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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf In Österreich oder der Schweiz arbeiten?


Autor: absolvent901 (Gast)
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Hallo Leute,

ich bin ein gerade frischer Informationstechnik-Absolvent (TU), 26, und 
hab meine Diplomarbeit bei einem großen Automobilzulieferer geschrieben.

Hab mich nun bei verschiedenen Firmen im In- u. Ausland beworben.

Und nun kann ich mich zwischen zwei guten Angeboten nicht entscheiden.

1) Das erste Angebot betrifft Österreich - besser gesagt ein Angebot aus 
dem oberösterreichischem Raum - dort gibt es eine weit verbreitete 
Stahlindustrie - mein Tätigkeitsbereich würde dort Automatisierung im 
Bereich von Stahlwerken umfassen bzw die Mechatronik, Auswahl von 
Sensorik usw.

Arbeitszeit wäre 38,5 h Woche, 25 T. Urlaub, Gehalt: ca. € 40k Einstieg 
+ evtl Beteiligung an Mitarbeiteraktien, Konzern: MA weltweit: ca. 
10.000.  Wurde von Siemens(!) übernommen (Branche Anlagenbau)- Achtung, 
typisch Siemens - ist das gut oder schlecht?

Karrieremöglichkeiten bieten sich zB wenn man eine Promotion anschließen 
will.

2) Das zweite Angebot betrifft die Schweiz - Angebot im Bereich 
Automatisierungstechnik in der Industrielogistik, Inbetriebnahme von 
Automatisierungslösungen von Tiefkühl-Fördertechnik, Robotik, 
Mechatronik, HRL (Hochregallagern) etc.

Arbeitszeit: 40h Woche (+ bezahlte Inbetriebnahme, Bereitschaft), 25 T. 
Urlaub. Einstiegsgehalt: ca. CHF 80k + Bereitschaft, 
Inbetriebnahmezulagen. Konzern: MA weltweit: auch ca. 10.000

Auch hier: Karrieremöglichkeit zB als Entwickler: Promotion, ETH wäre zB 
in der Nähe.


Ich denke halt dass insgesamt in Österreich die Lebenskosten sicher 
billiger sind als in der Schweiz. Viell. aber doch die Lebensqualität 
und das Geld was mir überbleibt, in der Schweiz doch höher ist. Was 
meint ihr?
War schon Vorstellungsgespräch beim Chef in der Schweizer Firma. War 
wirklich sehr gut vom ersten Eindruck her. Hmm mal sehen..

Autor: ?! (Gast)
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mh, hast du dich schon mal mit dem lokalen steuerrecht auseinander 
gesetzt? die lebensqualität wird in AT und CH ungefähr auf gleichem 
niveau sein, denke es kommt eher darauf in welcher stadt du mal wohnst.

Autor: Иван S. (ivan)
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Ich komme aus dem angesprochenem oberösterreichischem Raum und kann nur 
sagen, daß die Lebensqualität in der Schweiz meiner Meinung nach besser 
ist. Rechne aber nach, was dir nach den Nebenkosten bleibt, die 
Lebenserhaltungskosten sind in der Schweiz nämlich signifikant höher. 
Ich persönlich würde als Arbeitsplatz ausserdem das Schweizer 
Unternehmen der VA-Tech vorziehen.

Autor: absolvent901 (Gast)
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Natürlich.

Steuern in Österreich:

Einkommensteuer

0,00 % für Einkommensteile zwischen 0 und 11.000 Euro jährlich
36,5 % für Einkommensteile zwischen 11.000 und 25.000 Euro jährlich
43,2143 % für Einkommensteile zwischen 25.000 und 60.000 Euro jährlich
50 % für Einkommensteile über 60.000 Euro jährlich

also hätt ich bei € 40.000 Einstiegsgehalt 43,2143 % Steuern abzugeben.

Steuern in Schweiz:

.. da hätt ich 5% Steuern bei CHF 80.000 im Wohnkanton abzugeben... 
hmmm..

Was werd ich wohl nehmen ;-)

Aber man bedenke: Die Lebenskosten in der Schweiz sind sicher um ein 
Vielfaches höher hmm.. aber wenn ich zB weiter zum Einkaufen nach 
Deutschland zum Aldi fahre.. wärs sicher nicht schlecht was meint ihr?

Autor: absolvent901 (Gast)
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Иван S. schrieb:
> Ich komme aus dem angesprochenem oberösterreichischem Raum und kann nur
> sagen, daß die Lebensqualität in der Schweiz meiner Meinung nach besser
> ist. Rechne aber nach, was dir nach den Nebenkosten bleibt, die
> Lebenserhaltungskosten sind in der Schweiz nämlich signifikant höher.
> Ich persönlich würde als Arbeitsplatz ausserdem das Schweizer
> Unternehmen der VA-Tech vorziehen.

Tatsächlich - Lebensqualität ist höher? Nebenkosten und Steuern siehe 
oben.

Wirklich? Warum ist die VA Tech nicht gut? Kennst du sie. Hab mal als 
Student in einem Stahlwerk geschuftet um mir im Sommer etwas Geld 
dazuzuverdienen.
Gehört die VA Tech Siemens?

Zahlen die doch nicht so gut? Wie sind die Karrierechancen. Irgendwie 
gefällt mir Linz aber ich weiß auch nicht.

Autor: Иван S. (ivan)
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absolvent901 schrieb:
> Tatsächlich - Lebensqualität ist höher? Nebenkosten und Steuern siehe
> oben.

Find' ich schon. Irgendwie ist's in der Schweiz einfach chilliger als im 
OOE-zentralraum. Außerdem sieht man in der Schweiz die Sache mit dem 
Eigenkonsum nicht so eng, wär' für mich ein zusätzlicher Pluspunkt.

> Wirklich? Warum ist die VA Tech nicht gut? Kennst du sie. Hab mal als
> Student in einem Stahlwerk geschuftet um mir im Sommer etwas Geld
> dazuzuverdienen.

Ich habe nicht geschrieben, daß sie "nicht gut" wäre, nur daß mir das 
andere Unternehmen eben lieber wäre.

> Gehört die VA Tech Siemens?

Klar, schon ein paar Jahre. Die Privatisierungs-Holding ÖIAG hat Mitte 
des ersten Jahrzehnts dieses Jahrhunderts die ganzen Rosinen der VOEST 
an Siemens verscherberlt, darunter die Anlagenbau-, die Trafo- und die 
Wasserkraftsparte.

> Irgendwie gefällt mir Linz aber ich weiß auch nicht.

Mir gefällt Linz als Photomotiv, wegen der VOEST und der Chemie Linz. 
Sonst gibt's dort nicht viel interessantes, meiner Meinung nach.

Viel Erfolg jedenfalls, egal wie Du dich entscheiden solltest.

Autor: khlkseketjk (Gast)
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absolvent901 schrieb:
> Natürlich.
>
> Steuern in Österreich:
>
> Einkommensteuer
>
> 0,00 % für Einkommensteile zwischen 0 und 11.000 Euro jährlich
> 36,5 % für Einkommensteile zwischen 11.000 und 25.000 Euro jährlich
> 43,2143 % für Einkommensteile zwischen 25.000 und 60.000 Euro jährlich
> 50 % für Einkommensteile über 60.000 Euro jährlich
>
> also hätt ich bei € 40.000 Einstiegsgehalt 43,2143 % Steuern abzugeben.
>
> Steuern in Schweiz:
>
> .. da hätt ich 5% Steuern bei CHF 80.000 im Wohnkanton abzugeben...
> hmmm..
>
> Was werd ich wohl nehmen ;-)
>
> Aber man bedenke: Die Lebenskosten in der Schweiz sind sicher um ein
> Vielfaches höher hmm.. aber wenn ich zB weiter zum Einkaufen nach
> Deutschland zum Aldi fahre.. wärs sicher nicht schlecht was meint ihr?

Ich denke das mit den Steuern hast du nicht so ganz verstanden ...

Einerseits ist dein Steuersatz in Österreich niedriger und andererseits 
hast du in der Schweiz abgesehen von den Kantonsteuern noch 
Bundessteuern.

Als Single kannst du in der Schweiz von ca. 25% - 33% Abgaben inkl. 
Krankenversicherung und Altersvorsorge ausgehen.

Autor: Klaus (Gast)
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Vielleicht gibt's ja den Franken noch, wenn der Euro schon platt ist?

MfG Klaus

Autor: Debugger (Gast)
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Hab neulich in der Schweiz einen Döner um umgerechnet 12 Euro gegessen 
... Soviel zu den Kosten.

Wie weit ist denn die Stelle in der Schweit von AT entfernt? Finanziell 
am besten seigst du aus, wenn du in Vorarlberg (AT) wohnst und zur 
Arbeit in die Schweiz pendelst :)

Autor: Stauni (Gast)
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Haben sie das in Ö geändert?????? Das waren doch immer 15%,25%,50% 
Sauerei!!!!

Autor: doppeling (Gast)
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Na du hasts ja schön, sei froh dass du soviel Angebote hast und sogar 
noch aussuchen (!) kannst in der heutigen Zeit.

Ich zB hab 2 Diplome und bis jetzt nichts wirklich gutes in Aussicht. 
Sicher einige miese Stellen zB von Personaldienstleistern sind dabei, 
aber das nehm ich nicht an.

In Linz, OÖ. war ich schon mal zu Besuch bei einem Kollegen. Der hat, 
müsst euch vorstellen, auch auf Montage dort in Stahlwerken bei einem 
Hochofen geschuftet nur um sich im Sommer das nächste Studienjahr etwas 
besser finanzieren zu können und nicht nur von Mamis Taschengeld leben 
zu müssen.
Für mich wär so eine überaus anstrengende, körperliche Tätigkeit als 
Student nix..gelernt hat der auch immer recht viel und programmiert..

Der hat's aber trotzdem zu was gebracht der Kerl.. wieso weiß ich 
nicht..

Autor: Marc2410 (Gast)
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doppeling schrieb:
> Für mich wär so eine überaus anstrengende, körperliche Tätigkeit als
> Student nix..gelernt hat der auch immer recht viel und programmiert..
>
> Der hat's aber trotzdem zu was gebracht der Kerl.. wieso weiß ich
> nicht..

Der is eben halt nicht so faul wie du und hat sein Leben im Griff.. der 
wohnt nicht noch bei Mami mit 32 so wie du ... geh halt mal raus in die 
weite Welt und versuch dein Glück.

Wer seinen Sohn wirklich liebt, schickt ihn in die Ferne.. überleg mal..

Autor: Martin (Gast)
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absolvent901 schrieb:
> also hätt ich bei € 40.000 Einstiegsgehalt 43,2143 % Steuern abzugeben.

Erschreckend, falls du wirklich irgendetwas "absolviert" haben solltest. 
Das mit dem Denken und Rechnen hast du wohl nicht so?

Autor: absolvent901 (Gast)
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Martin schrieb:
> absolvent901 schrieb:
>> also hätt ich bei € 40.000 Einstiegsgehalt 43,2143 % Steuern abzugeben.
>
> Erschreckend, falls du wirklich irgendetwas "absolviert" haben solltest.
> Das mit dem Denken und Rechnen hast du wohl nicht so?

Äh was ?? Entschuldige aber was meinst du?

Ich glaube ich hab mich verschrieben. Natürlich werden auf die 
jeweiligen Einkommensteile bis 40.000 € die Steuern abgezogen.

Das steht ja auch nirgendwo richtig beschrieben. Weiß ja nicht mal genau 
wie das in Deutschland funktioniert. Mit Steuern und Finanzen hab ichs 
nicht so. Bin immerhin Elektrotechniker. Finanzhaushalt wird dann meine 
Frau machen ;)

Autor: absolvent901 (Gast)
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absolvent901 schrieb:
> Martin schrieb:
>> absolvent901 schrieb:
>>> also hätt ich bei € 40.000 Einstiegsgehalt 43,2143 % Steuern abzugeben.
>>
>> Erschreckend, falls du wirklich irgendetwas "absolviert" haben solltest.
>> Das mit dem Denken und Rechnen hast du wohl nicht so?

sorry,ich habs immer noch nicht verstanden. keiner da der mir das 
erklären kann?

Autor: Mike K. (1tester)
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also

0-11k sind steuerfrei

für   11-25k zahlst du 36,5% steuern sind 5110€
für   25-40k zahlst du 43,21% steuern sind 6482.14€

Du zahlst 11592,15€ Steuer dir bleiben 28408.85€ DAVON MUSST DU NOCH DIE 
SOZIALVERSICHERUNG ZAHLEN!!!!! Es bleiben dir weit weniger...

lg Michael

PS: Aus meiner sicht kannst du deinen Titel auch zurück geben, weil 
soweit sollte der studierte Mensch schon noch denken können.... 
Guttenberg scheint doch noch einer von den GUTEN gewesen zu sein der hat 
das immerhin über Jahre verheimlichen können....

Autor: Lexi (Gast)
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Es spielt keine Rolle, wo du hin gehst: In der Schweiz bis du der 
Sauschwabe und in Österreich der Scheiß-Piefke. Wenn es dir Spaß macht, 
den weißen Nigger zu machen, dann geh doch! Du wirst schon sehen, wie 
man mit arroganten Deutschen (Deutsche sind immer arrogant, weil Deutsch 
reden arrogant ist. Immer daran denken: Deutsch ist sowohl für 
schwachsinnige Neidgenossen als auch Ösis eine Fremdsprache!) umspringt.

Mein erster Chef in CH hat mir WÖRTLICH ins Gesicht gesagt: "Es ist 
völlig normal, dass man Deutsche in der Schweiz wie den letzten Dreck 
behandelt. Was willst du eigentlich? Du kannst ja noch froh sein, 
schließlich behandelt man die Jugoslawen noch schlechter!" Genau so ist 
es in der täglichen Praxis. Genau so! Noch Fragen?

80K für ein Greenhorn, dass noch nicht einmal trocken ist hinter den 
Ohren, ist allerdings schon eine Menge Holz. Dafür kann man auch den 
Affen machen. Nur musst du dir darüber im Klaren sein, dass dich dafür 
mancher Neidgenosse beneiden und deshalb angiften wird. Viel Spaß! Die 
EU-Bürger kommen ja nur deshalb in die Schweiz, um dort auf Kosten der 
Sozialkassen zu schmarotzen. Seit der Abstimmung über die Bilateralen II 
im Februar 2009 "weiß" das jeder Neidgenosse. Mit dem deutschen Filz an 
der ETH kennt man sich ebenfalls gut aus. Dort bist du gut aufgehoben. 
Übrigens: 75% aller Auswanderer kehren nach wenigen Jahren wieder 
zurück. Ist sicherlich eine Erfahrung wert. Bei der Rückkehr ohne Job, 
kommst du dann erst mal auf Hartz 4. Aber wie man als Arschloch 
behandelt wird, kennst du ja dann bereits.

Von dort, wo die (Quellen-)Steuer in CH nur 5% beträgt, pendelst du 
nicht zum Aldi nach D. Wer das macht, ist definitiv dermaßen bekloppt, 
dass er auch in CH hausen kann, ohne dass es weh tut. Mit dem Rechnen 
hast du es ja nicht so, wie der Beitrag um 22:30 Uhr bestätigt. Das sind 
sehr gute Voraussetzungen für einen Aufenthalt in CH. Die sind alle, 
sagen wir mal so: geistig zurück geblieben. (Kleiner Tipp: Der Trick mit 
den Steuern besteht in den EinkommensTEILEN.)

Zu den Ösis sage ich nur: Hans Moser. Leider sind die Filme mit dem aus 
vor deiner Zeit. Wer sich das freiwillig antut, dem ist nicht mehr zu 
helfen. Aber irgendwie drängt sich mir der Eindruck auf, dass du wohl eh 
ein Bayern-Seppl bist. Die fallen in AT wohl kaum auf. Die Mentalität 
ist aus Sicht eines Deutschen die gleiche.

Mein Rat: Gehe mit Gott, aber geh! Es spielt keine Rolle, wohin. Wer so 
dämlich ist, dass er die Steuer noch nicht einmal ausrechnen kann und 
dafür noch eine Anleitung benötigt, der ist sicherlich eine absolute 
Spitzenkraft als Informationstechniker. Weshalb gehst du nicht gleich zu 
Mikrosaft nach Amiland? Wenn die jetzt Nokia übernehmen, benötigen die 
sicherlich noch ein paar Leute, um die Bugs in die Smartphones 
einzubauen. Dafür werden smarte Jungs gebraucht!

Oder gleich nach Russia. Den nächsten Struxnet für nPhones bekommt eine 
Spitzenkraft wie du doch mit Links hin. Dort ist das mit dem Rechnen 
einfacher, weil keine Steuern fällig werden, die zahlen nämlich schwarz. 
Manchmal aber auch mit Blei. Und die Frau bestellt du dir einfach aus 
dem Katalog im Internet und schon ist alles paletti. Das wär doch was 
für die Copy-and-Paste-Generation! Money for nothing and the chicks for 
free. Aber sorry, das war ja auch schon vor deiner Zeit.

Gute Nacht!

Autor: Jürgen S. (engineer) Benutzerseite
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Die Steuerrechnerei ist nicht so einfach und ich habe auch etwas 
gebraucht, um das 100% berechnen lassen zu können. Ich habe ein 
Excel-Sheet, wenn es jemand braucht. Das gilt zwar für D, kann aber 
sicher leicht angepasst werden.

Zur Schweiz:
============

Ich habe schon in der Schweiz gearbeitet und weder im beruflichen noch 
privaten Umfeld negative Erfahrungen gemacht. Unter den Schweizern gibt 
es anteilig nicht mehr Ausländerfeinde, als woanders auch. Dass die 
Ausländer dort die Sozialkassen bedrohen, gilt nur für 
Minderlohnempfänger. Die Besserverdienenden sind dort genauso 
Nettozahler wie in D auch und gerade die Jungen sind es ja, die dort 
arbeiten und die sind wenig krank.

Durch die Quellensteuer wird sichergestellt, dass die 
Auslandsversteuernden einen erklecklichen Anteil im Lande lassen. 
Doppelte Steuer muss nicht gezahlt werden. Dennoch ist es 
kontraproduktiv, in D einen Wohnsitz zu haben. Entweder komplette 
Schweiz und geringe Schweizer Steuern, oder Selbstständig dort arbeiten. 
Der Franke steht für uns günstig.

Zu Österreich:
==============
Die Gehälter sind in Ö gerade im oberen Bereich deutlich niedriger und 
die Steuern höher. Das KV-System ist inzwischen genauso krank und teuer, 
wie das Deutsche. Man muss dort schon einen super-Posten bekommen, wenn 
es sich rechnen soll. Erstaunlicherweise habe ich derzeit genau so einen 
angeboten bekommen: Teamleiter HW+SW in Wien zu 90.000 - 100.000. Ist 
bei Experteer ausgeschrieben.

Autor: absolvent901 (Gast)
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Mike K. schrieb:
>..
>
>
> PS: Aus meiner sicht kannst du deinen Titel auch zurück geben, weil
>
> soweit sollte der studierte Mensch schon noch denken können....
>
> Guttenberg scheint doch noch einer von den GUTEN gewesen zu sein der hat
>
> das immerhin über Jahre verheimlichen können....

1) danke für deine Erklärung

2) ich glaube du bist nicht ganz dicht? was willst du von mir.wie kannst 
du aufgrund so einer Lappalie über mich urteilen.
Na und ? was interessieren mich andere Steuersysteme. Hab mich noch nie 
damit ernster beschäftigt. Meinen Titel geb ich sicher nicht zurück. Ich 
hab auf ner TU studiert (techn Informatik) und nicht auf einer 
Wirtschaftsuniversität Spezialisierung Steuerrecht oder so!

Ok ok Österreich hat zB das gestaffelte Steuersystem. Nicht zb das 
Zonensystem bei anderen Ländern. Na und? Ich war halt etwas faul vorerst 
zu recherchieren , egal oder? Typisch deutsch, arrogant, wundert mich 
nicht warum deutsche Landsleute so einen schlechten, arroganten Ruf bei 
unsren Nachbarländern haben!! Jetzt kenn ich mich aus, es werden halt 
die Einkommensteile nacheinander versteuert.

Steuerberechnungen sind nicht einfach. Ich glaube kaum dass du selbst 
über Deutschland wirklich gut Bescheid weißt.

Juergen S. schrieb:
> Die Steuerrechnerei ist nicht so einfach und ich habe auch etwas
>
> gebraucht, um das 100% berechnen lassen zu können.

Genau! Danke für deinen Einwurf.

Lexi schrieb:
> Es spielt keine Rolle, wo du hin gehst: In der Schweiz bis du der
> Sauschwabe und in Österreich der Scheiß-Piefke. Wenn es dir Spaß macht,
> den weißen Nigger zu machen, dann geh doch! Du wirst schon sehen, wie
> man mit arroganten Deutschen (Deutsche sind immer arrogant, weil Deutsch
> reden arrogant ist. Immer daran denken: Deutsch ist sowohl für
> schwachsinnige Neidgenossen als auch Ösis eine Fremdsprache!) umspringt.
>
Ich geh eh in die Schweiz. Ich nehms halt nicht persönlich. Bin nicht so 
ein Weichei wie du.

> Mein erster Chef in CH hat mir WÖRTLICH ins Gesicht gesagt: "Es ist
> völlig normal, dass man Deutsche in der Schweiz wie den letzten Dreck
> behandelt. Was willst du eigentlich? Du kannst ja noch froh sein,
> schließlich behandelt man die Jugoslawen noch schlechter!" Genau so ist
> es in der täglichen Praxis. Genau so! Noch Fragen?
Mein zukünftiger Chef wie ich dort, war im Gegenteil. Der ist sogar wild 
drauf, mich zu haben in der Entwicklung. Und ich werde sehr gut 
behandelt und respektiert. Immerhin bin ich aus Bayern und Dipl Ing.
>
> 80K für ein Greenhorn, dass noch nicht einmal trocken ist hinter den
> Ohren, ist allerdings schon eine Menge Holz. Dafür kann man auch den
> Affen machen. Nur musst du dir darüber im Klaren sein, dass dich dafür
> mancher Neidgenosse beneiden und deshalb angiften wird. Viel Spaß!
Ich kann halt auch was. Affe mach ich bestimmt keinen. Ich weiß was ich 
mir wert bin. Greenhorn bin ich auch keins. Hab meine Diplomarbeit bei 
einem internationalen Automobilbauer gemacht. In den Ferien war ich auf 
Montage (Stahlwerk und Hochofen )und hab so mein Studentenleben 
finanziert.
Militär war ich auch.
 Die
> EU-Bürger kommen ja nur deshalb in die Schweiz, um dort auf Kosten der
> Sozialkassen zu schmarotzen. Seit der Abstimmung über die Bilateralen II
> im Februar 2009 "weiß" das jeder Neidgenosse. Mit dem deutschen Filz an
> der ETH kennt man sich ebenfalls gut aus. Dort bist du gut aufgehoben.
> Übrigens: 75% aller Auswanderer kehren nach wenigen Jahren wieder
> zurück. Ist sicherlich eine Erfahrung wert. Bei der Rückkehr ohne Job,
> kommst du dann erst mal auf Hartz 4. Aber wie man als Arschloch
> behandelt wird, kennst du ja dann bereits.
Ich werde sicher nicht ohne Job zurückkehren. So blöd muss man mal sein. 
Wenn dann nur bei einem guten Angebot. zB Promotion in der Industrie bei 
einem namhaften Unternehmen. Das könnt ich mir vorstellen dann als 
weiterer Entwicklungsschritt nach ein paar Berufsjahren. Zwischendurch 
geh ich in der Schweiz noch auf die ETH hab ich mir überlegt, um mich 
weiterzubilden.
>
> Von dort, wo die (Quellen-)Steuer in CH nur 5% beträgt, pendelst du
> nicht zum Aldi nach D. Wer das macht, ist definitiv dermaßen bekloppt,
> dass er auch in CH hausen kann, ohne dass es weh tut. Mit dem Rechnen
> hast du es ja nicht so, wie der Beitrag um 22:30 Uhr bestätigt. Das sind
> sehr gute Voraussetzungen für einen Aufenthalt in CH. Die sind alle,
> sagen wir mal so: geistig zurück geblieben. (Kleiner Tipp: Der Trick mit
> den Steuern besteht in den EinkommensTEILEN.)
Vorurteile aber nichts wissen. Typisch deutsch.
Ja das mit den Einkommensteilen hab ich gecheckt.Wie oft denn noch
>
> Zu den Ösis sage ich nur: Hans Moser. Leider sind die Filme mit dem aus
> vor deiner Zeit. Wer sich das freiwillig antut, dem ist nicht mehr zu
> helfen. Aber irgendwie drängt sich mir der Eindruck auf, dass du wohl eh
> ein Bayern-Seppl bist. Die fallen in AT wohl kaum auf. Die Mentalität
> ist aus Sicht eines Deutschen die gleiche.
Yep! Du hast 100% Recht. Ich bin ein Bayer und meine Eltern, Großeltern 
etc. auch. Und uns gehts gut udn ich hab die Wahl zwischen vielen 
Angeboten. Und bin auch in Ö. und CH beliebt bei den Arbeitgebern weil 
Bayern einen sehr guten internationalen Ruf haben.
>
> Mein Rat: Gehe mit Gott, aber geh! Es spielt keine Rolle, wohin. Wer so
> dämlich ist, dass er die Steuer noch nicht einmal ausrechnen kann und
> dafür noch eine Anleitung benötigt, der ist sicherlich eine absolute
> Spitzenkraft als Informationstechniker. Weshalb gehst du nicht gleich zu
> Mikrosaft nach Amiland? Wenn die jetzt Nokia übernehmen, benötigen die
> sicherlich noch ein paar Leute, um die Bugs in die Smartphones
> einzubauen. Dafür werden smarte Jungs gebraucht!

Brauch keine Anleitung. War einfach zu faul, selberzu recherchieren. 
Lass das so Besserwisser wie euch machen.Dankefür die Arbeit. Kann auch 
selber lesen.
>
> Oder gleich nach Russia. Den nächsten Struxnet für nPhones bekommt eine
> Spitzenkraft wie du doch mit Links hin. Dort ist das mit dem Rechnen
> einfacher, weil keine Steuern fällig werden, die zahlen nämlich schwarz.
> Manchmal aber auch mit Blei. Und die Frau bestellt du dir einfach aus
> dem Katalog im Internet und schon ist alles paletti. Das wär doch was
> für die Copy-and-Paste-Generation! Money for nothing and the chicks for
> free. Aber sorry, das war ja auch schon vor deiner Zeit.
>
> Gute Nacht!
Russland? Nein danke.

Autor: Mike K. (1tester)
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1) bitte habe ich dir gerne Erklärt allerdings habe ich keinen DI

absolvent901 schrieb:
> Ich hab auf ner TU studiert (techn Informatik) und nicht auf einer
> Wirtschaftsuniversität Spezialisierung Steuerrecht oder so!

2) Spar die die Ansage, es sind ja grad die TUler die immer glauben so 
viel besser zu sein wie die Wirtschaftler, und ich garantiere dir eine 
SPEZIALISIERUNG auf Steuerrecht brauchst du für diese Rechnung nicht 
dafür reichen z.B. 5min Wikipedia.

3) nach X JAhren TU sollte man erkennen was eine "dumme" Frage ist und 
selbige vermeiden... (es kommt niergendst gut und schon garnicht in der 
Arbeit)

lg Michael

Autor: absolvent901 (Gast)
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@Mike

ja gut es tut mir ja so leid. Sicher, das mit der 5min. Recherche in 
wikipedia stimmt. Nur bin ich halt auf akademischen Niveau tätig und 
beziehe mein Wissen meist nicht aus wikipedia (denn da kann jeder 
schreiben) und wollte mal eure Meinung und Erfahrungen dazu hören - 
nichts weiter.

Was man mir viell. vorwerfen kann, ist, dass ich etwas zu faul war um 
schnell jetzt selber zu recherchieren. Natürlich werde ich das 
entsprechenden Gesetztestexten und in das Steuerrecht des jeweiligen 
Landes einlesen. Bin aber eben Ingenieur und es ist für mich etwas 
mühsam, mich damit zu befassen - geb ich gern zu. Es gibt Dinge, die ich 
lieber mache. :-)

Autor: Der Experte (Gast)
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Wenn Schweiz, dann selbständig:

Zur Zeit sind 100 Franken mehr, als 70,- Euro womit wir Deutsche sehr 
gut verdienen können. Ausserdem:

Man lässt einfach die Firma in der Schweiz die Kosten fürs Hotel tragen 
und zieht denen einfach einen Betrag ab. Wirkt genau so wie Absetzen, 
hat aber 2 Vorteile:

Man kann im Hotel allemöglichen Essenskosten noch mit draufhauen oder 
gleich Vollpension buchen, dort noch Wellnes und Fitness zubuchen. Ich 
hatte in der Schweiz schon ein Fixum von 80,- am Tag, was aus 2400,- im 
Monat hinausgelaufen wäre. Wenn man dort aber monatsweise bucht, kriegt 
man es billiger und zudem zahlen die weniger Steuern. Die haben mir dann 
1800,- abgenommen. Ich habe aber noch für über 1200 Franken gegessen und 
getrunken. Dann habe ich mir eine Rechnung von 30x/31x 100,- geben 
lassen, was dem Zimmerpreis entsprach.

Die 1200,- hatte ich als netto von der Steuer abgesetzt, was damals 
€800,- waren. Hinzu kamen €20,- pauschale für Übernachtung, also weitere 
€600,-. Das sind fast 800,- netto gespart im Monat. Dazu 160x 10,- 
brutto mehr Geld sind nochmal 800,- netto mehr Gewinn.

Allein, weil es Schweiz war, über 1500,- mehr netto in der Kasse.

Autor: BY (Gast)
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Hallo,

geh in die Schweiz!
Bin auch aus BY, war 2 Jahre bei ABB
in Baden, war super!

Bin inzwischen wieder in BY alt Technology-Manager
in einem Grosskonzern tätig.
Rückkehr war kein Problem, der Schweizaufenthalt
wurde immer positiv bewertet.

Ausländerhass gibt es dort nur für Preissn
und die sind ja bekanntermassen ohnehin
überall unbliebt.


Gruss

aus
BY

Autor: Thomas1 (Gast)
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BY schrieb:
> Ausländerhass gibt es dort nur für Preissn
> und die sind ja bekanntermassen ohnehin
> überall unbliebt.


Nicht so frech. Dafür kopieren Bayern mehr. Nicht nur Guttenberg. :-P

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagenam...

Autor: Lexi (Gast)
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Deutsch ist für Bayern-Seppl offensichtlich auch eine Fremdsprache, wie 
man hier sehr schön lesen kann. Und das mit den Steuern steht bereits in 
der ersten Erklärung, da braucht man nicht irgendwo nachschlagen oder 
studieren. Der Algorithmus sollte einem Informationstechniker klar sein. 
Wenn das die heutigen Elite-Studenten sind, werde ich mir in Zukunft 
kein Auto aus deutscher Entwicklung mehr kaufen.

Dass Bayern den Kopf einziehen müssen, um durch die Tür zu kommen, weil 
sonst die Nase hängen bleibt, ist auch mal wieder eindrucksvoll 
bestätigt worden. Vielen Dank! Die anmaßende Arroganz dieses dämlichen 
Greenhorns einem TU-Absolventen in techn. Informatik mit 20 Berufsjahren 
gegenüber ist eine einzige Frechheit. Nur schön weiter so. Die Schweizer 
werden dich lieben! Das garantiere ich dir. Aber als asozialer 
Bayern-Seppl wirst du gar nicht merken, wie man dich verarscht und zum 
Narren hält.

Mein erster Chef war auch ganz geil darauf, mich zu bekommen. Als ich 
dann da war, dauerte es genau eine Stunde, bis ich realisieren musste, 
dass man mich nach Strich und Faden verarscht hat. Für die Neigenossen 
sind Sauschwaben die weißen Nigger, egal, wo sie herkommen und das wird 
auch bei dir so sein. Aber weil  Bayern-Seppl halt nicht so schnell 
ticken, merken die das nicht. Wer sich wie der Elefant im Prozellanladen 
aufführt, der hat in CH keine Probleme. Nur das mit der sozialen 
Integration, das kannst du dann gleich knicken.

Geh nach drüben - nur damit wir Deutsche dich endlich los sind. Die 
aufgeblasene Wichtigtuerei und Angeberei kotzt jeden normalen Menschen 
einfach nur an. Ich dachte bisher, dass nur ein paar eitle 
Gel-Blaublütige so seien, aber das muss ich wohl korrigieren. Die 
Bayern-Seppl sind offenbar alle gleich. Deshalb hat dieses Bundesland 
auch bis Mitte der 1990er Jahre schön aus dem Länderfinanzausgleich 
schmarotzt, während Hessen und Baden-Württemberg seit 1950 IMMER 
eingezahlt haben. Weil 45 Jahre Entwicklungshilfe jetzt ein paar Erfolge 
zeigen, wird gleich das Maul aufgerissen. So was nennt man bei euch wohl 
auch noch Dankbarkeit. Sehr schön. Wann wird die Mauer endlich wieder 
gebaut? Beim nächsten Mal seid ihr Seppl auf der anderen Seite, dafür 
werde ich mich persönlich einsetzen, das garantiere ich.

Gute Nacht Deutschland bei solchen Absolventen!

Autor: Fralla (Gast)
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Ich finds bescheuert wie hier übertrieben wird. Ich bin Österreicher und 
Arbeite in Österereich ind einem Unternhemen welches Leistungselektronik 
herstellt. Mitlerweile hab ich viele Deutsche Arbeitskollegen. Doch dass 
diese immer als "scheiß Piefke" bezeichnet werden oder Trottel für alles 
sind stimmt nicht. Klar Trottel gibts überall und VON überall.
Was stimmt das die Deutschen ein wenig geärgert werden, aber nicht auf 
ekelhaft Art. Der Deutsche Akzent wirkt eben etwas lustig auf 
Österreicher. (Umgegehrt ist es ja nicht anders)
Aber als Bayer hast du diese Problem nicht bzw kaum.
besser gesagt es gibt wie in jedem Land ein Problem (oder gar hass) 
gegen Ausländern die nur am Sozialsystem schmarotzen. Doch wenn ein 
Deutscher als Entwickler nach (und entsprechend verdient sodass er ins 
System einzahlt, was ja der Falls ist) ist dies nicht damit zu 
vergleichen. Er wird eher respekt ernten.

Wenn es in einem Unternhemen so zugeht wie hier einer beschrieben hat 
(beschimpfungen, etc) dann wurd ich dort Grundsätzlich weggehen, egal 
gegen wenn die gerichtet ist. (D oder Ö)


Nur versteh ich Grundsätzlich nicht was an Österreich besser sein soll 
als in Deutschland. Früher vielleicht, jetzt haben wird dieselben 
Problem, Steuern, Gesundheitssystem, Pensionen, Zuwanderung von 
"Systemausnützern", etc.



40k Einsteigsgehalt ist Gut aber nicht überdrüber, dass hatte der 
Großteil der Absoventen meines Jahrgangs.

Autor: Freier Berufler (Gast)
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Ja? Mein letzter Stand war, dass man in Ö eher unterzahlt wird.

Autor: Lexi (Gast)
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"Der Experte" sagt: "Wenn Schweiz, dann selbständig."

Da ist was dran. Nur: Wer es nötig hat für 100 Stutz zu arbeiten, den 
nimmt in CH niemand ernst. Offenbar weiß hier jemand nicht so recht, was 
läuft. EUR 70,- sind auch in D möglich. Was "Der Experte" nicht erwähnt: 
Die Tätigkeit muss angemeldet werden und ist zeitlich begrenzt. Nach 90 
Tagen ist eine Aufenthaltsbewilligung einzuholen. Wenn die Leistung im 
Inland (also in CH) erbracht wird, ist immer Umsatzsteuer abzurechnen. 
Die Bürokratie ist nicht ohne. Und wenn man dort lebt, geht der Spaß 
namens Bürokratismus erst richtig los. Weshalb es sich rechnen soll, in 
CH zu arbeiten und in D zu leben (d. h. dann statt den 10% 
Einkommensteuern in CH, 45% in D abzudrücken plus 20% für die 
Rentenkasse), ist auch nicht ohne weiteres einsichtig.

Aber so ist das halt heute: Statt auf ein paar Fakten hinzuweisen, 
werden Tipps gegeben, wie die Steuer beschissen werden kann. Sehr schön! 
Haben wir nur noch Egoisten, aufgeblasene Blender und Betrüger in D? Ich 
bin einfach nur entsetzt.

Autor: Fralla (Gast)
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>Ja? Mein letzter Stand war, dass man in Ö eher unterzahlt wird.

Sieht man es Netto, ist es so.

Von 40k Jährlich, bleiben gerade 1840 Monatlich (aber 14mal im Jahr)

Hier ein Steuerrechner für Ö, der Progression, etc Berücksichtigt: 
http://onlinerechner.haude.at/bmf/brutto-netto-rechner.html

Autor: Lexi (Gast)
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Mein Anruf bei einer Wiener Firma:
Es wird das Telefon abgehoben, sehr laute Antwort: "Maierhuber!".
Ich: "Guten Tag, mein Name ist xyz. Bin ich mit der Firma bluetechnix 
verbunden?"
Gebrüllte Antwort: "JA UND?"
Entschuldigung: Solche überaus herzlichen und zuvorkommenden Begrüßungen 
sind wir in Hessen nicht gewöhnt.

Übertragung des Wiener Opernballs im Fernsehen: Der Bundespräsident 
Fischer wird interviewt und bittet am Ende die Reporter des ORF um 
Zurückhaltung. Stimme aus dem Off: "Der Bundespräsident tadelt unsere 
Reporter. Das hätte nicht sein müssen!"
Entschuldigung: Den Besserwisser und die beleidigte Leberwurst spielen, 
wird in Hessen nicht gerne gesehen.

Ich frage bei Sparx-Systems in Wien an, wie man internal transitions in 
deren UML-Tool eingibt. Man erklärt mir, ich solle self-transitions 
nehmen. Auf meine Erwiderung, dass das etwas anderes sei, wird mir 
widersprochen und Vorträge über UML gehalten. Auf meinen Hinweis auf den 
Standard, bekomme ich zur Antwort: "Wir haben 180.000 Anwender, da kann 
man nicht jedem seine individuelle Vorgehensweise berücksichtigen."
Entschuldigung: Andere Hersteller haben 1,8 Mio. Anwender und können 
sich an den Standard halten. Aber der Support von Sparx ist ja soooo 
toll. Dafür ist die Firma ja sooo berühmt. Als ich erklärte, in Zukunft 
auf die Produkte zu verzichten, ist mir der GF von denen persönlich vom 
Krankenbett im Krankenhaus aus in den Allerwertesten gekrochen.
Entschuldigung: Solche Armseligkeit, sind wir in Hessen nicht gewohnt. 
Erst das Maul aufreißen, frech werden, den arroganten Besserwisser 
spielen und dann den Schwanz einziehen - das konnte der Ösi schon immer 
gut.

In der Schweiz hatte ich mal eine Österreicherin als Nachbarin im Haus. 
Die hat jedem hinter her spioniert und sich in alles eingemischt. 
Anschließend wurde der Hauseigentümer telefonisch informiert. Früher 
nannte man solche Leute "Blockwart". Neighborhood watch wurde definitiv 
nicht in Amerika erfunden. Die Frau ist auf der Straße vor unseren Haus 
auf Gruppen von jungen Leuten zugegangen und hat sich einfach dazu 
gestellt. Als die fragen, was sie wolle, wird sinngemäß geantwortet: 
"Mal sehen, wie es hier zugeht."
Entschuldigung: Soziale Kompetenz sieht in Hessen anders aus.

Vor kurzem bewarb ich mich bei einem bekannten Hersteller von 
Leistungselektronik in Oberösterreich. Die Personalabteilung lud mich 
zum Vorstellungsgespräch ein. Ich recherchierte, wie ich am besten 
anreise und rufe die Personalabteilung an, um den Termin zu bestätigen. 
Daraufhin teilt man mir mit, die Fachabteilung hätte sich gegen mich 
entschieden. Kann man das nicht vorher abklären? Offenbar nicht. Wir 
sind ja in AT.

In Wien macht eine Comedy-Gruppe mit Passanten einen Test auf das 
Österreicher-Gen. Einer der Getesteten erklärt bei der Aushändigung der 
Urkunde vor laufender Fernsehkamera, es sei für ihn keine Überraschung, 
dass er das Österreicher-Gen habe, schließlich habe er damals ja auch 
den Arier-Nachweis erbracht!!!
Ausländerfeindlichkeit ist dem Österreicher natürlich völlig fremd. Häme 
gegenüber den Piefkes, natürlich auch. Jörg Haider war ja auch sooo ein 
Unschuldslamm (Koffer in Berlin - damit war der deutsche Bundeskanzler 
gemeint). Anmerkung: Für alle, die nicht wissen, was ein "Koffer" ist, 
Wikipedia is your friend (Koffer - österreichisch: umgangssprachliches 
Schimpfwort für Dummerchen, Dummkopf). Von Kampusch und Fitzl fange ich 
jetzt nicht auch noch an.

Was eine "ekelhafte Art" ist, entscheidet das Opfer, nicht die Täter!

Aber Ursache und Wirkung auseinander zu halten, fällt manchen Leuten 
halt schwer.


Zur Schweiz:
"Jürgen S" schrieb:
"Ich habe schon in der Schweiz gearbeitet und weder im beruflichen noch
privaten Umfeld negative Erfahrungen gemacht."
Wie lange waren Sie dort? Länger als zwei Wochen? Mal dort gelebt, mit 
allem, was dazu gehört? Wohnung suchen, Umzug, Behörden, etc.? Ohne 
Basis in D? Ganz allein?

"Unter den Schweizern gibt es anteilig nicht mehr Ausländerfeinde, als 
woanders auch. "
So? 28,8% haben bei der letzten Nationalratswahl im Jahr 2007 eine 
Partei gewählt, die gezielt mit ausländerfeindlichen Parolen auf 
Stimmenfang ging. Selbst die UNO hat sich zu einer Stellungnahme über 
die unsäglichen Wahlplakate veranlasst gesehen. Ein Report der EU zur 
Ausländerfeindlichkeit in Europa rügt regelmäßig die Schweiz.

Es wäre mal interessant zu wissen, wo sie leben. Es geht auch nicht um 
Ausländerfeinde. Die Schweizer sind sich auch untereinander nicht grün. 
Ein Ostschweizer fährt lieber nach Wien auf eine Schulung, als nach 
Basel. Es geht um Rasissmus. Darum, dass andere nur deshalb ausgegrenzt 
werden, weil sie eben nicht bereits seit fünf Generationen im Ort leben.
Wo waren Sie? In rot-grün regierten Städten? Oder auf dem Land, wo 
fünfzig Prozent und mehr solche braunen Hetzer wählen?

Ich habe drei Mal so viel Steuern bezahlt, als ein Schweizer bei 
gleichem Einkommen bezahlt hätte. Dann darf ich mir die Wahl-Parolen 
anhören, die EU-Bürger kämen ja nur in die Schweiz, um dort auf Kosten 
der Sozialkassen zu schmarotzen. Als ich beim Steueramt nachfragte, wie 
ich den zu viel bezahlten Betrag zurück bekommen könne, haben die nur 
mal laut gelacht und mir anschließend erklärt, dass die Quellensteuer 
eine Abgeltungssteuer ist. Da bekommt man nichts zurück. Einen 
Lohnsteuerjahresausgleich wie in D gibt es nicht. Auf Dauer ist es in CH 
nicht lustig.

Im Grunde spielt es keine Rolle, ob es Ausländerfeindlichkeit ist oder 
nur Debilität. Auf dem größten Postamt, dass ich kenne, Zürich-Sihlpost, 
erlebte ich am 30.03.2009 folgenden Dialog:
Ich: "Guten Tag. Ich möchte gerne Geld auf mein Konto einzahlen."
Ernsthafte Antwort der Post-Mitarbeiterin: "Das können sie auch online 
von zu Hause aus machen."
Noch Fragen? Das ist Alltag! Egal, wo man hin geht. (Außer in Basel, das 
ist eine Oase. Aber Basel ist für einen Zürcher auch nicht Schweiz. Das 
ist Großraum Lörrach.) Die Vorträge an der Supermarktkasse: "Wie das 
hier funktioniert" oder die Vorträge in der Bäckerei zur "Brotkultur in 
der Schweiz und die Unterschiede zu Deutschland" spare ich mir hier. 
"Bei uns ist das ja anders!" ist eine der beliebtesten Sprüche in CH. 
Mein erster Vermieter in CH hat mir allen Ernstes erklärt, wie das mit 
dem fließend Wasser und dem elektrischen Licht funktioniert!!!
Noch Fragen? Irgendwann läuft man. Entweder Amok oder weg. Aber laufen 
tun man. Oder man wird selbst so. Wer darauf Wert legt, bitte sehr: Die 
Tür steht offen.

Autor: Schweizer (Gast)
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@Lexi (Gast)

ohhh armer kerl du... deine ignorranz uns selbstherrlichkeit kamen nicht 
gut an in der Schweiz? das ist aber schade...
über schweizer politik reden, aber nein, er muss keine ahnung davon 
haben, einfach mal hetzerisch über die ach so rassistischen schweizer 
her ziehen...

nein solche deutschen mögen die schweizer mit sicherheit nicht (alle 
anderne völker wohl auch nicht), alle anderen sind herrzlich 
willkommen...

Autor: Vergleich (Gast)
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wenn man die Jahres-NETTO-Gehälter D-Ö vergleicht ist man in Ö um 
einiges besser dran:

Bsp.
Monatslohn (Singel, keine Kinder):

Brutto: 3500.-
Jahreslohn Netto:
D: 24849.-
Ö: 31155.-


Brutto: 4500.-
Jahreslohn Netto:
D: 30570.-
Ö: 38763.-

Autor: Fralla (Gast)
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Oh du armer Lexi,
du musst echt frußtriert sein. Gerade du kommst immer an die falschen 
Leute. In Österreich als auch in der Schweiz.
>Egal, wo man hin geht.
Wird schon einen Grund haben dass dich niemend will. Wahrscheinlich auch 
in D nicht. Sowas arogantes mag niemand.

>In Wien macht eine Comedy-Gruppe mit Passanten einen Test auf das
>Österreicher-Gen. Einer der Getesteten erklärt bei der Aushändigung der
>Urkunde vor laufender Fernsehkamera, es sei für ihn keine Überraschung,
>dass er das Österreicher-Gen habe, schließlich habe er damals ja auch
>den Arier-Nachweis erbracht!!!
Eine Comedygruppe zeigt natürlich nur die skurilsten Antworten, was soll 
das aussagen?

DU argumentiertst mit einzelnen Beispielen und un schließt damit auf 
ganze Länder.

>Ein Ostschweizer fährt lieber nach Wien auf eine Schulung, als nach
Basel.
Ist waherscheinlich  1mal in deinem Umfeld vorgekommen, somit tun es 
alle Ostschweizer.

Lexi du bist peinlich, zu Glück haben wir in userer Firma keinen wie 
dich! (aber andere sehr gute Arbeitskollegen aus D)
MFG

Autor: Klaus (Gast)
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Lexi schrieb:
> Aber so ist das halt heute: Statt auf ein paar Fakten hinzuweisen,
> werden Tipps gegeben, wie die Steuer beschissen werden kann. Sehr schön!
> Haben wir nur noch Egoisten, aufgeblasene Blender und Betrüger in D? Ich
> bin einfach nur entsetzt.

Ist wohl so: Gerd "Gazprom" Schröder, Karl "Copy&Paste" Guttenberg und 
Mutti "alternativlos" Merkel. Wie der Herr, so's Gescherr.

Autor: Monius (Gast)
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@Vergleich:

Du hast aber übersehen, dass man in Ö weniger Geld bekommt und zwar viel 
weniger. Als ich 2007 dort war erklärte man mir, dass ein UniIngenieur 
normal für 3000,- brutto zu bekommen sei. FH 2500,- und ein Anfänger um 
die 1800,-hat.

@Lexi:

> Wenn die Leistung im Inland (also in CH) erbracht wird,
> ist immer Umsatzsteuer abzurechnen.
Ja, aber die kann man rückbeantragen oder die Rechung ohne UST stellen. 
Kappt prima.

> Weshalb es sich rechnen soll, in CH zu arbeiten und in D zu leben
Wurde ja nicht so behauptet. Ich kann Dir aber sagen, das ich einige 
Kollegen kenne, die mehr netto haben, als vorher. Sie verdienen einfach 
erheblich mehr und zahlen weniger Steuern. Wegen der 
Doppelbbesteuerungsabkommen, entfallen die deutschen hohen Steuern, 
sodaß auch mit Quellensteuer 4,5 noch mehr über bleibt. Du musst halt 5% 
mehr brutto haben, als daheim.

>100 Stutz
Sind nicht viel, eben und genau deshalb lohnt es sich, weil man in D 
kaum 70,- bekommt. Ich berechne, wie die Schweizer Kollegen, 125 Franken 
die Stunde, was nach vorherigem Umrechungssatz 15% mehr in Euro war, als 
daheim. Heute sind es 30% mehr.

>90 Tage
Dies sind die Arbeitstage. Ich arbeite im Schnitt 4 Tage in der Schweiz 
und einen zuhause. Macht 22 Wochen. Da ich immer auch mal eine komplette 
Woche von zuhause arbeite, komme ich ohne weiteres auf 28-30 echte 
Arbeitswochen und damit 1200h für ein Projekt ohne Verlängerung, die im 
Übrigen kein Problem ist. 1M sind bei mir einfach durchgegangen. So kam 
ich auf fast 1600h. Der Umsatz entsprach aber dem was ich in D mit 1800 
gehabt hätte.

Also: Weniger arbeiten und mehr verdienen.

Autor: Stefan (Gast)
Datum:

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Für die meisten kommt ja eher eine Festanstellung in Betracht. Ich hatte 
mal ein Angebot von einem Berater, der für eine Firma suchte, die in D 
und der Schweiz eine Abteilung hat und mir für ein und dieselbe Stelle 2 
Optionen als Vergleich aufsetzte: (rauskram)


        Deutsch  Schweiz
Gehalt  67.500   125.000
Zulage   3.000     5.500
KV+PV    3.750     7.250
RV+AL    6.500    19.500
Dritte             7.500 (?)
Steuern 18.500    22.250
        ======    ======
        41.750   74.000

Wie gesagt, ein und dieselbe Stelle.

74.000 waren damals 47.000 Euro. Waren also rund 500,- Euro mehr in der 
Schweiz. Wäre sicher alles für die Wohnung und die höheren Preise 
draufgegangen. Heute wäre die Differenz allerdings 52.000.

Hm, wer weiss, ob sich das lohnt. Mein Gehalt sind was 10.000 EUR mehr, 
müsste ich also 140.000 Franken bekommen.

Autor: ösi-ing (Gast)
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Vergleich schrieb:
> wenn man die Jahres-NETTO-Gehälter D-Ö vergleicht ist man in Ö um
> einiges besser dran:
>
> Bsp.
> Monatslohn (Singel, keine Kinder):
>
> Brutto: 3500.-
> Jahreslohn Netto:
> D: 24849.-
> Ö: 31155.-
>
>
> Brutto: 4500.-
> Jahreslohn Netto:
> D: 30570.-
> Ö: 38763.-

Falsch! Wie hast du das berechnet? Ich hoffe du kensnt das ESt-Gesetz in 
Ö. (Achtung gestaffelte Besteuerung von Einkommensteilen) Deine Rechnung 
stimmt nicht.

@Lexi

Ich kann nicht nachvollziehen, warum du über absolvent901 (den Bayern) 
so herziehst. ich bin selbst Österreicher und weiß über das Steuerrecht 
nicht wirklich gut Bescheid. Na und? Im Internet gibts 
Brutto/Nettorechner die mir ausrechnen was mir vom Brutto überbleibt und 
außerdem seh ich eh jeden Monat was ich netto habe am Gehaltszettel. In 
Ö. kann man auch eine Arbeitnehmerveranlagung vom letzten Jahr machen um 
Steuern zurückzubekommen. Dann gits noch Pendlerpauschalen 
(Fahrtzuschüsse zur Arbeit).

Aber unterm Strich bliebt in der Schweiz mehr. Wenn du zB in der 
Nordschweiz wohnst, kannst du locker nach D zum Aldi fahren um 
einzukaufen. Was spricht dagegen. Sparst dir sicher was, denn CH 
Lebensmittel sind teuer. Sonst haben die zB bei techn. Geräten ganz gute 
Preise. Ach ja du kriegst dann sogar die Umsatzsteuer zurück wenn du in 
D einkaufst und in CH wohnst: 19% (D) - 7 % (CHF) = 12 % was du 
zurückkriegst.

und 80k CHF find ich auch ne Menge Holz und sicher gut als Einsteiger. 
Als Einsteiger ist man ja nicht in so einer Position mit Spezialwissen 
o.ä. um wirklich gut verhandeln zu könnnen. Ich würd das Angebot mal 
annehmen, ein paar Jahre dort bleiben und weiterschauen, mich 
weiterqualifizieren, am STand bleiben, zurückkommen kannst ja immer 
noch.

Und dass du Lexi, nicht zurechtkommst in der Schweiz muss noch lange 
nicht heißen dass das absolvent901 nicht kann. Was mir aufgefallen ist, 
werden dort aber Österr. und Bayern besser behandelt in der CH.

Dipl Ing FH/Uni in Ö. ist jetzt nicht so viel Unterschied evtl max 200 € 
brutto /Monat.

Autor: ösi-ing (Gast)
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Lexi schrieb:
 Auf dem größten Postamt, dass ich kenne, Zürich-Sihlpost,
> erlebte ich am 30.03.2009 folgenden Dialog:
> Ich: "Guten Tag. Ich möchte gerne Geld auf mein Konto einzahlen."
> Ernsthafte Antwort der Post-Mitarbeiterin: "Das können sie auch online
> von zu Hause aus machen."
> Noch Fragen? Das ist Alltag! Egal, wo man hin geht. (Außer in Basel, das
> ist eine Oase. Aber Basel ist für einen Zürcher auch nicht Schweiz. Das
> ist Großraum Lörrach.) Die Vorträge an der Supermarktkasse: "Wie das
> hier funktioniert" oder die Vorträge in der Bäckerei zur "Brotkultur in
> der Schweiz und die Unterschiede zu Deutschland" spare ich mir hier.
> "Bei uns ist das ja anders!" ist eine der beliebtesten Sprüche in CH.
> Mein erster Vermieter in CH hat mir allen Ernstes erklärt, wie das mit
> dem fließend Wasser und dem elektrischen Licht funktioniert!!!
> Noch Fragen? Irgendwann läuft man. Entweder Amok oder weg. Aber laufen
> tun man. Oder man wird selbst so. Wer darauf Wert legt, bitte sehr: Die
> Tür steht offen.

Na und? Eigentlich hat die Post-Mitarbeiterin ja recht. Da musst du 
drüberstehen und mit einer gekonnt lässigen Art darauf antworten á la " 
Das weiß ich eh. Das brauchen sie mir nicht extra zu erklären. Aber 
würden Sie es bitte trotzdem machen oder so"
Supermarktkasse? Was soll da so schwierig sein.
Bäckerei? Tja Knödel und Schwarzbrot gibts halt nich in der CH. Muss man 
halt mal einen Großeinkauf in D machen, wo ists Problem?
Sonst find ichs wirklich gemütlich und fühl mich integriert, hab 
eigentlich keine großen Probleme gehabt, sicher ein paar 
Startschwierigketien oder kleinere bürokratische Ärgernisse hat man 
immer in der CH.

Autor: BY (Gast)
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Servus und sali,


"Was mir aufgefallen ist,
werden dort aber Österr. und Bayern besser behandelt..."

kann ich nur bestätigen.

Am besten gleich von anfang an klarstellen, dass man kein
Deutscher sondern (natürliche echter) Bayer ist!

Dann klappt das bestens und Schweizer, Österreicher
(insbesondere Tiroler) und Bayern können gemeinsam über die
"Besatzungsmacht" herziehen.
Nichts schweisst besser zusammen als gemeinsame Feinde! :-)

Ich hatte damals ein bayrisches und ein schweizerisches Fähnchen
einmütig zusammen in einem gemeinsamen Halter auf meinen
Monitor stehen. Ausserdem hab ich meine Laborkollegen
des öfteren mit Augustiner Edelstoff versorgt.

Zum Abschied bekam ich dann ein komplettes Käsefondue-Geschirr,
das noch heut einen Ehrenplatz in der Küche einnimmt.

Ausserdem pflege ich auch noch nach über 10 Jahren gute Kontakte zu den
ehemaligen eidgenössischen Kollegen und wir besuchen uns immer noch 
gegenseitig, wenn mir mal in der jeweiligen Gegend sind.


Ich kann also absolut nix gegen die Eidgenossen oder die Tiroler
sagen und einen längeren Aufenthalt dort nur empfehlen.


Bis dann,

BY

Autor: Lexi (Gast)
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Weshalb bekommen unsere Bayern-Seppl eigentlich in D keine Angebote? Wir 
haben doch Ingenieur-Mangel. Dem müsste doch die Mailbox und der 
Briefkasten vor lauter Angeboten überquellen, wenn er so spitze ist, wie 
er tut und bei all dem, was er schon gemacht hat! Gerade in München.

Liegt es vielleicht daran, dass die typisch Bayrische Arroganz, die hier 
gerne zelebriert wird, doch nicht so gut ankommt? Oder daran, dass es 
mit dem Deutsch und dem Rechnen doch nicht so weit her ist?

Klar, Ösis und Grüezinis sind froh um solche Leute. Erstens sind die 
genauso asozial und minderbemittelt und zweitens war es dort schon immer 
üblich, auf Kosten des deutschen Bildungssystems zu schmarotzen.

Gott sei Dank, ist nicht jeder derart geistig und sozial 
herausgefordert, dass er in BY, AT oder CH arbeiten muss. Danke an alle 
für die Erinnerung. Es wird mir eine Lehre sein.

Gute Nacht und noch viel Spaß beim Blöcken.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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BY schrieb:

> Am besten gleich von anfang an klarstellen, dass man kein
> Deutscher sondern (natürliche echter) Bayer ist!
>
> Dann klappt das bestens und Schweizer, Österreicher
> (insbesondere Tiroler) und Bayern können gemeinsam über die
> "Besatzungsmacht" herziehen.
> Nichts schweisst besser zusammen als gemeinsame Feinde! :-)

Naja, das ist wohl etwas polemisch ;-)
Den Schweizern, die ich kenne, ist es vollkommen egal, wo man herkommt. 
Hauptsache, man ist freundlich und kann was.

Zu Unternehmen aus der Eifel sind sie ebenfalls sehr nett :-)

Ich lasse jedenfalls nichts auf die Österreicher und die Schweizer 
kommen: sehr freundlich, dankbar und eigentlich immer "gut drauf".

Darüberhinaus zahlen die ihre Rechnungen sehr zuverlässig.

Es kommt - wie überall - darauf an, wie man auftritt.

Chris D.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Ich lasse jedenfalls nichts auf die Österreicher und die Schweizer
> kommen: sehr freundlich, dankbar und eigentlich immer "gut drauf".


Die Österreichen noch zusätzlich extrem Titelgein. Da kaufen sich schon 
Bullen einen Bachelor.

http://www.profil.at/articles/1026/560/272423/wie-...

Autor: Vergleich (Gast)
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@ösi-ing


stimmt sicher. Arbeit jetzt in Ö und erhalte genau das  ;-)

Außerdem berechnet mit dem Rechner vom Bundesfinazministerium

onlinerechner.haude.at/bmf/brutto-netto-rechner.html

Deutsche Werte sind lt. "Spiegel"-Rechner

Autor: klausi307 (Gast)
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Vergleich schrieb:
> @ösi-ing
>
>
> stimmt sicher. Arbeit jetzt in Ö und erhalte genau das  ;-)
>
> Außerdem berechnet mit dem Rechner vom Bundesfinazministerium
>
> onlinerechner.haude.at/bmf/brutto-netto-rechner.html
>
> Deutsche Werte sind lt. "Spiegel"-Rechner

Tja hab festgestellt in Ö sind 2600 brutto knapp 1700 netto, 200 euro 
mehr brutto machen netto nur 90 euro aus...

um in d land netto gleich viel zu verdienen wie in Ö mit 2800 
monatsbrutto braucht man knapp 10000 jahrebrutto mehr als bei uns...

Arbeite als Werkstoff-Ing.

Autor: Pinguin (Gast)
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Du machst dabei aber einen Denkfehler: Die rechnest die 
Rentenversicherung die dir abgezogen wird, als totalen Verlust. 
Tatsächlich erhälst Du das Geld aber z.T. wieder. Wenn Dir mehr 
abgezogen wird, bekommst du auch mehr wieder. Da darst also nur einen 
Teil dieser "Versicherungssumme" als verloren rechnen. Für einen 
normalen Angestellten, der 80J wird, beträgt der Rentenumrechnungsfaktor 
etwa 0,85. Man hat also von den 100% Summe etwa einen Rückläufer von 85% 
von denen die Hälfte der AG gezahlt hat. Ergo sind nur 35% echter 
Verlust. Da man auch noch einen Teil als Vorsorge von der Steuer 
absetzen kann, ist der Verlust noch geringer.

Ich schätze, dass man in Deutschland etwa 20% mehr verdienen muss, bei 
höheren Gehältern 25% bei ganz hohen jenseits der 50 wieder weniger. Das 
ist in der Regel übererfüllt.

Autor: klausi307 (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Ich lasse jedenfalls nichts auf die Österreicher und die Schweizer
>> kommen: sehr freundlich, dankbar und eigentlich immer "gut drauf".
>
>
> Die Österreichen noch zusätzlich extrem Titelgein. Da kaufen sich schon
> Bullen einen Bachelor.
>
> http://www.profil.at/articles/1026/560/272423/wie-...

Das stimmt leider! Bin ja Werkstoff-Dipl Ing. und habe eigentlich einen 
gut bezahlten Job in der oberösterr. Stahlindustrie.

Irgendwie fühl ich mich trotzdem genötigt, so bald als möglich den Dr. 
noch dazu zu machen, liegt wohl an meiner österr. Mentalität. Erst mit 
Dr. fühl ich mich dann vollkommen.

Ich hoffe nur dass es klappt. Das wäre super.

Euer zukünftiger Dipl Ing Dr Klausi :-)

Autor: Thomas1 (Gast)
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Die ötzis sind extrem Titelgeil. Da bekommt jeder einen Titel.

Autor: klausi307 (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Die ötzis sind extrem Titelgeil. Da bekommt jeder einen Titel.

Find ich aber nicht schlecht. Solang sich dann jeder besser fühlt,ist 
das ja auch für die Gesellschaft gut.

Und außerdem: Nicht "Titel" sondern was du meinst evtl. akademische 
Grade. Aber in Ö. werden schon auch noch zusätzlich Titel vergeben das 
stimmt.

Mein Nachbar zB ist ehrenwerter Herr Oberstudienrat, Hofrat, Prof. (= 
aber nur Lehrer an einer Schule), und zusätzlich noch Ing. Dem muss 
schon sein Oberstübchen schmerzen vor lauter Titel und Grade. Bringen 
tuts ihm aber geldmäßig wenig. Wohnt in einer 2-Zimmer-Whg auf Miete und 
fährt einen alten Benz.

In nem Wiener Cafehaus bestellt er sich dann immer einen "kleinen 
Braunen" zum Totlachen.. ;-)

Autor: doppeling (Gast)
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klausi307 schrieb:
>
...

gute Geschichte, klausi.

Ich freu mich zB jeden Morgen über meine 2 Diplome, nur bringen sie mir 
geldmäßig momentan nix. Ich glaub ich werd ins Ösiland gehen. Evtl werd 
ich dann dort noch zum König gekrönt :-)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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doppeling schrieb:
> klausi307 schrieb:
>>
> ...
>
> gute Geschichte, klausi.
>
> Ich freu mich zB jeden Morgen über meine 2 Diplome, nur bringen sie mir
> geldmäßig momentan nix. Ich glaub ich werd ins Ösiland gehen.

gute Idee, habs nicht bereut

> Evtl werd ich dann dort noch zum König gekrönt :-)

to late, die haben schon wieder nen Kaiser

Youtube-Video "Wir sind Kaiser - Ernennung zum Kaiser von Österreich"

Autor: Thomas1 (Gast)
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doppeling schrieb:
> Ich glaub ich werd ins Ösiland gehen. Evtl werd
> ich dann dort noch zum König gekrönt


Also in Lybien kannst du bald König werden. Dann ist auch der Schweizer 
König (Gaddafi) weg.

Autor: Marc2410 (Gast)
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Also wirklich, die Schweizer Genossen dort zb sind schon ganz eigene 
Leute..
Allein der Dialekt.. da fühlt man sich dort als Deutscher wirklich wie 
ein Ausländer..
War auch mal eine kurze Zeit dort aber.. das Gelbe vom Ei ists wirklich 
nicht.. sicher verdient man in Zahlen mehr das geht aber alles für diese 
richtig "idiotischen" Lebenskosten auf.. bin immer nach D. einkaufen 
gefahren bin doch nicht blöd.
Sonst haben die eigentlich nix. Alles nur kleinste Ur-Dörflis aus dem 
vorigen Jahrhundert.Die größte Stadt Zürich mit gerade ~300k Einwohner. 
Qualität von Lebensmittel oder Lebensqualität etc. wirklich nicht höher 
als bei uns. Zudem hat dort keiner eine eigene Waschmaschine. Das kennen 
die nicht. Alle waschen in der "Gemeinschaftswaschraum" unten im 
Wohnhaus.

Das einzige was bei denen hoch ist sind deren Preise. Und das einzige 
was die können ist meiner Meinung nach abzocken.Ingenieursmäßig tut sich 
dort eigentlich fast nix. Verstehe nicht warum die Schweiz "reich" sein 
sollte. Wahrscheinlich weil alle ihr Geld anlegen dort und ihre 
Vermögensteile aufgrund niedriger Steuern. Aber auch der einzige Grund. 
Verstehe nicht mehr warum man freiwillig dorthin will. Früher hatte ich 
auch mal die rosarote Brille auf..

Autor: DrTech (Gast)
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pushme

Bin auch in der Schweiz und hätt aber ein Angebot der Heimuni für einen 
Postdoc. Wär schon interessant.

Irgendwie bin ich generell der Meinung dass einem mit Doktorgrad viel 
mehr Chancen offenstehen.

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