PCF8583: Welche Genauigkeit kann ìch erwarten?

Gast #2085608
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Ein PCF8583-Baustein mit 10 ppm Quarz läuft seit 2 Monaten und geht 
jetzt ca. 310 Sekunden vor, Erwartet habe ich rund +/- 50 Sekunden.

Erwarte ich zu viel oder ist die Ungenauigkeit im Rahmen?

Die Uhr wird einmal am Tag ausgelesen und die Zeit und das Datum in 
einen Microcontroller übernommen.
Gast #2085678
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@Rainer

Nein, die Quarzfrequenz habe ich nicht abgeglichen.

Bedeutet das, dass ich ohne Abgleich keine bessere Genauigkeit (310 
Sekunden in 2 Monaten) erreichen kann?

@Otto

Nein, in der Schaltung ist 10p Kondensator, der als typische Kapazität 
empfohlen wird (Kapitel 13, siehe Datenblatt).
Angehängte Dateien:
#2085690
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Martin schrieb:
> @Rainer
>
> Nein, die Quarzfrequenz habe ich nicht abgeglichen.
>
> Bedeutet das, dass ich ohne Abgleich keine bessere Genauigkeit (310
> Sekunden in 2 Monaten) erreichen kann?

Ich hätte schwören können, dass der Hersteller solche Funktionen zum 
Witz einbaut. Man sollte sie keinesfalls verwenden um die maximale 
Genauigkeit, welche im Datenblatt angegeben ist, zu erreichen.

Nein mal Klartext: Der Hersteller gibt (aus Werbezwecken) immer die 
maximal erreichbare Genauigkeit an. Und selbstverständlich muss man dann 
alle zur Verfügung gestellten Einstellmöglichkeit verwenden.
Gast #2085742
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Sieh Dir auch nochmal das Datenblatt des Uhrenquarzes an.

Beispiel bei Ex-Angelika: "0,032768-L6 Mini Uhrenquarz, 0,032768 MHz, 
TC38" (ist jetzt nur Cl=6pF, aber egal) ist im Katalog mit +-10ppm 
gelistet.

Im Datenblatt findet man dann: Frequency Tolerance min: +-10ppm typ.: 
+-20ppm max: +-100ppm. Das würde dann wieder passen.

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