Hallo Zusammen, leider habe ich vermutlich gerade ein grundsätzliches Verständnisproblem mit dem Einsatz von Z-Dioden. Wie im angehängten Schaltplan möchte ich mittels einem Spannungsteiler eine Spannung von 0-15 Volt linear auf bis zu 3.3 Volt abbilden, sodass ich diese mit dem uC erfassen kann. Mit dieser Schaltung erreiche ich im Bereich von 0-ca. 10 Volt auch eine lineare Folgespannung am uC. Ab ca. 10 Volt ändert sich die Kennlinie vom linearen in ein exponentielles Verhalten. Meine Idee war, dass hier ein Stromfluss über die Z-Diode stattfindet. So war es dann auch, Diode ausgelötet und schon passt alles. Nun meine Frage: Warum? Ich lag mit der Spannung noch weiter unter den 3.3V der Diode. Warum wird diese bereits vorher leitend? Nun habe ich keine Schutzeinrichtung vor dem uC, die vor Überspannung schützen könnte. Wie könnte ich die Schaltung ändern, sodass ich einen linearen Spannungsverlauf incl. Schutzeinrichtung erhalte. Freue mich auf Eure Ideen :) Viele Grüße Sebastian
Gast
#2088211
Sebastian Zimmermann schrieb: > Nun meine Frage: Warum? Ich lag mit der Spannung noch weiter unter den > 3.3V der Diode. Warum wird diese bereits vorher leitend? Z-Dioden unterhalb von ca. 5V haben technologisch bedingt nicht so einen ausgeprägten Knick in ihrer Kennlinie. Ist also normal. Zum "wie" gab es schon einige Beiträge. Also die Forensuche mal bemühen.
Gast
#2088218
Sebastian Zimmermann schrieb: > Wie könnte ich die Schaltung ändern, sodass ich einen > linearen Spannungsverlauf incl. Schutzeinrichtung erhalte. Z-Diode weglassen und kleine Schottky-Dioden vom Eingang des µC zur Betriebsspannung und Masse schalten.
Gast
#2088221
Hi > Wie könnte ich die Schaltung ändern, sodass ich einen >linearen Spannungsverlauf incl. Schutzeinrichtung erhalte. Lass die Z-Diode weg. µC-Eingänge haben in der Regel Schutzdioden nach VCC und Masse. Bei AVRs können bis etwa 1mA belastet werden. MfG Spess
Danke für Eure Hilfe. Ich möchte gerne dennoch die Spannung auf 3.3 Volt begrenzen. Ich nutze den AT91SAM7X. Der hat das Problem, dass wenn an einem AD Kanal die Spannung mehr als 3.3V beträgt, alle anderen AD Kanäle keine plausiblen Werte mehr liefern :/ Diesen "Effekt" möchte ich gerne verhindern... VG Sebastian
Eine gruene LED hat die steilere Kennlinie wie eine Zehner.
Vielleicht bist du einfach mit deinen 47k viel zu hochohmig. Versuch mal 1k und nehme anstelle der z-diode die üblichen Schottky zum Schutz des einganges. Gruss Klaus
Gast
#2088340
Sebastian Zimmermann schrieb: > Ich möchte gerne dennoch die Spannung auf 3.3 Volt begrenzen. > Ich nutze den AT91SAM7X. Der hat das Problem, dass wenn an einem AD > Kanal die Spannung mehr als 3.3V beträgt, alle anderen AD Kanäle keine > plausiblen Werte mehr liefern :/ > Diesen "Effekt" möchte ich gerne verhindern... Die "Profis" im FPGA Umfeld machen das so, daß sie eine 3,0V Rail erzeugen, und alle Eingangsspannungen mit Schottky-Dioden darauf clampen. MfG Klaus
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