Hallo Experten, habe folgende Frage. Demnächst wird bei Qube Solutions
eine 8x8x8 LED Cube veröffentlicht. Ich habe bereits einen Bausatz ( 5
er ) gebaut und bin begeistert ( hier keine Werbung )....
Nun frage ich Euch, wie es möglich wäre, LEDs im Vorfeld schnell auf die
gleiche Helligkeit zu sortieren ? Strommessen ?
Ich habe damals superhelle LEDs aus Hong Kong bestellt, die waren zwar
alle OK aber nach dem zusammenbau habe ich festgestellt, daß einige
heller bzw. dunkler leuchten. Ein Austausch ist später fast nicht
möglich wegen dem Gitterstruktur...
Es werden bei einem 8er Würfel immerhin 512 LEDs....
Gibt es eine Möglichkeit um LEDs zu prüfen ? Von mir aus, kurz Spannung
anlegen Strom messen ..oder ähnliches ????
Bau dir einen Messplatz mit gleichbleibenden Lichtverhältnissen.
(Oder eine lichtdichte Box)
Dann nimmst du eine Fotodiode die auf die Wellenlänge der LED's sensitiv
ist ein einwenig Auswerteelektronik (OPV+Hünerfutter+eventuell ein uC).
Als nächstes baust du dir eine Konstantstromquelle mit Steckkontakt.
Danach steckst du nach der Reiche die LED's in den Steckkontakt der
Konstantstrumquelle und misst die Helligkeit der einzelnen LED's.
Wenn du ein ordentliches Labornetzteil hast, kannst du dir den Bau der
Konstantstromquelle sparen.
So kannst du dir die LED's nach Leuchtstärke sortieren.
Danke gute Idee....KSQ mit 20mA vorhanden, habe bereits gebaut, die
Lösung mit LDR, ADC Wert, AVR wäre die beste. Die Spannung die vom LDR
kommt kann ich sehr genau mit AVR auswerten, über eine kleine
Blakenanzeige..
.. ist noch einfacher, also reicht es auf dem Steckbrett, Voltmeter
direkt an LED....interresant wäre, wieviel mV unterschied macht wieviel
Helligkeistunterschied aus...also die Toleranzen...
Morgen!
Bei mir liegt die Vermutung nahe, dass dein Problem gar nicht von den
LEDs selbst kommt. Du benutzt zum Treiben der LEDs vermutlich
Vorwiderstände oder? Ich hatte oft das Problem bei meinem Qube, dass an
bestimmten Lötkontakten der Übergangswiderstand zu hoch wahr, sodass
sich ein geringerer Strom einstellt. Bei Vorwiderständen von paar
hundert Ohms machen die Ohms der Lötverbindungen schon was aus. Lösunge
wäre eine Konstantstromquelle und eine Reihen-Spaltenwahl nur mit
Mosfets..
MfG
Thomas Kiss schrieb:> .. ist noch einfacher, also reicht es auf dem Steckbrett, Voltmeter> direkt an LED....interresant wäre, wieviel mV unterschied macht wieviel> Helligkeistunterschied aus...also die Toleranzen...
Morgen Thomas,
das liegt zu 99% daran, welche LEDs du hast, und wie/ob diese
vorselektiert wurden. Ich nehme an Du hast da eine größere Position
bezogen,oder? Dann müsste auf dem Beutel/Reel auch ein Bin draufstehen.
Damit gehst Du auf die Herstellerseite, schaust ins DB der LED und da
ist dann ne Auflistung, in welchem Rahmen Schwankungen der Selektion
vorliegen. Dementsprechend kannst Du beurteilen (einfacherweise
gekoppelt mit deiner eigenen Helligkeitswahrnehmung als Kreuzvergleich),
wie groß du die Toleranzen halten kannst um zu sagen, ob die von dir
sortierte Charge genügt.
Gruß, Sven
Sven : Danke erstmal...
Ich beabsichtige 600 Ultrahelle ( 14.000 cmd ) aus Hong Kong zo ordern.
Ich hatte schon auch mal 200 gekauft gehabt, aus Preisgründen, auch Hong
Kong, da stand nichts auf dem beutel...
Keine Ursache!
Naja bei 200 St. ist das wahrscheinlich das, was abends vom Boden
zusammengekehrt wird. Also keine genügende Selektion.
Ich kann Dir nur raten, wenns für Dich geht, Dir meinetwegen
irgendwelche LEDs von z.B. Nichia zu kaufen von nem Distributor wie
Fischer, EBV, Lumitronix etc. Da kannst glaub ich von Privat in 500-
oder 1000-er Packungen bestellen. Zoll und Steuer weggerechnet kommts
auch nicht wesentlich teurer als mit nem Direktimport.
Und zu den LEDs selber. Den 14 cd nach zu urteilen sollens weisse
werden,oder?
Müssen die denn so "ultrahell" sein für deine Anwendung? Gerade bei
solchen hochgezüchtenten LEDs hast generell mehr Streuungen in der
Helligkeit wie mit welchen,die einige Jahre etabliert und dadurch
weiterentwickelt wurden(Konstantheit)
Schreib mir mal ne PM.
Gruß, Sven