Attiny13 ist taub oder defekt?

#2083139
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Hallo, ich muss schon wieder mal was fragen. meine Suche hier im Forum 
hat nicht gefruchtet, leider...

Also ich habeProbleme mit dem Attiny13. Ich habe mal eine ganz einfache 
Blinkschaltung gemacht, nur um mal in Bascom alles etwas kennen zu 
lernen.
Hier der Code:
$regfile = "attiny13.dat"                  ' Controller = ATtiny13
$crystal = 9600000                         ' Takt 9,6MHz  int.
$noramclear                                ' RAM nicht initialisieren
$tiny                                      ' Stack nicht initialisieren
'$hwstack = 32  ' Stackinitialisierung wird durch $TINY unterdrückt
$swstack = 0                               ' Software 0
$framesize = 0                             ' Framesize = 0

'LED an PortB.4 -> blinkt  aber im ca 7 sec. Rhytmus ??

Config Portb.4 = Output

Do

Portb.4 = 0
Wait 1
Portb.4 = 1
Wait 1
Loop

End

Den Code habe ich von einem Bascom Beisp. mit dem Attiny12...

Da die LED nicht wie mit "wait 1"  eine Sec. leuchtet bzw. aus ist, 
sondern ca 7sec. habe ich mir mal die Fuses angeschaut, hier :

http://werkstatt.oderlachs.de/bascom/images/fusebit_at13.jpg

Das ist so orginal aus dem "frischen neuen Chip gelesen"

Nun,da dort die Vorteilung mit 8 eingeschaltet ist, habe ich diese 
ausgeschaltet. Nun kann ich den Chip nicht mehr ansprechen, weder lesen 
noch schreiben. Ein Reset beim Einschalten bringt auch nix..


Danke schon mal für die Hilfe und Infos

Gerhard
#2083183
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Danke erst mal für Eure Mühen, das es bestimmt viele Treads hier davon 
gibt will ich glauben, nur kann ich nichts finden. Vielleicht bin ich ja 
als Anfänger auf dem Gebiet auch noch ein wenig "Taub"... ;) um das 
Richtige zu finden.

Muss auch noch ganz dumm fragen HV-Programmer.. was ist das genau ??

Ich habe das Pollin Board und arbeite mit Bascom per par. Schnittstelle 
zu ISP 10. Der Lpt-Prog-Stecker ist JTK-200 kompatibel....

Als Anfänger kann ich auch noch nicht so recht was mit dem Bootloader im 
Chip anfangen..??

Na ja vieleicht finde ich noch was, nun traue ich mir gar nicht weiter 
zu üben..

Noch eine Frage dazu externer Oszillator , welcher Pegel muss da 
vorhanden sein?
Kann ich da mit TTL Chip ein Quarzoszillator nehmen ?

Danke
Gerhard
#2083224
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standardmäßig enthält der atiny keinen Bootloader. Meines Wissens bietet 
z.B. Franzis bei seinem Lernsystem einen atiny mit eingeschriebenem 
bootloader an, ein Programm, das dann im atiny sitzt und ihn über eine 
serielle Schnittstelle programmierbar macht (diese Lösung belegt weniger 
pins als die ISP-Schnittstelle, die der atiny standardmäßig hat).

Der externe Oszillator an pin2 muss die vollen Pegelwerte liefern, die 
vom atiny verlangt werden. also wirklich abwechselnd den low- und den 
high-Zustand. bei 5V also TTL-Pegel.

Ein fertig-Quarzoszillator müsste ausreichend sein. Nur muss man dabei 
auch auf die Bedingung für die Programmierfrequenz ISP beachten.
#2083244
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Bei den Fuses hat sich Atmel nicht mit Ruhm bekleckert. Man kann sich 
aussperren und dann brauchts nen HV-Programmer.

Zuerst mal die Signatur auslesen, ob die stimmt. Damit weiß man, daß der 
Programmer den Chip richtig ansprechen kann.
Dann die Fuses auslesen und notieren.
Dann nur die Fuses ändern, die man will.

Denn Prescaler kann man aber auch in Software ändern, dazu muß man nicht 
die Fuses anfassen.


Peter
#2083246
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HV-Programmierung: Der atiny kann auch unter Verzicht auf die 
ISP-Schnittstelle programmiert werden, wenn man 12V an reset anlegt und 
die entsprechenden Signale an anderen Pins einspeist.

gegenüber ISP oder bootloader ergibt sich der Vorteil, dass sich das in 
Fällen machen lässt, bei denen man sich aus den atiny "ausgesperrt" hat.
Aber dazu ist eine aufwändiger Hardware nötig als die einfachen 
Parallel- oder Seriell-Programmieranschlüsse.

Das Aussperren geschieht, wenn beim Programmieren die Übertragung 
gestört wird und so z.B. reset oder der Takt gesperrt wird. Bei 
einfachen Programmierschaltungen kann das immer mal passieren.
#2083333
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Wenn man es rational betrachtet, ist der Neukauf eines atiny13 die 
weitaus wirtschaflichere Lösung als der Bau eines fusedoctor - besonders 
wenn  man gerade in dem Stadium ist, bei dem man die ersten atinys 
programmiert.

Nach spätestens drei Stück hat mans dann begriffen oder besorgt sich 
einen zuverlässigeren progger als die am Anfang benutzte parallel- oder 
seriell- Version.
#2083744
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Peter R. schrieb:
> Nach spätestens drei Stück hat mans dann begriffen oder besorgt sich
> einen zuverlässigeren progger als die am Anfang benutzte parallel- oder
> seriell- Version.

Jeder der verkaufen will , preist mir seinen Progger als einwandfrei 
an..., was ist denn ein "zuverlässigerer Progger"...???

>Wenn man es rational betrachtet, ist der Neukauf eines atiny13 die
>weitaus wirtschaflichere Lösung als der Bau eines fusedoctor - besonders
>wenn  man gerade in dem Stadium ist, bei dem man die ersten atinys
>programmiert.

Natürlich ist da Neukauf vom At13 besser, als sonst was zu unternehmen, 
mal von den Versandkosten abgesehen. Doch so richtig habe ich noch 
nirgendswo entdecken können, was ist denn beim Zubehör nun Ausschuss 
oder was ist gut.

Da ich eigendlich nur aus der privaten Freude damit umgehe, sollte aber 
auch das Preisverhältnis Aufwand/Nutzen ein wenig stimmen...
Nun ja ein STK500 habe ich schon "angepeilt" aber  da brauche ich doch 
auch wieder einen Progger zu oder etwa nicht ??
Vieleicht erleide ich dann ja auch wieder Schiffbruch... :((

Gruss und Danke Gerhard
#2083814
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>was ist Ausschuss?
Jeden der Progger kann man benutzen, aber

Programmer mit parallel-Schnittstelle leiden darunter dass die Pegel am 
Parallelport oft zu große Toleranzen haben.
Programmer mit serieller Schnittstelle leiden darunter, dass das dafür 
vorhanden IC eigentlich nicht dafür gedacht ist, die Steuerleitungen so 
zu verändern, wie beim ISP-Programmieren notwendig. Deswegen arbeiten 
sie oft relativ langsam.
Beide leiden darunter, dass das timing durch den PC durch viele int's 
gestört sein kann.

Bessere Versionen der Progger enthalten ein IC, das Befehle und Daten 
aus serieller oder USB-Schnittstelle in Programmierimpulse umsetzt. Sie 
haben exakte Signalpegel und exaktes timing, arbeiten daher schneller 
und zuverlässiger. Zusätzlich bieten sie die komfortable Möglichkeit, 
direkt mit Studio4 zusammenzuarbeiten.

STK500 ist eine größere Platine, die sowohl mit HV-Technik als auch mit 
der ISP-Schnittstelle programmieren kann. Da es auch noch Sockel für 
viele verschiedene AVR-Typen enthält und Peripherie ist es nicht nur ein 
Progger sondern auch noch ein Entwicklungsboard.

Der MKII ist eine recht preiswerte Lösung, besonders für Studenten gibts 
da auch noch Rabatt.

Ich selbst habe mit dem Pollin-Board und ponyprog angefangen.

Nach kurzer Zeit bin ich dann auf einen Progger nach AN910 umgestiegen, 
da die Arbeit über den Weg ponyprog und hex-file etwas umständlich und 
langsam war. (Den Schritt würde ich mir inzwischen ersparen.)

Noch etwas später ging ich dann auf USB-Lab über, das mit einem Programm 
bestückt ist, das dem PC ein STK500 vorgaukelt. Das verwende ich schon 
seit Jahren.
Ganz Fortgeschrittene verwenden dann Progger, die auch ein debuggen 
ermöglichen, also definiertes Anhalten des Kontrollers und Lesen von RAM 
und Registern, für Fehlersuche.
#2084163
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Hallo Kenner des Fachs !
Ich möchte mich bei allen hier herzlichst bedanken , die sich da 
wirklich Mühe gaben, mir als Anfänger was zu erklären.
Besonders bei Peter(pnu) möchte ich mich, für die doch ausführliche 
Erklärung herzlichst bedanken.
Ich glaube wohl doch ,jetzt das Sparschwein zu Opfern, um nach dem 
STK500 zu greifen...
..achso mein par. Progstecker ist mit einem IC und 2 LED versehen..
http://www.anvilex.de/Extern/Datasheets/DS_P009_12.pdf

Ich habe hier schon vorher, einige Warnungen vor dem einfachen Board von 
Pollin gelesen, aber ich mache die Programmierung doch nur aus Spass an 
der Freude in meinen Rentnerdasein.
Gesundheitlich kann ich nicht mehr arbeiten gehen, doch möchte ich 
wenigstens im Kopf nicht rosten, darum noch diese Betätigung.

Eigentlich entstamme ich der Hochfrequenztechnik, mit der ich das halbe 
Leben lang mein Geld verdiente...weil ich so viel Interessantes über die 
µC's gelesen habe, wollte ich mich nun damit beschäftigen.

Natürlich habe ich da auch Grundprobleme, die da sind, als erstes keine 
Englischkenntnisse, um viele interessante Seiten im Web genau zu 
verstehen.
Mit meinen fast 61, möchte ich auch nicht nochmal anfangen zu lernen.

Ich lasse den Attiny13 erst mal aussen vor und arbeite weiter mit 2313, 
Atm8 und Atm16.

Denke das ich damit auch interessante Sachen machen kann und wenn die 
kleinen Enkel(8+10J) zuschauen, finden sie auch schon Freude daran, wenn 
die LED nach Vorgabe leuchtet oder im Terminal nach einer Eingabe 
bestimmte Anzeigen zu lesen sind ;)

Somit möchte ich mich noch abschliessend zum Thema "Attiny13 def" 
bedanken und hoffe bei Problemen hier wieder fragen zu dürfen ,ohne das 
man mir den Anfänger-Kopf abreisst.

Gruss

Gerhard
#2084369
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@Gast:
Das mit dem nicht mehr English lernen wollen(können) hat auch 
gesundheitliche Ursachen, leider, darum beziehe ich ja auch Rente...

@alle

So ich habe ebend das STK 500 geordert und freu mich schon drauf, in der 
Hoffnung, das ich nun Euch mit meinen Problemen nicht mehr so auf den 
"Geist" gehen muss...  denke ich erst mal, sehen was kommt mit dem neuen 
Teil.

Da stand schon  was von aktuelle Software downloaden für das Stk , na 
das werde ich ja noch können denke ich... ;)

Gruss
Gerhard

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