Audioverstärker mit FPGA/DSP

Gast #2080340
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Hallo!

Ich habe ein wenig Zeit übrig im Moment und habe vor mir einen 
Audio-Verstärker zu bauen...

Nun hab ich bemerkt, dass jeder Verstärker im Frequenzgang Abweichung 
von einer idealen Kennlinie hat. Meine Frage ist, ob ein Aufbau wie im 
Bild dargestellt möglich ist.

Die Idee ist, dass man nicht den Verstärker optimiert sondern das 
Eingangssignal gemäß der Verzerrungen des Verstärkers konditioniert?!

Hat jemand schonmal darüber nachgedacht? Oder hab ich da einen 
fundamentalen Fehler? Ich möchte während des Betriebs kontinuierlich die 
Übertragungsfunktion des Verstärkers auf.

Was haltet ihr davon?

VG
Angehängte Dateien:
Gast #2080882
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Du hast etwas im Auge, das es schon lange gibt, für Audio Anwendungen 
einer stinknormalen Gegenkopplung nicht überlegen ist und auf digitalem 
Weg mit Sicherheit schlechter funktioniert als analog.

(FeedForward heißt das.)

Gruß
Gast #2080898
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Etrick schrieb:
> Du hast etwas im Auge, das es schon lange gibt, für Audio Anwendungen
> einer stinknormalen Gegenkopplung nicht überlegen ist

Nicht unbedingt...

Die meisten Verzerrungen etc kommen ja vom Raum bzw. Möbeln etc darin.
Danach kommt der Lautsprecher.
Dann ersmal lange nix.
Danach wirkt sich erst der Klirrfaktor/Nichtlineariäten des Verstärkers 
(*) aus.
Dann wieder lange nix.
Und dann erst irgendwelche Kabel-Qualitätsgeschichten etc.

Also: Wichtig wäre es, Raum und Lautsprecher zu "linearisieren", 
Verstärker ist erstmal wurscht.

=> Raum akustisch vermessen, mit DSP(-Vorverstärker) Audioquelle daran 
anapssen.

*) Vorausgesetzt es ist kein als Effekt-Gerät eingesetzter 
Röhren-Verstärker. Dann ist die Diskussion aber eh hinfällig, da dessen 
Oberwellen ja gerade gewünscht sind.

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