Hi Leute,
bin 27, arbeite seit 1 Jahr frisch von der Uni in einer Firma im Bereich
Software. Kürzlich bin ich drauf angesprochen worden, dass ich
eigentlich "zu weich" seie. Was bedeutet das, ich meine, wie soll ich
diese blöde Aussage interpretieren? Dann kam noch die Frage, ob ich
überhaupt beim Militär schon mal war. Ich habe gesagt, ja schon, aber
wenn ich neu bin, versuch ich freundlich zu sein , zu meinen Kollegen,
erst später wenn ich nicht mehr der Neueste bin, kann ich ja etwas
schroffer und arroganter auftreten oder?
Meine Kollegen interpretieren meine Freundlichkeit und Kollegialität als
wäre ich ein Weichei. Das schadet meinem Selbstbewusstsein.
Was meint ihr, wie kann ich mir wieder Respekt verschaffen? Wie kann ich
ernster genommen werden, was mache ich falsch. Ich werde an meinem
Auftreten feilen und etwas härter und arroganter auftreten, was meint
ihr? Ist das empfehlenswert? Will natürlich respektiert und
ernstgenommen werden, deswegen kann ich anscheinend nicht mehr
freundlich sein. Die können mich auch ganz anders erleben, wie sie
wollen..
Nur find ich schade, dass Freundlichkeit gleich als Schwäche
interpretiert(hab ich das richtig verstanden) wird was meint ihr?Was
wollte der Kollege damit ausdrücken? Er ist mein Pate in der Firma. Also
derjenige zu dem ich gehen kann wenn ich Fragen habe, der mir etwas
hilft etc. aber kümmert sich leider sehr wenig um mich..
Man(n) muss nicht schroff sein, aber konsequent und geradlinig. Mit
Rückgrat, so vorhanden.
>Was meint ihr, wie kann ich mir wieder Respekt verschaffen? Wie kann ich>ernster genommen werden, was mache ich falsch.
Woher sollen wir das wissen?
> Ich werde an meinem>Auftreten feilen und etwas härter und arroganter auftreten, was meint>ihr? Ist das empfehlenswert?
Nö. Arroganz ist immer schlecht. Siehe oben.
>Nur find ich schade, dass Freundlichkeit gleich als Schwäche>interpretiert
Wird sie nicht, es ist dein Auftreten, dass man von hier aus nicht
beurteilen kann.
Du solltest eine eigene Meinung haben und die auch sachlich und ruhig
vertreten. Rede niemanden nach dem Mund, schleim dich nicht ein. Renne
niemenden hinterher um ihm eien Gefallen zu tun, sei aber offen für
deine Kollegen. Aber nicht dauernd. Dann wird das schon.
MFG
Falk
P S Everyone's darling is everyone's depp.
a) unter "weich" kann man sehr viel verstehen, ich würd es als "jedem
alles recht machen" interpretieren
b) warum hast du nicht bei deinem mentor nach gehakt? angst?
ja sagen ist einfach.
nein sagen ist schwer.dann muss man begründen.
füllwörter sind hässlich ( eigentlich, vielleicht,..) und sollte man
vermeiden.
und scheisse ist keine geschmacks und geruchs verfälschte schokolade.
nenne sie beim namen.
damit werden viele nicht klar kommen.
du wirst feinde haben
aber feinde sind verlässlicher als freunde.
bye
Geh da hin, so als ob dir alles egal ist, mach deine Arbeit und wenn
dich jemand was fragt, antwortest Du, dass (falls es möglich ist, und es
auch nicht normalerweise deine Aufgabe ist) er das doch bitte selber
erledigen sollte. Einfach so auftreten, als ob dich die sachen anderer
Leute nicht interessieren. Aber trozdem auf keinen Fall übertreiben
(vorallem nicht, wenn der Chef in der Nähe ist). Ansonsten viel Glück.
Und wenn jemand was dummes sagt machst Du ihn deswegen runter! Aber
bitte nicht übertreiben :D
MfG
Thomas
Falk Brunner schrieb:> Selten so einen Unsinn gelesen.
Ich auch nicht. Aber was ich meine ist, dass er seine Freundlichkeit
nicht ganz unterbinden sollte, diese aber etwas drosseln sollte. Man
kann es ja auch übertreiben. Was genau ist denn bei deinem Verhalten zu
"weich"? Ansonsten ist eine Ferndiagnose, ohne dein Auftreten zu kennen,
recht schwer.
Du kannst das machen was man in diversen Retoriklehrgängen lernt.
Übe vor dem Spiegel das sprechen und erlerne GROSSSPRECH - irgendwer
konnte das schon mal richtig krass - schau dir die Youtube Videos mal an
und lerne und verstehe.
Ich weiß - man möchte das eigentlich nicht - aber so hingenuschelte
Meinungen werden einfach ignoriert. Unwichtiges Zeug in GROSSSPRECH
vorgetragen aber hat Wirkung.
Leider ist das kein Witz sondern das was funktioniert.
Mr. Vogel schrieb:> Meine Kollegen interpretieren meine Freundlichkeit und Kollegialität als> wäre ich ein Weichei. Das schadet meinem Selbstbewusstsein.
Warum schadet das deinem Selbstbewußtsein?
Du hast kein Problem. Das Problem haben deine Kollegen - mach es nicht
zu deinem eigenen Problem. Schroffheit und Arroganz sind keine
erstrebenswerten Eigenschaften - weder beruflich noch privat.
Schroffheit und Arroganz dienen meist dazu, die eigenen
Unzulänglichkeiten zu verbergen. Die hat jedoch jeder und es ist
wesentlich einfacher mit ihnen zu leben, wenn man sie offen zeigt.
Wenn deine Kollegen Freundlichkeit und Kollegialität als Mangel
empfinden, dann ist das evtl. ein Zeichen für eine schlechte
Firmenkultur. Da mangelt es dann an gegenseitigem Respekt.
Also ich habe den Eindruck es liegt nicht an einem Bitte und Danke.
Vielleicht macht sich der TE zu einer Art Mädchen für alles?
Irgendwo muss ja der Hund begraben sein, was läuft schief?
Ist über ein Forum natürlich schwer zu beurteilen.
Konfuzius sagt:
Mit einfachen Menschen ist es so: ist man freundlich, legen sie es einem
gleich als Schwäche aus. Ist man distanziert, gilt man bei ihnen direkt
als arrogant.
Mein Tipp: wenn das soziale Umfeld nicht stimmt, das Umfeld wechseln.
Die Menschen kann man i.d.R. nicht ändern.
Lieber auf hohes Gehalt verzichten und mit sich selber im Reinen sein,
das tut auch der Gesundheit auf Dauer besser.
Mr. Vogel schrieb:> Kürzlich bin ich drauf angesprochen worden, dass ich> eigentlich "zu weich" seie. Was bedeutet das, ich meine, wie soll ich> diese blöde Aussage interpretieren?
Frag die, die das sagen!
>Was meint ihr, wie kann ich mir wieder Respekt verschaffen?
Gleich zuschlagen, wenn einer meckert, oder auch schon vorher.
Man mag zum Militär stehen wie man will, (war nicht dabei)
aber bei der Fragestellung werde ich vorsichtig.
Hat das Unternehmen was mit M zu tun, ist sicher ein Verweigerer
nicht so toll. Das nur nebenbei.
Aber aus der Ferne ist eine Lagebeurteilung sehr schwer,
frage doch den "Paten" (hoffentlich nicht der aus Neapel)
Ansonsten mach deinen Job so daß dein Chef der Meinung
ist daß du ihn gut machst (das zählt als abhängig Beschäftigter)
und fertig.
Weiterhin viel Glück und Erfolg.
Mr. Vogel schrieb:> Kürzlich bin ich drauf angesprochen worden, dass ich> eigentlich "zu weich" seie.
Hi, Mr. Vogel,
Untestellung: Du willst die Zukunft Deines Einkommens, die des
Arbeitsplatzes Deiner Wahl - und die Zukunft Deiner Fähigkeit, noch
besser zu wählen.
Wer hat Dich so angesprochen? Welche Absicht vermutest Du?
Alternativen:
a) Dein Vorgesetzter. Dann musst Du auf ihn hören.
b) Ein wohlmeinender Kollege. Dann solltest Du auf ihn hören.
c) Ein nur vermeintlich wohlmeinender, aber böswilliger Kollege - dann
musst Du auch drauf hören, aber anders, als der heuchlerisch gemeint
hat.
Zu a). Frag ihn, welches konkrete Verhalten er angemahnt hat. Beispiel.
Als Projektleiter habe ich eine Fürsrorgepflicht und ein Fürsorgerecht
gegenünber meinen Mitarbeitern. Sehe ich, einer könne nicht "nein" sagen
und die Kollegen schieben ihm ihre Arbeiten zu, dann sorge ich auch
dafür, dass er nein sagen kann. Sonst hätte ich mich um mein Projekt zu
sorgen.
Mein Arbeitgeber hat mit jedem Arbeitnehmer einen Vertrag geschlossen,
100% Arbeit gegen 100% Gegenleistung. Mein Arbeitgeber will die volle
Erfüllung, ich vertrete ihn. Jeder Arbeitnehmer muss voll arbeiten
können, wollen und dürfen. Jeder muss das gemeinsame Interesse wollen,
das gemeinsame Ziel - aber auch seine individuellen Interessen und Ziele
schützen.
Zu b) Danke an den wohlmeinenden Kollegen. Genauso auch hier die Frage
nach dem konkreten Fehlverhalten, das er anmahnt.
Zu c) - im bösen Willen steckt zu viel Phantasie für einen Rat, jeder
Rat könnte daneben gehen. Unterstelle guten Willen, frag ihn nach dem
konkreten Fehlverhalten und tue dann das, was dem gemeinsamen Ziel
Deiner Truppe eher nutzt - und Dir nicht schadet.
Insgesamt: Stelle Deine persönlichen Interessen weitsichtig über alle
geschäftlichen Interessen. Sei Dir klar, was Du willst, und erkenne, im
Miteinander wirst Du es leichter erreichen. Miteinander erfordert aber
auch, dass man das Gleichgewicht der kollegialen Kräfte balanciert - und
auch Gegendruck aufbringt, wo man sonst eingeengt werden würde.
Ciao
Wolfgang Horn
Du bilst halt neu und zugleich jung, da hat man es immer schwer. Ging
den meisten so. Daher: Lernen, brav sein und dem Vorgesetzten in den
Hintern kriechen, dann zu geeigneter Zeit mal ein Zwischenzeugnis
verlangen, um Druck zu machen.
Alternativ den Betriebsrat anspechen!
> Meine Kollegen interpretieren meine Freundlichkeit und Kollegialität> als wäre ich ein Weichei.
Dann bist Du auch in einer Miesmacherbude gelandet und passt dort nicht
rein. Sofort woanders bewerben und neu starten. Die Angelegenheit im
BW-Gespräch offen ansprechen.
> Das schadet meinem Selbstbewusstsein.
Dann bist du wirklich ein Weichei :-)
Wie Falk sagt - geradlinig Deine Aufgaben erledigen. Wenn Du Dich für
was entscheidest, zieh das so durch.
Ansonsten bei solchen Fragen ala Bund oder Weichei immer nach dem Zweck
der Frage fragen. Ruhig mal (konstruktiv!) Kontra geben. Ansonsten
Kommunikation auf der Metaebene anstreben, die Zusammenarbeit in den
Vordergrund stellen und persönliche Angriffe abwehren. Und Freunde
suchen!
Zuckerle,
mach hier keine voreiligen Avancen, sag nicht du brauchst jemanden zum
Quälen, den du noch züchtigen und zurechtbiegen kannst?
Oder ist dir dein Job zu stressig, und ihr braucht noch fähige Leuts,
weil mal wieder jemand rausgeekelt wurde?
Und bitte etwas Klartext was die Firma angeht, google ist da sehr
wählerisch.
Wolgang Horn schrieb
> Insgesamt: Stelle Deine persönlichen Interessen weitsichtig über alle> geschäftlichen Interessen.
In seiner Situation wäre ich vorsichtig, sonst fliegt er gnadenlos auf.
Oder was meinst du warum er dort so offen angepinselt wird?
Sowas riechen die alten Hasen ganz schnell, und das Resultat ist
ansatzweise schon zu spüren.
Wenn er jetzt schlagartige die Richtung (sein Verhalten) ändert, wird
das genauso auffallen.
Entweder Teamplayer oder Einzelkämpfer, aber niemals der Arschkriecher
beim Chef, das mögen die länger Anwesenden ganz besonders gern.
Soziale Kompetenz in Annäherung gleichen Verhaltens, so denn ihm was an
dem Job dort liegt.
Die Hintergründe wird er auch noch kapieren.
Liebe Leute,
ich danke euch für die rege Beteiligung in diesem von mir eröffnetem
Thread.
@Zuckerle
tja, IBN das wär schon was. Als Rambo könnt ich dann ganze Anlagen lahm
legen, dem Chef sagen was Sache ist und mir es gewaltig löhnen lassen.
Bin mir sicher wenn man sich als Person gut verkaufen kann kann man es
weit bringen.
Ich bin halt eher ein Typ der Introvertiertheit. Ich arbeite aber
bereits dran dass es besser wird.
Zusammengefasst, werd ich NEIN-sagen üben, "GROSSPRECH" lernen (?!?!)
Und ja, diese Aussage hat ein Kollege (Mentor) zu mir getätigt.
Geradlining bin ich, versuche jetzt mehr direkt zu wirken, offen das
meiste sagen, mache meine Arbeit eigentlich ganz gut, hab das auch schon
bestätigt bekommen.
Nur was ihr noch nicht wisst: Derjenige "Mentor" ist schon seit mind 10
Jahren in der Firma und surft oft im Internet und telefoniert laut
privat während der Arbeitszeit. Er hat eh schon des Öfteren Verwarnungen
bekommen, und er hilft mir wenig, weil er sich auch nicht so gut
auskennt zB in Unix, obwohl er schon so lange dabei ist.
Deswegen hab ich ihn beim Chef etwas angeschwärzt, dass das nicht sein
kann. Und ich soll als Weichei gelten? Ne glaub ich nicht.
Hab mir meine Kohle fürs Studium nicht von Mami geben lassen. Meine
Eltern hatten nämlich kein Geld. Wir wohnten damals in ner 2-Zimmer Whg
zu viert (mit Schwester). Deswegen wurde ich in der Schule oft
verspottet, evtl hat das mich etwas fertig gemacht.
Mit 20 bin ich dann ausgezogen, Geld zu verdienen. Ich hab einen Kredit
aufgenommen für die erste Wohnung. Dann bin ich studieren gegangen. Im
Sommer bin ich neben dem Studium auf Montage geganngen um mir mein Leben
etwas zu verbessern, um mir Urlaube zu ermöglichen, oder zB einen neuen
PC.
Tja so war mein Leben, so siehts aus. War auch mal im Ausland. und beim
Bund...
Glaub nicht dass ich einer war, der es ganz leicht hatte...was sagt ihr
dazu? Soviel zu mir, dass ihr mich etwas einschätzen könnt.Oft träum ich
davon wieder auf die Uni zurückzukehren.
@ Mr. Vogel (Gast)
>tja, IBN das wär schon was. Als Rambo könnt ich dann ganze Anlagen lahm>legen, dem Chef sagen was Sache ist und mir es gewaltig löhnen lassen.>Deswegen hab ich ihn beim Chef etwas angeschwärzt, dass das nicht sein>kann. Und ich soll als Weichei gelten? Ne glaub ich nicht.>zu viert (mit Schwester). Deswegen wurde ich in der Schule oft>verspottet, evtl hat das mich etwas fertig gemacht.>Tja so war mein Leben, so siehts aus. War auch mal im Ausland. und beim>Bund...>Glaub nicht dass ich einer war, der es ganz leicht hatte...was sagt ihr>dazu? Soviel zu mir, dass ihr mich etwas einschätzen könnt.Oft träum ich>davon wieder auf die Uni zurückzukehren.
Tja, die Muster erscheinen bekannt. Mal wieder ein Troll, der meint mit
seiner alten masche nicht aufzufallen. Ein Versuch war es wert. Und nun
husch, husch ins Körbchen.
\|||/
(o o)
,~~~ooO~~(_)~~~~~~~~~,
| Please |
| don't feed the |
| TROLL! |
'~~~~~~~~~~~~~~ooO~~~'
|__|__|
|| ||
ooO Ooo
Ich hoffe für dich, daß du nicht auch so offen in der Firma auftrittst,
das mögen weder die Chefes noch die älteren Kollegen.
Laß dir lieber mehr aus der Nase ziehen, was deinen persönl. Bereich
angeht, gläserne MA haben keinen langen Bestand.
Und orientiere dich an der Masse, wenn die einen seltsamen Stiel fahren
mußt du nicht dafür deren Arbeits-Welt retten.
Nichts geht über Querdenker oder -Treiber, du machst dir nur das berufl.
Leben von Anfang an schwerer, paß dich an und v.a. pinkel niemanden von
deinen älteren Koll. ans Bein, damit sammelst du garantiert keinerlei
Pluspunkte.
Wer zu letzt kam > geht auch meist zuerst wieder, den Spruch
verinnerliche dir, und denk immer dran.
Und egal was jemand, ob du oder ich so schön daherlabert, jeder versucht
sich bestmöglich zu präsentieren > also versuch es mit Zurückhaltung,
kommt meistens viel besser.
Und Geschäft ist Arbeit und Privatssphäre ist dein Geheimnis, nicht
anders herum.
Und dies würde ich mir auch noch mal überlegen
> Zusammengefasst, werd ich NEIN-sagen üben, "GROSSPRECH" lernen
zu richtigen Gelegenheit am richtigen Platz, aber nicht unbedingt um
dich besser durchzusetzen, man kann auch ohne eine Zu- oder Absage sehr
viel sagen,
Falk Brunner schrieb:> Tja, die Muster erscheinen bekannt. Mal wieder ein Troll, der meint mit> seiner alten masche nicht aufzufallen.
Ähm.,ich weiß zwar nicht was du meinst, aber ich bin wirklich kein
Troll.
@Der schon wieder
Vielen Dank , für deine Tipps, die sind wirklich gut. Werd versuchen,
möglichst nichts Privates nach außen dringen zu lassen. Ich versuche eh
immer so gut wie möglich Privates und Geschäftliches voneinander zu
trennen.
Mir geht es nur drum, vor den Mitarbeitern als respektvoll wahrgenommen
zu werden, genauso im zB Militär bei den Kollegen. Aber das ist nicht
einfach, wirklich nicht.
Der gläserne Bürger ist überall gewünscht u. verehrt, dem sieht man an
der "Nasenspitze" schon alles sehr genau an.
Was meinst du warum die Leute mit zunehmendem Alter erst immer Cooler
und dann ruhiger (verschlossener) werden?
Stille Wasser sind tief.
Nachtrag : Respekt kommt heute weniger von Können und Leisten als
vielmehr von Darstellen und Präsentieren (sich verkaufen)> das eine ist
das was grundsätzlich den positiven Menschen ausmacht, das andere ist
Oberflächlichkeit, die aber jeder mehr oder weniger in sich trägt > der
Mensch ist von Haus aus ein sehr bequemes und faules Tier!
Kleider (Titel) und die richtige Laberei machen Leute < keine Meister
und auch keine echte Leistungen.
Zuckerle schrieb im Beitrag #2089087:
>> Autor: Mr. Vogel (Gast)>> Datum: 03.03.2011 20:24>> Komm zur Inbetriebnahme , da machen sie einen Rambo aus dir.> Ein unerschrockerer Kämpfer , den nichts aus der Bahn werfen kann.>> Oder du gehst gleich sang und klanglos unter. Aber das gehst du ja> im Büro auch. Also du hast nichts zu verlieren, komm zur IBN.> Wir warten auf dich.
Na du Schisser haste dich aus Libyen abgeseilt, solltest doch die
Brauerei von OBERST GADDAFI zum Laufen bringen, die Gaddafikrieger
müssen schließlich ihren Sieg feiern.
Toller Rambo bist du ...
"zu weich"
= Ist nicht belastbar? Körperlich? Geistig?
= Kann sich nicht durchsetzen?
= Hat keine festen Standpunkte/Meinungen?
Freundlich sein schadet nie.
> Ich habe gesagt, ja schon, aber> wenn ich neu bin, versuch ich freundlich zu sein , zu meinen Kollegen,> erst später wenn ich nicht mehr der Neueste bin, kann ich ja etwas> schroffer und arroganter auftreten oder?
Hinterfotzig schleimen schon.
>aber es ist ja kein großer Unterschied zwischen Düngemittel und >Nitropulver.
Was bitte schön ist Nitropulver? Du könntest evtl. Ammoniumnitrat
meinen. Daß du die Stoffe nicht mal korrekt benennen kannst, obwohl Du
doch als großer Zampano vor Ort gewesen bist, läßt doch sehr auf Deine
angeblichen "Inbetriebnahmequalitäten" schließen.
Backflow schrieb:> aber es ist ja kein großer Unterschied zwischen Düngemittel und >Nitropulver.
Das wird Z. auch wissen - die Umschreibung reicht doch für alle die
wissen was gemeint sein soll. Den Privatkrieg könnt ihr doch mal zum
Vorteil des Informationsaustausches einfrieren. Zieht sich ja schon über
Monate die ich hier so mitlese..
Hi, Der schon wieder,
in Beitrag #2089172:
> In seiner Situation wäre ich vorsichtig, sonst fliegt er gnadenlos auf.
Danke für die Gegenstimme.
Selbstverständlich muss man in den Äußerungen über seine Ziele heucheln.
Wer kann die Notwendigkeit dieser Tarnung seiner "wahren Absichten"
leugnen?
Aber genauso selbstverständlich darf man sich nicht selbst zum
Lohnsklaven machen, zur "biologischen Werkzeugmaschine", indem man mit
der Schere im Kopf alle eigenen Interessen leugnet.
Schon gar nicht in einer Industrie, die ihre Führungskräfte mit immer
mehr Protzigkeiten zu ködern versucht.
> Oder was meinst du warum er dort so offen angepinselt wird?
Dafür haben die Informationen gefehlt.
> Entweder Teamplayer oder Einzelkämpfer, aber niemals der Arschkriecher> beim Chef, das mögen die länger Anwesenden ganz besonders gern.
Klar.
> Soziale Kompetenz in Annäherung gleichen Verhaltens, so denn ihm was an> dem Job dort liegt.
Natürlich muss man sich an die verordnete Mode anpassen und seine
Stahlspitzen an den Ellenbogen mit softem Fell tarnen.
Wenn die Personaler solche Heuchelei wollen und dafür teure Trainer
bezahlen, werden sie die auch kriegen.
> Die Hintergründe wird er auch noch kapieren.
Auch darüber fehlten die Informationen - und Spekulationen werden zu
leicht zur selbsterfüllenden Prophezeiung.
Ciao
Wolfgang Horn
@Heinrich
>Den Privatkrieg könnt ihr doch mal zum Vorteil des Informations->austausches
einfrieren.
Die rhetorischen Kleinodien von Zuckerle, die hier jemand anderen
betrafen, wie z.B.
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum: 07.03.2011 07:20
>Du Hampelmann schon wieder!>Na , hast du Freigang oder hast du den Rest auf Bewährung bekommen?>Oder bist du von der Geschlossenen in die Offene verlegt worden,>wegen guter Führung und so!
gefallen dir also?!
Ich bin auch zu weich.
Bin ein netter, zu vorkommender Mitarbeiter der nie über Kollegen
herzieht und immer im Dienste des Projektes bzw. im Interesse der Firma
handelt, sofern man ihn mal lassen würde.
Kurz gesagt Aspie.
Ich war heute auch wieder fast am verzweifeln, weil mein netter Senior
Entwickler sein geballtes Wissen nicht Preis geben wollte.
Ich musste es in drei Anläufen mühsamst aus der Nase ziehen und
unkollegiale Äußerungen tollerieren.
Heut zu Tage gemein hin als Mobbing bekannt.
Lasse diese Schmach schon über zwei Jahre über mich ergehen,
hatte vor kurzem ein interessantes Vorstellungsgespräch.
Aber es stellt sich im Laufe des Gesprächs raus, dass der Laden
wahrscheinlich nicht viel anders tickt als mein jetztiger.
Oder was haltet ihr davon, wenn ihr einen Kollegen habt der schon 23
Jahre im selben Betrieb ist und quasi der Mann ist der euch aufbauen
soll.
Der gute Mann wird gut daran tun, dem Neuen nur dass Nötigste zu sagen,
um nicht unnötige Konkurenz heran zu züchten.
Klar das würde anders laufen, wenn er kurz vor der Rente steht, dann
wäre dass perfekt, man könnte soviel von dem alten Hasen lernen.
Ich finde das schon bitter, jung und alt könnten so gut miteinander
zusammen arbeiten und sicherlich würden beide Seiten profitieren.
Kenn das leider nur aus dem privaten Bereich.
Daher bleibt mir wohl früher oder späüter nur die Notbremse, da ich dass
auf Dauer seelisch nicht druch stehen werde.
Wieder mal einen motivieren kaputt gemacht, dass ist Industrie, nur
unkollegiale Mitmenschen mit der sozialen Kompetenz eines Backsteins
halten sich auf Dauer.
In deinem letzten Satz liegt Wahrheit.
Das System fördert diese Dumpfbatzen.
Nach Jahrzehnten herrschen Dumpfbatzen.
Das ist der Weg. Wir werden bezahlen für die Gier.
Zudem Vernunft und Ruhe und Disziplin war in der Grundschule und im
Studium.
Im Berufsleben geben die Gestörten Hyperaktiven Aktionisten den Ton an.
Stumpfe ab oder gehe unter.
prügelknabe , vllt. liegt es am fehlenden Respekt und Anstand gegenüber
deinen älteren Kollegen, die sind ganz gewiss nicht dein Kindermädchen
oder Ausbilder.
Du hast schon richtig erkannt um was es geht, Wettbewerb auf ganzer
Linie, also such dir deinen Platz und erfülle den so gut wie möglich,
und gehe deinen weisen Kollegen zur Hand u. zeige denen Zuneigung, oder
was meinst du sind die dir schuldig?
Denen ging es früher auch nicht anders, nur heute denkt die
emporstrebende Jungend sie bekommt alles in den Allerwertesten geschoben
u. der rote Teppich wird für sie ausgerollt?
Ein ewiger Frager ohne Einsatz und Aufopferung wird niemals an die
Stelle der Alten treten können, dazu sind heute die Regeln u.
ungeschrieben Gesetze zu sehr auf der Seite der Jüngeren.
Was du fachlich nicht draufhast wird dir menschlich noch mehr zu Last
liegen, oder wie stellst du dir das vor?
Die alten Hasen zeigen dir auf ganz einfache Weise was sie in Jahren der
ständigen Lehre und Erkennen aus Fehlern gelernt haben, und schenken es
dir gratis?
Deine Nerven sind das eine, wenn die schon schlapp machen, was macht
dann erst der Rest von deinem armseligen Körper.
Notbremse, um in anderen Firmen das gleiche zu erleben, wie du ja schon
selbst erkannt hast.
Ich würde mich mal auf den Hosenboden setzen und mir das fehlende
Grundlagen- und Fachwissen aneignen, denn nicht nur Infotransfer in
deine Richtung ist angesagt!
Dann könnten die auch einen Hilfsjogi anstellen, dem sie das einmal
zeigen und ständig kontrollieren.
Der nimmt deinen Entwicklern auf Granatie aber nicht die Stelle weg,
oder kostet das Geld was du eigentl. bekommst, wofür überhaupt?
Nicht immer die Fehler nur bei den Anderen suchen, man fängt erstmal bei
sich an, oder man testet seine Durchsetzungskraft, aber mit den Nerven!
@ all , deine Sichtweise hilft ihm überhaupt nicht weiter, wenn ich mich
nicht ganz irren sollte!
Der Fachkräfte Überschuss tut sein übriges.
Da merkste so richtig welchen Wert du als Mensch im System hast.
Wehe, wehe, du bist kein Leistungsträger und nicht wehrhaft. Jeder
dahergelaufene Hund meint dann an dein Bein urinieren zu müssen und
somit dir und vor allem den anderen seine Potenz beweisen zu müssen.
Es ist ein Naturgesetz die Affen nehmen sich vermeintlich schwächere zur
Brust.
Du läst deine Wut ja auch nicht im Faustkampf mit einem Bären aus.
Suchst dir ja auch eine Pusteblume und mähst die um.
Affen Getue halt.
all schrieb:> Jeder> dahergelaufene Hund meint dann an dein Bein urinieren zu müssen und> somit dir und vor allem den anderen seine Potenz beweisen zu müssen.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Nicht jeder ist auf der Welt, um potentielle Konkurrenten
niederzumachen.
Vermutlich wird es öfters eher so sein, dass der Neue alles anders
machen will und sich so aufführt, als hätte er höchstpersönlich das Rad
erfunden. Das stößt den älteren Kollegen natürlich bitter auf und sie
werden dann auch jegliche Kooperation einstellen.
Kein erfahrener, älterer Ingenieur wird sich von einem Jungspund bedroht
fühlen. Er hat nur womöglich einfach keine Lust, absolute Basics ständig
neu erklären zu müssen.
Man muss sich eben aneignen, möglichst konkrete Fragen zu stellen - dann
kann der Kollege eben kaum ausweichen. Wenn das nicht hilft, einfach
eine Hierarchieebene höher nachfragen. Und man schnellstmöglich lernen,
sich so viele Informationen wie möglich selbst zu beschaffen. Auch
hilfreich ist es, sich in der Firma über den eigenen Tellerrand hinaus
zu informieren, zum Beispiel über Projekte, in denen man gar nicht
direkt beteiligt ist.
@Der schon wieder
in manchem mag ich dir ja recht geben,
aber es sollte trotzdem so sein dass man sich hilft,
so was nennt sich Teamwork.
In einem guten Unternehmen sollte das auch Standart sein.
Fördern und fordern.
Klar kann man es einem nicht alles hinten rein schieben.
Ein gewisses Maß an Blut, Schweiß, Tränen ist üblich.
Das kennt man aus dem Studium wenn die 1. Semester gewisse Dinge auf dem
Silbertablet wollen ohne groß dafür einen Finger krum gemacht zu haben.
Aber es ist doch im Interesse aller, dass ein Projekt voran geht.
Ich bin kein Mensch der sich mit fremden Federn schmückt, ich bin ein
Macher.
Trage soviel Infos wie möglich zusammen.
Das mag manchem nicht schmecken.
Man beruft lieber Besprechung ein oder labbert Stunden lang rum, anstatt
dass man Schnittstellen definiert und das Zeugs so schnell wie möglich
zusammen trägt und sich kurz schließt.
Ich verstehe so was in der heutigen Zeit nicht, wenn man zusammen
arbeitet haben alle was davon, es geht vorwärts und gute Produkte
verkaufen sich auch.
Aber man kann auch unnötig Zeit mit Besitzstandsdenken, Besprechungen
und Egomanie verplempern.
Das einzigst Gute, dass solche Firmen früher oder später so wie so den
Bach runter gehen, weil es kleine innovative Unternehmen gibt die
schnell entscheiden und die Sachen mal ein Jahr früher auf den Markt
bringen wie vermeintliche Marktführer und Konsorten.
Arschkriecher und Labbertaschen die Chefe nach dem Mund schwätzen,
Interesse heucheln sind gefragt.
Oft gesehen, die Lösung ist auf dem Tisch, aber irgend ein Egomane muss
sich durchsetzen und ein extremster Mist wird spezifiziert.
Hinterher muss unter Einsatz von Unsummen den Karren wieder aus dem
Dreck gezogen werden.
> dazu sind heute die Regeln u.> ungeschrieben Gesetze zu sehr auf der Seite der Jüngeren.
ganz unrecht hat der Mann nicht.
Bei meinem Laden, sind die Softies ein Haufen Junge, werden immer mehr.
Die paar Alten die es noch gibt, fühlen sich bestimmt bedroht.
Neid und Missgunst vorprogrammiert.
Möglicherweise projizieren die Jungs aus der Hardware Ecke das auch auf
sich.
Konkurrenzdenken, daher Claim abstecken und Nachwuchs klein halten.
Das mag auf schlechten Erfahrungen basieren, viele Junge sind
karrieregeil und wollen schnell und bequem nach oben, um einen Haufen
Geld zu verdienen.
Auf die andere Art ist Hardware Out.
Nimmt man halt einen FPGA, DSP oder ähnliches, den Rest machen die
Softies.
Ändern lässt sich der Spass auch einfacher, nennt sich Firmware Update.
Habe da auch so meine Erfahrungen, dass Leute nach oben gespült werden,
wo ich mich frage was der Mist soll, außer Arschkriecherei und
Freizeitaktivitäten mit der Führung keine Qualifikation vorhanden. Okay
oft noch gepaart mir sogeannten Soft Skills, anders gesagt Dummschwätzer
und Lästermäuler.
So unter anderem nach meiner Diplomarbeit, reihenweise wurden wir nicht
übernommen, auch ehemalige Werkstudenten.
Nur Einer der mit seinem Betreuer gut konnte und beim Hausbau
mitgeholfen hatte, durfte dann seinen Master machen mit Bezahlung und
Übernahme durch das Unternehmen.
Bekam sogar noch einen Preis an der Hochschule, mir kam fast die Galle
hoch.
Vielleicht bin ich sozial auch nicht kompetent oder ich greife zur Zeit
was die Firmenauswahl betrifft immer in die Sche**e.
Mit meinem Betreuer der Diplomarbeit kam ich nicht klar,
vielleicht lag es an kulturellen Differenzen (UdSSR).
man sollte eigentlich schon meinen, dass ein ing. in der lage ist zu
kapieren, dass es nicht reicht mit seinem wissen zu glänzen. Jeder depp
weiß das...
Man muss halt mal ein bisschen an beziehungen ran kommen, sie aufbauen
usw.
Eine hand wäscht die andere, so einfach ist das und dann klappt es auch
mit einer angepeilten karriere.
Wer gut mit seinem chef kann, egal ob er was kann oder nicht, dem geht
es einfach besser. Sei es gehaltserhöhung, beförderung oder einfach das
tägliche miteinander im unternehmen
Wenn ihr schon wisst das ein "nichts könner" durch labern weiter kommt,
während ihr (natürlich als könner ;D) nicht weiter kommt, dann sollte
man mal darüber nachdenken ob man nicht auch ein bisschen labert
@ g.a.s.t. , ganz einfach erklärt, junge MA kann man als Chef noch
formen und beeinflussen, die kosten meist weniger und sind genügsamer,
auch kann man die mehr streßen und psychisch unter Druck setzen, siehe
dieses Bsp. hier, so in der Richtung war das gemeint.
Macht jedes gr. Unternehmen so, und hat wohl seine Gründe dafür.
@ TO prügelknabe , entweder mit oder gegen Jemanden, wenn du das anders
nicht kannst, dann rechne dir deine Optionen aus.
Jedoch in deiner jetzigen Situation wäre ich vorsichtig mir alles zu
verbauen, pauschalisieren ohne wirkl. Lebens- und Berufserfahrung zu
haben, das ist nur Reden über das was man offensichtlich sieht =
Geschwätz.
Ein kleines Kind würde es wohl auch so auffassen oder sehen, und was
machst du daraus, oder was zeichnet dich als gebildeter Mensch aus?
@ Klaus , leider ist es so daß nicht mehr Leistung und korrekte Arbeit
zählen, sondern Beziehungen und persönl. Vorteile.
Das kommt ganz ähnlich wie damals zu Zeiten wo noch die Mißwirtschaft
und Korruption in vollem Gange waren > soz. Planwirtschaft hatte auch
solche Methoden.
Nur haben solche Methoden meist Kleingeiseter mit gesteigertem Ego aber
ohne wirkl. Fähigkeiten nötig.
Alle anderen könne sich durch ihr Können ganz gut vorwärst bewegen,
leider wird deren Potential meist durch Labertaschen verheizt.
Also wem das stinkt sucht sich richtige loyale Verhältnisse, wird diese
aber sehr schwer finden, so funktioniert nun mal Kapitalismus.
Jeder ist sich selbst der nächste.
> @ g.a.s.t. , ganz einfach erklärt, junge MA kann man als Chef noch> formen und beeinflussen, die kosten meist weniger und sind genügsamer,> auch kann man die mehr streßen und psychisch unter Druck setzen, siehe> dieses Bsp. hier, so in der Richtung war das gemeint.> Macht jedes gr. Unternehmen so, und hat wohl seine Gründe dafür.
Das bedeutet dann im Umkehrschluss, dass die alten unflexibel und
arrogant sind. Aber das darf man ja nicht öffentlich sagen, sondern nur
denken.
Unflexibel ist ein weit dehnbarer Begriff und Arroganz genauso! Die
Sichtweise der Dinge bestimmt der eigene Standpunkt.
Klaus, mir fällt zu deinen Hinweisen mit Dienen und Verdienen aber noch
sehr viel anderes ein, schon mal dran gedacht, daß man sich drehen und
wenden bücken und dienen kann, und als Dank dann eine Abfuhr erhält?
Geben und nehmen immer mit der Option sich nicht austricksen zu lassen,
dafür gibt es aber kein Patentrezept, außer sich überall unentbehrlich
zu machen. Funktioniert aber wohl nur in der Fantasie.
Unglaublich, was hier Leute von sich geben!
Für viele scheinen Wörter wie Anstand und Sitte überhaupt nicht mehr zu
existieren. Was ist falsch an Freundlichkeit ??? Und die ganzen kranken
Tipps an den Threadsteller, er soll sich und seine Person ändern, damit
er genauso allglatt wird wie der Spastie in seiner Firma, der die
Dreistigkeit besaß ihn als Person und seine freundliche Art zu
beleidigen.
Menschen, die in der Freundlichkeit anderer ständig irgendwas hinein-
oder herausinterpretieren gehören in keine Firma und überhaupt nicht
ins Arbeitsleben, sondern mindestens in eine psychiatrische Anstalt.
Solche Spasties zerstören oder ermöglichen erst gar nicht ein
friedliches und kollegiales Zusammenarbeiten.
Schlimm genug, dass das Arbeitsleben ohnehin an einem mental und
körperlich zerrt, nein da muss es ständig noch irgendwelche Kotzbrocken
geben, die meinen, einen 27 jährigen mündigen Menschen nach deren
Vorstellungen umerziehen zu können... Ohhhh der Typ hätte aber verbal
von mir was erlebt, wenn ich dabei gewesen wäre...
Zum Thema Militär. Bin selbst dabei gewesen, zwar nur die 9 Monate,
allerdings als Hilfsausbilder und ich muss sagen, dass Arroganz und fast
schon perverse, ja gar assoziale Unfreundlichkeit dort an der
Tagesordnung ist. Das hängt aber mit diesem Milieu und der Ausbildung an
sich zusammen. Menschen die einigermaßen etwas Hirnmasse im Kopf haben,
können Militär vom Zivilleben streng voneinander trennen, andere
wiederrum, wie der Kollege des Threadsrtellers, sind die eigentlichen
Versager, die sich nun in der freien Wirtschafft als die großen
Feldherren sehen.
@ Threadsteller: Lass dir von niemandem irgendwelches dummes Zeug
einreden, bleibe einfach so wie du bist, denn nur das Natürliche ist das
schönste an einem Menschen und bei den meisten (geistig gesunden) kommt
dies auch gut an.
Das System schreit (verlangt) nach Löwen und nicht nach Streichelhasen.
Das wird sich rächen.
Wegen den Löwen ist die Welt wo sie ist.
Im Eimer.
Money rules the world freunde und Raubtiere schaffen mehr an.
Betriebswirtschaftlich hui Volkswirtschaftlich pfui.
Gewinne privatisieren Verluste sozialisieren.
Max. 30 Jahre, dann ist der Ofen aus und es gibt einen neuen Urknall.
Hi, Alex,
> Unglaublich, was hier Leute von sich geben!
Wieso? Es entspricht doch dem, was die Medien in der Hauptsendezeit über
den Beruf verbreiten.
> Für viele scheinen Wörter wie Anstand und Sitte überhaupt nicht mehr zu> existieren. Was ist falsch an Freundlichkeit ???
Dass sie nicht bilanziert werden kann. Wohl aber der Zeitaufwand dafür,
der wird leicht zur "Verschwendung von Arbeitszeit".
> Tipps an den Threadsteller, er soll sich und seine Person ändern, damit> er genauso allglatt wird wie der Spastie in seiner Firma, der die> Dreistigkeit besaß ihn als Person und seine freundliche Art zu> beleidigen.
Diese Tipps waren sicher gut gemeint.
Es ist auch richtig, wie im Straßenverkehr - wenn man unsicher ist, sich
erst anpassen, mitschwimmen, dann erst eigene Ideen entwickeln und
erproben, dann erst darüber reden.
> Menschen, die in der Freundlichkeit anderer ständig irgendwas hinein-> oder herausinterpretieren gehören in keine Firma und überhaupt nicht> ins Arbeitsleben,
Verschwendung von Arbeitszeit ist, wenn man nicht klar das sagt, was zum
Erreichen des gemeinsamen Zieles gesagt werden muss, sondern drum herum
redet oder gar heuchelt.
Ärgerlich bin ich auch über die "Sozial-Fetischisten".
Fetischist ist einer, der nicht die Frauen liebt, sondern ihre Strümpfe,
ihre Lederstiefel oder ein anderes Attribut. "Sozial-Fetischist" nenne
ich eine Person, die nicht auf die Freundlichkeit und Wertschätzung im
Herzen achtet, sondern nur auf die im aufgesetzten Ausdruck.
Fast-Originalton Personaler: "Wir haben unserer Belegschaft mit viel
Aufwand 'soziale Kompetenzen' vermittelt. Das Ergebnis? Ihre
Mörderdolche überziehen sie nun mit Samthandschuhen und stechen
hinterrücks zu - mit einem Lächeln im Gesicht."
Gegenfrage: Was wäre wohl, wenn die Fußballvereine ihre Ligaspieler zur
Anwendung von sozialen Kompetenzen auf dem Rasen verpflichten und das
kontrollieren?
"Sozial-Fetischisten" sind wahrscheinlich auch nur Opportunisten, die
ihre Ziele erreichen wollen.
> Zum Thema Militär. Bin selbst dabei gewesen, zwar nur die 9 Monate,> allerdings als Hilfsausbilder und ich muss sagen, dass Arroganz und fast> schon perverse, ja gar assoziale Unfreundlichkeit dort an der> Tagesordnung ist.
Pauschale Behauptungen sind durch konkrete Gegenbeispiel leicht zu
widerlegen.
Mir hat mein Militärdienst überwiegend Freude gemacht, außer immer dann,
wenn sich im Gewaltmarsch meine Haut von den Füßen löste. Die Stimmung
in der Truppe, wie ich sie erlebt habe, war überwiegend gut. Wir
verstehen uns auch heute noch, Jahrzehnte danach.
> Menschen die einigermaßen etwas Hirnmasse im Kopf haben,> können Militär vom Zivilleben streng voneinander trennen
Wenn ich im Zivilleben einen Unfall sehe und nur glotzende Schaulustige,
dann brülle ich die schon in Bewegung, um Leben zu retten.
Der Unterschied ist weniger "Militär - Zivil", als die Notwendigkeiten
des Entscheidens und Handelns. Wenn die Granaten heulen, ist eben keine
Zeit zum Kaffeekränzchen.
> sind die eigentlichen Versager, die sich nun in der freien Wirtschaft> als die großen Feldherren sehen.
Macht-Fetischisten. Rüpel der Selbstherrlichkeit. Vernichter von Kapital
und Arbeitsplätzen.
Sondern:
"Ich bin der erste Diener meines Staates" (Friedrich der Große)
(Und der hat das nicht nur so gesagt, der hat auch so gehandelt!)
Nur so kann man das engagierte Mitdenken seiner Mitarbeiter gewinnen,
das in der High-Tech-Wirtschaft unverzichtbar ist.
> @ Threadsteller: Lass dir von niemandem irgendwelches dummes Zeug> einreden, bleibe einfach so wie du bist, denn nur das Natürliche ist das> schönste an einem Menschen und bei den meisten (geistig gesunden) kommt> dies auch gut an.
Nicht ist besser als der "gesunde Menschenverstand", ja.
Leider nimmt er sich selbst zum Vergleichsmaßstab und bewahrt sich so
vor dem Erkennen von Krankheiten.
Deshalb ist die Fähigkeit zur Reflektion unverzichtbar für dauerhaften
Erfolg.
Und dann gilt auch hier: „Die Erfahrung lehrt nichts ohne Theorie.“ (Dr.
Edward Deming)
Qualität kostet ihren Preis, zumindest Mühe. Egal, wo.
Ciao
Wolfgang Horn
Der schon wieder schrieb:> @ Klaus , leider ist es so daß nicht mehr Leistung und korrekte Arbeit> zählen, sondern Beziehungen und persönl. Vorteile.
Das war nie anders.
Der Mensch ist ein soziales Wesen und ohne "sein" Netzwerk hat er
natürlich gravierende Nachteile zu befürchten.
> Das kommt ganz ähnlich wie damals zu Zeiten wo noch die Mißwirtschaft> und Korruption in vollem Gange waren > soz. Planwirtschaft hatte auch> solche Methoden.
Korruption gibt es z.B. genau dann, wenn man kein Netzwerk hat.
> Nur haben solche Methoden meist Kleingeiseter mit gesteigertem Ego aber> ohne wirkl. Fähigkeiten nötig.
Nein, ein soziales Netzwerk ist etwas vollkommen Normales - wer keines
hat, sollte sich fragen, warum das so ist.
> Alle anderen könne sich durch ihr Können ganz gut vorwärst bewegen,> leider wird deren Potential meist durch Labertaschen verheizt.> Also wem das stinkt sucht sich richtige loyale Verhältnisse, wird diese> aber sehr schwer finden, so funktioniert nun mal Kapitalismus.> Jeder ist sich selbst der nächste.
Nein. Genau auf das Gegenteil bauen ja Beziehungen auf: man hilft sich
gegenseitig, gerade wenn es dem anderen schlechter geht.
Das ist dasselbe Prinzip wie bei der Mund-zu-Mund-Propaganda: man
vertraut eher (der Meinung von) Leuten/der Sippe, die man gut kennt. Das
hat nichts mit Kapitalismus oder Sozialismus zu tun: das ist einfach
menschlich.
Soziale Netzwerke sind per se nichts Schlechtes.
Chris D.
Die Wirtschaft und der Produktionsprozess geraten zusehens aus den alten
Bahnen, da ist kein Platz mehr für sozial, wenn der globale Wettbewerb
weiter so tobt.
Die Stufe wo das vllt. noch funktioniert wird sich immer weiter nach
unten bewegen, auf die der familiären und freundschaftl. Beziehungen,
nur leider hat das sehr wenig mit Leistung und Schaffensprozessen zu
tun.
Wer die Ursachen für solch asoziale Verhältnisse in den Firmen nicht
versteht, dem fehlt wohl noch etwas berufl. und menschl. Erfahrung.
Betriebliche Sicherheit im Arbeistprozess mit Schutz vor internem
Wettbewerb gab es schon früher nicht, Lehrlinge und Azubis und dann
später Jungfacharbeiter mußten sich auch mit solchen Widrigkeiten
abfinden und behaupten.
Nur war da noch die Arbeitswelt einigermaßen im Lot, da stand noch keine
Auslagerung der Produktion oder so harter Wettbewerb in der europäischen
Fläche auf der Tagesordnung.
Wir hier in DE sind wohl nur etwas zu empfindlich für das wahre Gesicht
des harten Kampfes auf den Märkten.
Oder möchte jemand seinen persönl. Berater und Schutzengel in der
Firma?, dann versucht es mal bei der Gewerkschaft oder dem Betriebsrat!
Die Beobachtung ist richtig, die Schlußfolgerung jedoch nicht. Wenn wir
diesen Prozessen nicht Einhalt gebieten, verlieren wir unsere
Wettbewerbsfähigkeit viel schneller. Das schlechte Betriebsklima nämlich
wirkt sich negativ auf die Produktivität aus. In Skandinavien weiß man
das schon längst, die sind da weiter als wir.
sollte man als noch relativ junger AN (29 J.) Deutschland den Rücken
kehren?
Ist es in Skandinavien besser, werden da die AN noch respektvoll
behandelt?
man hört immer wie toll es im Ausland ist,
so ganz überzeugt bin ich da auch nicht.
Wenn die Sprache nicht kannst auch schwierig.
Und die Schweizer können die Deutschen nicht leiden habe ich mir sagen
lassen
Ich sag dir es ist nicht jeder fuers Auswandern gemacht...
Meist geht es beruflich Bergab... Ich bin nach Australien gegangen,
musste aber die ersten zwei Jahre finanziell zurueckstecken. Hatte ja
keine "australische Berufserfahrung"... was immer das auch ist.
Das Leben ist hier nicht sehr viel anders wie in Deutschland. Morgens
zur Arbeit, Abends zurueck... Zum Beispiel habe ich hier nicht mehr oder
weniger Freizeit...
Daniel Duesentrieb schrieb:> Ich sag dir es ist nicht jeder fuers Auswandern gemacht...
Das denke ich auch.
Wer auswandert, nur weil er es hier nicht packt, der wird auch dort
Probleme haben.
> Meist geht es beruflich Bergab... Ich bin nach Australien gegangen,> musste aber die ersten zwei Jahre finanziell zurueckstecken. Hatte ja> keine "australische Berufserfahrung"... was immer das auch ist.
Ein niedriger Steuersatz alleine bringt auch nicht viel, wenn man die
Differenz für Miete und Lebenshaltung ausgeben muss.
Was gerne vergessen wird: man lässt sein soziales Netz ebenfalls hier
zurück. Neue Freunde/Kontakte zu finden ist nicht einfach - gerade wenn
man in der Anfangszeit richtig reinhauen muss.
> Das Leben ist hier nicht sehr viel anders wie in Deutschland. Morgens> zur Arbeit, Abends zurueck... Zum Beispiel habe ich hier nicht mehr oder> weniger Freizeit...
Wie sind denn so die üblichen Urlaubsansprüche/Arbeitszeiten/Überstunden
dort geregelt?
Was mich speziell bei Australien erschreckt hat, ist die sehr große
Hautkrebsgefahr. Ohne Einreiben geht gar nichts.
Da hört der Spaß dann allerdings schnell auf.
Chris D.
Gleich auszuwandern ist sicher zu weit gegriffen, gerade wenn man an
Selbstbewußtsein und Erfahrung noch etwas arbeiten muß. Aber umgekehrt
erkennt man ohne ein gewisses Maß an beidem nicht sofort, daß man bloß
in einer miesen Bude gelandet ist und denkt, das muß alles so sein. Wenn
ich da an meinen vorletzten Arbeitsplatz denke... das einzige, was ich
an meiner Entscheidung zu gehen bereut habe ist, daß ich sie nicht schon
während der Probezeit getroffen habe. Manchmal ist das Gras woanders
eben doch grüner.