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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsregler (3V-12V DC) selber bauen oder kaufen?


Autor: Christian P. (dracocephalus)
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Moin!

Zuerst mal bin ich blutiger Anfänger. Ich kann zwar die Bauteile 
erkennen, bin in Physik gar nicht so übel und auch Löten etc. ist 
handwerklich kein Problem. Bisher hab ich mich aber noch nicht mit der 
tatsächlichen Funktion der einzelnen Bauteile innerhalb einer Schaltung 
beschäftigt, von den ganzen Variationen mal ganz zu schweigen. Also seid 
gnädig, wenn ich hier etwas sonderbar formuliere ;-)

Ich wollte mir eine langsam rotierende Achse für ein Laborgerät basteln. 
Hab mich dafür auch brav bei Conrad etwas beraten lassen und bin jetzt 
bei einem Getriebemotor aus dem Modellbaubereich mit 12 V/DC 
Nennspannung. Da der Motor nicht direkt regelbar ist, ich den aber 
zumindest ein wenig regeln würde, hab ich mich auf die Suche begeben.
Ein regelbares Netzteil wäre natürlich schön und da dachte ich gleich an 
meinen alten Eisenbahntrafo. Aber irgendwie sind die wohl nicht mehr so 
in Mode, daher gibt es sie selten und/oder sie sind teuer. Ich wollte da 
eigentlich so bei 20€ rauskommen und nicht bei 50€+. Selbst die ganz 
simplen regelbaren Netzteile sind recht teuer. Und da dachte ich mir: 
Ein 12V-Netzteil hab ich noch rumliegen und einen Regler werde ich doch 
wohl für ein paar Euro finden.
Leider wieder falsch gedacht. Für 20€ gibt es einen bei Conrad. 
Naja...da bin ich dann ins Netz und hier hängengeblieben.^^

Nach dem vielen Gerede hier also meine Frage: Lohnt es sich überhaupt - 
vom Lerneffekt und geistig-handwerklichem Anspruch mal abgesehen - so 
einen Spannungsregler selber zu bauen? Oder kosten die Einzelteile mehr 
als ein simples, regelbares Netzteil?

Bin da, wie gesagt, recht unbedarft.

Sollte sich das deutlich günstiger bauen lassen, würde ich mich 
entsprechend schlaumachen, wie man das zusammenbaut und was man braucht. 
Das will ich also noch gar nicht wissen. Bei mir dauert sowas aber etwas 
länger und wenn ich dann nach 3 Tagen Recherche feststelle, dass das 
auch nicht billiger wird, würde ich mich etwas ärgern.

Chris

PS: Falls ich hier das falsche Forum erwischt habe, bitte einfach ins 
richtige schieben.

Autor: Ich (Gast)
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Wie viel Strom brauchst du denn? Spielt der Wirkungsgrad eine Rolle?

Autor: Christian P. (dracocephalus)
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Der Motor verträgt einen max. Laststrom von 2,1A 
(http://www.conrad.de/ce/de/product/227560/GETRIEBE...)

Mein Netzteil hat 12V/500mA. Oder wäre es dann besser einen Motor zu 
verwenden, dessen max. Laststrom näher am Nennstrom des Netzteils liegt? 
Es gibt noch einen mit max. Laststrom von 530mA. Der hat dann natürlich 
etwas weniger Drehmoment, aber selbst 0,45Nm sollten mir reichen.

Der Wirkungsgrad ist nicht ganz so wichtig, da die Achse gelagert sein 
wird und das zu bewegende Gewicht eher gering ist. Es soll eine 
langsame, gleichmäige Bewegung werden. Das Gerät wird dann so 12h am 
Stück vor sich hindrehen.

Ich möchte einfach die Drehzahl des Motors regeln, damit der mal auf den 
max. 60 U/min dreht, aber auch mit 20 U/min laufen kann.

Chris

Autor: Floh (Gast)
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Einen Motor steuert (nicht regelt :-)) man am besten über PWM.
Das heist du stellst eine mittlere Spannung über ein und Aus-Schalten 
ein.
M = Motor an, - = Motor aus

MMMM----MMMM----  die Spannung mittelt sich auf ca die 50%

M-------M-------  gaaaanz langsam

MMMMMM__MMMMMM--  etwa 75%

Zu erreichen ist das Ganze mit einem Transistor/Mosfet für den Motor und 
einen im Tastverhältnis einstellbaren Taktgenerator (Rechteck-Dreieck 
z.B.).
:-)

Autor: Olaf (Gast)
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> Einen Motor steuert (nicht regelt :-)) man am besten über PWM.

Das ist richtig wenn man den Wirkungsgrad optimieren will oder
einen Motor auch in Bereichen nahe des Stillstands gut regeln will. 
(Losbrechmoment)
Aber wie jeder ehemalige Besitzer einer Carrera-Bahn weiss, es tut zur 
not auch einfach ein regelbarer Widerstand und irgendwie klappt es 
schon.

Olaf

Autor: Floh (Gast)
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Olaf schrieb:
> Carrera-Bahn

Irgendwann sind die Drücker halt heiß geworden,
Dann wars Zeit für Kaffeepause. :-)

Autor: Christian P. (dracocephalus)
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Ja, bitte etwas einfaches^^ Irgendwas mit Poti und Widerstand und 
fertig. Soll gaaaanz simpel sein. Soviel Last hängt ja nicht dran. 
Solange das Ganze nicht zur Selbstentzündung neigt oder sich durch die 
Tischplatte schmilzt, kann das auch ein altertümlicher Schiebewiderstand 
sein.

Muß auch nicht im 0,1V-Bereich genau regeln...äh...steuern. Hmm, müßte 
mal sehen, was in der alten Küchenmaschine drin war. Wobei das 
vermutlich eher auf 220V gelaufen ist... Naja, mein Fundus ist begrenzt, 
bei mir halten die Sachen immer lange und wenn sie kaputtgehen, dann 
richtig ;-)

Chris

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