Gast
#2088651
Ich habe vorgestern und gestern ein einfaches Modul zur Tasteneingabe fürs Steckboard "entwickelt": 6 Taster mit jeweils Pullup-R und Tiefpass in Verbindung mit einem 40106 (Schmitt-Trigger) zur Entprellung, ein 4049 (Inverter) für inverse Logik, ein 4027 (JK-FF) für umschaltbare Ausgänge und 4 LEDs mit 4 x 2N5245, um die Zustände der Ausgänge (Q1, Q1', Q2, Q2') anzuzeigen. Schaltplan & Layout siehe beiliegendes PDF. Das ganze ist so simpel, dass ich dafür ein einseitiges Layout gemacht habe. Unabhängig davon, dass ich die Platine gestern auch schon geätzt habe, möchte ich in die Runde fragen, ob jemand eine Idee hat, wie man die Verwendung der Drahtbrücke umgehen könnte. - Also eher eine sportliche Herausforderung als ein tatsächliches Problem! (Das Einlöten einer Drahtbrücke dauert, inklusive Herstellung, nur Sekunden, das Schreiben dieses Postings dauert Minuten und der vergebliche Versuch, ein rein einseitiges Layout ohne Drahtbrücke hin zu bekommen, dauerte Stunden.) Ich weiß, dass man C7 besser platzieren kann, dass die Clearance inkonsistent ist, dass die eine oder andere Leiterbahn kürzer sein könnte (z.B. bei R1,R2,C1), dass unnötig viele Winkel drin sind (z.B. unter U2 und über U3), dass die Linien im Silkscreen der Taster und der 0805-Bauteile zu dünn sind, dass die VSS-Leiterbahn eine große Schleife bildet und sich verzweigt, und dass ich überhaupt blöde bin, weil einseitige Layouts nicht mehr zeitgemäß sind. Ach ja: Auch, dass ich ein subversiver Querulant bin, weil ich kein Eagle verwende. Ihr könnt mir das (und mehr) gerne um die Ohren hauen und die üblichen Schimpftiraden über mich ausschütten. ;-) :-D ..Vielleicht hat aber auch einer einfach nur Lust auf diese kleine Denksportaufgabe.