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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Pollin RFID Board - Anfänger braucht Hilfe


Autor: Tobias (Gast)
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Hallo!

Ich hab heute das RFID-Modul von Pollin aufgebaut.
Als erstes Lebenszeichen leuchtetet die LED2; LED1 und die Netz-LED 
hatte ich falsch rum eingelötet und ausgetauscht. Nach dem Anlegen der 
Spannung leuchtet nun sofort die Netz-LED und für ca. 2 sek beide LED1 
und 2.
Wenn ich das RFID-Modul an den PC anschliesse werden im Terminal auch 
die Werte der drei Taster "T1", "T2" und "eingeschaltet/ausgeschaltet" 
angezeigt. Allerdings wird der RFID Code nicht erkannt :(

Über Hilfe würde ich mich sehr freuen!

Viele Grüße

Tobias

Autor: Holger P. (holg_i)
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Welche Spule benutzt Du?
Welche RFID-Chips oder RFID-Karten benutzt DU?

Autor: Tobias (Gast)
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Vielen Dank für deine Antwort!

Ich benute die beigelegte Spule und die dazu emphohlenen RFID-Tags
Transponderkarte: EM4102, ReadOn
Schlüsselanhänger: "AB0002"

Ich habe gerade gemessen, dass an der Spule keine Spannung anliegt?!

Autor: derdas (Gast)
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Tobias schrieb:
> Ich habe gerade gemessen, dass an der Spule keine Spannung anliegt?!

Hast Du auch das Messgeraet auf Wechselspannung (AC) eingestellt ?

Autor: Holger P. (holg_i)
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Wie hast du den U2207B eingelötet köntest du davon mal ein Bild machen. 
Ich habe viel Zeit mit diesem Board verbracht und darauf meine ersten 
Schritte gemacht und es als Entwicklungsboard benutzt bis ich mir selber 
eins gebaut habe für den Megax8.

Mein Board liest mitlerweile die Karten aus gute 8cm und die Anhänger 
aus so bis zu 3cm.

Aber auf eine Saubere verarbeitung kommt es an und die mitgelieferte 
Spule ist auch nicht das wahre. unter anderem sollte ein Wiederstand in 
reihe zu der Spule. Damit erhöhst du die Reichweite. Es nützt nix wenn 
du so laut redest das du die anderen nicht mehr hörst. Soll bedeuten es 
ist nicht wichtig viel leistung zu versenden es ist wichtig das du nicht 
taub wirst.

Autor: Tobias (Gast)
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So habe mal ein Fotoshooting des Boards gemacht gg
Der U2207B ist relativ sauber verlötet, er dürfte überall Kontakt zu den 
Leiterbahnen haben. Komisch war: als ich vorher nochmal die Spannung an 
der Anschlussklemme der Spule überprüft habe, lagen ca. 1,3 V an aber 
bevor ich die Spule wieder einstecken konnte war sie wieder weg.

Autor: Holger P. (holg_i)
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Was ich sehen kann sieht es nicht so Sauber aus. Da Du die Kamera gerade 
zur Hand hast. Mach mal ein Makro von dem U2207B

Autor: Tobias (Gast)
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U2207B...

Autor: PI314 (Gast)
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Die Platine will noch ordentlich gewaschen werden... vor allem - die 
Flussmittelreste um U2207B müssen weg. Danach mit Oszi prüfen, ob an der 
Spule ein ca. 125kHz Signal anliegt.

Autor: Holger P. (holg_i)
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Sollte dein Multimeter eine Frequenzmessung haben reicht auch dieses.

Ich habe eine Chipkarte genommen und sie aufgemacht. Die Antenne habe 
ich genommen und auf ein Stück Pertinax gelötet. An den Endstücken der 
aufgelöteten Spule habe ich mein Multimeter angeschlossen. Dort die 
Frequenz und die Spannung gemessen. Direkt an der Spule zu messen 
ist/kann irreführend sein.

Hier mal ein Bild meines Messaufbaus. Die LED vergisst du dieses ist nur 
im Nachhinein eine kleine Spielerei. Sieht aber fein aus wenn die Karte 
sich der Spule nähert :-)

Meine Spule habe ich selber gewickelt und mit 103Ohm in reihe 
geschaltet. Dieses war die meiste arbeit die Spule genau zu wickeln und 
den Wiederstand an zu passen. Wie gesagt nicht die größte Spannung 
bringt den besten erfolg

Autor: Tobias (Gast)
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Hey =)

melde mich nun heute wieder, hatte gestern keine zeit nochmal alles 
durchzu prüfen. Also: Ich habe am U2207B nochmal alle pins neu verlötet 
und nochmal getestet und siehe da, an der spule lagen rund 1,9V Spannung 
an :) wenn die Karte in den erfassungsbereich kommt sinkt sie bis auf 
0,5V ab. sogar der Code der KARTE wird nun gelesen, allerdings nur, wenn 
ich mit meinen 2 Prüfspitzen des multimeters in der anschlussklemme 
stecke (hää?)
und der Transponder wird leider auch nicht erkannt, aber immerhin 
schonmal einen kräftigen schritt nach vorne, und ein ansporn die 
motivation nicht zu verlieren...

hast du vielleicht noch einen tipp wie ich diese 2 probleme noch 
beseitigen kann ?

LG Tobias

Autor: Tobias (Gast)
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das Problem mit den 2 Prüfspitzen habe ich nun auch gelöst, aber kann 
mir jemand sagen wie ich die Schlüsselanhänger zum Laufen bringe ?

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Tobias schrieb:
> sogar der Code der KARTE wird nun gelesen, allerdings nur, wenn
> ich mit meinen 2 Prüfspitzen des multimeters in der anschlussklemme
> stecke (hää?)

Tobias schrieb:
> das Problem mit den 2 Prüfspitzen habe ich nun auch gelöst

Und biste dahinter gekommen warum das so ist?

Tobias schrieb:
> aber kann
> mir jemand sagen wie ich die Schlüsselanhänger zum Laufen bringe ?

Nachdem das mit der Karte funktioniert kann das nur heißen, dass das 
Ganze nur noch nicht so optimal abgestimmt ist. Das kann zum einen an 
deiner Abenteurverlötung liegen (schlechte Lötstellen, Flußmittelreste, 
...) aber vielleicht musst du auch einfach nur noch die Verhältnisse bei 
der Spule und zugehörigen Kondensatoren/Widerständen optimieren. Dazu 
wäre ein Oszi von Vorteil =)

Autor: PI314 (Gast)
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Tobias schrieb:
> aber kann
> mir jemand sagen wie ich die Schlüsselanhänger zum Laufen bringe ?

Hast du bereits an der Spule was gemacht? Die mitgelieferte Spule hat 
eine etwas höhere Induktivität. Im Datenblatt von Atmel steht 1,35mH - 
die Spule ist mit 1,6mH angegeben und hatte bei mir 1,63~1,65 mH. Somit 
wäre die Schwingfrequenz zwar noch im Toleranzbereich, aber eben 
suboptimal. Man kann aber sehr leicht 12 bis 14 Windungen wegmachen und 
somit die Induktivität auf 1,35 mH reduzieren. Ein LCR-Messgerät wäre 
dabei recht nützlich. Alternativ tut es auch 
http://www.scheidig.de/Deutsch/Download/LcMeas2/LCMeas2.html Man braucht 
nur noch eine Soundkarte mit einem linearen Eingang (kein 
Mikrofon-Eingang!) und einen 1% 100R Widerstand plus zwei 3,5 mm Stecker 
- fertig ist eine ausreichende Impedanzmessung ;)

Lehrmann Michael schrieb:
> und zugehörigen Kondensatoren
Dort gibt es keine Kondensatoren, die man "optimieren" könnte. 
Abgestimmt wird nur mit der Spule (Frequenz) bzw. einem in der Reihe 
geschalteten Widerstand (Amplitude). Bei mir ist er ca. 980R. Am besten 
nimmt man einen linearen 2k5 ~ 1k Trimmpoti und findet den passenden 
Wert, bei dem die maximale Lesereichweite sich einstellt.

Autor: Egon (Gast)
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Ich weiß ja, dass man keine toten wecken soll aber ich dachte mir dieser 
thread passt auch. und sonst regen sich ja auch immer alle über unnötig 
viele neue threads auf.

Ich möchte mir das gleiche Board kaufen. Im Grunde möchte ich nur, dass 
ich beim "vorzeigen" des RFID-Chips mit dem Board einen Schalter 
schließe. Ein normaler Transitor sollte vollkommen reichen. d.h. das 
board soll (wenn die richtigen Chips dran gehalten werden) eine kleine 
Spannung an einem Ausgang für einen kurzen Zeitraum anlegen. Wie schwer 
ist das zu realisieren? Das sollte doch wohl eins der leichtesten Sachen 
mit dem Board sein, oder? Ich hab den Eindruck, dass das Board 
vielleicht overkill ist? Was meint ihr?

Ps. vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich bisher keine Erfahrungen 
mit uC oder dem Programmieren habe.

Autor: Steffen H. (avrsteffen)
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Hallo,

Schau dir das hier mal an:
[Beitrag "Software für RFID Board von Pollin in asm"]

Autor: Manfred S. (Firma: Manfred) (xfred343)
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Naja, das Pollin-Boar - habe es soeben zusammengelötet und am Rechner in 
Bascom das LCD abgehängt und beim Senden über die RS232 die Tags 1-5 
ausgegeben, nur folgendes passiert:
1) nach Reset: die Tags1-5 sind 0
2) geb ich irgendeinen Gegenstand in die Nähe: die Werte bleiben auf 
null
3) geb ich einen RFID-Transponder hin: die Werte ändern sich

Aber einen gültigen Tag gibt das Ding nicht aus
Hat das jemand ohne Adaptieren zum Laufen gebracht?

Und was soll der LCD-Anschluss, zum 4602-Display ist der sowieso nicht 
kompatibel - ich frag mich, wie Pollin die Aufnahme im Katalog gemacht 
hat.. - mit einem Flachbandkabel gehts sicher, aber so mit 7x2 Stecker 
sicher nicht

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