Maik Fox schrieb:
> Die meisten Programmen werden nach wie vor für PowerPC und Intel
> kompiliert und liegen quasi "doppelt" vor.
Nicht nur doppelt, sondern oft sogar dreifach - nämlich auch noch als
64-Bit-Code, zumindest* auf Intel-Systemen. OS X kann auch mit
32-Bit-Kernel 64-Bit-Programme ausführen (sofern** die Hardware das
unterstützt), und tut das per Default auch.
Die "Aktivitätsanzeige" verrät in der Prozessliste, in welcher
Betriebsart ein Prozess läuft.
Was die Größe von Programmen betrifft, ist obendrein zu bedenken, daß
sie üblicherweise vollständig internationalisiert ausgeliefert, also mit
allen nur erdenklichen Sprachresourcen. Auch ist die Neigung, die
Sytemverzeichnisse bei Installation mit allen möglichen dynamischen
Bibliotheken zuzuscheißen, auf dem Mac nicht ansatzweise so ausgeprägt
wie auf Windowssystemen, deswegen ist ja die "nur-kopier-Installation"
überhaupt möglich.
*) keine Ahnung, wie 64-Bit-Code zu PPC-Zeiten gehandhabt wurde
**) die ersten Mac Mini mit Intel-CPU verwendeten einen Core Duo, der
keinen 64-Bit-Code ausführen konnte, alle neueren aber können es.