Ein Quarz hat eine mechanische Eigenschwingung, die bei der sogenannten
Serienresonanz des Quarzes liegt.
Damit man in der Schaltung keine Induktivität benötigt, lässt man den
Quarz meist mit C's zusammen schwingen, deren Gesamtkapazität die
sogenannte Lastkapazität ist. Dann schwingt der Quarz auf einer
Frequenz, die etwas höher ist als die Serienresonanzfrequenz. (etwa
100ppm dh. 1/100 Prozent höher). Das gesamte Gebilde, Quarz mit Last-C,
ist wieder ein Schwingkreis, dessen "L" der Quarz darstellt.
Wegen der Frequenzablage durch das C muss bei der Fertigung der Quarz so
abgeglichen werden, dass er seine genaue Frequenz mit der vorgesehenen
Lastkapazität errreicht und wird z.B. mit "10MHz, Last-C 30 pF "
verkauft.
Nimmt man diesen in einer Serien-Resonanzschaltung inbetrieb dann
entsteht eine etwa um 1kHz zu tiefe Schwingfrequenz.
kurz gesagt:
-Änderungen des mit dem Quarz zusammen schwingenden C führen zur
Frequenzverschiebung. (bei einem 10 MHz-Quarz im kHz-Bereich)
-Zu falsche Werte des C ergeben eine Veränderung der Oszillatorschaltung
und ein Schwingen ist dann nicht mehr sicher.