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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Was muß ich lernen.


Autor: Ellebogen23 (Gast)
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Hi,

ich bin zwar noch absoluter noob, dennoch möchte ich gerne ein Gerät 
bauen womit verschiedene Sensoren ausgelesen werden und passend dazu 
Ralais schaltet.
Des weiteren möchte ich die Messwerte der letzten paar Wochen am PC 
auslesen können.

Meine Fragen...

Gibt es Controller wo mit C programmiert werden können?
Welche anderen Möglichkeiten gibt es zum programmieren eines Controllers
und kann man über eine Pc-Schnittstelle den Controller neue 
Parameter/Anweisungen übergeben, z.B. zum schaltverhalten der Relais ?

könnt Ihr mir passenden Lernstoff empfehlen ?



Danke im Vorraus
Elle

Autor: Jan S. (jan_s)
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Ein Anfang wäre z.B.:
AVR-Tutorial
AVR-GCC-Tutorial
Desweiteren fundierte Grundlagen der Elektronik.

Einige der Leute hier haben Berufe in der Elektronik, eine Ausbildung in 
der Gegend oder Jahre an Erfahrung. Das hier alles aufzulisten ist, wie 
Du sicher einsiehst, praktisch nicht möglich. Evtl. kann hier jemand 
noch eine Buchempfehlung aussprechen.
Eine grobe Abschätzung deines Kenntnisstandes wäre sicher auch 
hilfreich, aus o.g. Gründen.

Ansonsten die alte Leier: Am Anfang klein anfangen.

Autor: (Gast) (Gast)
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Schau mal nach dem Arduino, der ist sehr einsteigerfreundlich.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ellebogen23 schrieb:
> könnt Ihr mir passenden Lernstoff empfehlen ?

Beiläufig: Deutsch für Fortgeschrittene

Autor: Oliver Heinrichs (Firma: OliverHeinrichs.de) (dobson)
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Ellebogen23 schrieb:
> Des weiteren möchte ich die Messwerte der letzten paar Wochen am PC
> auslesen können.

Von wievielen Messdaten reden wir denn da?
Eine Messung die Stunde, die Sekunde, pro Tag???

Autor: Ellebogen23 (Gast)
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Hui schelle Antwort, thx :)

Ich hab ein Terrarium und da möchte ich die Themperatur und die 
Luftfeuchtigkeit steuern und dachte mir ich mach mir eine Projekt draus.
Mir fehlt atm ein Programmierobjekt und daher interessiere ich mich für 
Mikrocontroller ;)

Ich kann nach Bauplan was zusammen löten, damit ist mein wissen auch 
schon fast vebraucht. Ich weiß noch dass das System galvanisch getrennt 
sein soll, damit der PC keinen Schaden nimmt, weil ich 230V schalten 
will. Hab da noch einen Elektriker der würde mir das Teil auch zusammen 
löten, aber ich weiß noch nicht welchen Controller und wie Daten 
abspeichern funktionieren soll.

Wenn ich einen Wink bekommen könnte wie man Sensoren ausliest und die 
Daten speichert, dann würde ich mich schon freuhen :)
Ich meine da konkret: Womit programmiert man Controller für mein 
Vorhaben und welche Teile (Controller, Sensor) eignen sich besonders ?!
Den Code will ich mir schon selbst bei bringen ;)

thx

Autor: Ellebogen23 (Gast)
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Oliver Heinrichs schrieb:
> Von wievielen Messdaten reden wir denn da?
> Eine Messung die Stunde, die Sekunde, pro Tag???

Hm, als ich das las, bekamm ich platzanst ;)
1mal pro Minute würde mir langen. Hoffe das ist nicht all zu viel ^^

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ellebogen23 schrieb:
> Ich hab ein Terrarium und da möchte ich die Themperatur und die
> Luftfeuchtigkeit steuern

Ellebogen23 schrieb:
> Womit programmiert man Controller für mein
> Vorhaben und welche Teile (Controller, Sensor) eignen sich besonders ?!

Sensirion SHT11 o.ä. als Sensor. AVR (Mega88) als Controller. 
Programmieren mit AVR-Studio und GCC.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Attiny2313, LM75B

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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und da zu eine SD-Karte im SPI-Modus als Massenspeicher, da ist es dann 
schon egal, ob eimal die Minute oder einmal die Sekunde.

das Jahr hat 31536000s
4Byte Zeitstempel + 2Byte Temperatur-Messwert + 2ByteFeuteMesswert
macht rund 240MB/Jahr

als Ascii-Datensatz vielleicht 4mal so viel so viel

Autor: Ellebogen23 (Gast)
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Cool, hätte ich gleich mal nach Compiler geguckt...
Ich habe nun ein neues Projekt!

Danke vielmals :)

Autor: Rene K. (draconix)
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Knut Ballhause schrieb:
> Sensirion SHT11

Jep, die beste Möglichkeit, zum programmieren sehr einsteigerfreundlich, 
zum löten eher nicht. Aber da gibts von Sensirion - Aber es gibt von 
Sensirion auch welche mit Stiftleisten.

Nur der Preis....

Vlad Tepesch schrieb:
> und da zu eine SD-Karte im SPI-Modus als Massenspeicher, da ist es dann
> schon egal, ob eimal die Minute oder einmal die Sekunde.
>
> das Jahr hat 31536000s
> 4Byte Zeitstempel + 2Byte Temperatur-Messwert + 2ByteFeuteMesswert
> macht rund 240MB/Jahr

Wobei ich dies dann hinten anstellen würde. Das ist für einen Neuling 
schon eine Hausnummer...

Am besten erstmal die Grundausstattung besorgen:

- Lötstation: http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=90918;PROVID=2402
- Kleinskrimskrams: Wiederstände, Kondensatoren, Rasterplatten, 
Lötzinn...
- Programmer, besser ein DevBoard: 
http://www.pollin.de/shop/dt/NTI5OTgxOTk-/Bausaetz...
- Und viel Mühe und Fleiß....

Autor: Ellebogen23 (Gast)
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Vlad Tepesch schrieb:
> und da zu eine SD-Karte im SPI-Modus als Massenspeicher, da ist es dann
> schon egal, ob eimal die Minute oder einmal die Sekunde.

Keine schlechte Idee, werde ich dann umsetzen :)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Rene K. schrieb:
> Aber da gibts von Sensirion - Aber es gibt von
> Sensirion auch welche mit Stiftleisten.
>
> Nur der Preis....

SHT71 hat Pins. Aber auch die SMD-Pippel mit 8 Lötpads kann man 
wunderbar mit Fädeldraht kontaktieren, da das Raster noch recht grob 
ist. Der Preis ist gerechtfertigt, da die Qualität und die 
Langzeitstabilität hervorragend sind. Auch den Reptilien zuliebe.

Autor: Rene K. (draconix)
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Knut Ballhause schrieb:
> SHT71 hat Pins. Aber auch die SMD-Pippel mit 8 Lötpads kann man
> wunderbar mit Fädeldraht kontaktieren, da das Raster noch recht grob
> ist. Der Preis ist gerechtfertigt, da die Qualität und die
> Langzeitstabilität hervorragend ist. Auch den Reptilien zuliebe.

Ja sage ich ja auch, ich selber nutze ja auch den SHT... Nur, und da 
brauchen wir uns alle nichts vorzumachen, ist das verlöten des SHT11 
Chips für Lötanfänger nicht wirklich geeignet. Manche verzweifeln da 
schon an Lochrastergrößen.

Anbei mal ein Bild meines SD Card Testboard und meines SHT11 
Testboards... Um für den TS mal eine kleine Impression zu geben ;)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Mit dünneren Drähten am SHT wär´s einfacher gewesen. Einmal wegen der 
Biegsamkeit und dann wegen der kleineren Wärmeleitfähigkeit, die das 
Löten vereinfacht und das Messergebnis durch mögliche Eigenerwärming der 
Platine weniger verfälscht.

Autor: Rene K. (draconix)
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Knut Ballhause schrieb:
> Mit dünneren Drähten am SHT wär´s einfacher gewesen. Einmal wegen der
> Biegsamkeit und dann wegen der Wärmeleitfähigkeit, die das Messergebnis
> durch Eigenerwärming der Platine verfälschen könnte.

Nunja... ich hatte keine Probleme mit dem verlöten. ;)

Und die Sache mit der Eigenerwärmung ist nun wirklich vernachlässigbar, 
auf der Platte sitzt so gut wie kein aktives Element, vom Konsi mal 
abgesehen, und so hohe Ströme fließen beim SHT nun wirklich nicht. Im 
fertigen Produkt liegt der SHT ja sogar auf der Platine auf. Ich schätze 
mal das da gerade mal ein Drift von 0,05°C auftritt... sooo genau 
braucht man die Messung nun wirklich nicht.

Autor: Frank Bär (f-baer)
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Knut Ballhause schrieb:
> Sensirion SHT11 o.ä. als Sensor. AVR (Mega88) als Controller.
> Programmieren mit AVR-Studio und GCC.

Der SHT21 ist dem vorzuziehen, der hat nämlich ein echtes I²C-Interface. 
Ist für den Einstieg sicherlich leichter.

Rene K. schrieb:
> Und die Sache mit der Eigenerwärmung ist nun wirklich vernachlässigbar,
> auf der Platte sitzt so gut wie kein aktives Element, vom Konsi mal
> abgesehen, und so hohe Ströme fließen beim SHT nun wirklich nicht. Im
> fertigen Produkt liegt der SHT ja sogar auf der Platine auf. Ich schätze
> mal das da gerade mal ein Drift von 0,05°C auftritt... sooo genau
> braucht man die Messung nun wirklich nicht.

Das hat mit der Erwärmung im Betrieb nichts zu tun.
Die SHTxx-Sensoren müssen nach dem Löten eigentlich neu konditioniert 
werden, da die Erwärmung im Lötprozess die Messergebnisse mittelfristig 
verfälscht. Ohne neue Konditionierung verschwindet der Messfehler erst 
nach mehreren Wochen.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Frank Bär schrieb:
> Der SHT21 ist dem vorzuziehen, der hat nämlich ein echtes I²C-Interface.
> Ist für den Einstieg sicherlich leichter.

Aber die Lötbarkeit ist bei dem MLF deutlich schwieriger. Da es den 
SHT11 auch schon lange gibt, sind Bibliotheken und Codeabschnitte gut 
verbreitet.

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