5.7" display, 2.5k
speicher, um die 2000 wfms/s, 1GSs
usw.
Das dürfte schon ausreichend sein. Und ja, alles kostet extra, ist nix
neues bei der konkurenz genau so (ausser Rigol, da gibts keine optionen
ausser GPIB).
Ahja, Hameg HMO3522 - klar, state-of-the-art gerät, 2,500wfms/s (max.
beim 100k samples)
Nicht vergessen : hauptargument von Agilent ist der ASIC und wfms/s,
display ist "bonus", andere funktionen vergleichbar mit konkurenz.
Thomas R. schrieb:> Ahja, Hameg HMO3522 - klar, state-of-the-art gerät, 2,500wfms/s (max.> beim 100k samples)
Tatsächlich - "um das das glauben zu können", habe ich gerade einmal ins
Datenblatt geschaut. Nach dem (Eigen?-)Lob für "Hamges neue", hätte ich
da mehr erwartet, aber die spielen ja wirklich nur noch in der
China-Klasse.
Die schaffen also nicht einmal 3/4 von dem, was ein 11 Jahre altes
Portable, ein TDS-3054 "drinhat"? Können sie nicht bei Hameg, oder
dürfen sie nicht? Obwohl zu den wfm/s der neuen von R&S doch noch gut
2,5 Zehnerpotenzen Luft ist...;-) ?
Luk4s K. schrieb:> Ein AVR erzeugt ein Rechtecksignal, bei jedem 65535ten Zyklus ist die> Pulsweite "zu kurz"
Das habe ich übrigens noch in der Nacht ausprobieren müssen. Bisher auf
einem TDS-3054B und einem Tek-2465B. Alles was bereits dazu gesagt wurde
ist korrekt - nur noch eine Ergänzung:
Bis man etwas auf dem TDS-3054B im Normalmodus etwas erkennt, dauert
'mal 30 Sekunden, mal über eine Minute...
...es sei denn, man schaltet "WaveAlert" ein. Nach etwa 5 bis 8 Sekunden
"Warmlaufen" (versucht das Scope etwa das Signal zu lernen, eine Art
"Schablone" / "Maske" des häufigsten Signalverlaufes zu erstellen?)
beginnt es dann bei jeder erkannten Anomalie zu piepsen, und zeigt den
Verlauf des Ausreisser-Pulses in rot über der normalen Kurve. Immerhin
im Rhytmus von 4 bis 6 Sekunden - also um rund eine Größenordnung
schneller, als bei Versuch, das Problem per Persistenz zu fangen.
Ich finde bei den neuen Agilent Scopes für um die 1000 Euro muss sich
die Konkurenz wie Rigol Hantek, und wie sie sonst noch alle nennen, warm
anziehen. Das fängt schon beim Display an. 800*480 Punkte haben die
wenigsten Scopes der Einsteigerklasse. Selbst Tektronix hat da nichts zu
bieten. 50000 wfms/s haben alle nicht in der Preisklasse. Hameg kann
gerade mal mit 4000 wfms/s aufwarten Ricol und konsorten oft nur im
3stelligen Bereich. Was der Tektronix kann weis ich jetzt nicht.
70MHz wird für ein Einsteigermodell ausreichend sein und der Aufstieg
auf ein 100MHz ist auch nicht so teuer.
Bliebe dann noch die Haptik zu der ich noch nichts sagen kann. So wie es
aussieht werden wir eventuell dieses Jahr mal so ein Gerät kaufen, bzw
vorher zur Ansicht kommen lassen. Dann habe ich den direkten Vergleich
zur
Agilent DSO5000 und Agilent DSO6000, und auch zu einen Tektronix
4 Kanalscope mit galvanisch isolierten Eingängen. ( Ich weis gerade
nicht wie das Ding heist, aber es ist bei allen Studenten und
Mitarbeiter unbeliebt, weil viel zu träge in der Bedienung ).
Vielleicht ziehen die anderen Firmen ja jetzt schnell nach, ansonsten
könnten diese sich als Ladenhüter erweisen.
Ralph Berres
Luk4s K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries) schrieb:
> Fragesteller schrieb:>> Tek der Einsteigerklasse> Wir reden hier nicht von irgendwelchen klapprigen 3-Stelligen TDS; wir> reden hier von einem hochgezüchteten 400MHz Analogspeicheroszilloskop.> Die Tek 7000er waren noch nie Einsteigerklasse.
Unsinn! Da redest du vielleicht davon, ich rede von den digital Scopes
die man sich als Einsteiger leisten kann und die bewegen sich in einer
Preisspanne bis Schmerzgrenze um die sagen wir 1000 Euro (50 bis 100 MHz
Klasse). Da stellt sich dann die Frage, nochmal rund 500 Euro für ein
Rigol oder Uni-T oder ein billiges Tek für 950 Euro ausgeben oder eben
jetzt das Einsteigergerät von Agilent der neuen 2000 X Serie. Und da
sieht das Votum für Rigol lange nicht mehr so eindeutig aus wie bisher
und die Tek's sowie Lecroy's im 1000 Euro Bereich sind da total aus dem
Rennen. Frage mich, wie die sich jetzt überhaupt noch verkaufen lassen
sollen???
Der Preisdruck auf die Chinakonkurrenz in diesem Sektor wird ab jetzt
gewaltig sein. Verkaufen lässt sich immer alles zu jeder Zeit, nur der
Preis muss dann stimmen und der stimmt ab jetzt bei vielen Scopes der um
die 1000 Euro Klasse nicht mehr, dafür hat Agilent gesorgt. Und das ist
gut so! ;)
Ralph Berres schrieb:> Ich finde bei den neuen Agilent Scopes für um die 1000 Euro muss sich> die Konkurenz wie Rigol Hantek, und wie sie sonst noch alle nennen, warm> anziehen.
eigentlich alles ab 1000EUR aufwärts bis 4-5k? (müsste man genau
vergleichen)
> Das fängt schon beim Display an. 800*480 Punkte haben die> wenigsten Scopes der Einsteigerklasse.
Hantek/Tekway ja, (7", tut genau so wie Agilents 8.5" wo menu nicht
ausblendbar ist),
LeCroy WaveJet nah dran, (640x480)
HMO nah dran, (640x480)
Owon nah dran, (640x480)
Tektronix DPO2000 nicht wirklich,(7", aber x 234)
Atten/Sgilent nicht wirklich, (7", aber x 234)
UNI-T nicht wirklich, (7", aber x 234)
Tektronix TDS2000C (5.7", augenkrebs)
LeCroy WaveAce nicht, (5.7", augenkrebs)
Rigol nicht (5.7", augenkrebs)
> Selbst Tektronix hat da nichts zu> bieten.
ja leider.
> 50000 wfms/s haben alle nicht in der Preisklasse.> Hameg kann gerade mal mit 4000 wfms/s aufwarten
gabs jetzt in letzten wochen ein update beim HMO?
Sowiet ich weiss 2500 wfms/s.
Um mal einen überblock zu haben :
Tek DPO2000 - 5k wfms/s
LeCroy WaveJet - 3.6k wfms/s
Hantek/Tekway - 2.5k wfms/s
HMO 35xx - 2.5k wfms/s
Rigol CA series - 2k wfms/s
Atten/Siglent - 1.5k wfms/s
LeCroy WaveAce - 1.5k wfms/s
Rigole D/E - 800 wfms/s
Owon/UNI-T/Peaktech - nicht mehr als 800 wfms/s, eher weniger
Tek TDS2000C - 200 wfms/s
> 70MHz wird für ein Einsteigermodell ausreichend sein und der Aufstieg> auf ein 100MHz ist auch nicht so teuer.>
genau, wer mindestens 1k EUR bezahlen kann ist mit dem Agilent bestens
bedient. Es wird auch leute geben die jede paar monate etwas Geld übrig
haben (werden) - die können dann nachrüsten die "fehlenden" features.
Ob alles features sinn machen (siehe LAN modul den nur software key und
MagJack ist) muss jeder für sich entscheiden. Ich glaube nicht das man
die "einfach so freischalten" kann, bleibt also nur zu kaufen.
> Vielleicht ziehen die anderen Firmen ja jetzt schnell nach, ansonsten> könnten diese sich als Ladenhüter erweisen.
Die direkte preis konkurenz (Rigol CA, LeCroy WaveXXX, HMO, Tektronix
DPO/TDS 2000) wird auf jeden fall schwer haben.
Alles um die 500EUR ist was anders, da ist der Hantek/Tekway klassen
besser als alle anderen (sogar noch besser/gleich gut/nah dran zu den
Agilent direkten preis konkurenten), trotzdem wird auch Hantek/Tekway
jetzt schwer haben da es einigen geben werde die einfach weitere 500EUR
sparren und direkt Agilent hollen werden.
Tektronix reaktion ist bekannt, mal sehen was die anderen machen werden.
Neue modelle bauen wird ein paar monate dauern, z.zt. bleibt also nur
mit preissenkungen die potentielen kunden locken.
Die Reaktion seitens Hameg kommt prompt:
http://www.hameg.com/618.0.html?&L=1
Andeutungen in diese Richtung hatte ich schon vor längerer
Zeit gehört.
Jens
Ich möchte mir demnächst auch ein DSO in der 1000€ Klasse zulegen.
Was denkt ihr, sind die neuen Hameg Oszis eine Alternative zum Agilient?
Was ist für den durchschnittlichen Privatanwender empfehlenswerter:
-Hameg HMO722
-Agilient DSOX2002A
-andere Alternativen?
Lohnen sich die 150€ Aufpreis des HMO722 zum Agilient?
Beim Agilient kosten aller Erweiterungen allerdings mehr als bei Hameg.
Z.B. der Logik Tastkopf kostet beim Agilient fast das Doppelte.
Danke
Dietmar
@Ralph Berres:
Warum?
Ist wohl letztlich die Entscheidung zwischen hoher Triggerrate
mit weniger Speicher oder mehr Speicher und seriellen Dekodern
inklusive.
Weiß jemand sonst noch signifikante Unterschiede?
Jens
Jens ich habe in der FH den direkten Vergleich zwischen einen HM507 und
einen DSO5012. ( Ok von den Leistungsdaten hinkt der Vergleich ).
Was mich bei den Hameg stört, ist die Haptik. Für einen Nicht-Profi, der
das Gerät nicht jeden Tag nutzt, ist das Gerät nahezu unbedienbar.
Das haben wir im Grundlagenlabor gemerkt, wo ein Jahr beide Scopes im
Einsatz waren. Aber die letzten Hamges wurden jetzt auch ersetzt.
So muss man teilweise jedesmal in der Bedienungsanleitung suchen, wenn
man bestimmte Funktionen erreichen will, weil diese über die Tasten
nicht erkennbar sind und auch nicht unbedingt immer logisch sind.
In dieser Beziehung war der Agilent eindeutig besser.
Auch ist die Aktualisierungsrate des Bildschirmspeichers beim Agilent
wesentlich höher.
Jetzt könnte man natürlich sagen das der neue Hameg diesbezüglich besser
geworden ist, aber weist du es?
Was mir aber an den Hameg wiederum gut gefällt, ist die Tatsache, das
sie einfach kompromissloser bei der Konstruktion des Analogteiles sind.
Die Hamegs rauschen weniger als die Agilent.
Ich kann eigentlich nur raten , sich beide Scopes zur Ansicht kommen zu
lassen und direkt zu vergleichen.
Das Scope mit welchen man sich persöhnlich wohler fühlt, sollte man dann
nehmen.
Ralph Berres
Hallo Ralph,
das Agilent ist eigentlich auch mein Favorit, da es auch sofort
lieferbar ist, das Hameg wohl erst ab KW 30.
Ich wäre aber für andere Meinungen sehr dankbar.
Dietmar
Ralph Berres schrieb:> Das haben wir im Grundlagenlabor gemerkt,
Grunlagenlabor. Das sind doch blutige Anfänger. Stell denen ein größeres
Lecroy hin und die wechseln zu BWL^^
Ernsthaft, die Philosophie hinter einem Scope muß man kapieren. TEK ist
sehr eingängig, da können die Anderen sich mal orientieren. Wenn man
aber entsprechend Leistung will muß man auch mal die Knöppe anders rum
drehen. Ich kuck mir demnächst auch welche an, aber mehr die 1GHz
Geräte. Die 744 hier machen langsam schlapp.
Die Hamegs bis zum 2008 inklusive waren eigentlich alle intuitiv über
die Frontplatte bedienbar. Eine Ausnahme bildet das "lang drücken" oder
"zusammen drücken", was etwas kryptisch auf der Frontfolie versteckt
ist. Ansonsten ziehe ich die Bedienbarkeit eines jeden Hamegs dem von
Agilent bzw. TEK vor.
Die Triggerung ist bei den Hamegs normalerweise auch überlegen.
Die HMO-Serie ist da schon anders, es gibt nur noch einen Knopf für alle
Vertikalkanäle (nervt!), und man muß auswendig wissen, was in welchem
Menü unter welchem Button liegt, um mal "schnell" Triggerfilter oder
Triggersource oder auch nur Acq mode zu wechseln. Aber ich glaube, da
ist die Konkurrenz auch nicht viel besser.....
Ich würde mich aber eher als "Sonderfall" bezeichnen, mein normales
"Arbeitspferd" ist ein TEK 485 (die älteren können sich evtl. noch
erinnern.... ;-)).
Jochen Fe. schrieb:> Eine Ausnahme bildet das "lang drücken" oder>> "zusammen drücken", was etwas kryptisch auf der Frontfolie versteckt>> ist.
Wenn es denn überhaupt auf der Frontplatte vermerkt ist. Bei einigen
Befehlen muss man tatsächlich ins Handbucg nachschauen wo sie versteckt
sind.
Michael X. schrieb:> Grunlagenlabor. Das sind doch blutige Anfänger.
Eben deshalb!
Michael X. schrieb:> Stell denen ein größeres>> Lecroy hin und die wechseln zu BWL^^
Diese waren noch teurer als die Agilent.
Zudem wird das Labor nicht nur für Grundlagen genutzt , sondern auch für
eine Reihe weitere Labore in den höheren Semester.
Michael X. schrieb:> TEK ist>> sehr eingängig, da können die Anderen sich mal orientieren.
Mag sein, aber es waren eindeutig in der Haptik die langsamsten.
Ralph Berres
Hallo,
danke für eure Antworten.
Das Hameg hat ja eine größere Speichertiefe,2 MPts beim Hameg vs 100KPts
beim Agilent.
Außerdem sollen die Hamegs rauschärmer sein, was meint ihr dazu?
Danke
Dietmar
Dietmar schrieb:> Außerdem sollen die Hamegs rauschärmer sein, was meint ihr dazu?Ralph Berres schrieb:> Die Hamegs rauschen weniger als die Agilent.
Man muss nur den kompletten Tread mal lesen.
Ralph Berres