PLatinen Bohren

Gast #2089055
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Anfangs hatte ich eine Standbohrmaschine für ca 40€ aus'm Baumarkt... 
War eigentlich viel zu groß, aber damit ist mir erstaunlicherweise kein 
einziger VHM-Bohrer abgebrochen.

Inzwischen nutze ich von Proxxon einen kleinen Bohrständer und einen 
Bohrschleifer mit 12(?)V. Das geht ganz gut und nimmt nicht viel Platz 
weg.

Es gibt aber auch für Dremel und so diverse Bohrständer, die könnten 
auch funktionieren, hab ich selber aber nie getestet...

Normale Bohrmaschine oder Akkuschrauber ist denk ich keine sonderlich 
gute Lösung, da die Hartmetallbohrer sehr spröde sind.

Zu dem Thema gibt es aber sicherlich auch schon so einiges hier sonst im 
Forum...
Gast #2089062
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Mit etwas Augenmaß kann man viele Platinen auch mit dem Dremel aus der 
Hand bohren. Etwas schwierig wird das bei doppelseitigen Platinen, weil 
hier der Bohrer 100% rechtwinklig zur Platine stehen muss. - Aber auch 
das geht mit etwas Übung.
Vor ein paar Monaten habe ich mir dann doch einen Bohrständer ("Dremel 
WorkStation") für meinen Dremel aus dem Baumarkt geholt. Die 
Montageanleitung für das Teil ist zwar so schlecht, dass man es besser 
ohne Anleitung zusammengebaut bekommt :-D, aber das Gerät ist OK.
Kostenmäßig ist beides zusammen im bezahlbaren Rahmen, und ein Dremel 
ist auch für andere Sachen zu gebrauchen.
Es gibt bestimmt auch hier Profi-Geräte, von denen Dir die üblichen 
Verdächtigen erzählen werden, dass es ohne nicht geht und ein Dremel & 
Bohrständer herausgeworfenes Geld ist, aber ich komme mit dem Billigkram 
gut zurecht.
Gast #2089104
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Der Dremel ist über 10 Jahre alt, das weiß ich nicht mehr, was der 
gekostet hat. Ich weiß noch, dass ich die Dremel Workstation bei Bauhaus 
nebenbei mitgenommen habe, weil ich über den niedrigen Preis überrascht 
war, der ein "kann man mal ausprobieren und wegschmeißen wenn schlecht" 
rechtfertigte.
Wie viel das war, weiß ich nicht mehr.
Schau mal hier:
http://www.werkzeugzentrum.com/dremel-workstation-220-fuer-multifunktionsgeraete-artikel-5715-0-356.aspx?EkiaRef=ps_11
(Also etwa 40 Euronen)

Mein Dremel ist das Modell "398" und "Professional" steht drauf. Den 
gibt es wohl nicht mehr, aber es besteht Grund zu der Hoffnung, dass die 
neueren (50 - 100 Euronen) nicht schlechter sind.

Der hier sieht etwa aus, wie meiner:
http://www.werkzeugzentrum.com/dremel-multifunktionsgeraet-dremel-400-4-80-artikel-7333-0-100.aspx
(Ist zwar mit rund 100 Euronen im oberen Dremel-Preisbereich, hat aber 
auch einen anständigen Drehzahlbereich.)

Beim Dremel wird anscheinend tatsächlich die Drehzahl geregelt, und 
nicht nur die Leistung eingestellt, wie bei dem Billigteil (Parkside 
PMGS 12 A1) aus dem Lidl, den ich ausschließlich als Milchaufschäumer 
verwende und genau dafür gekauft habe. :-D
Gast #2089243
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Philipp Klostermann schrieb:
> Mit etwas Augenmaß kann man viele Platinen auch mit dem Dremel aus der
> Hand bohren.

Das geht nur wenn man einen Sponsor für Hartmetallbohrer hat.;-)
Mit HSS-Bohrern kommt man nur bei Hartpapier auf mehr als fünzig 
Löcher.Bei FR4 hat man schon nach kurzer Zeit eine "Blindenschrift" auf 
der PLatine ,also lauter tastbare Bohrkrater.
Gast #2089274
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Platine auf'n Amboss, Krater plattkloppen, und jut is. Alternativ Krater 
mit Duko-Nieten verstecken. :-D
Ich kenne das Problem. Habe gestern, als nach Jahren der Selbstfolter 
mit HSS-Bohrern vom Trödelmarkt der letzte 0,8 mm Bohrer so stumpf war, 
dass der Krater richtig übel aussah, aufgegeben, und mir 0,8 und 1,0 mm 
VHM-Bohrer bei "mmetoolshop" in der Bucht bestellt. Bin voll gespannter 
Vorfreude...
Gast #2096665
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Ich Bohre derzeit meine Platinen noch mit einem stinknormalen Black& 
Decker Akkuschrauber.
Von 0,6 bis 1,3 mm.Mir ist bis jetzt(und das ist kein Scherz) nicht ein 
Bohrer gebrochen.Es sind stinknormale Hss Bohrer von Ruko bei Conrad für 
1,59€. Gehen gut in Epoxy.
Du kannst Glück haben das dein Akkuschrauber sehr sauber läuft und Das 
Bohrfutter bis Null schließt dann klappt das wirklich ganz gut.
Aber auf dauer und für größere Projekte wohl besser einen Minidrill,ist 
einfach handlicher.Und es muß nicht Proxon,Dremel oder sonstwas 
sein.Wenn möglich im Laden mal nen 0,6 er einspannen lassen und schauen 
wie der läuft.Druck dir dafür mal einige  vias mit Drill`s aus.
Gibt durchaus welche für 30 Euro die den Asprüchen genügen(auch mit 
Bohrfutter und net diese lästigen Spannzangen).Dagegen ist mein 
Schrauber ja ein Monster und der läuft auch rund.
Gast #2700398
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Manche müssen eben unbedingt zeigen, welch tolle Auflösung ihre Kamera 
hat und sei das Bild auch noch so verrauscht und unscharf. Da stört es 
die Leute auch nicht, wenn sie ihren Pixelbrei mit fast 1MB in der Welt 
verbreiten.
Gast #2701620
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Herbert schrieb:
> Philipp Klostermann schrieb:
>> Mit etwas Augenmaß kann man viele Platinen auch mit dem Dremel aus der
>> Hand bohren.
>
> Das geht nur wenn man einen Sponsor für Hartmetallbohrer hat.;-)

Das geht wirklich gut, man muss den Dremel blos richtig festhalten! Bei 
0,8 0der 1mm Löchern ist mir noch kein HM abgebrochen. 0,4mm geht so 
aber natürlich nicht mehr.

Philipp K. schrieb:
> Etwas schwierig wird das bei doppelseitigen Platinen, weil
> hier der Bohrer 100% rechtwinklig zur Platine stehen muss.

Da gibt es auch nen einfachen Trick. Erstmal von der einen Seite etwas 
anbohren (auch freihand mit VHM) und dann von der anderen Seite 
durchbohren. Das klappt auch bei minimalem Versatz der Löcher sehr gut, 
was ja bei selbsgebastelten Platinen mal vorkommt ;-)

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