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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Netzteil selbstbau : Wie stabilisierte -12V (2A) erzeugen


Autor: Paulchen Panter (Gast)
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Hallo,
ich brauche für einen Selbstbauverstärker stabile +-12V.

Die Idee ist: Einen Ringkerntrafo (80 VA, 2x 18 V, 2x 2,22 A)
Reichelt: RKT 8018
zu nehmen und dann die +12V mit einem Spannungsregler 12V 2A (positiv) 
zu erzeugen. Bezeichnung: 78S12

Die negative Spannung bereitet mir jetzt aber schmerzen...
Ich kann leider nirgends einen Spannungsregler 12V 2A (negativ) finden.
Bezeichnung wäre hier doch 79S12.

Weiß jemand wo ich sowas als Privatmann bekommen kann?
Richelt, Farnell und Conrad waren negativ :-(

Vielen Dank

Autor: Paulchen Panter (Gast)
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Was mir gerade noch eingefallen ist:
Würde es mit einem 78S24 funktionieren?

Quasi dann über einen Spannungsteiler die Masse in der Mitte hier also 
+12V neu zu bilden?

Dann hab ich doch +-12V.

Wie bzw. mit welchen Werten sollte der Spannungsteiler aufgebaut sein?

Autor: Philipp (Gast)
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Erstmal Brauchste nen Gleichrichter und Glättungselkos. Dann kann man 
Festspannungsregler anschließen. Die Negativen sind eben Seltener bzw. 
nicht in der 2A version zu kriegen. Aber brauchst du am verstärker so 
stabille verhältnisse

Autor: guest (Gast)
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Wenn du 2x 18V getrennt hast kannst du dir auch erst 2x +12V 
stabilisieren und dahinter erst verbinden.

Autor: Paulchen Panter (Gast)
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Naja, wäre aufgrund der Brummunterdrückung schon schön...
(Ist für Audio)

Wenn jemand aber eine andere schöne Idee hat wie ich halbwegs saubere 
+-12Volt bekomme gerne her damit ^^

Ich bin nicht unbedingt auf diese Lösung versteift...

Autor: Paulchen Panter (Gast)
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guest schrieb:
> Wenn du 2x 18V getrennt hast kannst du dir auch erst 2x +12V
> stabilisieren und dahinter erst verbinden.

Da bin ich mir nicht sicher, dass das der Regler verträgt...

Autor: Paulchen Panter (Gast)
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Paulchen Panter schrieb:
> guest schrieb:
>> Wenn du 2x 18V getrennt hast kannst du dir auch erst 2x +12V
>> stabilisieren und dahinter erst verbinden.
>
> Da bin ich mir nicht sicher, dass das der Regler verträgt...

Also du meinst so?
P.S. Mir ist klar, dass aus dem Trafo keine Gleichspannung kommt! Habe 
die Gleichrichtung und die Glättung der Einfachheit halber weggelassen!

Autor: guest (Gast)
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Ja, das sollte so gehen.

Autor: PIC Nico (eigo) Benutzerseite
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Hallo zusammen,

also das sind 6V Differenz zwischen Ein-/Ausgang des ICs, was bei einem 
maximal zu erwartendem Laststrom (du nanntest 2A) eine Verlustleistung 
von 12W macht. Das wird die Regler definitiv killen!

Schöne Grüße

Edit: Außerdem fehlt eh Gleichtichter, Glättungselkos,..
Schau mal für das Prinzip: 
http://www.bb-computer.de/carrera/images/schaltpla...

Autor: mhh (Gast)
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Paulchen Panter schrieb:
> ich brauche für einen Selbstbauverstärker stabile +-12V.

Welcher Verstärker braucht seine Spannung unbesingt stabilisiert?

Trafo mit 2*9V bis 10V/3A, Gleichrichter und Lade-Cs. Mehr braucht es 
nicht.

Paulchen Panter schrieb:
> Naja, wäre aufgrund der Brummunterdrückung schon schön...
> (Ist für Audio)

Wenn da was brummt, taugt Dein gebauter Verstärker nichts (was ich aber 
nicht glaube, Du kannst also ruhig lockerer an die Sache rangehen).

Autor: A. K. (prx)
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Paulchen Panter schrieb:

> Naja, wäre aufgrund der Brummunterdrückung schon schön...
> (Ist für Audio)

Sorg für ordentliche Glättung der Spannung der Vorstufe. Eine übliche 
analoge Endstufe sorgt da für sich selbst, die braucht dicke Elkos aber 
brummt auch ohne Stabilisierung nicht.

Wenn dann doch was brummt, dann wegen Masseschleife, aber davor bewahrt 
dich die Stabi auch nicht.

Autor: Paulchen Panter (Gast)
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Nicolas M. schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> also das sind 6V Differenz zwischen Ein-/Ausgang des ICs, was bei einem
> maximal zu erwartendem Laststrom (du nanntest 2A) eine Verlustleistung
> von 12W macht. Das wird die Regler definitiv killen!
>
> Schöne Grüße

Danke,
soll ich lieber einen Ringkern mit 2*15V nehmen? Noch habe ich kein 
Bauteil bestellt. Das ließe sich also leicht ändern.


> Edit: Außerdem fehlt eh Gleichtichter, Glättungselkos,..
> Schau mal für das Prinzip:
> http://www.bb-computer.de/carrera/images/schaltpla...

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus dass du nicht alles gelesen sondern 
nur das Bild angeschaut hast. Das ist mir klar - aber für eine 
Schmierzeichnung aber auch wirklich unnötig - macht das ganze doch nur 
unübersichtlich.

Autor: Paulchen Panter (Gast)
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mhh schrieb:
> Welcher Verstärker braucht seine Spannung unbesingt stabilisiert?
>
> Trafo mit 2*9V bis 10V/3A, Gleichrichter und Lade-Cs. Mehr braucht es
> nicht.

Ok, ob er es wirklich braucht weiß ich natürlich nicht - will aber 
eigentlich nicht pfuschen - deshalb: Schaden wird es definitiv nicht.

Als Verstärker wird ein TDA2020 oder TDA2006 verwendet.

Ein TDA1524 soll die Klangregelung machen.

Autor: Operator S. (smkr)
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Wie bereits schon erwähnt sollte eigentlich dein Verstärker mit dem 
Feedback die 50Hz kompensieren können, ohne dass du ein stabilisiertes 
Netzteil brauchst.

http://www.ferromel.de/tronic_4.htm
Bau deine Gleichrichtung gemäss Bild 5 auf.
Und am besten liest du auch gleich den Text dazu, denn dann siehst du 
dass die Spannung noch mit Wurzel 2 multipliziert wird, dann wäre auch 
ein 18V Trafo overkill, da du bereits mit 12V auf ~17V kommst.

Wenn du die Spannungsverstärkung gemäss link machst würde ich ein 9V 
Trafo nehmen, wenn du unbedingt eine stabilisierung willst - 12V.
Alles andere wurde schon gesagt.

Autor: Paulchen Panter (Gast)
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mhh schrieb:
> Trafo mit 2*9V bis 10V/3A, Gleichrichter und Lade-Cs. Mehr braucht es
> nicht.

In den Datenblatt des Ringkerns ist leider keine Leerlaufspannung 
angegeben.
Das ist das was mir z.Zeit Kopfzerbrechen bereitet.

Autor: A. K. (prx)
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Paulchen Panter schrieb:

> Ok, ob er es wirklich braucht weiß ich natürlich nicht - will aber
> eigentlich nicht pfuschen - deshalb: Schaden wird es definitiv nicht.

Nur deinem Geldbeutel.

Aber eine geglättete jedoch unstabilisierte Versorgung einer 
Audio-Endstufe ist kein Pfusch, sondern allgemein üblich.

Autor: A. K. (prx)
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Paulchen Panter schrieb:

> In den Datenblatt des Ringkerns ist leider keine Leerlaufspannung
> angegeben. Das ist das was mir z.Zeit Kopfzerbrechen bereitet.

Die spielt bei Ringkerntrafos dieser Leistungsklasse auch keine allzu 
auffallende Rolle. Arg knapp solltest du die Spannung sowieso nicht 
dimensionieren, sonst haut es dir bei jeder kleinen Netzüberspannung die 
Endstufe durch.

Autor: Paulchen Panter (Gast)
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Was haltet ihr denn von dieser Lösung?
Quelle: http://mosfetkiller.de/?s=tda7293endstufe

Autor: Paulchen Panter (Gast)
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A. K. schrieb:
> Arg knapp solltest du die Spannung sowieso nicht
> dimensionieren, sonst haut es dir bei jeder kleinen Netzüberspannung die
> Endstufe durch.

Damit meinst du, ich sollte nicht zu nah an die 12V gehen lieber nur 
10Volt nehmen?

Autor: A. K. (prx)
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Brückengleichrichter kann man auch fertig kaufen. Eine Ultrafast-Diode 
ist als 50Hz Gleichrichter etwas verschwendet.

Autor: A. K. (prx)
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Paulchen Panter schrieb:

> Damit meinst du, ich sollte nicht zu nah an die 12V gehen lieber nur
> 10Volt nehmen?

Ich habe deine ganzen Komponenten nicht vor Augen. Wollte damit sagen, 
dass eine Schaltung, die bei beispielsweise 20V die Grätsche macht, 
lieber nicht bei 15V Nennspannung oder darüber betrieben werden sollte. 
Wobei das die jeweiligen Komponenten an der geglätteten Versorgung 
betrifft, ohne Stabi also die Endstufe, mit Stabi die Regler.

Autor: A. K. (prx)
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Paulchen Panter schrieb:

> Was haltet ihr denn von dieser Lösung?

Yep, so kann sowas im Prinzip aussehen. Wobei mir der zweite Trafo je 
nach Stromaufnahme auf den 15V nicht zwingend erscheint, schaden tut er 
aber auch nicht.

Autor: A. K. (prx)
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Paulchen Panter schrieb:

> Als Verstärker wird ein TDA2020

Nee jetzt, im Ernst, den gibts noch? Mit dem Ding habe ich als Anfänger 
vor über 3 Jahrzehnten mal sowas gebaut, mit eher mässigem Erfolg. Viel 
Vergnügen bei der Mechanik, das Teil ist bauformbedingt ultrabeschissen 
zu kühlen.

Autor: Paulchen Panter (Gast)
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A. K. schrieb:
>> Als Verstärker wird ein TDA2020
>
> Nee jetzt, im Ernst, den gibts noch? Mit dem Ding habe ich als Anfänger
> vor über 3 Jahrzehnten mal sowas gebaut, mit eher mässigem Erfolg. Viel
> Vergnügen bei der Mechanik, das Teil ist bauformbedingt ultrabeschissen
> zu kühlen.

Kennst du etwas das man da heute nimmt?

Autor: A. K. (prx)
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Paulchen Panter schrieb:

> Kennst du etwas das man da heute nimmt?

Sorry, ich bin schon lang nicht mehr up to date, was solche ICs angeht.

Autor: mhh (Gast)
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Wenn Du die TDA2020 da hast und gern verbauen willst, dann nimm die. Du 
kannst problemlos einen handelsüblichen 2*12V/4A Ringkerntrafo (für 
2*TDA2020, bei Mono mit einem reichen 2A) dafür nehmen, solange die 
Kühlkörper groß genug sind. Die Lautsprecher sollten natürlich auch 
passend sein.

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