Ausgangswiderstand und Eingangswiderstand eines OPs bestimmen

Gast #2068340
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Ja, messen.

OpAmp laufen lassen, messen, Last dran, und erneut messen bzw. beim 
Eingang Widerstand der Quelle erhöhen und Abweichung messen.

ABER:

In der realen Schaltung mit Rückkoppelung hängt der Eingangs- und 
Ausgangswiderstand eher von den Winderstandswerten in der Beschaltung 
ab, also sind solche Angaben witzlos.

Was interessiert ist der Eingangs(leck)strom und der maximale 
Ausgangsstrom unter dem über den ganzen Spannungsbereich mit fehlerloser 
Funktion zu rechnen ist, denn über die kann man den maximalen Fehler in 
der realen Schaltung ausrechnen.

Niemand interessiert sich für den Widerstand.
#2068368
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Ausgangs-und Eingangswiderstand eines OpAmps ist durch die Beschaltung 
bestimmt, solange man im Bereich ist, in dem der OpAmp nicht in 
Begrenzung oder Übersteuerung gegangen ist.
Der Ausgangswiderstand bei Spannungsverstärkern ist also meist wenige 
Milli-Ohm.

Der Eingangswiderstand ist entweder sehr sehr hoch (z.B. nicht 
invertierende Schaltung) oder nahezu exakt dem Widerstand am Eingang 
entsprechend.(z.B.invertierende Schaltung)
#2069363
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Ausgangswiderstand messen geht folgendermaßen.


Ausgangsspannung im Leerlauf messen.
Lastwiderstand dranhängen und wieder Ausgangsspannung messen.
Die Differenz der Ausgangsspannung geteilt durch den Lastwiderstand ist 
der Ausgangswiderstand.

Einganswiderstand messen geht folgendermaßen.

Widerstand in Reihe zum Eingang legen.
Spannung vor dem Widerstand messen und Spannung hinter dem Widerstand 
messen.
Widerstand solange varieren bis die Spannung hinter dem Widerstand die 
Hälfte von der Spannung vor dem Widerstand ist. Dann entspricht der 
Widerstand dem Eingangswiderstand.

So einfach ist das.

Ralph Berres
#2069468
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>Einganswiderstand messen geht folgendermaßen.
>
>Widerstand in Reihe zum Eingang legen.
>Spannung vor dem Widerstand messen und Spannung hinter dem Widerstand
>messen.
>Widerstand solange varieren bis die Spannung hinter dem Widerstand die
>Hälfte von der Spannung vor dem Widerstand ist. Dann entspricht der
>Widerstand dem Eingangswiderstand.

Es geht einfacher, abhaengig von der Schaltung.
Entweder hat man einen Invertierer, dann ist der Eingangswiderstand der 
effektive Widerstand. Oder man hat einen Spannungsfolger. Dafuer ist im 
Datenblatt der Input Bias Current definiert.
Gast #2072393
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Also die genaue Anwendung ist folgende:
Ich habe einen Schwingkreis und zuvor einen OP geschaltet. Um eine 
Leistungsanpassung zu machen bräuchte ich, wenn ich das richtig sehe, 
den Wert des Ausgangswiderstandes und sollte den Widerstand des 
Schwingkreises im Resonsanzfall auf diesen anpassen.
Werde mal die oben beschriebenen Methoden durchprobieren.

Vielen Dank für die Hilfe!
#2072401
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Hängt am Ausgang ein Parallelschwingkreis? oder ein Serienschwingkreis?

Einen Parallelschwingkreis benötigt eine möglichst hochohmige Quelle für 
eine hohe Güte, ein Serienschwingkreis eine möglichst niederohmige 
Quelle.
Wobei ich jetzt von einen Bandpass ausgehe, bei einer Bandsperre ist es 
umgekehrt.

Ralph Berres
#2072916
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Hallo Zusammen,
ich habe eine Frage in regelungstechnik und zwar. ich habe ein PI-Regler 
gebaut und wie man weiss gibt ein Überschwinger bevor er den Sollwert 
erreicht. Ich möchte gerne wissen, ob es eine möglichkeit gibt diesen 
Überschwinger wegzukriegen, so dass der Regelgröße in aperiodischer 
grenzfall den sollwert erreicht.
freue mich über jeden Vorschlag und bedanke mich schon im voraus.
Gast #2073792
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Hallo Ralph,

es handelt sich um einen Parallelschwingkreis, da ich eine niederohmige 
Quelle habe, werde ich die Impedanz transformieren müssen. Aber ich 
denke, das krieg cih hin. Falls nicht, werde ich hier nochmal schreiben.
Vielen Dank für eure Hilfe!

Analog_Neuling

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