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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welches Messgeraet ist das Bessere/Richtige?


Autor: Messgeraet (Gast)
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Hallo,
ich muss mir ein neues Messgerät kaufen, welches?

Ebay-Artikel Nr. 400177865461

oder

Ebay-Artikel Nr. 200578924084

Tschüss und Danke

Autor: turtle (Gast)
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Hallo,
ich muss mir ein neues Auto kaufen, welches?

Opel

oder

Ford

Tschüss und Danke

Autor: Messgeraet (Gast)
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Ich kann mich zwischen diesen Beiden nicht entscheiden.
Die Frage die ich stelle ist: Gibt es objektive Gründe für oder gegen 
eines der Beiden?

Tschüss

Autor: MaWin (Gast)
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Das Victor ist ein kleines bischen besser,
wegen des AC/DC Umschalters hat es mehr Bereiche.

Aber dummerweise fehlen den Messgeräten Bereiche,
2A bzw. 200mV, 200V, 200kHz sind auch zu wenig.
Vor allem aber wirst du 20000uF und 200000uF vermissen,
also trotzdem ein richtigen LC-Meter kaufen.
Dann widerum fragt man sich, warum man so ein
mieses AVOhm-Messgerät hat dem Bereiche fehlen,
damit man unzureichende LC-Meter einbauen konnte.

Beide Geräte messen genau genug um Bauelemente ohne
Aufschrift in Fächer mit Aufschrift einsortieren zu
können.

Autor: Messgeraet (Gast)
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Danke.
Gut also was wäre nun ein richtiges LC-Meter?

Tschüss

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Smart Tweezers

Autor: e2020 (Gast)
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hallo,

gibt's so eine form (ich sag jetzt mal handliche "mess-pinzette") auch 
in günstig für einen anfänger?
ich möchte nur gelegentlich pc-elektonic-teile nachmessen um sie dann 
(richtig) an meinen fpga anschliessen zu können...

danke,
e2020

Autor: Hans (Gast)
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turtle schrieb:
> Hallo,
>
> ich muss mir ein neues Auto kaufen, welches?
>
> Opel
>
> oder
>
> Ford
>
> Tschüss und Danke

Ok, dann hier der Maybach:

http://www.datatec.de/Gossen-Metrahit-Extra-Multimeter.htm

Tischmultimeter siehe bitte Nutzfahrzeuge.

Autor: UR-Schmitt (Gast)
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e2020 schrieb:
> gibt's so eine form (ich sag jetzt mal handliche "mess-pinzette") auch
> in günstig für einen anfänger?

Und was hat das mit 2 Ebay Anzeigen von vor über einem Jahr zu tun und 
den beiden Messgeräten darin?
Leichenschänder.

Autor: mhh (Gast)
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e2020 schrieb:
> gibt's so eine form (ich sag jetzt mal handliche "mess-pinzette") auch
> in günstig für einen anfänger?

Natürlich:

http://www.pollin.de/shop/dt/NzA3OTYxOTk-/Messtech...

Du wirst dann schnell bemerken, daß Du besser ein vielseitigeres 
Messgerät hättest kaufen sollen.

http://www.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE...

Autor: e2020 (Gast)
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danke für deine antwort.

kann ich mit dem dem peaktech die pins meines fpgas abmessen?

ich meine: misst das gerät fein genug und sind die spitzen zu messen 
fein genug (um nur einzelne pins zu berühren) und mache ich damit auch 
nichts kapput (kurzschluss) wenn ich mal 2 falsche pins verbinde (weil 
ich sie eigentlich messen will) ?

hab sonst niemanden den ich fragen könnte :)
oliver

Autor: mahwe (Gast)
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schau mal unter www.eevblog.com
der hat alles getestet und zeigt dir was scheiße ist und was taugt.
Multimeterbegleitet einen das ganze Leben.
Solange du es nieeeeee in die Steckdose steckst auch wenn da CAT II 
drauf stehst kannst du dir gerne eines der Dinge holen.
Spar aber lieber und hol dir ein vernünftiges ab 120€.
Diese kannst du getrost überall reinsteckengelistet von Top nach Flop.
Such dir eins aus mit 4 1/2Stellen Anzeige.
Lange Akku laufzeiten sind sehr schön(Gossen Fluke sind da super).


Top:
Gossen X-trA 480€
Fluke 87V 480€
Benning MM11 350€
.Fluke 233
.fluke 115 175 177 117 179 etwa200€
.benningMM9,MM7-1 130€
Amprobe38xr-a,37xr-a 34xr-a  etwa 120€
schau mal bei Reichelt


Flop für normale uC Messungen ok aber bitte nicht in die Steckdose und 
auch nicht wundern wenn bei AC Messung der Wert richtig ist.
Flop:
UNI-t
peaktech

Autor: mahwe (Gast)
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wenn du richtig dünne scharfe Messspitzen brauchst bestell von 
Hirschmann PMS 0,64 gibt es bei Reichelt.
Die sind super klein und federn,so das man ganz schlecht nur noch 
abrutscht.

Autor: kg (Gast)
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mahwe schrieb:
> Flop für normale uC Messungen ok aber bitte nicht in die Steckdose und
> auch nicht wundern wenn bei AC Messung der Wert richtig ist.
> Flop:
> UNI-t
> peaktech

Was ein Dummfug.
Das Preisleistungsverhältnis von UNI-t und peaktech ist sehr gut. Und 
man kann die genauso in die Steckdose stecken wie Fluke. Dabei sind sie 
sogar genauer als ein Fluke der 200EUR-Klasse.

Autor: unwissender (Gast)
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kg schrieb:
> Dabei sind sie
> sogar genauer als ein Fluke der 200EUR-Klasse.

Du meinst sie wären genauer.

Autor: siam (Gast)
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Hi,

Brymen BM 860 Series..200€ Klasse...

Autor: mahwe (Gast)
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es gibt auch so was wie Bandbreite beim Messen,
bei DC mag das egal sein,bei AC nicht.
Gossen Extra kostet 600€ weil es genau mist und dabei CatIV hat und bis 
100kHz true RMS hat.
20€ DMM mag ja anzeigen ob Saft auf der Leitung ist aber mein Leben 
möchte ich nicht drauf verwetten.
Schau dir einfach mal an wie die Geräte aufgebaut sind, bezüglich 
Schutzstrecken und Sicherung,
und dann leg mal 1000V ans Gerät an.

Autor: Gregor B. (Gast)
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Beispiel UNI-T Geräte:

Eingangsspannungsbereich bis 1000V, aber wehe du misst Strom in einem 
Kreis, der mehr als 250V Spannung zwischen den Klemmen bei offenem 
Stromkreis hat.
Das kann die 5x20mm 250V-Feinsicherung nämlich nicht mehr trennen und 
das gesamte Gerät fackelt ab.

Man muss auch schon in die Feinheiten einsteigen, um die Unterschiede 
festzustellen:

Betriebstemperaturbereich:

Peaktech 3360 5...40°C
Uni-T UT-71   0...40°C
Fluke 177    -10...50°C

Spezifikation ausserhalb des Temperaturbereichs von 18...28°C

Peaktech und UNI-T: keine Angabe,
Fluke: Angabe dea Temperaturkoeffizienten

Immunität gegen hochfrequente  Felder:
Peaktech: keine Angabe
Uni-T: spezifiziert bis Feldstärken von 1V/m
Fluke: spezifiziert bis Feldstärken von 3V/m

usw...

Autor: oszi40 (Gast)
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> Immunität gegen hochfrequente  Felder:
> Peaktech: keine Angabe
> Uni-T: spezifiziert bis Feldstärken von 1V/m
> Fluke: spezifiziert bis Feldstärken von 3V/m

Immunität gegen Gravitation ?

Ihr diskutiert ohne die konkrete Nutzung zu kennen. Sicher ist ein 
teures Fluke wunderbar. Es fällt aber mit der gleichen Schwerkraft vom 
Tisch wie ein Aldi aus der Wühlkiste. Um festzustellen ob Spannung daaa 
ist, reicht das Billigste solange ein eingeeigneter Meßbereich vorhanden 
ist. Um was GENAU einzustellen, ist das Beste gerade gut genug.

Autor: Gregor B. (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Immunität gegen Gravitation ?

Nö, hochfrequente elektromagnetische Felder, so wie sie von jedem 
elektronischen Gerät erzeugt werden.
Nur gelten im Industriebereich relativ hohe Grenzwerte, was zu hohen 
Feldstärken innerhalb eines Schaltschranks oder einer Anlage führen 
kann. Wenn jetzt das Gerät empfindlich darauf reagiert, kann es sein, 
dass es kompletten Müll anzeigt.

Geräte, die für den Betrieb im industriellen Umfeld gedacht sind, müssen 
bei einer Feldatärke von 10V/m innerhalb der vom Hersteller vorgegebenen 
Grenzen funktionieren.
Heisst, diese Geräte müssen bei elektromagnetischen Feldern im Bereich 
von 80MHz bis 1 (6) GHz und einer Feldstärke von 10V/m immer noch den 
korrekten Wert anzeigen.
Für das Umfeld Wohngebäude, Geschäfte und leichte Industrie und gilt der 
Grenzwert von 3V/m.

Vergleiche IEC61000-4-3.

Autor: Olaf (Gast)
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> Ihr diskutiert ohne die konkrete Nutzung zu kennen. Sicher ist ein
> teures Fluke wunderbar. Es fällt aber mit der gleichen Schwerkraft vom
> Tisch wie ein Aldi aus der Wühlkiste.

Sicher, aber bei Fluke wuerde ich es fuer moeglich halten das dies 
getestet wurde und die Wahrscheinlichkeit das es nach dem Fall noch 
funktioniert groesser ist.


Ich mag Fluke aber trotzdem nicht weil ich sie haesslich finde. :-)


BTW: Ist eigentlich schonmal einer auf die Idee gekommen so einen 
Billigheimer wie Uni-T zu ueberarbeiten? Also z.B eine bessere Referenz 
einbauen, genauere widerstaende oder eine andere Sicherung?

Olaf

Autor: UR-Schmitt (Gast)
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Gregor B. schrieb:
> Geräte, die für den Betrieb im industriellen Umfeld gedacht sind, müssen
> bei einer Feldatärke von 10V/m innerhalb der vom Hersteller vorgegebenen
> Grenzen funktionieren.

Gregor, dir ist aber schon klar daß jemand, der fragt:

> Ebay Artikel xxx oder Ebay YYY
und

e2020 schrieb:
> kann ich mit dem dem peaktech die pins meines fpgas abmessen?
>
> ich meine: misst das gerät fein genug und sind die spitzen zu messen
> fein genug (um nur einzelne pins zu berühren) und mache ich damit auch
> nichts kapput (kurzschluss) wenn ich mal 2 falsche pins verbinde (weil
> ich sie eigentlich messen will) ?

kein industrielles Umfeld hat.
Das ist als würdest du dem Do it Yourself Anfänger, der seine Garage 
aussaugen will einen Industriestaubsauger empfehlen, der für explosive 
Feinstäube und Asbest zugelassen ist.

Autor: trafo (Gast)
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Gregor B. (gbo) schrieb:
> Beispiel UNI-T Geräte:
>
> Eingangsspannungsbereich bis 1000V, aber wehe du misst Strom in einem
> Kreis, der mehr als 250V Spannung zwischen den Klemmen bei offenem
> Stromkreis hat.
> Das kann die 5x20mm 250V-Feinsicherung nämlich nicht mehr trennen und
> das gesamte Gerät fackelt ab.

Wie kommt man zu solchen Verallgemeinerungen?

Meine UNI-T sind entsprechend den Angaben - max. 600V UT61C bzw. 250V 
UT61E - abgesichert.

btw. Die Spannungsangabe bei Strommessungen hat mit dem maximalen 
Spannungsmessbereich eigentlich nix zu tun. Dafür ist dann schon eher 
die CAT zuständig.
Wobei ich an einer Hand abzählen kann, ein Handmultimeter in CATIII oder 
gar IV eingesetzt zu haben - für so etwas gibts kompakteres Spielzeug.


> Nur gelten im Industriebereich relativ hohe Grenzwerte, was zu hohen
> Feldstärken innerhalb eines Schaltschranks oder einer Anlage führen
> kann.

Deine Annahme einer industriellen Verwendung hat weder mit der 
ursprünglichen Frage
Beitrag "Welches Messgeraet ist das Bessere/Richtige?"
noch mit dem Wiederaufleben dieses Threads
Beitrag "Re: Welches Messgeraet ist das Bessere/Richtige?"
etwas zu tun.
Wozu also eine weitere Auflage des 
Nur-wenn-$$$Markenhersteller-dann-toll-Spielchens?

> Für das Umfeld Wohngebäude, Geschäfte und leichte Industrie und gilt der
> Grenzwert von 3V/m.
>
> Vergleiche IEC61000-4-3.

OK - alles klar - du, so wie auch andere in diesem Thread, 
theoretisieren halt gerne.

In meiner Hobbyelektronikerlaufbahn hab ich einige seltsame 
Effekte/Störungen erlebt. Messwertverändernde Feldstärken am 
Basteltisch, welche nicht über die Leitungen eingekoppelt worden wären, 
waren nicht dabei.
Beruflich mußte ich aber auch schon mal an Elektroschmelzanlagen ran - 
das war dann trotz Fluke und Co. nicht besonders lustig.


Olaf (Gast) schrieb:
> Also z.B eine bessere Referenz
> einbauen, genauere widerstaende oder eine andere Sicherung?

Für entsprechende Sicherungshalter sind sogar schon die Bohrungen 
vorhanden.
Und von wegen Referenz - hmm ...wer's braucht - für das UT61E aber auch 
für andere gibt es z.B. von PCE für ~70,- ein Zertifikat. Dafür kann ich 
mir auch gleich ein neues kaufen.
Ich mein, ohne regelmäßige Kalibrierung ist das beste Gerät nicht viel 
wert - was mir aber als Bastler relativ wurscht ist.

Das einzige, was ich mir vorgenommen habe - wenn ich einmal viel Zeit 
übrig hab - ist, die Buchsen auszutauschen.
Die sind ziemlicher Schrott, funktionieren aber noch problemlos.

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