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Forum: Offtopic Probleme mit meinem Radio


Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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folgender Sachverhalt:

-Radio ist eingesteckt
-wird über ein Schalter an gemacht
-über zwei Knöpfe (rauf/runter) stellt man die Senderfrequenz ein
-Radio läuft
-Schalter wird auf aus gestellt

wird der Schalter jetzt wieder auf ein gestellt ist der zuletzt gehörte 
Sender weg, man muss ihn wieder suchen.

Macht man aber folgendes:

-Radio einstecken
-Schalter auf an
-Sender auswählen bzw. suchen
-Radio hören
-Radio ausstecken, dabei aber Schalter auf an lassen.

Steckt man nun das Radio wieder ein, ist der zuletzt gewählte Sender 
gespeichert, man muss ihn also nicht suchen.

Das war bis vor ein paar Tagen noch nicht so, eher genau umgekehrt.

Was könnte das Problem sein?

€: Ist ein Grundig Radio, welcher Typ weiß ich nicht. Die Schrift auf 
dem Radio lässt sich nicht mehr lesen. Radio dürfte so ca. 10 Jahre alt 
sein

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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mach doch mal ein foto, am besten von außen und von innen ..

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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>€: Ist ein Grundig Radio, welcher Typ weiß ich nicht. Die Schrift auf
>dem Radio lässt sich nicht mehr lesen.
Das Ding hat doch auch einen Typenaufkleber hinten oder unten.
Mit etwas Glück hab ich die Unterlagen da...

Autor: Michael S. (technicans)
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Wenn es am Schalter liegt müsste sich das mir einer Messung leicht
feststellen lassen. Vielleicht ist auch nur ne Lötstelle gebrochen.
Ansonsten besorg dir beim Schaltungsdienst Lange erst mal nen 
Schaltplan.

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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Ich habe mal nach einem Typenaufkleber geschaut. Laut diesem Aufkleber 
handelt es sich um einen Grundig RR 700 CD.


Warum könnte bzw. sollte es am Schalter liegen? Es ist ja so, dass das 
Radio den Sender speichert obwohl ich es vom Strom nehme. Das 
widerspricht sich doch ein wenig? Denn bleibt das Radio am Strom, wird 
aber über den Schalter ausgeschaltet, dann sollte doch durch die 
Vorhandene Spannung die Senderspeicherung funktionieren. Nicht so wie 
jetzt, wo die Senderspeicherung nur funktioniert, wenn man das Radio vom 
Strom nimmt?

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Klaus Ausderkasse schrieb:
> Das widerspricht sich doch ein wenig?
Nicht unbedingt, die Netzelkos könnten lange genug Saft geben, dass das 
Radio das mitbekommt und speichert.

Wenn aber der Schalter aber einfach das NT Abtrennt und ein dahinter 
liegender Pufferelko zu schwach ist bleibt nicht genug Zeit den Sender 
zu speichern.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Ich tippe mal auf trockene Elkos an irgendeiner Stelle.

An dem Schalter liegt es ziemlich sicher nicht, wäre der kaputt ginge 
das Radio gar nicht mehr ein oder aus.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Das ist normal und warscheinlich ein Softwarefehler.
Da wird wohl unnötig oft in den EEPROM geschrieben und irgendwann ist 
der dann kaputt.
War bei meinem MP3-Player auch so. Plötzlich wußte er nicht mehr die 
Lautstärke und den letzten Titel. Er fing dann immer den ersten Titel in 
maximaler Lautstärke an.


Peter

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Peter Dannegger schrieb:
> Da wird wohl unnötig oft in den EEPROM geschrieben und irgendwann ist
> der dann kaputt.

Aber das Ding speichert doch den Sender noch - nur hat die 
Bedienungsanleitung wohl zwischenzeitlich ein Update bekommen und Klaus 
hats nicht gemerkt ;-)

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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du meinst eine Art Umweltupdate? ala Go green^^

Autor: Hanna P. (hanna_p)
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Wenn's ein mikrokontrollergesteuertes Radio mit Digitalanzeige ist,
dann könnte die Stützbatterie des RAM's defekt sein.
Bei vielen Geräten wurde, Anfang der 90'iger Jahre genau wie beim PC
ein batteriegepufferter c- mos RAM für die Variablen verwendet.

Es sind 3 Varianten möglich:
1. Akkupufferung,
2  Pufferung durch eine Lithiumbatterie
3. Pufferung durch Goldcap von 0,5 - 2 Farad.


1.) Akkupufferung:
Der Stützakku ist ausgelaufen oder eingetrocknet, was man am
ausgelaufendem Elektrolyt erkennt.

2.) Lithium Batterie ist alle:
könnte nach 10 Jahren passiert sein, da eine Lithium Batterie etwa
10 Jahre hält.

3. Der Goldcap ist taub oder sein Ladewiderstand ist unterbrochen

Hoffentlich konnte ich helfen, hanna.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Hanna P. schrieb:

> Bei vielen Geräten wurde, Anfang der 90'iger Jahre genau wie beim PC
> ein batteriegepufferter c- mos RAM für die Variablen verwendet.

Sowas hab ich hier auch noch. Ein einfaches kleines Panasonic von 1996, 
Preisklasse etwa 100€. Da sind die Sender nur so lange gespeichert, wie 
sie noch etwas Pufferstrom haben. Man kann das Gerät vom Netz trennen, 
dann hält die Speicherung noch 2-5 Minuten. Das reicht locker zum 
Umstöpseln an einen anderen Ort in der Wohnung. Da ist wohl gleich der 
normale Netzteilelko dafür zuständig. Das Netzteil ist auch bei 
ausgeschaltetem Gerät in Betrieb, um die Standby-Schaltung zu speisen. 
Auch wenn die selbst so gut wie keine Energie braucht. Funktioniert ja 
auch auf Batteriebetrieb, die sollen ja nicht gleich leer werden. Der 
Ein-/Aus-Schalter ist ein einfacher Taster. Wohl auch eine Art 
CMOS-Logik mit so gut wie keinem Energieverbrauch.

Da ich mit der kleinen Quetsche ohnehin nur stärkere Sender empfange, 
und man auch schon mal nur einen einzigen Lieblingssender hört, brauchte 
ich die Stationstasten eigentlich auch gar nicht. Habe mir irgendwann 
mal die eine Frequenz gemerkt, und die wird dann mit den Up-/Down-Tasten 
oder dem Handrad eben neu eingestellt, wenn was verloren geht. So, wie 
das früher auch mal war.

Eingetrocknete Elkos scheinen aber heute eine extreme Seltenheit zu 
sein. Ich hatte die Ehre mit solchen Teilen noch nie. Obwohl ich hier 
viele wirklich uralte Geräte und Basteleien mit Elkos habe (>30 Jahre). 
Die sind wohl heute so gut abgedichtet, daß keine Gase und damit 
Flüssigkeit mehr nach außen dringen. Das war ja früher z.B. bei 
Fernseh-Elkos anders, da sie als Dichtplatte eine Pertinax-Scheibe drin 
hatten, und auf Dauer versprödendem Dichtstoff. OK, gegen die 
Verschiebungen des Dielektrikums und damit Kapazitätsverlust bei 
Schaltnetzteilen ist man aber machtlos: Die sind auch ohne 
Elektrolytverlust irgendwann hin.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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bei videogeräten früher war es normal, daß spätestens drei minuten nach 
dem stecker ziehen der "goldcap" leer und die sender weg waren.

das netzteil hat damit gar nichts zu tun, das verbraucht schon im 
leerlauf das tausendfache eines kleinen cmos RAMs. da ist ein kleiner 
puffer-kondensator mit großer kapazität auf der platine, der nichts 
weiter als dieses cmos ram versorgt. wenn der leer ist sind die daten im 
ram futsch.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Ben _ schrieb:

> das netzteil hat damit gar nichts zu tun, das verbraucht schon im
> leerlauf das tausendfache eines kleinen cmos RAMs.

Ich denke ja immer nur an sinnvolle Sparmaßnahmen bei der 
Elektronikentwicklung. Habe das in einer kleinen Klitsche so gelernt. 
Hunderttausend Goldcaps für eine Geräteserie kosten auch hunderttausend 
Goldcaps Geld. Schmälert den Gewinn, die Marge. Und glaube durchaus, daß 
bei vielen Geräten nur der Netzteilelko die Schaltung noch puffert. Da 
hängt ja weder eingangs- noch ausgangsseitig eine Last dran. Dann geht 
das für 3 Minuten.

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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Laut Unterlagen hat das Tel noch eine Memory Batterie die hinten im 
Batteriefach eingelegt werden kann. Ist die vielleicht einfach nur alle?

Ansonsten gibt es noch C910 auf dem Bedienteil, der scheint auch noch 
etwas Backup zu machen (220µF).

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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das einzige was bei einem netzteil signifikante ladungen speichern kann 
wäre der 330V zwischenkreis. der wird durch den laufenden wandler beim 
abschalten aber idR sofort auf 50-100V entladen. und ein cmos ram an 
330V gibt nichts weiter als ein einweg-blitzlicht. geht also ganz sicher 
nicht so einfach. da ist ein goldcap in großen stückzahlen gekauft immer 
noch die preiswerteste lösung... neben einem mini-eeprom.

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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Ich denke mal mit der Batterie im Radio meint ihr das ähnliche wie beim 
Pc die Batterie, welche sämtlichen Bios Daten speichert. Das würde 
zunächst einleuchten.
ABER
Wenn diese Batterie (oder was auch immer) wirklich leer/kaputt sein 
sollte, warum wird der Sender dann gespeichert wenn das Radio komplett 
vom Netz getrennt wird und das obwohl das Radio 24 Stunden und mehr ohne 
Strom war?
Vom Prinzip her ist das doch das gleiche wie wenn ich den Radio nur 
ausschalte?
Beides führt dazu, dass kein Strom mehr zugeführt wird. Die Batterie 
kommt also zum Einsatz und speichert die Senderfrequenz, soweit logisch. 
Dies ist hier aber nicht der Fall.
Ich werde es aber bei Gelegenheit mal kontrollieren.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Klaus Ausderkasse schrieb:

> Ich werde es aber bei Gelegenheit mal kontrollieren.

...die Mehrheit der hier für Rat zur Verfügung stehenden werden 
natürlich davon ausgehen, dass die basiscs schon mal ausgestestet 
wurden.

Threads nach dem Motto "Stehlampe geht nicht mehr", die nadch 786 
Beiträgen darauf kommen, dass einach die Glühbirne durchgebrannt war 
sind zwar nett zu lesen, erzeugen aber den beliebten arg--Effekt.

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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Ist mir schon klar, ich habe aber die Tage einiges zu tun und das Thema 
gerade erst wieder betrachtet.
Es ist für mich auch irgendwo eine Verständnisfrage. Denn wenn es 
wirklich die Batterie ist, die leer sein sollte. Warum bleibt dann der 
Sender gespeichert wenn das Radio vom Netz getrennt wird? Das Radio 
hätte dann ja keinen Strom, weder vom Netz noch von der Batterie, also 
warum dann die Senderspeicherung?
und warum keine Senderspeicherung wenn das Radio eingesteckt ist und man 
nur den An-Aus-Schalter betätigt?
Das Verstehe ich nicht so ganz ;)

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