Ich kann mich zwischen diesen Beiden nicht entscheiden.
Die Frage die ich stelle ist: Gibt es objektive Gründe für oder gegen
eines der Beiden?
Tschüss
Das Victor ist ein kleines bischen besser,
wegen des AC/DC Umschalters hat es mehr Bereiche.
Aber dummerweise fehlen den Messgeräten Bereiche,
2A bzw. 200mV, 200V, 200kHz sind auch zu wenig.
Vor allem aber wirst du 20000uF und 200000uF vermissen,
also trotzdem ein richtigen LC-Meter kaufen.
Dann widerum fragt man sich, warum man so ein
mieses AVOhm-Messgerät hat dem Bereiche fehlen,
damit man unzureichende LC-Meter einbauen konnte.
Beide Geräte messen genau genug um Bauelemente ohne
Aufschrift in Fächer mit Aufschrift einsortieren zu
können.
hallo,
gibt's so eine form (ich sag jetzt mal handliche "mess-pinzette") auch
in günstig für einen anfänger?
ich möchte nur gelegentlich pc-elektonic-teile nachmessen um sie dann
(richtig) an meinen fpga anschliessen zu können...
danke,
e2020
e2020 schrieb:> gibt's so eine form (ich sag jetzt mal handliche "mess-pinzette") auch> in günstig für einen anfänger?
Und was hat das mit 2 Ebay Anzeigen von vor über einem Jahr zu tun und
den beiden Messgeräten darin?
Leichenschänder.
danke für deine antwort.
kann ich mit dem dem peaktech die pins meines fpgas abmessen?
ich meine: misst das gerät fein genug und sind die spitzen zu messen
fein genug (um nur einzelne pins zu berühren) und mache ich damit auch
nichts kapput (kurzschluss) wenn ich mal 2 falsche pins verbinde (weil
ich sie eigentlich messen will) ?
hab sonst niemanden den ich fragen könnte :)
oliver
schau mal unter www.eevblog.com
der hat alles getestet und zeigt dir was scheiße ist und was taugt.
Multimeterbegleitet einen das ganze Leben.
Solange du es nieeeeee in die Steckdose steckst auch wenn da CAT II
drauf stehst kannst du dir gerne eines der Dinge holen.
Spar aber lieber und hol dir ein vernünftiges ab 120€.
Diese kannst du getrost überall reinsteckengelistet von Top nach Flop.
Such dir eins aus mit 4 1/2Stellen Anzeige.
Lange Akku laufzeiten sind sehr schön(Gossen Fluke sind da super).
Top:
Gossen X-trA 480€
Fluke 87V 480€
Benning MM11 350€
.Fluke 233
.fluke 115 175 177 117 179 etwa200€
.benningMM9,MM7-1 130€
Amprobe38xr-a,37xr-a 34xr-a etwa 120€
schau mal bei Reichelt
Flop für normale uC Messungen ok aber bitte nicht in die Steckdose und
auch nicht wundern wenn bei AC Messung der Wert richtig ist.
Flop:
UNI-t
peaktech
wenn du richtig dünne scharfe Messspitzen brauchst bestell von
Hirschmann PMS 0,64 gibt es bei Reichelt.
Die sind super klein und federn,so das man ganz schlecht nur noch
abrutscht.
mahwe schrieb:> Flop für normale uC Messungen ok aber bitte nicht in die Steckdose und> auch nicht wundern wenn bei AC Messung der Wert richtig ist.> Flop:> UNI-t> peaktech
Was ein Dummfug.
Das Preisleistungsverhältnis von UNI-t und peaktech ist sehr gut. Und
man kann die genauso in die Steckdose stecken wie Fluke. Dabei sind sie
sogar genauer als ein Fluke der 200EUR-Klasse.
es gibt auch so was wie Bandbreite beim Messen,
bei DC mag das egal sein,bei AC nicht.
Gossen Extra kostet 600€ weil es genau mist und dabei CatIV hat und bis
100kHz true RMS hat.
20€ DMM mag ja anzeigen ob Saft auf der Leitung ist aber mein Leben
möchte ich nicht drauf verwetten.
Schau dir einfach mal an wie die Geräte aufgebaut sind, bezüglich
Schutzstrecken und Sicherung,
und dann leg mal 1000V ans Gerät an.
Beispiel UNI-T Geräte:
Eingangsspannungsbereich bis 1000V, aber wehe du misst Strom in einem
Kreis, der mehr als 250V Spannung zwischen den Klemmen bei offenem
Stromkreis hat.
Das kann die 5x20mm 250V-Feinsicherung nämlich nicht mehr trennen und
das gesamte Gerät fackelt ab.
Man muss auch schon in die Feinheiten einsteigen, um die Unterschiede
festzustellen:
Betriebstemperaturbereich:
Peaktech 3360 5...40°C
Uni-T UT-71 0...40°C
Fluke 177 -10...50°C
Spezifikation ausserhalb des Temperaturbereichs von 18...28°C
Peaktech und UNI-T: keine Angabe,
Fluke: Angabe dea Temperaturkoeffizienten
Immunität gegen hochfrequente Felder:
Peaktech: keine Angabe
Uni-T: spezifiziert bis Feldstärken von 1V/m
Fluke: spezifiziert bis Feldstärken von 3V/m
usw...
> Immunität gegen hochfrequente Felder:> Peaktech: keine Angabe> Uni-T: spezifiziert bis Feldstärken von 1V/m> Fluke: spezifiziert bis Feldstärken von 3V/m
Immunität gegen Gravitation ?
Ihr diskutiert ohne die konkrete Nutzung zu kennen. Sicher ist ein
teures Fluke wunderbar. Es fällt aber mit der gleichen Schwerkraft vom
Tisch wie ein Aldi aus der Wühlkiste. Um festzustellen ob Spannung daaa
ist, reicht das Billigste solange ein eingeeigneter Meßbereich vorhanden
ist. Um was GENAU einzustellen, ist das Beste gerade gut genug.
oszi40 schrieb:> Immunität gegen Gravitation ?
Nö, hochfrequente elektromagnetische Felder, so wie sie von jedem
elektronischen Gerät erzeugt werden.
Nur gelten im Industriebereich relativ hohe Grenzwerte, was zu hohen
Feldstärken innerhalb eines Schaltschranks oder einer Anlage führen
kann. Wenn jetzt das Gerät empfindlich darauf reagiert, kann es sein,
dass es kompletten Müll anzeigt.
Geräte, die für den Betrieb im industriellen Umfeld gedacht sind, müssen
bei einer Feldatärke von 10V/m innerhalb der vom Hersteller vorgegebenen
Grenzen funktionieren.
Heisst, diese Geräte müssen bei elektromagnetischen Feldern im Bereich
von 80MHz bis 1 (6) GHz und einer Feldstärke von 10V/m immer noch den
korrekten Wert anzeigen.
Für das Umfeld Wohngebäude, Geschäfte und leichte Industrie und gilt der
Grenzwert von 3V/m.
Vergleiche IEC61000-4-3.
> Ihr diskutiert ohne die konkrete Nutzung zu kennen. Sicher ist ein> teures Fluke wunderbar. Es fällt aber mit der gleichen Schwerkraft vom> Tisch wie ein Aldi aus der Wühlkiste.
Sicher, aber bei Fluke wuerde ich es fuer moeglich halten das dies
getestet wurde und die Wahrscheinlichkeit das es nach dem Fall noch
funktioniert groesser ist.
Ich mag Fluke aber trotzdem nicht weil ich sie haesslich finde. :-)
BTW: Ist eigentlich schonmal einer auf die Idee gekommen so einen
Billigheimer wie Uni-T zu ueberarbeiten? Also z.B eine bessere Referenz
einbauen, genauere widerstaende oder eine andere Sicherung?
Olaf
Gregor B. schrieb:> Geräte, die für den Betrieb im industriellen Umfeld gedacht sind, müssen> bei einer Feldatärke von 10V/m innerhalb der vom Hersteller vorgegebenen> Grenzen funktionieren.
Gregor, dir ist aber schon klar daß jemand, der fragt:
> Ebay Artikel xxx oder Ebay YYY
und
e2020 schrieb:> kann ich mit dem dem peaktech die pins meines fpgas abmessen?>> ich meine: misst das gerät fein genug und sind die spitzen zu messen> fein genug (um nur einzelne pins zu berühren) und mache ich damit auch> nichts kapput (kurzschluss) wenn ich mal 2 falsche pins verbinde (weil> ich sie eigentlich messen will) ?
kein industrielles Umfeld hat.
Das ist als würdest du dem Do it Yourself Anfänger, der seine Garage
aussaugen will einen Industriestaubsauger empfehlen, der für explosive
Feinstäube und Asbest zugelassen ist.
Gregor B. (gbo) schrieb:
> Beispiel UNI-T Geräte:>> Eingangsspannungsbereich bis 1000V, aber wehe du misst Strom in einem> Kreis, der mehr als 250V Spannung zwischen den Klemmen bei offenem> Stromkreis hat.> Das kann die 5x20mm 250V-Feinsicherung nämlich nicht mehr trennen und> das gesamte Gerät fackelt ab.
Wie kommt man zu solchen Verallgemeinerungen?
Meine UNI-T sind entsprechend den Angaben - max. 600V UT61C bzw. 250V
UT61E - abgesichert.
btw. Die Spannungsangabe bei Strommessungen hat mit dem maximalen
Spannungsmessbereich eigentlich nix zu tun. Dafür ist dann schon eher
die CAT zuständig.
Wobei ich an einer Hand abzählen kann, ein Handmultimeter in CATIII oder
gar IV eingesetzt zu haben - für so etwas gibts kompakteres Spielzeug.
> Nur gelten im Industriebereich relativ hohe Grenzwerte, was zu hohen> Feldstärken innerhalb eines Schaltschranks oder einer Anlage führen> kann.
Deine Annahme einer industriellen Verwendung hat weder mit der
ursprünglichen Frage
Beitrag "Welches Messgeraet ist das Bessere/Richtige?"
noch mit dem Wiederaufleben dieses Threads
Beitrag "Re: Welches Messgeraet ist das Bessere/Richtige?"
etwas zu tun.
Wozu also eine weitere Auflage des
Nur-wenn-$$$Markenhersteller-dann-toll-Spielchens?
> Für das Umfeld Wohngebäude, Geschäfte und leichte Industrie und gilt der> Grenzwert von 3V/m.>> Vergleiche IEC61000-4-3.
OK - alles klar - du, so wie auch andere in diesem Thread,
theoretisieren halt gerne.
In meiner Hobbyelektronikerlaufbahn hab ich einige seltsame
Effekte/Störungen erlebt. Messwertverändernde Feldstärken am
Basteltisch, welche nicht über die Leitungen eingekoppelt worden wären,
waren nicht dabei.
Beruflich mußte ich aber auch schon mal an Elektroschmelzanlagen ran -
das war dann trotz Fluke und Co. nicht besonders lustig.
Olaf (Gast) schrieb:
> Also z.B eine bessere Referenz> einbauen, genauere widerstaende oder eine andere Sicherung?
Für entsprechende Sicherungshalter sind sogar schon die Bohrungen
vorhanden.
Und von wegen Referenz - hmm ...wer's braucht - für das UT61E aber auch
für andere gibt es z.B. von PCE für ~70,- ein Zertifikat. Dafür kann ich
mir auch gleich ein neues kaufen.
Ich mein, ohne regelmäßige Kalibrierung ist das beste Gerät nicht viel
wert - was mir aber als Bastler relativ wurscht ist.
Das einzige, was ich mir vorgenommen habe - wenn ich einmal viel Zeit
übrig hab - ist, die Buchsen auszutauschen.
Die sind ziemlicher Schrott, funktionieren aber noch problemlos.