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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ansteuerung einer 24V AC 50Hz Pumpe


Autor: genau (Gast)
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Hallo an Alle,

ich habe folgendes Problem, ich versuche eine 24V AC 50Hz Pumpe mit 
einem Mikrocontroller anzusteuern, dabei takte ich am Ausgang eine PWM 
mit 50Hz und einem Duty-Cycle von 50%.
Mein Problem ist, dass die Pumpe sehr laut ist bei dieser Art der 
Ansteuerung.
Die Pumpe habe ich aus Interesse mit einem - 24V Sinusspannung 50Hz - 
Netzteil betrieben und dort ist sie vollkommen lautlos.
Ein Datenblatt der Pumpe liegt mir leider nicht vor.
Nun meine Frage muss ich tatsächlich aus der Rechteckspannung mit Hilfe 
eines LC-Tiefpasses eine Sinusspannung formen?
Zuvor muss ich wahrschienlich auch noch einen DC-Entkoppelkondensator in 
die Plusleitung einfügen oder?
Habt ihr andere Tips oder könnt ihr meinen Vorschlag bestätigen?

Autor: tom (Gast)
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...du musst einen SINUS als PWM ausgeben, nicht statisch ein Rechteck...

Autor: Düsendieb (Gast)
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genau schrieb:
> Die Pumpe habe ich aus Interesse mit einem - 24V Sinusspannung 50Hz -
> Netzteil betrieben


So ein Ding würde ich Trafo nennen, oder nicht?

Macht die PWM denn auch einen Richtugswechsel in der Spannungspolarität?

Autor: citb (Gast)
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Mindestens wuerde ich versuchen, mich dem Sinus zu naehern.

Also die Spannung am Motor wie folgt:


+24V  ----------                              ----------
0-----          ----------          ----------          ----------
-24V                      ----------                              -----

Dazu brauchst Du 2 Bruecken (auch H-Bruecke) genannt und 2 Pins.

citb

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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sowas nennt sich modifizierter sinus.

aber was spricht gegen die verwendung eines stinknormalen 24V 
netztrafos? soll die pumpe in der drehzahl geregelt werden? wenn ja 
brauchst du sowieso einen frequenzumrichter und der müßte auch auf eine 
trafo/pumpe-kombination arbeiten können.

Autor: genau (Gast)
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Hallo,

ja an eine Sinus-PWM habe ich tatsächlich auch gedacht.

Nein meine PWM hat den selben Verlauf wie der Ausgang des 
Mikrocontrollers.

@Düsendieb: meine Frage war nicht was ein Netzteil ist sondern wie ich 
die Pumpe angesteuert kriege.

Und deswegen in diesem Zusammenhabg habe ich auch meinen Vorschlag:
"Zuvor muss ich wahrschienlich auch noch einen DC-Entkoppelkondensator 
in
die Plusleitung einfügen oder?"

gemacht.

Wenn ich den Sinus aus PWM erzeugen werde hat dieser einen Offset also 
einen Gleichspannungsanteil und dann weiss ich nicht wie die Pumpe sich 
verhält.

Autor: genau (Gast)
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Also die Pumpe soll von dem Mikrocontroller gesteuert werden und zwar 
misst der Controller den Wasserstand ist dieser zu hoch so wird das 
Wasser bis zu einem bestimmten Pegel abgepumpt.

Autor: Düsendieb (Gast)
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genau schrieb:
> "Zuvor muss ich wahrschienlich auch noch einen DC-Entkoppelkondensator
> in
> die Plusleitung einfügen oder?"

Da wirst Du den Motorstrom nicht drüber kriegen. Da hilft nur eine 
H-Brücke.

>Düsendieb: meine Frage war nicht was ein Netzteil ist sondern wie ich
>die Pumpe angesteuert kriege.

War ein bisschen ironisch gemeint. Die Pumpe ist doch wohl für den 
Betrieb an einem Trafo gedacht?

Autor: Düsendieb (Gast)
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genau schrieb:
> Also die Pumpe soll von dem Mikrocontroller gesteuert werden und zwar
>
> misst der Controller den Wasserstand ist dieser zu hoch so wird das
>
> Wasser bis zu einem bestimmten Pegel abgepumpt.



Dann ein Trafo und ein Relais

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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grrr... soll das ganze an einem akku laufen oder wird das aus dem 230V~ 
netz versorgt?

wenn das netz zur verfügung steht kannst du mit dem µC messen was du 
willst, dieser kann auf einfachstem wege ein relais schalten, was dann 
z.b. den 230/24V trafo an dem die pumpe hängt einschaltet.

das problem der stromformung für 24V~ hast du nur wenn das ganze aus 
einem akku betrieben werden muß. und auch da gäbe es pumpen für 
gleichspannung.

Autor: genau (Gast)
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Hi ja das ganze muss von einem Akku betrieben werde, sonst wäre es 
wirklich simple.

Autor: genau (Gast)
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Wie funktioniert eine Gleichspannungspumpe, denn die Membran der Pumpe 
muss ja ständig angeregt werden. Also im Prinzip das was bei mir der 
Fall ist mit 50Hz und einem Duty-Cycle von 50%.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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eine membranpumpe ohne motor? nur eine magnetspule? probier es mit 
weniger als 50% duty cycle, solange bis die pumpe leise wird aber 
trotzdem noch leistung bringt.

Autor: genau (Gast)
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Hi Ben,

ja es ist eine Membranpumpe kein Motor.
Also mit der positiven Sinuswelle läuft die Pumpe sher leise.
soll ich vielleicht doch einen LC-Tiefpass einbauen um die Flanken 
abzuflachen? Offensichtlich hat die mit den Oberwellen Probleme.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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hmm mal überlegen... in den membranpumpen für aquarien früher war immer 
nur ein elektromagnet bzw. offener EI-kern drin. heißt pro halbwelle 
wird der I-teil des kerns angezogen. das würde heißen er schwingt mit 
100Hz, nicht 50. weiterhin hat ein sinus keine steilen flanken, ein 50Hz 
50%/50% rechteck enthält mehr energie. die 50% überregen die pumpe 
vielleicht, so daß die schwingenden teile evtl. irgendwo anschlagen.

daher würde ich es mit weniger als 50% duty cycle probieren (vielleicht 
40-45%) und auch mal mit 100Hz.

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